DE217487C - - Google Patents

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DE217487C
DE217487C DENDAT217487D DE217487DA DE217487C DE 217487 C DE217487 C DE 217487C DE NDAT217487 D DENDAT217487 D DE NDAT217487D DE 217487D A DE217487D A DE 217487DA DE 217487 C DE217487 C DE 217487C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F7/00Threshing apparatus
    • A01F7/70Threshing apparatus with flails

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

3(ahet(icf)<m
bei \"&ιι Ι'ινιη ta.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45e. GRUPPE
PAUL KUGE in PARCHWlTZ i. Schl.
Flegeldreschmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Juni 1908 ab.
Es sind Flegeldreschmaschinen bekannt, bei welchen die Flegel an den elastischen Enden von wagerecht liegenden Schwinghebeln angebracht sind, deren über den Drehpunkt etwas verlängerte Enden von einer mit Daumen besetzten Welle periodisch niedergedrückt und wieder freigegeben werden, wodurch die Flegel abwechselnd in die Höhe schwingen und auf die Tenne aufschlagen.
ίο Solche Flegel brauchen aber zum Ausholen, verhältnismäßig viel Kraft und Zeit, weil die Wellendaumen auf einen nur kurzen Hebelarm einwirken und die langen Flegelhalter aus der wagerechten Stellung hoch herauf gehoben werden müssen, so. daß eine angemessene Leistungsfähigkeit nur durch Anordnung mehrerer nach und nebeneinander arbeitender Flegel erreichbar ist. Außerdem ist der Aufschlag der Flegel trotz der federnden Hebelenden nicht elastisch genug, da der Schlag gegen die Tenne im Freifall ausgeübt wird und durch Wirkung einer Zugfeder noch verstärkt ist.
Ferner ist bei Flegeldreschmaschinen bereits vorgeschlagen worden, den Angriff des Zugorgans unter Vermittlung einer Feder anzuordnen. Bei dieser Einrichtung kann aber der Schlag des Flegels nicht sachgemäß wirken, ganz gleich, ob die Feder an dem längeren oder am kürzeren Hebel eingreift, da der Flegel beim Niederschwingen durch die sich hierbei spannende Feder gebremst wird.
Von den bekannten Einrichtungen unterscheidet sich der Gegenstand gemäß vorliegender Erfindung dadurch, daß der doppelarmige Schwinghebel in zum Schlage ausholender Stellung durch ein Paar Schraubenfedern ausbalanciert ist, so daß der vom Zugorgan in bekannter Weise unter Vermittlung der einen Feder angetriebene Flegel beim Niederschwingen unter Einwirkung der anderen Feder mit ungeschwächter Wirkung und doch elastisch aufschlägt, in demselben Augenblick aber zum nächsten Schlage ausholt, wobei man die Schnelligkeit der Schläge und die hiervon abhängige Leistungsfähigkeit der Maschine durch geeignete Übersetzung beliebig regeln kann.
Auf der Zeichnung ist die Flegeldreschmaschine in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 der Zeichnung eine Oberansicht der Maschine und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. i.
α ist der an der Welle b befestigte, doppelarmige Schwinghebel, der durch die an seinem Vorder- bzw. Hinterarm angreifenden Schraubenfedern c, d in Ruhestellung gehalten wird. Die vordere Feder c ist an dem exzentrischen Teil einer Kurbelwelle e befestigt, die bei ihrer zweckmäßig durch ein Vorgelege f bewirkten Drehung den Schwinghebel in Tätigkeit setzt, derart, daß er bei der ersten Hälfte der Kurbelumdrehung nach der einen Richtung, nämlich mit dem vorderen, längeren Arm nach unten schwingt, um bei Weiterdrehung der Kurbel unter Einwirkung der hierbei gespannten Zugfeder d in seine Ruhestellung zurückzuschwingen und darauf zum nächsten Schlag auszuholen. Am Ende des vorderen Hebelarmes sind die Schlegel g befestigt, die bei jedesmaligem Niederschwingen einen elastischen Schlag auf das auf der Tenne h liegende

Claims (1)

  1. Dreschgut ausüben und so die Körner auslösen. Die Körner fallen dann durch ein geneigtes, die Spreu zurückhaltendes und zur Seite abführendes Sieb i auf eine schiefe Ebene k und werden so seitlich aus der Maschine abgeleitet.·
    Schiebt man das zunächst mit den Ähren in den Bereich der Flegel gebrachte Dreschgut etwa bis zur Hälfte seiner Länge vor und
    ίο kehrt dann die abgedroschenen Enden nach hinten, um die andere Hälfte zu dreschen, so können keine Körner im Stroh zurückbleiben. Das Stroh selbst bleibt hierbei weich und liefert für die Landwirtschaft wertvolles Lang- bzw. Flegelstroh.
    Der Antrieb des Schwinghebels
    statt durch eine Kurbelwelle auch
    Tretwerk erfolgen.
    Ρλ τ ε ν τ - A ν s ρ R υ c η :
    kann äildurch ein
    Flegeldreschmaschine mit doppelarmigem Schwinghebel, auf dessen längeren, den Schlagkörper tragenden Arm der Antrieb unter Vermittlung einer Zugfeder einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß am anderen Hebelende ebenfalls eine am Maschinengestell befestigte Zugfeder (d) angreift und beide Federspannungen sich in der zum Schlage ausholenden Stellung des Schwinghebels das Gleichgewicht halten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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