DE897255C - Tiegeldruckpresse fuer Mehrfarbendruck - Google Patents

Tiegeldruckpresse fuer Mehrfarbendruck

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DE897255C
DE897255C DEE402A DEE0000402A DE897255C DE 897255 C DE897255 C DE 897255C DE E402 A DEE402 A DE E402A DE E0000402 A DEE0000402 A DE E0000402A DE 897255 C DE897255 C DE 897255C
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DE
Germany
Prior art keywords
printing
crucible
movement
rotatable
carriage
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Expired
Application number
DEE402A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Edels
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/10Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed for multi-impression printing in one or more colours, e.g. on webs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description

  • Tie@geldruckpresse für Mehrfarbendruck Die Erfindung bezieht sich auf eine Tiegeldruckpresse für Mehrfarbendruck, insbesondere solche für Zweifarben- und Offsetdruck, die -sowohl von Hand als auch maschinell betätigt werden kann.
  • Der Zweck der Erfindung ist es, einen Zwei- oder Mehrfarbendruck in einem Arbeitsgang entweder auf einer den zu bedruckenden Gegenstand tragenden Druckplatte (Tiegel) oder auf einem auf dem Tiegel angeordneten Umdruckkiissen zu erzielen, durch das der Mehrfarbendruck auf den zu bedruckenden Gegenstand durch Andrücken oder Abrollen, je nachdem, ob der Gegenstand flach oder rund ist, übertragen wird.
  • Dieser Zweck ist erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß zwei unterschiedlich gefärbte, z. B. auf und nieder bewegbare Klischees od. dgl. gleichzeitig nebeneinander auf den beiden Hälften eines auf eine Druckplatte niedergehaltenen Bogens oder eines anderen blattförmigen Gebildes oder eines Umdruckkissens abgedruckt und Klischee und: Umdruckkissen zwischen zwei Arbeitshüben relativ zueinander um einen bestimmten Winkel verdreht werden. Hierdurch gelangt jeder der beiden beim ersten Arbeitshub auf der Druckplatte oder dem Umdruckkissen nebeneinander erzeugten Abdrucke beim zweiten Arbeitshub unter .das andere Klischee, so :daß jeder der beiden Abdrucke zweifarbig auf ,dem zu bedruckenden Bogen od.:dgl. blattförmigen Gebilde bzw. dem Umdruckkissen erscheint.
  • Selbstverständlich erfolgt der Druck und der Umdruck- in der Weise, @daß auf den zu bedruckenden Gegenstand selber immer nur einer der beiden zweifarbigen Abdrucke übertragen wird. Erfindungsgemäß ist,das Tragglied für die unterschiedlich eingefärbten Klischees oder Druckformen mit einem hin und her bewegbaren, einen als Unterlage für das Druckkissen. oder .die Druckplatte dienenden Drehtisch tragenden Schlitten und einer Einrichtung zum Rückwärtsbewegen und Vorwärtsbewegen des Schlittens so vereinigt, daß sowohl die Rückwärts- als auch die Vorwärtsbewegung des Schlittens von einer Drehbewegung des von ihm getragenen Drehtisches um jeweils,den gleichen Winkel in der gleichen Richtung begleitet ist.
  • Gemäß einer Ausführung der Erfindung für Zweifarbendruck ist der auf und nieder bewegbare Träger für die in üblicher Weise von zwei vorzugsweise einstellbar angeordneten, unterschiedliche Druckfarbe führenden Walzen, unterschiedlich eingefärbten Klischees oder Druckformen mit .dem den Drehtisch tragenden Schlitten .derart in Bewegungszusammenhang gebracht, @daß eine abwärts gerichtete Schwingbewegung des Klischee-. trägers eine Rückwärtsbewegung des den Drehtisch mit dem Druckkissen tragenden Schlittens und zugleich eine go°-Drehung ,des Drehtisches um- einen zentralen Zapfen herbeiführt, während die aufwärts gerichtete Rückbewegung des Klischeeträgers .dem .den Drehtisch tragenden Schlitten eine Vorwärtsbewegung erteilt, die von einer weiteren Drehung des Drehtisches um 9o° in derselben Richtung begleitet ist. Auf diese Weise empfängt die Druckplatte oder das Umdruckkissen zwei voneinander getrennte, zweifarbig vermischte Abdrucke von den beiden unterschiedlich gefärbten Klischees bei je zwei Arbeitshüben des .den Klischeeträger betätigenden Hebels. Aus diesem Grunde kann jeder der beiden Abdrucke nicht größer sein .als sie Hälfte :der ganzen Druckplatte oder des Umdruckkissens. Hieraus ergibt sich, daß die beiden unterschiedlich eingefärbten Klischees in umgekehrter Lage zueinander angeordnet sein müssen.
  • Ein Vorteil dieser erfindungsgemäßen Bauart ist z. B. noch der, daß auf zylindrische Gegenstände der Umdruck des Zwei- oder Mehrfarbendruckes unmittelbar nach Vollendung der Drehbewegung des Drehtisches während der sich fortsetzenden Schlittenbewegung durch Abrollen des entsprechend drehbar auf dem Druckkissen gelagerten zylindrischen Gegenstandes automatisch erfolgen kann.
  • Die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des den Drehtisch tragenden Schlittens kann auf jede geeignete Weise bewirkt werden, z.'B. durch ein geeignetes Hebel- oder Scherengestänge.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung der Erfindung in ihrer Anwendung auf Zweifarbendruck dargestellt. In ihr zeigt Fig. z einen Teillängsschnitt nach der Linie A-fl in Fi.g. 2 ; Fig. 2 ist ein Grundriß dazu, von unten gesehen, und Fig. 3 in kleinerem Maßstab ein Grundriß,.von unten gesehen, ,des die unterschiedlich eingefärbten Klischees tragenden Setzschiffes. - -Auf der Maschinengrundplatte a ist auf Zapfen b eine Hebelpresse c gelagert, an der ein Setzschiff e mit den unterschiedlich eingefärbten Klischees f1, f2 befestigt ist (Fig. 3). Auf der Grundplatte a gleitet an Schienen a1 ein Schlitten g, auf dem drehbar ein Drehtisch h .gelagert ist, .der das Umdruckkissen oder bei direktem Druck eine Druckplatte i trägt. Die Einrichtung zur Herbeiführung einer kombinierten Gleit- und Drehbewegung des Drehtisches besteht in einem malteserkreuzförmigen @Schaltstern 1, der am Drehtisch h festgekeilt ist und auf ,den unter Federwirkung stehende; herabdrückbare Stifte ml, m2 einzuwirken vermögen, die auf Querstangen n1, e2, die an der Grundplatte a befestigt sind, angeordnet sind. Am Drehtisch h ist ferner ein Schaltrad o befestigt, das eine der Armzahl des Malteserkreuzes entsprechende Anzahl von Ausschnitten o1 besitzt und das mit einem Paar von Klinken p zusammenwirkt. Diese sind auf einem Arm q drehbar gelagert, der eine geringe Drehbewegung .ausführen kann und so angeordnet ist, daß er mit .drehbar auf der Grundplatte a angeordneten federbeeinflußten Daumengliedern r1, y2 zusammenwirken kann. Letztere wirken auf den Arm q derart e-in, daß sie .den Eingriff der Klinken p in die Ausschnitte o1 des Schaltrades o während der Gleitbewegung ,des Schlittens g aufheben. Diese Einwirkung .der Daumenglieder r1, r2 auf den Arm q erfolgt entgegen der Wirkung der federbeeinfluBten Hebel s.
  • Die Wirkung der beschriebenen Maschine ist folgende: Von der Ruhelage, also der hochgeschwenkten Lage des :das Setzschiff e tragenden Traggliedes c aus, d. h. von der rückwärtigen Endstellung ides das Umdruckkissen oder die Druckplatte tragenden Drehtisches aus, wird .das Setzschiff stufenweise nach unten bewegt. Während dieser Abwärtsbewegung wird der Schlitten g, der zu Beginn sich- in seiner mit Bezug auf die Zeichnung Endstellung rechts befindet, durch die Bewegungsübertragungsmittel zwischen ihm und .dem Setzschiffträger nach links bewegt. An einem bestimmten Punkt der Relativverschiebung zwischen dem Schlitten g und der Grundplatte a stößt das Daumenglied r2 gegen den Arm q und veranlaßt eine geringe Drehung des die Klinken tragenden Armes, wodurch diese das Schaltrad; o freigeben. Bei weiterer Verschiebung des Schlittens g infolge weiterer Abwärtsbewegung .des Setzschiffträgers gelangt ein Arm des Malteserkreuzes gegen den rechts angeordneten, herabdrückbaren Stift m2, .der eine Drehung des Malteserkreuzes veranlaßt. Dadurch wird der Drehtisch um einen Winkel von 9o° .gedreht, und am Ende dieser kombinierten Gleit- und Drehbewegung greifen die Klinken p wieder in das Schaltrad o ein, wodurch eine weitere Drehung des Drehtisches verhindert wird. Bei weiterer Abwärtsbewegung des Setzschiffträgers gelangt der Schlitten schließlich in seine linke Endstellung, in der die Klischees oder Druckformen gegen das Umdruckkissen oder die Druckplatte i gedrückt werden. Darauf wird die Bewegung des Setzschiffträgers umgekehrt, d. h. er wird nach oben von der Grundplatte abbewegt. . Während dieser Bewegung wirkt das Daumenglied r1 auf den Arm q ein, wodurch die Klinken p aus dem Schaltrad o ausgeklinkt werden, worauf das Malteserkreuz an einem seiner gegen .den herabdrückbaren Stift ml treffenden Arm gedreht wird. Diese Drehung des Malteserkreuzes wird wieder von der Drehung .des Drehtisches um go° begleitet. Die weitere Aufwärtsbewegung des Setzschiffträgers veranlaßt :den Schlitten g mit dem darauf befindlichen Drehtisch, seine Gleitbewegung bis in seine Endlage rechts fortzusetzen.
  • Die Abwärts- und Aufwärtsbewegung des Setzschiffträgers wird dann wiederholt. Während .dieses zweiten Hubes wird der Drehtisch ein zweites Mal um go° gedreht, so,daß am Ende einer Hinundherbewe.gung des den Drehtisch tragenden Schlittens das Umdruckkissen bzw. die Druckplatte i, wenn .der Schlitten seine linke Endstellung erreicht, um i8o° relativ zu dem die unterschiedlich eingefärbten Klischees oder Druckformen tragenden Setzschiffe gedreht ist, verglichen mit .seiner Anfangsstellung vor den beiden Drehungen um je 900.
  • Die beiden federbeeinflußten herabdrückbaren Stifte M1, m2 sind nach entgegengesetzten Richtungen abgeschrägt, damit, wenn das Malteserkreuz von links nach rechts bewegt wird, der Stift ml wirksam werden kann und der Stift m2 von einem der Malteserkreuzarme unwirksam niedergedrückt wird, und umgekehrt bei einer Bewegung von rechts nach links.
  • Die Einzelheiten zur Ausführung der Erfindung können abgeändert werden, ohne daß dadurch das Wesen der Erfindung beeinträchtigt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tie@geldruckpresse zum mehrfarbigen Bedrucken von blattförmigen Gebilden im unmittelbaren Druck oder körperlichen Gebilden im Umdruck, dadurch gekennzeichnet, daß der auf einem Schlitten (g) drehbare, das zu bedruckende blattförmige Gebilde oder ein Um-,druckkissen tragende Tiegel (h) jedesmal sowohl beim Ein- als auch beim Ausfahren des Schlittens in die Druckstellung in Abhängigkeit von der Aufundniederbewegung des Druckformträgers (c) weitergedreht wird.
  2. 2. Tiegeldruckpresse nach Anspruch i, @dadurch gekennzeichnet, daß der auf und nieder schwingende Druckformträger .(c) und er den drehbaren Tiegel (h) tragende Schlitten (g) in ,der Weise durch übertragungsmittel miteinander verbunden sind, daß -die Abwärtsbewegung des Druckformträgers (c) eine Rückwärtsbewegung des den drehbaren Tiegel (h) tragenden Schlittens (g) bewirkt, mit der zugleich eine Drehung des Tiegels @(h) um einen zentralen Zapfen erfolgt, während die Aufwärtsbewegung des Druckformträgers (c) auf den den drehbaren Tiegel (h) tragenden Schlitten (g) .als Vorwärtsbewegung übertragen wird, wobei der Tiegel (h) um den gleichen Winkel und in der gleichen Richtung weitergedreht wird.
  3. 3. Tiegeldruckpres.se nach Anspruch 2 für Mehrfarbendruck, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Tiegel (h) bei jeder Drehung um einen Winkel von go° gedreht wird. q.. Tiegeldruckpresse nach einem -der Ansprüche i bis 3, gekennzeichnet durch einen Schaltstern (l) in (Gestalt eines Malteserkreuzes, das an dem drehbaren Tiegel (h) befestigt, z. B. festgekeilt ist und auf das federbeeinfiußte, herabdrückbare Stifte (Ml, M2) einwirken, die auf der Maschinengrundplatte (a) angeordnet sind. Tiegeldruckpresse nach Anspruch q., gekennzeichnet- durch ein Schaltrad (o) mit einer der Anzahl der Malteserkreuzarme entsprechenden Anzahl von Ausschnitten (o(), das auf -dem Drehtisch gelagert ist, sowie am Tiegel (h) angeordnete Sperrklinken (p), die mit dem Schaltrad zusammenwirken und es sperren oder freigeben können, fe@derbeeinfiußte, auf der Grundplatte (a) angeordnete Daumenglieder (r(, y2) und einen Arm (q), der auf dem drehbaren Tiegel (h) mit geringer Drehungsmöglichkeit gelagert ist und auf das Schaltrad (o) einzuwirken vermag, während er selbst durch die federbeeinfiußten Daumenglieder (r( bzw. r2) betätigt werden kann.
DEE402A 1947-03-14 1949-12-15 Tiegeldruckpresse fuer Mehrfarbendruck Expired DE897255C (de)

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