DE217042C - - Google Patents
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- DE217042C DE217042C DENDAT217042D DE217042DA DE217042C DE 217042 C DE217042 C DE 217042C DE NDAT217042 D DENDAT217042 D DE NDAT217042D DE 217042D A DE217042D A DE 217042DA DE 217042 C DE217042 C DE 217042C
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- needles
- ring
- crown
- handlebars
- needle
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
- D04C3/02—Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
- D04C3/34—Beater, or beat-up, mechanisms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVt 217042-KLASSE 25 b. GRUPPE
KAISER & DICKE in BARMEN. Kronenschläger für Flecht- und Klöppelmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Februar 1909 ab.
Es sind Kronenschläger für Flecht- und Klöppelmaschinen bekannt, bei welchen die
zum Anschlagen der Fadenbindungen dienenden Nadeln aus winkelförmigen Blechstücken bestehen,
die mit den unteren kurzen Winkel armen in einer bogenförmigen Aussparung des Armendes drehbar auf einem festen Ring angeordnet
sind. Die gruppenweise Schwingung der Nadeln nach der Flechtstelle hin und zurück
wird durch auf und ab bewegte Scheiben bewirkt, die durch an ihrem Rande befestigte
Lenkstangen mit den winkelförmigen Blechstücken verbunden sind. Diese werden im
Rücken durch eine gemeinsame Führung gehalten. Bei Kronenschlägern dieser Art ist
das Auswechseln einzelner Nadeln, das infolge der Abnutzung der Spitzen oder durch andere
Umstände häufiger geschehen, muß, sehr schwierig und zeitraubend.
Dieser Übelstand wird bei der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Einrichtung
dadurch beseitigt, daß jede Nadel für sich an einem kreisbogenförmig gestalteten
Rücken durch einen abnehmbaren Halter geführt wird und daß die Lenkstangen der
Nadeln durch Einsteckstifte mit den auf und ab beweglichen Scheiben verbunden sind. Durch
diese Einrichtung kann die Auswechselung einer Nadel durch Abschrauben des betreffenden
Halters und durch Herausziehen des Einsteckstiftes aus der Scheibe schnell und in einfachster Weise erfolgen.
Die Zeichnungen zeigen den Kronenschläger mit der neuen Anbringungsart der Nadeln in
Flg. ι in einem senkrechten Schnitt, in Fig. 2 zur Hälfte in oberer Ansicht, zur anderen
Hälfte in einem wagerechten Schnitt nach A-B der Fig. 1. Die Fig. 3 stellt in Seiten- und
Rückansicht eine der von der oberen Scheibe bewegten Nadeln dar, während in Fig. 4 gleiche
Ansichten einer der von der unteren Scheibe bewegten Nadeln gezeichnet sind.
Jede der in bekannter Anordnung mit dem unteren kurzen Winkelarm um den fest in der
Maschine stehenden Ring b fassenden Nadeln a
ist mit einem bogenförmigen Rücken ax versehen,
an welchem die Nadel durch einen auf der Kopfplatte c des Kronenschlägers befestigten,
der Bogenform des Rückens entsprechend gestalteten Halter d geführt wird.
Die Zugstange f jeder Nadel ist mit der zugehörigen, von der Maschine auf und ab
bewegten Scheibe g durch einen Einsteckstift h verbunden, der in ein entsprechendes, am Umfange
der Scheibe angebrachtes radiales Loch eingeführt und festgehalten wird. Um ein
zufälliges Herausgehen der Einsteckstifte aus dem Rande der Scheibe zu verhindern, werden
die sämtlichen Zugstangen von einem aus zwei Teilen bestehenden Ring i umschlossen,
der auf Stützen k angebracht und zweckmäßig in der Höhenlage verstellbar ist, so
daß seine Lage dem Hübe der Nadeln angepaßt werden kann. Dadurch wird auch ein
schädliches Anschlagen der Nadelspitzen an den Fadensammler (welches durch toten Gang
in den Bewegungsteilen eintreten kann) vermieden, indem an den Lenkstangen angebrachte,
über die innere Kante des Ringes vorstehende Nasen am Ende der Aufwärts-
bewegung der Scheibe gegen die Unterfläche des Ringes stoßen und dadurch den Ausschlag
der Nadeln nach der Flechtstelle hin begrenzen. Um eine Nadel für sich aus dem Kronenschläger
herauszunehmen, bedarf es nur der Lösung des betreffenden Bogenstückes d und
des HeEausziehens des Einsteckstiftes der Zugstange nach Abnahme des Ringes i; sämtliche
anderen Nadeln des Schlägers bleiben dabei ίο unbeeinträchtigt. Ebenso leicht ist das Einsetzen
einer Nadel.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Kronenschläger für Flecht- und Klöppelmaschinen, bei welchem die winkelförmigen, durch Scheiben auf und ab bewegten Nadeln drehbar auf einem festen Ring angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede Nadel (a) für sich an ao einem bogenförmig gestalteten Rücken (ax) durch einen abnehmbaren Halter (d) geführt wird und daß die Lenkstangen (f) der Nadeln durch Einsteckstifte (K) mit den Scheiben (g) verbunden sind.
- 2. Kronenschläger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zufälliges Herausgehen der Einsteckstifte aus den Scheiben durch einen die Lenkstangen umschließenden Ring (i) verhindert ist.
- 3. Kronenschläger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkstangen (f) mit unter den Ring (i) reichenden Nasen versehen sind, die durch Anstoß an den Ring den Ausschlag der Nadeln nach der Flechtstelle hin begrenzen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217042C true DE217042C (de) |
Family
ID=478387
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT217042D Active DE217042C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217042C (de) |
-
0
- DE DENDAT217042D patent/DE217042C/de active Active
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