DE217849C - - Google Patents

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DE217849C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J19/00Character- or line-spacing mechanisms
    • B41J19/18Character-spacing or back-spacing mechanisms; Carriage return or release devices therefor
    • B41J19/74Character-spacing or back-spacing mechanisms; Carriage return or release devices therefor with special means to maintain character-spacing or back- spacing elements in engagement during case-shift or like movement

Landscapes

  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 217849 KLASSE 15g. GRUPPE
BENNO LEESER in DÜSSELDORF und HUGO KATZENSTEIN in CÖLN.
Schreibmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. November 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Schreibmaschine, die sich dadurch kennzeichnet, daß statt der bisher als Unterlage für das Papier beim Aufschlagen der Typen dienende Walze ein als Scheibe; Rad oder Kugel aus Hartgummi ausgebildetes Druckwiderlager, das nach jedem Typenabdruck gedreht wird, vorgesehen ist, und daß beim Schreiben statt des Papiers mit der Unterlage nur das von einem besonderen Schlitten gehaltene Papier seitlich, d. h. in Richtung der Zeilen, verschoben wird. Die Anordnung hat den Vorteil, daß sich das Papier, da der es haltende Schlitten sehr leicht sein kann, leichter verschieben läßt, als wenn gleichzeitig mit dem Papier die verhältnismäßig schwere Papierwalze mit zur Seite bewegt werden muß. Die Erfindung kennzeichnet sich ferner noch durch eine besondere' Anordnung des Papierschlittens und die Einrichtung zum Verschieben des Papiers auf diesem.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der neuen Schreibmaschine in Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 in Draufsicht.
Die als Druckwiderlager beim Aufschlagen der Typen dienende Scheibe, Rad oder Kugel 1 aus Hartgummi oder ähnlichem elastischen Material ist auf einer Drehachse 2 befestigt. Diese ist in dem gehäuseartigen Körper 3 gelagert, der auf einem Rahmen 4 befestigt ist oder mit diesem aus einem Stück besteht. Der Rahmen 4 ist auf Kugeln 5 verschiebbar gelagert und kann durch Niederdrücken einer Taste 6 nach vorn oder nach hinten verschoben werden. Die Taste 6 steht unter dem Einfluß einer sie nach oben drückenden Feder und ist durch einen Lenker 9 mit dem Rahmen 4 verbunden. Durch Niederdrücken der Taste 6 wird der Lenker 9 in eine mehr wagerechte Lage bewegt und infolgedessen der Rahmen 4, entgegen der Wirkung einer oder mehrerer Fedem 7, mit der Kugel 1 verschoben. Bei der veranschaulichten Ausführungsform sind die Typenhebel 10. mit Typen 11 und 12 zweier verschiedener Alphabete, beispielsweise deutschem und lateinischem, versehen und an einem auf Kugeln 13 verschiebbar angeordneten Rahmen oder Gestell 14 angeordnet, das durch Niederdrücken einer durch einen Lenker 15 mit ihm verbundenen Taste 8, die durch eine Feder in ihrer oberen Stellung gehalten wird, verschoben werden kann. An dem Rahmen 14, der unter dem Einfluß von ihn nach vorn bewegenden Federn 70 stehen kann, ist auf der unteren Seite ein Arm 16 bei 17 drehbar gelagert. Der Arm ist mit einer Nase 18 versehen, mit der er, wenn der Rahmen 14 durch Niederdrücken der Taste 8 nach hinten bewegt ist, über einen Stift 19 schnappt, der nach Loslassen der Taste 8 den Rahmen 14 in seiner hinteren Lage hält. Das Zurückgehen des Rahmens 14 60 ' in seine Ausgangslage erfolgt erst dann, wenn der unter dem Einfluß seines eigenen oder eines besonderen Gewichts oder einer Feder nach Unten bewegte ■ Arm 16 von Hand bis über den Stift 19 gehoben wird. Die Typenhebel 10 sind bei 20 drehbar und werden durch Niederdrücken der Tasten 21 nut ihren die Typen tragenden Enden auf das auf der Kugel 1
liegende Papier niederbewegt. Die Tasten 21 sind durch Lenker 22, 23 mit durch weitere. Lenker 24 geführten Lenkstangen 25, 26 verbunden, die andererseits mit dem einen und anderen Arm der Typenhebel 10 verbunden sind. Die Typenhebel 10, die sich in ihrer Ruhelage gegen eine mit einem elastischen Belag bekleidete Schiene 27 legen, besitzen
. Ansätze 28, mit welchen sie beim Drehen gegen eine verschiebbar angeordnete Stange (Universalschiene) 29 treffen, so daß diese verschoben und ein mit dieser verbundener, eine feste und eine bewegliche Klinke tragender Hebel 30 gedreht wird, wobei die von diesem getragene feste Klinke 31 in Eingriff und eine um ein bestimmtes Stück am Hebel bewegliche Klinke außer Eingriff mit einem Schaltrad 35 gebracht wird. Beim Loslassen der Taste 21 geht auch die Stange 29 und der Hebel 30 unter dem Einfluß einer Feder in die Anfangslage zurück, und es wird dann die feste Klinke außer Eingriff und die bewegliche Klinke in Eingriff mit dem Schaltrad 35 gebracht. Es findet infolgedessen eine Drehung des Schaltrades 35 mit der Achse 2 und der Kugel 1 durch eine die Achse 2 beeinflussende Feder statt, wobei aber die Drehung durch die bewegliche Klinke in der üblichen Weise begrenzt wird..
Auf der Achse 2, welche die Kugel 1 trägt, die, wie Fig. 1 zeigt, unten durch eine als Widerlager dienende Kugel 55 gestützt ist, sitzen Räder 67, die in unten an einem Schlitten 42 für das Papier angebrachte Zahnstangen eingreifen, so daß bei der Drehung der Achse mit der Kugel auch der auf Kugeln ruhende Papierschlitten weitergeschaltet wird. Das Drehen der Kugel 1 und das Weiterschalten des Papierschlittens kann auch vermittels einer Taste 32 erfolgen, die durch einen Winkelhebel 33 und eine Schubstange 34 mit dem Hebel 30 in Verbindung steht, der an seinem einen Arm die in das Schaltrad eingreifenden Klinken trägt.
Um die Zeilenlänge beliebig verändern und die seitliche Bewegung des Papierschlittens nach der einen und anderen Richtung an einem bestimmten Punkt begrenzen zu können, ist an dem Schlitten eine endlose Schnur oder ein biegsames Zugglied 37 befestigt, das über Rollen 38 geführt ist und an der Bewegung des Schlittens in der einen und anderen Richtung teilnimmt. Die Schnur ist mit einem Anschlag 39 verbunden, der an dem Gestell der Maschine geführt ist. Ferner sind Anschläge 40 verstellbar am Gestell befestigt, gegen die der von der Schnur bewegte Anschlag 30 bei der Bewegung in der einen und anderen Richtung trifft, und die je nach ihrer Stellung die Bewegung des Schlittens früher oder später begrenzen. Die Anschläge 40 sind mit Zeigern versehen, die über eine Skala greifen. Die an einem feststehenden Rahmen 36 drehbar gelagerten Typenhebel für die Zahlen, die durch Zugstangen' mit bei 43 drehbaren, durch Federn 45 in ihrer oberen Lage gehaltenen Tastenhebeln 44 verbunden sind, sind je mit einem seitlichen Vorsprung versehen, mit dem sie beim Niederbewegen gegen einen Anschlag 46 der Stange (Universalschiene) 29 treffen und so die seitliche Weiterschaltung des Schiittens bewirken.
Das Papier wird an dem Schlitten 42 durch Walzen 47 und 48 gehalten. Auf den die Walzen 48 tragenden Achsen 49 sind Schalt-, räder 50 befestigt, in die Klinken 51 eingreifen, die an einer verschiebbar geführten Stange 52 nach einer Seite beweglich angebracht sind. Die Stange 52 ist durch einen Lenker 53 mit einer Taste 54 verbunden, derart, daß durch Niederdrücken der Taste 54 die Stange 52 verschoben und dadurch unter Vermittlung der Klinken 51 die Achsen'49 mit den Walzen 48 und 47 gedreht werden, die hierbei das Papier mitnehmen und um die Zeilenentfernung verschieben. Bei dem durch eine Feder veranlaßten Zurückgehen der Taste 54 und der Stange 52 in die Ruhelage gleiten die Schaltklinken 51 auf den Zähnen der Schalträder 50. Der Papierschlitten trägt noch einen verstellbaren Anschlag 56, durch den die Verschiebung der Stange 52 begrenzt und die Größe der Zeilenentfernung verändert werden kann.
Es können, wie gezeigt, zwei Farbbänder 57, 58 von verschiedener Färbung vorgesehen sein, deren Spulen auf einer durch einen Arm 59 verschiebbar gehaltenen Stange 60 angebracht sind, die durch einen Arm 61, eine Lenkstange 62 und einen Gelenkarm 63 mit einer Taste 69 verbunden ist, so daß durch Niederdrücken der Taste 69 statt des Farbbandes 58 das Farbband 57 über den Druckpunkt bewegt werden kann. Durch eine Sperrvorrichtung 64, 65 werden die Bänder in ihrer Gebrauchsstellung gehalten, aber durch Heben des Armes 65 wieder freigegeben, so daß sie, durch eine auf die Tasten 69 oder einen anderen zu ihrer Bewegung dienenden Teil wirkende Feder veranlaßt, in die alte Lage zurückzugehen.
Die Schreibmaschine kann noch mit einer Zählvorrichtung 66 versehen sein. Diese Zählvorrichtung, ferner die Typenhebelbewegungsvorrichtung, die Umschaltvorrichtung für die Typenhebel, der Antrieb für den Papierschlitten sowie die Einstellvorrichtung für die Farbbandspulen bilden keinen Teil der vorliegenden Erfindung.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schreibmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß ein als Scheibe, Rad oder Kugel ausgebildetes Druckwiderlager nach jedem Typenabdruck durch den zum Hai-
    ten des Papiers dienenden Schlitten (42) gedreht wird.
  2. 2. Schreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (42) mit einem über Rollen geführten, durch diesen zwangläufig bewegten, biegsamen Zugglied (Schnur) (37) verbunden ist, das an einen zwischen zwei einstellbaren Anschlägen (40) vorgesehenen, am Gestell verschiebbaren Anschlag (39) angeschlossen ist.
  3. 3. Schreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung des Papiers auf dem Schlitten durch eine Klinken tragende, mit einer Taste (54) durch einen Lenker (53) in Verbindung stehende, verschiebbare Stange (52) erfolgt, deren Klinken (51) in auf den die Walzen (48) zum Halten des Papiers auf dem Schlitten tragenden Achsen (49) befestigte Schalträder eingreifen. ■
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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