DE216201C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE216201C DE216201C DENDAT216201D DE216201DA DE216201C DE 216201 C DE216201 C DE 216201C DE NDAT216201 D DENDAT216201 D DE NDAT216201D DE 216201D A DE216201D A DE 216201DA DE 216201 C DE216201 C DE 216201C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sheet
- turning arm
- turning
- turned
- bellows
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42D—BOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
- B42D9/00—Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
- B42D9/04—Leaf turners
- B42D9/06—Leaf turners having an arm reset after each operation
- B42D9/065—Leaf turners having an arm reset after each operation magnetically or pneumatically actuated
Landscapes
- Manipulator (AREA)
Description
|
η. bet,
1 0 α/ννννγΛ c |
|
| •(gruppe'^W.... | |
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 216201 -KLASSE 51 e. GRUPPE
• Vorliegende Erfindung betrifft einen Notenblattwender,
. bei welchem der Wendearm in bekannter Weise an der beweglichen Platte
eines Fächerbalges befestigt ist und unter der Wirkung von Druckluft durch Aufblähen des
Balges in die zum Ergreifen des Blattes erforderliche Lage übergeführt, unter der Wirkung
von Saugluft aber durch Zusammenziehung des Fächerbalges nach erfolgter Ansaugung des
iö zu wendenden Blattes in die Ausgangslage (Ruhelage) zurückgedreht wird.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, je
nach Belieben oder Erfordernis das Wiedermitnehmen des bereits gewendeten Blattes durch
den Wendearm zu verhindern oder zu bewirken. Dies, wird dadurch erreicht, daß der Wendearm
mit der beweglichen Platte des Fächerbalges . außer in der wagerechten Ebene auch in der
senkrechten Ebene drehbar ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar ist
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar ist
Fig. ι der Blattwender in der zum Ergreifen des Notenblattes erforderlichen. Lage,
Fig. 2 derselbe in der Ruhelage in Vorderansicht. ·
Fig. 3 zeigt den Blattwender in der gehobenen Lage. . ·
Fig. 4 ist die' Seitenansicht von Fig. 2, die
Schiene geschnitten nach Linie A-A der Fig. 2.
Fig. 5 ist die Seitenansicht von Fig. 3, die . Schiene geschnitten nach Linie B-B der Fig. 3.
Am Rahmen des Notenständers wird eine
Schiene α befestigt. An einer fest mit dieser
Schiene verbundenen Platte b ist die Rückseite des Fächerbalges c befestigt, dessen bewegliche
Vorderplatte d den hohlen Wendearm e trägt, welcher an seinem gegenüberliegenden Ende
mit einem Saugkopf f versehen ist.
Diese Einrichtung ist im allgemeinen bereits bekannt, ebenso ihre Wirkungsweise, nach
welcher der Wendearm unter der Wirkung von Druckluft, welche mittels eines mit dem Rohrstutzen
i des Fächerbalges c durch ein Rohr verbundenen zweiten Balges in den Fächerbalg
eingeblasen wird, durch Drehung in. der wagerechten Ebene in die Arbeitslage übergeführt,
unter der Wirkung von Saugluft aber, das angesaugte Notenblatt mitnehmend, in die Ruhelage
zurückgeführt wird und dabei das Blatt wendet. : .
Nach vorliegender Erfindung ist die den Wendearm tragende Platte d des Fächerbalges c
in senkrechter Richtung drehbar an einer von der festgelagerten Platte b getragenen Achse g
gelagert und wird mittels einer Feder h für gewohnlich
in der in Fig. 2 und 4 gezeigten senkrechten Lage gehalten.
Wird nun plötzlich, ein starker Strom Druckluft in den Fächerbalg c eingeblasen, so wird,
unter Überwindung der Zugkraft der Feder h, die Platte d mit dem Wendearm e aus der senkrechten
in die in Fig. 3 und 5 gezeigte wagerechte oder doch nahezu wagerechte Lage nach aufwärts
geschleudert. Diese Bewegung hat den Zweck, den Wendearm zunächst plötzlich, d. h.
noch vor der eigntlichen Drehbewegung in der wagerechten Richtung, aus dem Bereich des
gewendeten Blattes herauszuführen und dann
erst die Überführung des Wendearms in die Arbeitslage zu bewirken, damit das bereits
gewendete Blatt bei der Drehung des Armes nicht'wieder mit zurückgenommen wird.
Die Drehung des Wendearmes e vollzieht sich dann in der Weise unter der Wirkung der Druckluft weiter, daß mehr und'mehr die'Zugkraft der Feder h zur Geltung kommt und die Platte d des Fächerbalges c und damit den
Die Drehung des Wendearmes e vollzieht sich dann in der Weise unter der Wirkung der Druckluft weiter, daß mehr und'mehr die'Zugkraft der Feder h zur Geltung kommt und die Platte d des Fächerbalges c und damit den
ίο Wendearm e wieder in die in Fig. ι gezeigte
senkrechte, zum Wenden des nächsten Blattes geeignete Läge übergeführt wird.
Bei der darauf in dem Fächerbalg eintretenden Saugwirkung wird das dem Saugkopf f
zunächst liegende Blatt angesaugt. Da der Saugkopf aus einem dünnen Kautschuknapf besteht,
so zieht er sich muschelartig zusammen und nimmt das oberste Blatt von den übrigen
weg, so daß zwischen den letzteren und dem
ao angesaugten Blatt Luft eindringen kann, welche die Mitnahme des letzteren erleichtert. Außerdem
ist an der Schiene α ein nach abwärts gerichteter Arm I angelenkt, welcher bei der Mitnahme
des obersten Blattes die übrigen Blätter zurückhält.
Wird ein nur mäßiger Strom von Druckluft in den Fächerbalg c eingeführt, so behält die
bewegliche Platte d des letzteren mit dem Wendearm e infolge der stärkeren Kraft der
Feder h die senkrechte Stellung bei und wird in dieser in der wagerechten Ebene gedreht.
Bei dieser Drehung kann das zuletzt vom Wendearm e gewendete Blatt in seine Ausgangslage
zurückgedreht und mithin der auf diesem Blatt befindliche Teil des Musikstückes wiederholt
werden.
Mit vorliegender Erfindung hat man es demnach in der Hand, durch Anwendung eines
stärkeren und plötzlich wirkenden Stromes von Druckluft oder eines weniger starken und allmählich
wirkenden Luftdruckes den Wende-. arm e schräg nach aufwärts aus der Bahn des
vorher gewendeten Blattes herauszuführen'oder zwecks Zurückdrehung dieses Blattes in die
Ausgangslage, den Wendearm e in der wagerechten Ebene in die Arbeitslage zurückzudrehen.
An Stelle der Feder h kann zum Zweck der Erhaltung oder Zurückführung des Wendearmes e in der bzw. in die senkrechte Lage
auch ein Gegengewicht oder ein sonst geeig- ■ h'etes Organ verwendet werden.
Weiter kann die beschriebene Wendevorrichtung auch am unteren Rahmenteil des Notenblatthalters
angeordnet werden, nur wird dann der Wendearm e nicht durch Bewegung nach'
aufwärts, sondern durch Bewegung nach ab-, wärts aus dem Bereich des unteren Randes der
Notenblätter herausgeführt. Die Mittel zur Erreichung dieser Bewegung bleiben die gleichen
wie beschrieben.
Claims (2)
1. Notenblattwender mit hohlem, einerseits mit einem Fächerbalg verbundenen,
andererseits einen Saugkopf tragenden Wendearm, dadurch gekennzeichnet, daß
die den Wendearm (e) tragende Platte des Fächerbalges ic) zugleich wagerecht und
senkrecht beweglich ist, derart,' daß durch Anwendung eines plötzlichen und kräftigen
Stromes von Druckluft der Wendearm zunächst aus dem Bereich des gewendeten Blattes herausgeführt und dann in die zum
Wenden des nächsten Blattes geeignete senkrechte Lage zurückgeführt wird, worauf
die Ansaugung des zu wendenden Blattes und die Zurückführung des Wendearms. in
die Ausgangslage unter Mitnahme des angesaugten Blattes erfolgt.
2. Notenblattwender nach Anspruch 1, bei welchem die zugleich wagerecht und
senkrecht bewegliche, den Wendearm (e) tragende Platte (d)" mittels einer Zugfeder
(h) o. dgl. in die senkrechte Lage zurückgeführt wird. . ,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE216201C true DE216201C (de) |
Family
ID=477634
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT216201D Active DE216201C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE216201C (de) |
-
0
- DE DENDAT216201D patent/DE216201C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE216201C (de) | ||
| DE496215C (de) | Seiten- und Ziehmarke fuer Bogenanleger an Druckmaschinen, Falzmaschinen o. dgl. | |
| DE440019C (de) | Elektrischer Einzelantrieb fuer Arbeitsmaschinen durch Riemen mit einer den Riemen spannenden Feder | |
| DE401890C (de) | Zufuehrungsvorrichtung fuer die Arbeitsstuecke bei Walzwerken | |
| DE754773C (de) | Einrichtung zum Reinigen der Deckblattuebertragungsvorrichtung an Zigarrenmaschinen | |
| DE371881C (de) | Bogenanlegevorrichtung fuer Druckpressen | |
| DE355244C (de) | Schutz- und Fangvorrichtung an Motorstrassenbahn- u. dgl. Wagen | |
| DE80620C (de) | ||
| DE292005C (de) | ||
| DE431963C (de) | Rohrbiegemaschine | |
| DE204570C (de) | ||
| DE378143C (de) | Federraeumer fuer Strassen- und Schienenfahrzeuge | |
| DE56262C (de) | Notenblattwender | |
| DE91575C (de) | ||
| DE727856C (de) | Notenblattwender | |
| DE64307C (de) | Bogenauslegevorrichtung für Tiegeldruckpressen | |
| DE518521C (de) | Schnellpresse mit vorwaerts und rueckwaerts schwingendem Druckzylinder | |
| DE128387C (de) | ||
| DE285852C (de) | ||
| DE893424C (de) | Rueckpralldaempfungsvorrichtung fuer Druckhaemmer | |
| DE868988C (de) | Vorrichtung zur Verbindung eines Schleppers mit einem Bodenbearbeitungsgeraet | |
| AT39077B (de) | Maschine zur selbsttätigen Herstellung gelöteter Kordelketten. | |
| DE364656C (de) | Notenblattwender | |
| DE338963C (de) | Pneumatische Bogenan- und -ablegevorrichtung, insbesondere fuer Tiegeldruckpressen | |
| DE320694C (de) | Schutzvorrichtung an Pressen |