DE33348C - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung künstlicher Griffel aus Thon, Speckstein und Graphit - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung künstlicher Griffel aus Thon, Speckstein und Graphit

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DE33348C
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DENDAT33348D
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A. SCHLEICH in Sonneberg
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B33/00Clay-wares
    • C04B33/02Preparing or treating the raw materials individually or as batches

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  • Ceramic Engineering (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die bisherige Methode der Herstellung von Griffeln besteht in der Gewinnung derselben aus Schiefer, welcher in Platten verarbeitet, zerschnitten und in sonstiger Weise in die Griffelform gebracht wird.
Bei dieser Methode wird bedingt, dafs Schieferlager zur Verfügung stehen, weshalb die Griffelfabrikation sich bisher nur in bestimmten Gegenden vereinzelt entwickeln konnte. Um Griffel ohne Benutzung von Schiefer herstellen zu können, bedarf es eines besonderen Verfahrens zur Herstellung einer Masse, welche gleiche Eigenschaften wie der Schiefer hat und dennoch eine billige Erzeugung dieses vielgebrauchten Schreibmittels ermöglicht. Zu diesem Zweck wird das nachstehend beschriebene Verfahren unter Benutzung specieller Einrichtungen, wie dieselben auf beiliegender Zeichnung in Fig. 1 bis 9 dargestellt sind, zur Anwendung gebracht, und zwar ist der specielle Vorgang folgender. Gewöhnlicher Thon von grauer, blauer oder weifslicher Farbe wird getrocknet und mittelst einer Mühle A, Fig. 1 und 2, fein zermahlen. Das auf solche Weise entstehende Mehl wird mit ebenfalls gemahlenem Graphit und Specksteinpulver versetzt. Die specielle Zusammensetzung dieses Gemisches ist folgende:
96 pCt. feinster Thon,
ι pCt. Graphit,
3 pCt. Speckstein.
Diese Mischung wird mit Wasser angefeuchtet und gemischt. Die : ganze Masse wird bis zu einem gewissen Grade lufttrocken gemacht, so zwar, dafs sie noch einen geringen Grad knetbarer Consistenz behält. In diesem Zustande wird die Masse in eine Presse B, Fig. 3 bis 5, gebracht, welche mit einem Prefskolben α versehen ist, der das Durchdrücken durch einen durchlöcherten Boden b bewirkt. Der Boden b der Presse B ist mit einem ebenfalls durchlöcherten Schieber d versehen, welcher dazu dient, das Abschneiden der durch Pressen entstandenen Griffel auf bestimmte Längen zu bewirken. Die fertig geprefsten Griffel werden gerade gerichtet, an ihrem einen Ende zugespitzt und hierauf in sogen. Glühkasten C eingesetzt. Das Einsetzen geschieht zum Zweck der Erzielung einer schiefergrauen Farbe in mit Sand ausgefüllte Kästen C, welche luftdicht verschlossen und in den Ofen D, der mit Feuerungsrost f versehen ist, eingeschoben werden.
Die Kästen werden bis zur Rotbglut erhitzt, worauf die Griffel sowohl Farbe als Härte erhalten. Soll eine weifse Farbe erzielt werden, so geschieht das Brennen unter Luftzutritt. Die Kästen C werden nach einander bei g und gl in den Ofen eingeschoben und gelangen demgemäfs allmälig nach der stärksten Heizzone h, Fig. 6 und 7, um nach erfolgtem Durchglühen durch die ThürenArA:1 herausgenommen zu werden.
Die Form und Gröfse der Griffel kann beliebig sein, auch können andere Gegenstände aus derselben Masse hergestellt werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    Das Verfahren zur Herstellung einer Masse, aus gemahlenem Thon, Speckstein und Graphit, welches Gemenge feucht gemischt, lufttrocken gemacht und durch Pressen In Form gebracht wird, um alsdann in Kästen verpackt, geglüht und gehärtet zu werden.
  2. 2. Die Methode zur Herstellung von Griffeln unter Benutzung der in i. bezeichneten Masse, welche mittelst Presse B in Griffelform gebracht, in den mit Sand ausgefüllten Kästen C unter Abschlufs der Luft oder bei Zutritt derselben in dem für diesen Zweck mit den Einführungs- und Ausführungsöffnungen g g1 und k k ! und dem Rost/ versehenen Ofen D gehärtet werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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