DE216201C - - Google Patents

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DE216201C
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turning arm
turning
turned
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D9/00Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
    • B42D9/04Leaf turners
    • B42D9/06Leaf turners having an arm reset after each operation
    • B42D9/065Leaf turners having an arm reset after each operation magnetically or pneumatically actuated

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  • Manipulator (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 216201 -KLASSE 51 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Dezember 1907 ab.
• Vorliegende Erfindung betrifft einen Notenblattwender, . bei welchem der Wendearm in bekannter Weise an der beweglichen Platte eines Fächerbalges befestigt ist und unter der Wirkung von Druckluft durch Aufblähen des Balges in die zum Ergreifen des Blattes erforderliche Lage übergeführt, unter der Wirkung von Saugluft aber durch Zusammenziehung des Fächerbalges nach erfolgter Ansaugung des iö zu wendenden Blattes in die Ausgangslage (Ruhelage) zurückgedreht wird.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, je nach Belieben oder Erfordernis das Wiedermitnehmen des bereits gewendeten Blattes durch den Wendearm zu verhindern oder zu bewirken. Dies, wird dadurch erreicht, daß der Wendearm mit der beweglichen Platte des Fächerbalges . außer in der wagerechten Ebene auch in der senkrechten Ebene drehbar ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar ist
Fig. ι der Blattwender in der zum Ergreifen des Notenblattes erforderlichen. Lage,
Fig. 2 derselbe in der Ruhelage in Vorderansicht. ·
Fig. 3 zeigt den Blattwender in der gehobenen Lage. . ·
Fig. 4 ist die' Seitenansicht von Fig. 2, die
Schiene geschnitten nach Linie A-A der Fig. 2.
Fig. 5 ist die Seitenansicht von Fig. 3, die . Schiene geschnitten nach Linie B-B der Fig. 3.
Am Rahmen des Notenständers wird eine
Schiene α befestigt. An einer fest mit dieser Schiene verbundenen Platte b ist die Rückseite des Fächerbalges c befestigt, dessen bewegliche Vorderplatte d den hohlen Wendearm e trägt, welcher an seinem gegenüberliegenden Ende mit einem Saugkopf f versehen ist.
Diese Einrichtung ist im allgemeinen bereits bekannt, ebenso ihre Wirkungsweise, nach welcher der Wendearm unter der Wirkung von Druckluft, welche mittels eines mit dem Rohrstutzen i des Fächerbalges c durch ein Rohr verbundenen zweiten Balges in den Fächerbalg eingeblasen wird, durch Drehung in. der wagerechten Ebene in die Arbeitslage übergeführt, unter der Wirkung von Saugluft aber, das angesaugte Notenblatt mitnehmend, in die Ruhelage zurückgeführt wird und dabei das Blatt wendet. : .
Nach vorliegender Erfindung ist die den Wendearm tragende Platte d des Fächerbalges c in senkrechter Richtung drehbar an einer von der festgelagerten Platte b getragenen Achse g gelagert und wird mittels einer Feder h für gewohnlich in der in Fig. 2 und 4 gezeigten senkrechten Lage gehalten.
Wird nun plötzlich, ein starker Strom Druckluft in den Fächerbalg c eingeblasen, so wird, unter Überwindung der Zugkraft der Feder h, die Platte d mit dem Wendearm e aus der senkrechten in die in Fig. 3 und 5 gezeigte wagerechte oder doch nahezu wagerechte Lage nach aufwärts geschleudert. Diese Bewegung hat den Zweck, den Wendearm zunächst plötzlich, d. h. noch vor der eigntlichen Drehbewegung in der wagerechten Richtung, aus dem Bereich des gewendeten Blattes herauszuführen und dann
erst die Überführung des Wendearms in die Arbeitslage zu bewirken, damit das bereits gewendete Blatt bei der Drehung des Armes nicht'wieder mit zurückgenommen wird.
Die Drehung des Wendearmes e vollzieht sich dann in der Weise unter der Wirkung der Druckluft weiter, daß mehr und'mehr die'Zugkraft der Feder h zur Geltung kommt und die Platte d des Fächerbalges c und damit den
ίο Wendearm e wieder in die in Fig. ι gezeigte senkrechte, zum Wenden des nächsten Blattes geeignete Läge übergeführt wird.
Bei der darauf in dem Fächerbalg eintretenden Saugwirkung wird das dem Saugkopf f zunächst liegende Blatt angesaugt. Da der Saugkopf aus einem dünnen Kautschuknapf besteht, so zieht er sich muschelartig zusammen und nimmt das oberste Blatt von den übrigen weg, so daß zwischen den letzteren und dem
ao angesaugten Blatt Luft eindringen kann, welche die Mitnahme des letzteren erleichtert. Außerdem ist an der Schiene α ein nach abwärts gerichteter Arm I angelenkt, welcher bei der Mitnahme des obersten Blattes die übrigen Blätter zurückhält.
Wird ein nur mäßiger Strom von Druckluft in den Fächerbalg c eingeführt, so behält die bewegliche Platte d des letzteren mit dem Wendearm e infolge der stärkeren Kraft der Feder h die senkrechte Stellung bei und wird in dieser in der wagerechten Ebene gedreht. Bei dieser Drehung kann das zuletzt vom Wendearm e gewendete Blatt in seine Ausgangslage zurückgedreht und mithin der auf diesem Blatt befindliche Teil des Musikstückes wiederholt werden.
Mit vorliegender Erfindung hat man es demnach in der Hand, durch Anwendung eines stärkeren und plötzlich wirkenden Stromes von Druckluft oder eines weniger starken und allmählich wirkenden Luftdruckes den Wende-. arm e schräg nach aufwärts aus der Bahn des vorher gewendeten Blattes herauszuführen'oder zwecks Zurückdrehung dieses Blattes in die Ausgangslage, den Wendearm e in der wagerechten Ebene in die Arbeitslage zurückzudrehen.
An Stelle der Feder h kann zum Zweck der Erhaltung oder Zurückführung des Wendearmes e in der bzw. in die senkrechte Lage auch ein Gegengewicht oder ein sonst geeig- ■ h'etes Organ verwendet werden.
Weiter kann die beschriebene Wendevorrichtung auch am unteren Rahmenteil des Notenblatthalters angeordnet werden, nur wird dann der Wendearm e nicht durch Bewegung nach' aufwärts, sondern durch Bewegung nach ab-, wärts aus dem Bereich des unteren Randes der Notenblätter herausgeführt. Die Mittel zur Erreichung dieser Bewegung bleiben die gleichen wie beschrieben.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Notenblattwender mit hohlem, einerseits mit einem Fächerbalg verbundenen, andererseits einen Saugkopf tragenden Wendearm, dadurch gekennzeichnet, daß die den Wendearm (e) tragende Platte des Fächerbalges ic) zugleich wagerecht und senkrecht beweglich ist, derart,' daß durch Anwendung eines plötzlichen und kräftigen Stromes von Druckluft der Wendearm zunächst aus dem Bereich des gewendeten Blattes herausgeführt und dann in die zum Wenden des nächsten Blattes geeignete senkrechte Lage zurückgeführt wird, worauf die Ansaugung des zu wendenden Blattes und die Zurückführung des Wendearms. in die Ausgangslage unter Mitnahme des angesaugten Blattes erfolgt.
2. Notenblattwender nach Anspruch 1, bei welchem die zugleich wagerecht und senkrecht bewegliche, den Wendearm (e) tragende Platte (d)" mittels einer Zugfeder (h) o. dgl. in die senkrechte Lage zurückgeführt wird. . ,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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