DE218355C - - Google Patents

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DE218355C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/32Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid
    • B67D7/3245Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid relating to the transfer method
    • B67D7/3263Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid relating to the transfer method using a pressurised gas acting directly or indirectly on the bulk of the liquid to be transferred

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

Siqentivm, öes cihci-i'icljcn c*a !'eil ία tu Ι"λ.
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 81 e. GRUPPE
Zusatz zum Patente 193688 vom 8. November 1906.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Mai 1909 ab. Längste Dauer: 7. November 1921.
Bei den Anlagen zur Lagerung größerer Mengen feuergefährlicher Flüssigkeiten und Abgabe in Teilmengen nach Patent 193688 ist mit der Anbringung der Überlaufleitung vom Hauptbehälter zum Zwischengefäß am Boden des Hauptbehälters Gelegenheit zum Undichtwerden und Austreten von Benzin gegeben. Auch die Zugänglichkeit zu dieser Leitung bei etwaigen Aufgrabungen des unterirdisch gelagerten Hauptbehälters ist dadurch erschwert, da man diesen meist in Beton einbettet.
Die Erfindung betrifft die Beseitigung dieses Nachteiles durch Anordnung der Überlaufleitung zwischen Hauptbehälter und Zwischengefäß in Gestalt eines stetig mit Flüssigkeit angefüllten und deshalb immer selbsttätig ansaugenden Hebers, der dann von der Decke des Hauptbehälters in diesen eintreten kann. Das Leerlaufen dieses Hebers bei gänzlicher Entleerung des Hauptbehälters wird nun dadurch wieder wett gemacht, daß das Abfüllen der Transportfässer in den Hauptbehälter wiederum durch diese Heberleitung vorgenommen wird, wobei sich diese wieder anfüllt und mit Vollendung des Abfüllens sofort wieder säugefähig ist.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 eine nach der Erfindung durchgebildete Anlage im Schnitt. Fig. 2 ist eine besondere Ausbildung des Rückschlagventils oberhalb des Zwischengefäßes.
Der unterirdisch gelagerte Hauptbehälter a ist mit dem tiefer angeordneten Zwischengefäß δ durch die Heberleitung c verbunden, die im Hauptbehälter bis auf den Boden geht und dicht über dem Zwischengefäß ein Rückschlagventil d besitzt. Von der einen Kammer des Zwischengefäßes b aus geht die Steigeleitung e für die feuergefährliche Flüssigkeit zum Zapfhahn f, während an der. anderen Kammer des Zwischengefäßes b die Druckmittelleitung g ansetzt, die oben den durch eine Feder h in die Abschlußstellung bewegten Hahn i besitzt. Die Leitungen c und e sind nun mit einer einheitlichen Kammer k umgeben, die von der Kohlensäureflasche I durch das Druckminderventil m und den Hahn η mit Schutzgas unter Spannung angefüllt erhalten wird Und die durch ein zweites Druckminderventil ο Anschluß an den Oberteil des Hauptbehälters α hat, während von diesem aus rückwärts ein Durchgang in die Kammer k durch ein Rückschlagventil φ gegeben ist. An dem Rückschlagventil d ist weiter eine in die Steigeleitung e hineinragende Klappe q angelenkt, die das Ventil d zwangläufig mitnimmt.
Der Betrieb der Anlage nach Anfüllung geht in folgender Weise vor sich:
In der Ruhelage des Hahnes i ist das Druckmittel vom Zwischengefäß b abgesperrt
55
*) Frühere Zusatzpatente: 194930,196724,199022,199023,201525, 203701, 213123, 217379, 21&°37> 21S354.

Claims (4)

und die Leitung g auf Auspuff gestellt. Die feuergefährliche Flüssigkeit aus dem Hauptbehälter α fließt durch den Heber c. das Ventil d in das Zwischengefäß b und drängt hier die darin enthaltene Sperrflüssigkeit (Glyzerin) zurück. Wird jetzt durch Unterdrucksetzen der Leitung g die feuergefährliche Flüssigkeit aus dem Zwischengefäß b nach oben gepreßt, so bewegt die strömende feuergefährliche ίο Flüssigkeit die Klappe q nach oben und bringt so das Ventil d in seine Abschlußlage. Bei höher steigender Flüssigkeitssäule wird das Ventil d schließlich selbst fest auf seinen Sitz gepreßt, während die Flüssigkeit aus dem Hahn f entnommen werden kann. Der im Hauptbehälter α frei gewordene Raum hat sich aus der Kammer k durch das Druckminderventil 0 hindurch mit entspanntem Schutzgas gefüllt, das sich aus der Flasche I ständig ergänzt. Der Überdruck in der Kammer k hat die nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Schutzwirkung, das Nachsaugen von Luft in den Behälter α bei Undichtheiten der Schützgaszuführung zu verhüten, wie dies bei spannungsloser Zuführung leicht eintreten könnte. Das Wiederauffüllen des leeren Hauptbehälters α mit feuergefährlicher Flüssigkeit geht nun in folgender Weise vor sich: Das Transportfaß r wird mittels des bis auf seinen Boden reichenden Rohres s und des Schlauches t an den Zapfhahn f angeschlossen, während sein Oberteil durch einen Schlauch u und einen Hahn ν mit der Kammer k in Verbindung steht. Wird nun bei geöffnetem Zapfhahn f der Hahn υ geöffnet, so drückt die gespannte Schutzgasfüllung in der Kammer k die Flüssigkeit aus dem Faß r durch das Rohr s und den Schlauch t hindurch in die Steigeleitung e. Durch die jetzt von der Gegenseite kommende Strömung wird die Klappe q zurückgedrückt und das Ventil d geöffnet, so daß die feuergefährliche Flüssigkeit den Heber c anfüllen und in den Hauptbehälter α übertreten kann. Die aus dem Hauptbehälter verdrängte Schutzgasfüllung tritt durch das Ventil p in die Kammer k ein und wechselt sich so gegen die Flüssigkeit im Faß r aus. Die Abfüllung setzt sich also nach der erstmaligen Einleitung bis zum vollständigen Entleeren des Fasses r fort, während mit dem Aufhören der Abfüllung die Heberleitung c gefüllt bleibt, so daß sofort wieder mit dem Abzapfen begonnen werden kann. Da die Kammer k durch den Hahn η mit Kohlensäure unter Überdruck angefüllt wird, so öffnet sich beim Abzapfen der feuergefährlichen Flüssigkeit das Druckminderventil 0 wieder und stellt sich selbsttätig wieder ein. Pate ν T-A N Sprüche:
1. Anlage zur Lagerung größerer Mengen feuergefährlicher Flüssigkeiten und Abgabe in Teilmengen nach Patent 193688, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptbehälter (a) und das Zwischengefäß (b) durch eine Heberleitung (c) verbunden sind, die, solange im Hauptbehälter feuergefährliche Flüssigkeit vorhanden ist, ständig mit dieser angefüllt und daher ansaugefähig bleibt.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Wiederauffüllen des geleerten. Hauptbehälters durch die Steigeleitung und die Heberleitung vorgenommen wird, so daß bei beendetem Wiederauffüllen die Heberleitung von neuem gefüllt steht.
3. Anlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das bekannte, über dem Zwischengefäß (b) in der Heberleitung (c) angeordnete Rückschlagventil (d) mit einer in die Steigeleitung (e) hineinragenden Klappe (q) verbunden ist, die je nach der Strömungsrichtung der Flüssigkeit in der Steigeleitung das Ventil (d) in seine Abschlußlage bewegt oder öffnet.
4. Anlage nach- Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzgaszuführung (k) für den Hauptbehälter (a) ein sich gegen diesen abschließendes Rückschlagventil (j>) besitzt, das bei Anschluß der Gaszuführung an das abzufüllende Transportfaß (r) durch in der Kammer (k) enthaltenen oder erzeugten Überdruck die Abfüllbewegung einzuleiten und danach die Auswechselung der Gasfüllung des Hauptbehälters gegen die Flüssigkeit im Transportfaß gestattet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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