DE217449C - - Google Patents

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DE217449C
DE217449C DENDAT217449D DE217449DA DE217449C DE 217449 C DE217449 C DE 217449C DE NDAT217449 D DENDAT217449 D DE NDAT217449D DE 217449D A DE217449D A DE 217449DA DE 217449 C DE217449 C DE 217449C
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Germany
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calcium
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calcium magnesium
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plaster
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D7/00Compositions of detergents based essentially on non-surface-active compounds
    • C11D7/02Inorganic compounds
    • C11D7/20Water-insoluble oxides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Aftertreatments Of Artificial And Natural Stones (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67c. GRUPPE
in RUPPRECHTSTEGEN b. Nürnberg.
oder Calciummagnesiums. ·
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. November 1908 ab.
Bekanntlich dienen die Oxyde des Calciums und des Calciummagnesiums seit langer Zeit unter der Bezeichnung Wiener Kalk als Putz- und Poliermittel in der Metallindustrie.
Bisher wurden die Oxyde des Calciums und Calciummagnesiums in ihre Hydroxyde übergeführt, da die Benutzung der bisher verwendeten Stücke von gebranntem Dolomit selbst mit mannigfaltigen Schwierigkeiten ver-
bunden war. Zur Vermeidung dieser Übelstände ist es schon vorgeschlagen worden, die Hydroxyde des Calciums und Calciummagnesiums unter Beimischung geeigneter Bindemittel in regelmäßige Formen leicht zu pressen; im Gegensatz hierzu bezieht sich das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren auf die Herstellung von Putzsteinen aus den wasserfreien Oxyden des Calciums und Calciummagnesiums, und zwar ohne Beifügung irgendwelcher Bindemittel.
Es hat sich nämlich in der Praxis gezeigt, daß einesteils die in verschiedenen Zweigen der Industrie gewünschte tief schwarze Hochglanzpolitur nur bei Anwendung von Oxyden des Calciums oder Calciummagnesiums erreicht werden kann, und daß andernteils die beigemengten Bindemittel die Putzwirkung nachteilig beeinflussen.
Der Wunsch nach einem zwar die guten, nicht aber die schlechten Eigenschaften der bisherigen Putzmittel besitzenden Erzeugnis ist deshalb in der Industrie schon lange rege gewesen. Durch das nachstehend beschrie-35
bene Verfahren soll diesem Bedürfnis gedient werden.
Zu diesem Zwecke werden die dem Brennofen entnommenen Oxyde des Calciums oder Calciummagnesiums zerkleinert, und zwar je nach Bedarf bis zur kleinsten Pulverform. Das auf diese Weise erhaltene Gut wird gesichtet und vollständig wasserfrei ohne Anwendung eines Bindemittels unter Anwendung entsprechend hohen Druckes in die von der Industrie verlangten Formen gepreßt. Die Pressung erfolgt unter Anwendung verschiedener Druckstufen, wodurch die Preßlinge verschiedene Härtegrade erhalten, die sich ebenfalls nach den jeweiligen Bedürfnissen der Industrie richten. Die auf diese Weise hergestellten Preßlinge werden hierauf entweder unmittelbar nach der Entnahme aus der Form oder aber vorteilhaft nach vorherigem Einschlagen in geeignetes Packungsmaterial in Paraffin oder ein anderes Tränkmittel getaucht, da sie andernfalls durch Aufnahme von Feuchtigkeit aus der Atmosphäre ihre regelmäßige Form verlieren und für den Versand nicht brauchbar sein würden.
Die auf diese Weise hergestellten Putzsteine haben den Vorteil, daß sie bei vorausgegangener Feinmahlung durchaus gleichmäßiges Gefüge besitzen und daß ein Verschmieren der zu polierenden Flächen unmöglich ist. Außerdem gestatten diese Steine eine gleichmäßige Abgabe in feinverteiltem Zustande und die Erreichung einer Hochglanzpolitur.
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Das Eintauchen der Preßlinge in Paraffin oder ein anderes Tränkmittel gestattet ferner die Versendung der Putzsteine auf weite Entfernungen ohne die bisher übliche Verpackung in verlöteten Blechbüchsen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: '·'·.·
    Verfahren zur Herstellung von Putz-
    und Poliersteinen ■aus den Oxyden . des
    ίο Calciums oder Calciuirimagnesiums, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Brennofen entnommenen, zerkleinerten, vollständig wasserfreien Oxyde ohne Zusatz eines Bindemittels unter; Anwendung verschiedener Druckstufen in beliebige Form gepreßt und diese Preßlinge entweder unmittelbar oder nach vorherigem Einschlagen in geeignetes Packmaterial in an sich bekannter Weise in flüssiges Paraffin oder ein anderes Tränkmittel getaucht werden.
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