DE178604C - - Google Patents

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DE178604C
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ring
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/52Ring-and-traveller arrangements
    • D01H7/60Rings or travellers; Manufacture thereof not otherwise provided for ; Cleaning means for rings
    • D01H7/604Travellers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76 c. GRUPPE
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Läuferstäbchen für Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen nebst einer Vorrichtung zum Falten desselben. Dieses Läuferstäbchen ist bekannten Konstruktionen gegenüber durch die Kombination zweier wagrechter Abzweigungen, die sich in bekannter Weise in tangentialer Richtung zum Ringe erstrecken, mit den gleichfalls an sich bekannten umgebogenen Läuferstäbchenenden, die unter die Unterkante des Ringes greifen, gekennzeichnet. Diese Kombination sichert dem Läuferstäbchen eine besonders große Beweglichkeit unter Vermeidung jeder Klemmung und ermöglicht es, daß das Läuferstäbchen unter der Einwirkung der Fliehkraft gegen den Innenrand des Ringes gepreßt wird, während es doch unter der Einwirkung des Fadenzuges frei nach der Spindel hin schwingen kann.
Da ein derartig konstruiertes Läuferstäbchen durch den eigentlichen Ring in keiner Weise gestützt und gehalten wird, \so ist es nötig, eine Anordnung vorzusehen, um das Umfallen des Läuferstäbchens zu verhindern und um es leichter an seine Stelle bringen zu können. Zu diesem Zwecke ist unter dem Ring eine mit einer Öffnung versehene Platte angeordnet, auf der das Läuferstäbchen läuft und die ziirn schnellen und bequemen Einsetzen des Läuferstäbchens zur Seite oder nach unten bewegt werden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch einen mit dem vorliegenden Läuferstäbchen ausgestatteten Ring. Fig. 2 ist eine Ansicht von oben, wobei die zur Stützung des Läuferstäbchens dienende Platte fortgelassen ist, um ihr Lager besser zu veranschaulichen. Fig. 3 ist eine Seitenansicht zu Fig. 2. Fig. 4 veranschaulicht die Anordnung in ähnlicher Weise wie Fig. 2, wobei jedoch die Platte dargestellt ist. Die Fig. 5 und 6 zeigen in einem senkrechten Schnitt und in einer Ansicht von oben eine andere Ausführungsform.
Bei der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung" ist der Ringträger 1 auf einer ringförmigen Schiene 2 befestigt und trägt den Ring 3 mit dem Läuferstäbchen 4. Unter dem Ring 3 und dem Läuferstäbchen 4 ist eine Platte 5 angeordnet, aiii der das Läuferstäbchen im Ring 3 frei läuft. Der Ring 3 ist an seiner Unterkante 31 zweckmäßig abgerundet und reicht mit dieser Kante nach unten über die Tragfläche des Ringträgers nach abwärts^ Der Ringträger 1 ist auf seiner Unterseite bei 1' ausgedreht, um dem Läuferstäbchen den freien Umlauf zu gestatten.
Gemäß der vorliegenden Erfindung besteht das Läuferstäbchen 4 aus einem geeignet gebogenen Metalldraht mit zwei wagrechten Ansätzen 41, die in tangentialer Richtung zum Ring verlaufen (Fig. 2). Die Enden 42 der wagrechten Ansätze 41 sind außen auf-
wärts gebogen, so daß sie die Außenfläche des Ringes 3 berühren können. Die Länge der wagrechten Ansätze von einem Ende 42 bis zum anderen Ende 42 beträgt zweckmäßig ungefähr Y4 des Ringumfanges, wodurch eine gute Führung ohne Klemmung erzielt wird. Von den wagrechten Ansätzen aus geht der senkrechte Teil 43 des Läuferstäbchens durch den Ring 3 nach oben und ist hier mit einem nach außen und abwärts gebogenen Haken 4* versehen, der indessen nicht bis auf die Oberkante 32 des Ringes 3 geht, um Platz für die Einführung des Fadens zu lassen.
Das Läuferstäbchen 4 wird durch die Platte 5 gehalten, die eine kreisförmige Öffnung 5 l von einem Durchmesser besitzt, der kleiner ist als die lichte Weite des Ringes. Die Platte 5 liegt in einer Ausdrehung i2 des Ringträgers 1. Die Ausdrehung ist kreisrund aber exzentrisch zu dem Ring 3. Die Platte 5 hat einen Handgriff 52, der durch eine öffnung i3 (Fig. 2 und 3) der exzentrischen Ausdrehung nach außen« reicht und mittels dessen die Platte 5 ungefähr V4 Umdrehung erhalten kann, wonach die Öffnung bemessen ist. Durch diese Drehung wird die exzentrische Platte 5 so bewegt, daß die zum Ring 3 konzentrische öffnung 5' genügend weit nach einer Seite rückt, um das Läuferstäbchen 4 um die Unterkante 31 des Ringes 3 herumzuhaken. Ist dies geschehen, so wird die Platte 5 wieder in ihre Anfangslage zurückbewegt, wodurch das Loch 51 wieder zur konaxialen Deckung mit dem Ring 3 kommt (Fig. 4).
Das Läuferstäbchen 4 wird während des Ganges der Vorrichtung durch die Fliehkraft gegen die Innenseite des Ringes 3 gedruckt, kann indessen unter dem Zug des Garnes frei nach innen schwingen und sich mit dem vertikalen Teil 43 und der Umbiegung 4* der Spule nähern. Das Läuferstäbchen läuft frei unter dem Ring 3 um, die umgebogenen Enden 42 verhindern, daß es nach innen verschoben wird, ohne daß sie indessen die Beweglichkeit und die Schwingung des oberen Teiles nach innen oder außen beeinträchtigen. Das Läuferstäbchen übt einen Zug auf den Faden aus, wenn aber dieser Zug zu stark wird, so kann sich das obere Ende 4* des Läuferstäbchens der Spule unter der Einwirkung des Fadenzuges nähern, wodurch die Spannung des Fadens wieder vermindert wird.
Bei der in Fig. 5 und 6 dargestellten Aus-■ führungsform ist die Anordnung des Ringes 3 und des Läuferstäbchens 4 die gleiche. Hier ist indessen der Ring 3 in einer ringförmigen Schiene 6 befestigt, an deren Unterseite eine Platte 7 an einem Ende mit zwei Schrauben gehalten wird. Diese Platte 7 besitzt wiederum eine öffnung 71, die konaxial zur Ringöffnung ist. Die Platte steht so weit von dem Ring 3 ab, daß das Läuferstäbchen zwischen der Platte und dem Ring laufen kann. Die Platte 7 kann indessen abwärts gedruckt und in dieser Lage so lange gehalten werden, bis das Läuferstäbchen eingesetzt ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Läuferstäbchen für Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß es zwei wagrechte in tangentialer Richtung zum Ringe sich erstreckende : untere Abzweigungen und zwei unter die Unterkante des Ringes greifende und nach oben umgebogene Enden besitzt.
2. Zum Halten des im Anspruch 1 gekennzeichneten Läuferstäbchens eine Vorrichtung, darin bestehend, daß das Läuferstäbchen auf einer mit einer öffnung versehenen , unter dem Ring angeordneten Platte läuft, die zur Seite oder nach unten bewegt werden kann, um das Läuferstäbchen schnell und bequem einsetzen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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