DE216652C - - Google Patents

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DE216652C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0003Electric arc lamps the arc being outside, in the open
    • H05B31/0009Electric arc lamps the arc being outside, in the open with parallel or oblique disposition of the electrodes; Special form of the electrodes

Landscapes

  • Radiation-Therapy Devices (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 216652 KLASSE 21/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Dezember 1907 ab.
Es sind Bogenlampen mit abwärts gerichteten Elektroden bekannt, bei welchen sich letztere mit Stützrippen gegen einen scharfkantigen, oberhalb des Lichtbogens liegenden Stützkörper lehnen, durch welchen der Strom geführt wird, so daß die Rippen infolge des Stromübergangs langsam abbrennen und dadurch der Nachschub der Elektroden geregelt wird. Diese Nachschubregelung besitzt jedoch
ίο einen erheblichen Mangel, wenn die Elektroden einfach in bekannter Weise schräg gegeneinander geneigt angeordnet werden. Wenn nämlich bei einer solchen Lampe der Abbrand zu rasch erfolgt, dann nähern sich die Kohlenspitzen, und es geht mehr Strom durch die .Lampe. Hierdurch wird die Stützkante noch rascher verzehrt, und die Kohlen rutschen nun noch mehr zusammen, statt daß sie sich nun langsamer vorschieben. Der Nachschub wird andererseits infolge der verringerten Stromstärke bei zu langsam nachrutscheriden Kohlen zurückbleiben, so daß der Lichtbogen beständig nach oben hin wächst und bald abreißt. Es ist also bei der gewöhnlichen Anordnung der Elektroden nicht möglich, allein mit Hilfe der Aufstützkörper . das Nachschub verhältnis zu regeln. Diese Regelung erreicht man jedoch vollständig durch eine neue eigenartige Anordnung der Elektroden. Wenn man diese nämlich unten oberhalb des Lichtbogens kreuzt, so vermeidet man den oben gerügten Übelstand und erhält eine in jeder Beziehung einwandfreie Nachschubregelung.-
Die neue Anordnung der Elektroden wird durch Fig. 1 der Zeichnung veranschaulicht. Findet bei dieser Stellung eine Zunahme der Stromstärke statt, so wird der Nachschub beschleunigt und damit der Abstand der Kohlenspitzen vergrößert. Nimmt dagegen die Stromstärke ab, so verzögert sich der Nachschub, und eine Verringerung des Kraterabstandes ist die Folge. Der Nachschub bei dieser Anordnung der Elektroden kann somit einzig und allein durch den Stromübergang an der Stützstelle geregelt werden und ist lediglich von der Stromstärke der Lampe abhängig. Steigt der Lichtbogen nach oben, so verringert sich infolge der geringer werdenden Lichtbogenlänge die Spannung. Die Stromstärke steigt dann entsprechend, und der Nachschub wird durch den nun rascher erfolgenden Abbrand der Stützrippen beschleunigt, bis das normale Verhältnis wiederhergestellt ist.
Zur Bildung des Lichtbogens müssen naturgemäß die Elektrodenenden zunächst miteinander, in Berührung sein, um erst beim Durchgange des Stromes in die Brennlage geführt zu werden. Eine diesem Zwecke dienende Vorrichtung stellt als Beispiel noch Fig. 2 der Zeichnung dar. Die aufgestützte Elektrode b liegt Unbeweglich, während die andere, a, in einem Ausschnitte des Sparers schwingbar ist. Der Ausschnitt wird zweckmäßig nicht größer gewählt, als die Bahn der Elektrode es verlangt, und kann man durch eine Deckplatte außerdem noch die Durchtrittsstelle beständig
verschließen. An der Elektrode greift in einfacher Weise der passend gebogene Arm k eines um m drehbaren Doppelhebels an, dessen anderer Arm η einerseits unter der Einwirkung eines Elektromagneten, andererseits unter der einer Feder steht. Letztere bewirkt bei nicht brennender Lampe die Berührung der Kohlenspitzen, erstere dagegen zieht beim Stromdurchgange die Elektrodenspitzen auseinander. Der Versuch hat gezeigt, daß hierbei der Lichtbogen dauernd an den Elektrodenspitzen bleibt und nicht etwa Neigung zeigt, sich der Kreuzungsstelle der Elektroden zu nähern. Bei Anordnung eines Blasmagneten wird dies übrigens auch ohne weiteres zu verhindern sein, doch wirkt auch noch· der Umstand auf die richtige Lage des Lichtbogens günstig, daß der Sparer den Bogen abwärts drückt, und daß dieser in dem sauerstoffreichen Räume unterhalb des Sparers günstigere Nahrung findet als in dem sauerstoffarmeren Räume innerhalb desselben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bogenlampe mit schräg abwärts gerichteten Elektroden, deren Nachschub durch den Strom zuführende Stützkörper geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Elektroden oberhalb der Krater kreuzen, zu dem Zwecke, bei zunehmender Stromstärke und daraus folgender Beschleunigung des Nachschubes eine Vergrößerung des Kraterabstandes, bei abnehmender Stromstärke und daraus folgender Verzögerung des Nachschubes eine Verringerung des Kraterabstandes herbeizuführen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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