DE217802C - - Google Patents

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DE217802C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B67/00Padlocks; Details thereof
    • E05B67/06Shackles; Arrangement of the shackle
    • E05B67/08Padlocks with shackles hinged on the case
    • E05B67/10Padlocks with shackles hinged on the case with devices for securing the free end of the shackle

Landscapes

  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft solche Vorhängeschlösser, bei denen ein Teil des Schloßgehäuses abnehmbar ist, damit man zu den Innenteilen zwecks Reinigung und Reparatur Zutritt erhalten kann, ohne Niete o. dgl. wegbrechen zu müssen. Es ist nun bereits bekannt, solche Schlösser derart einzurichten, daß die Deckplatte bei geschlossenem Schloßbügel auf dem Gehäuse festgehalten wird und erst entfernt
ίο werden kann, nachdem der Schloßbügel geöffnet ist; so hat man z.B. vorgeschlagen, das Schloßgehäuse rund auszuführen und an der Deckplatte Haken anzubringen, welche unter Vorsprünge an dem Gehäuse greifen, wobei eine Drehung der Deckplatte durch einen Teil des Schloßmechanismus verhindert wird, sobald sich dieser in einer Stellung befindet, wo er den Schloßbügel geschlossen hält. Die Erfindung bezieht sich nun auf die besondere Ausbildung einer solchen Verbindung zwischen Decke und Gehäuse, bei welcher auch die Möglichkeit ausgeschlossen ist, daß die Deckplatte bei geöffnetem Schloßbügel aus Zufall sich löst. Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
Fig. ι veranschaulicht das Schloß nach Wegnahme der Deckplatte und mit geschlossenem Mechanismus. Fig. 2 ist eine Innenansicht der Deckplatte. Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie A-B, von oben gesehen. Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie C-D, von unten gesehen. Fig. 5 veranschaulicht das Schloß geöffnet. Die Fig. 6 und 7 veranschaulichen eine zweite Ausführungsform in ähnlicher Weise wie die Fig. 1 und 2.
Bei der ersten Ausführungsform (Fig. 1 bis 5) ist das Gehäuse des Schlosses mit α und die Deckplatte mit b bezeichnet. Der Bügel c ist um den Stift d drehbar und nimmt in einem Hohlraum seiner Nabe eine Feder e auf, die mit einem Ende an dem Stift d befestigt ist und mit dem anderen Ende f durch einen Schlitz der Nabe hindurchtritt. Die Feder sucht also den freigegebenen Bügel stets zu öffnen (Fig. 5). Die Nabe des Bügels besitzt eine Nase g, die bei geschlossenem Bügel unter oder vielmehr in die Klammer h an dem Gehäuse eingreift. An der Deckplatte ist eine ähnliche Klammer k vorgesehen, die unter die Nase g bei geschlossenem Bügel faßt, so daß die Nase als Riegel zwischen den Klammern h und k dient und ein Abnehmen der Deckplatte von dem Gehäuse an diesem Punkt verhindert. Das Schloß besitzt mehrere mit Federn versehene Zuhaltungen I und einen federnden Riegel m, der in den Bügel faßt und durch die Zuhaltungen in der üblichen Weise beeinflußt wird. An der links gezeichneten Stirnseite des Riegels m befindet sich ein Schlitz η (Fig. 4 und 5). Das Gehäuse α besitzt diesem gegenüber einen Vorsprung c, und ein ähnlicher Vorsprung p befindet sich an der Deckplatte b. Die Vorspränge c und p fassen in den Schlitz η des Riegels m ein, wenn dieser sich in der Schlußstellung gemäß Fig. 1 befindet. An dem Boden des Gehäuses α sind zwei Vorsprünge q vorgesehen, mit denen ein Ansatz r mit T-förmigem Kopf an der Deckplatte b in Eingriff kommt. Die Oberseite der Deckplatte enthält einen Ansatz s, während das Gehäuse einen Vorsprung t
besitzt, der als Stützpunkt für die Federn der Zuhaltungen dient. Durch den Ansatz s und den Vorsprung t geht eine mit punktierten Linien angedeutete, mit Gewinde versehene Bohrung zur Aufnahme einer Schraube hindurch. Der Kopf der Schraube ist zweckmäßig konisch gestaltet, damit er die beiden Teile fest zusammenzieht.
Ist der Bügel geöffnet und die Deckplatte abgenommen, während sich die Schloßteile in der Stellung gemäß Fig. 5 befinden, so kann die Deckplatte aufgesetzt werden, indem man zunächst den Ansatz r mit dem T-förmigen Kopf zwischen die Vorsprünge q einfügt und dann die Deckplatte niederdrückt, bis sie dicht auf dem Gehäuse aufliegt. Die Klammer k und der Vorsprung p kommen dadurch in eine Lage, wo der Eingriff der Nase g und des Schlitzes η in der Falle m möglich ist. Nun wird eine Schraube in die Bohrung der Stücke s und t eingesetzt. Schließt man jetzt das Schloß, so kann die Deckplatte selbst dann nicht abgenommen werden, . wenn die Schraube entfernt wird, da die Deckplatte an drei verschiedenen Stellen gehalten wird, wie oben ausgeführt wurde. Zum öffnen des Schlosses dient, wie üblich, ein Schlüssel u. Das Schloß schließt selbsttätig beim Eindrücken des Bügels.
Bei der zweiten Ausführungsform (Fig. 6 und 7) sind die Vorsprünge q und der Ansatz r ersetzt durch eine öse ν und einen Haken w, die den gleichen Zweck erfüllen. Es sind ferner Klammern h und k zum Eingriff einer Nase an der Nabe des Bügels c sowie sich überdeckende Vorsprünge s und t an der Oberseite des Schlosses vorgesehen, welche durch eine Schraube zusammengehalten werden. Bei dieser einfachen Schloßart ist es jedoch nicht zweckmäßig, denselben Mechanismus auf der Seite der Falle anzubringen. Man erreicht den gleichen Zweck durch zwei hakenförmige Ansätze x, y, zwischen welche das Ende des Bügels c in seiner Schlußstellung faßt. Die Ansätze χ und y wirken also in gleicher Weise wie die Klammern h und k, mit welchen die Nabe des Bügels in Eingriff kommt. Der Schließmechanismus des Schlosses bedarf keiner Erklärung. Der Schlüssel ζ ist im Querschnitt gezeichnet. Er wirkt auf den Riegel derart, daß der Bügel in der üblichen Weise geöffnet werden kann. Das Schloß schließt selbsttätig beim Eindrücken des Bügels.
Die Erfindung ist nicht genau auf die vorbeschriebenen Einzelheiten beschränkt. So kann die Deckplatte mit dem Gehäuse durch irgendwelche geeignete Haken o. dgl. an ihrem Boden in Eingriff stehen, während auf jeder Seite nahe der Oberseite Klammern vorgesehen sein können, die entweder durch Teile des Bügels selbst oder durch mit ihnen zusammenwirkende Teile verriegelt werden, wenn das Schloß geschlossen ist. Die Deckplatte läßt sich ferner eben oder gewölbt ausführen und kann in einen genuteten oder mit Flanschen versehenen Einschnitt an den Seiten des Gehäuses eingreifen. In diesem Falle können die Verschlußteile an den Seiten der Deckplatte im wesentlichen unverändert bleiben, während die Einhakvorrichtüng an dem Boden sich einfach als keilförmiger Ansatz des Gehäuses ausführen läßt, hinter welchem dann die Deckplatte liegt. Derartige Änderungen sind ohne weitere Beschreibung oder Zeichnung verständlich.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Vorhängeschloß mit abnehmbarer Deckplatte, dadurch gekennzeichnet, daß Deckplatte und Gehäuse durch hakenartig ineinander greifende Teile an dem Unterteil des Gehäuses und der Deckplatte sowie durch Haltevorrichtungen zu beiden Seiten an dem Oberteil des Gehäuses und der Deckplatte gegeneinander gedrückt werden, welch letztere durch den . geschlossenen Bügel oder mit ihm wirkende Schloßteile zusammengehalten und bei geöffnetem Bügel freigegeben werden.
2. Vorhängeschloß nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtungen einerseits durch eine Nase an der Bügelnabe und andererseits durch den Schloßriegel oder den Bügel zusammengehalten werden.
3. Vorhängeschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur ferneren Verbindung zwischen Gehäuse und Deckplatte eine Schraube zweckmäßig mit konischem Kopf dient, die auch bei geöffnetem Bügel ein zufälliges Lösen der Deckplatte verhindert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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