DE216049C - - Google Patents

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DE216049C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F29/00Devices for igniting matches; Holders for ignited matches

Landscapes

  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- -Ja 216049 KLASSE 44 b. GRUPPE
. KARL LENCK in BERLIN.
Streichholzbehälter. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Dezember 1908 ab.
Es gibt bereits Streichholzständer, bei denen die Anstreichfläche geneigt ist, damit der Ständer beim Anzünden der Streichhölzer möglichst sich nicht verschiebt oder umfällt. Nach der Erfindung wird nun die Anstreichfläche derart gelagert, daß sie beim Anschlag des zu entzündenden Streichholzes nachgibt. Hierdurch wird der seitliche Stoß des Streichholzes auf den Behälter unabhängig von der
ίο Richtung des beim Entzünden angewendeten Druckes abgeschwächt und besonders erreicht, daß der Behälter als Tischständer nicht fortrückt oder gar umfällt, sowie daß die Reibfläche nicht zerstört wird. Vor allem kann der Aufschlag des Streichholzes nicht mehr so stark werden, daß letzteres zerbricht oder der Zündkopf abspringt.
Es ist zweckmäßig, dabei die Reibfläche in bekannter Weise schräg aufzuhängen, damit das Anstreichen mit dem Streichholz erleichtert wird. Und wenn der schräg aufgehängte Streichholzbehälter so ausgebildet ist, daß die gewöhnliche Schachtelhülle eingesetzt werden kann, so ist es am besten, ihn so einzurichten, daß er sich leicht umlegen läßt, so daß einmal die eine, das andere Mal die andere Schmalseite und Reibfläche oben liegt. Hierdurch können die beiden Reibflächen gleichmäßig abgenutzt Und der Streichholzbehälter zur Benutzung von zwei Seiten eingestellt werden.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar in
Fig. ι in Seitenansicht und in
Fig. 2 in Draufsicht.
Fig. 3 zeigt den Ständer allein in Seitenansicht und
Fig. 4 den Streichholzkasten allein in schaubildlicher Ansicht.
Der gemäß der Zeichnung beispielsweise als Tischfeuerzeug ausgebildete Streichholzbehälter besteht aus einem Ständer 2, der auf dem Aschteller 1 befestigt ist und den Streichholzkasten 4 dadurch trägt, daß seine Zapfen 3 in die Schlitze 5 eingreifen. Der Kasten 4 hängt also leicht ausschwingbar; durch sein Eigengewicht stellt er sich immer in die schräge Lage ein, welche ein bequemes Anstreichen gestattet. Zur Umstellung des Kastens genügt ein leichter Stoß gegen die unten liegende Fläche, so daß der andere Endpunkt der Schlitze 5 auf die Zapfen 3 rückt. Der Kasten könnte natürlich auch senkrecht hängen, nämlich durch Einrücken der Schlitzmitten auf die Zapfen 3.
Im einzelnen kann der Streichholzbehälter natürlich sehr beliebig ausgebildet werden. Für Wandbehälter wird der Kasten 4 zweckmäßig so aufgehängt, daß die Streichfläche vorn liegt. Die Aufhängung geschieht am besten in offenen Ösen, so daß man den Kasten ausheben und umgekehrt wieder einhängen kann, um auch die andere (vorher unten liegende) Streichfläche benutzen zu können.
Der Zapfen 3 und der Schlitz 5 werden aus dem vollen Stück ausgestanzt oder nur eingedrückt. Dann können die Zapfen 3 nicht in die Schachtel eindrücken, und der Kasten schwingt leicht aus.
Selbst wenn der gesamte Behälter aus dünnem Blech gestanzt wird, steht der Ständer
(2. Auflage, ausgegeben am jjo. Dezember igog.)
infolge der Ausschwingbarkeit des Kastens 4 ohne besondere Bleiboden- 0. dgl. Beschwerung fest. Die Streichhölzer brechen trotz starken Aufschiagens nicht mehr ab, und die Reibfläche reißt nicht mehr ein.
Auch für Taschenbehälter läßt sich die Erfindung benutzen, z. B. dadurch, daß man die in die Metallfassung einzuschiebende Schachtel unter Federdruck setzt, so daß sie beim Anstreichen des Holzes zurückweicht.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Streichholzbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß seine Reibfläche derart elastisch gelagert ist, daß sie beim Anschlag des zu entzündenden Streichholzes nachgibt und den Stoß abschwächt, zu dem Zwecke, daß das Streichholz und die Reibfläche nicht zerstört werden und das Tischfeuerzeug während des Zündens feststeht, einerlei in welcher Richtung das Streichholz auf die Reibfläche gedrückt wird.
  2. 2. Streichholzbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe [z. B. durch Eingreifen von Zapfen (3) des Ständers (2) in Schlitze (5) des Behälters (4)] derart aufgehängt ist, daß nach Belieben die eine oder andere Reibfläche oben liegend schräg eingestellt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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