DE554518C - Stampfwerk zur Herstellung von blaettchenfoermigen Metallerzeugnissen - Google Patents

Stampfwerk zur Herstellung von blaettchenfoermigen Metallerzeugnissen

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DE554518C
DE554518C DEA63451D DEA0063451D DE554518C DE 554518 C DE554518 C DE 554518C DE A63451 D DEA63451 D DE A63451D DE A0063451 D DEA0063451 D DE A0063451D DE 554518 C DE554518 C DE 554518C
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Auerbach & Co L
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Auerbach & Co L
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C1/00Crushing or disintegrating by reciprocating members
    • B02C1/14Stamping mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Powder Metallurgy (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

Pulverförmiges Gut in Blättchenform wird in Stampfvorrichtungen hergestellt, die aus einem Stampfertopf bestehen, in weichenrein oder mehrere Stampferstempel durch ihr Fallgewicht arbeiten. Die neue Einrichtung - an Stampfwerken ist besonders geeignet für die Herstellung von Bronzefarben und Aluminiumpulver, sie kann jedoch auch für ähnliche Zwecke Anwendung finden.
Bei der bekannten Arbeitsweise für Stampfwerke wird der Rohstoff in die Stampfertöpfe eingefüllt, die Stampferstempel bearbeiten das Gut eine bestimmte Zeit, bis die gewünschte Feinheit erhalten ist, und dann wird das Gut von Hand wieder aus dem Stampfertopf entfernt. Es ist audi bekannt, das fertige Gut mittels eines Luftstromes stetig abzusaugen und in einen Sichter oder Abscheider zu blasen. Die Erfindung betrifft eine Verbesserung des Stampfverfahrens mit Luftabsaugung.
Bei .der Stampf arbeit entsteht aus dem Rohstoff allmählich der gewünschte Metallstaub, welcher aus Blättchen verschiedener Feinheit und Größe zusammengesetzt ist. Im Stampfertopf befindet sich nach einer be- - stimmten Zeit Stampfgut von der gewünschten Feinheit innigst gemischt mit Gut, welches diese Feinheit noch nicht erreicht hat. Für die Güte des Enderzeugnisses ist es wichtig, daß das Gut von fertiger Feinheit möglichst rasch aus der Mischung herausgezogen wird, da ein weiteres Herumstampfen auf demselben nur schädlich ist. Bei der bekannten Arbeitsweise mit Luftabsaugung wird durch die Bewegung der Stampferstempel die Oberfläche des Stampfgutes aufgewirbelt, die feinen Teile gelangen in den Luftstrom und werden mit diesem aus dem Stampfertopf entfernt. Die nicht an der Oberfläche des Stampfgutes, sondern mehr nach dem Boden des Stampfertopfes befindlichen Teile des Stampfgutes werden nicht aufgewirbelt und die darin enthaltenen feinen Bestandteile bleiben zu lange im Stampfertopf. Dies gilt besonders für die feinsten Erzeugnisse, welche sich unter den Stempeln zusammenballen und am Boden des Topfes liegenbleiben.
Bei dem Stampfvorgang tritt außerdem eine starke Erwärmung des Stampf gutes ein teils durch die mechanische Stampf arbeit und teils durch die Oxydation, welche auf die entstehende sehr große Oberfläche des feinen Stampfgutes einwirkt. Durch die Erwärmung wird die Güte des Enderzeugnisses bzw. dessen Glanz nachteilig beeinflußt, bei der Herstellung von Aluminiumpulver kann die Erwärmung so stark werden, daß Selbstentzündungen und Explosionen auftreten. Bei den bekannten Luftabsaugeverfahren ist die Kühlung des Stampfgutes nur oberflächlich und ungenügend.
Durch die neue Einrichtung an Stampfwerken wird abgekühlte Druckluft oder Druckgas in den Kern des Stampfgutes und nahe am Boden des mit Stampf gut gefüllten Raumes eingeblasen. Hierdurch werden die
fertigen feinsten Teile aus der Gesamtmasse des Stampfgutes vollständig und rasch herausgebracht, und gleichzeitig wird eine sehr wirksame innere Kühlung des Stampfgutes S erreicht. Die Güte des Enderzeugnisses wird hierdurch verbessert, und bei der Herstellung" von Aluminiumpulver und ähnlichen Erzeugnissen kann die Explosionsgefahr wesentlich verringert evtl. ganz vermieden werden
ίο durch die kühlende Wirkung der expandierenden Druckluft und die Abführung der Oxydations\värme am Entstehungsorte und im Entstehungsmoment. Die gefährlichen Wärmestauungen können hierbei nicht auf-
treten. , ,
Auf der Zeichnung ist ein Aus füll rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt in Fig. 1 im Aufriß und in Fig. 2 im Grundriß.
ao - In dem Stampfertopf 1 mit dem Stampfgut 11 arbeiten die Stampferstempel 2. Die Absaugeluft tritt durch Rohr 3 in den oberen Teil des Stampfertopfes ein und verläßt denselben durch Rohr 4. Das Rohr 4 mündet in einen Sichter und Kühler 5, an dessen oberem Teil das Absaugerohr 6 angeschlossen ist, welches gewöhnlich zu Filter, Sichter und Sauggebläse führt. Am Boden des Sichters S befindet sich der Stutzen 7, von welchem unter Zwischenschaltung der sich drehenden Schleuse 8 das Rohr 9 nach dem Stampfertopf 1 zurückführt. In den Stamp-
.. fertopf ι sind ein oder mehrere Röhrchen 10 eingeführt, deren Auslaßmündungen sich
nahe am Boden des Stampfertopfes befinden. Die Wirkungsweise ist folgende: Durch die Röhrchen 10 wird Druckgas
• oder Druckluft in feinem Strahl mit hoher Geschwindigkeit in das Stampfgut eingeblasen und dieses aufgewirbelt, wobei die feinen Teile aus der Masse nach oben getrieben werden und die schweren Teile sich am Boden unter den Stampferstempeln lagern. Im oberen Teil des Stampfertopfes wird das Aufwirbeln durch die Bewegung der Stempel unterstützt. Die aufgewirbelten Teile gelangen in bekannter Weise in den Absaugeluftstrom, welcher von Rohr 3 nach Rohr 4 innerhalb des Stampf er topf es zieht. Die Absaugeluftmenge ist wesentlich größer als die durch die Röhrchen 10 eingeblasene Luftoder Gasmenge, so daß im Stampfertopf immer ein Unterdruck herrscht. Das Druckgas oder die Druckluft wird vor ihrer Verwendung zweckmäßig auf Außenluft- oder Kühlwassertemperatur abgekühlt, da die sich ausdehnende Druckluft die beträchtliche Wärmemenge, welche" beim Stampfprozeß mechanisch und durch Oxydation entsteht, aufnehmen soll. .
Das Gemisch von Absaugeluft, entspannter Druckluft und Metallstaub gelangt in den Sichter 5, welcher auch als Kühler für die darin abgeschiedenen gröberen Teile des Stampferzeugnisses dient. Die letzteren fallen durch die Schleuse 8 und durch das Rohr 9 wieder in den Stampfertopf zurück.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Stampfwerk zur Herstellung von blattchenförmigen Metallerzeugnissen, die leicht oxydieren, mit angeschlossenem Windsichter und Absaugung des Stampfgutes durch einen Luftstrom, dadurch gekennzeichnet, daß nahe dem Boden des mit Stampfgut gefüllten Raumes Rohre zum Einleiten von Druckluft oder Druckgas münden, während im oberen Teil dieses Raumes die Absaugeleitung für das Feingut angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckehei
DEA63451D 1931-09-22 1931-09-22 Stampfwerk zur Herstellung von blaettchenfoermigen Metallerzeugnissen Expired DE554518C (de)

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DE (1) DE554518C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3339899A (en) * 1963-07-30 1967-09-05 Nat Eng Co System for mulling and mixing foundry sand
US3348819A (en) * 1964-12-07 1967-10-24 Nat Eng Co Apparatus for conditioning particulate material

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3339899A (en) * 1963-07-30 1967-09-05 Nat Eng Co System for mulling and mixing foundry sand
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