DE233199C - - Google Patents

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DE233199C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C37/00Control of fire-fighting equipment
    • A62C37/08Control of fire-fighting equipment comprising an outlet device containing a sensor, or itself being the sensor, i.e. self-contained sprinklers
    • A62C37/10Releasing means, e.g. electrically released

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Auslösen eines Hebels, der bei einer Löschbrause entweder den die Brausenöffnung abschließenden Ventilkegel auf seinen Sitz drückt oder ein Gewicht trägt, das zum Öffnen eines Hauptabsperrventils dient. Diese Hebel hatte man bisher mittels eines bei einer bestimmten Wärme schmelzenden Lotes befestigt, oder es wurden Treibmittel verwendet, die ίο sich bei Wärmezunahme ausdehnten und somit den Hebel aus seiner Ruhelage drängten. Davon unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß eine mit Pulver oder einem ähnlichen Treibstoff gefüllte Kappe das eine Ende des Hebels. und einen festen Punkt der Löschvorrichtung umgreift. Das Pulver wird in bekannter Weise mittels einer Zündschnur, die nach einer Öffnung der Kappe führt, entzündet. Die Auslösevorrichtung läßt sich wieder verwenden und ist in der Anschaffung wie im Gebrauch billig.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt; es zeigt:
Fig. ι die Auslösevorrichtung im Schnitt an einer Löschbrause und
Fig. 2 und 3 dieselbe Vorrichtung an einer mittelbar wirkenden, mit dem Hauptabsperrventil verbundenen Auslösevorrichtung.
Bei der Löschvorrichtung nach Fig. 1 ist der die Brause e tragende Anschlußkörper mit zwei Armen α und b versehen, von welchen ersterer ein Scharnier zur Aufnahme des Verschlußhebels c besitzt, während Arm b an seinem Ende einen Kopf g von rundem Querschnitt erhält. In diesen Kopf ist eine Nut gefräst, in welche sich das Ende des Hebels c legt. Durch eine über die Hebelenden geschobene und mit Pulver gefüllte Kappe f werden beide Hebelenden zusammengehalten und der Ventilkegel d fest gegen seinen Sitz gepreßt.
Bricht Feuer aus, so entzündet sich das Pulver in der Kappe unmittelbar oder unter Zuhilfenahme einer in das Zündloch i eingeführten Zündschnur, wodurch die Kappe von den Hebelenden abgeschleudert wird. Das Ventil öffnet sich, und die Brause tritt in Tätigkeit. Die Kappe f ist mit einem Kettchen an der Löschvorrichtung befestigt, kann deshalb nicht verloren gehen.
Diese Löschvorrichtung kommt für solche Anlagen in Betracht, bei denen eine Gefahr des Einfrierens ausgeschlossen ist. Bei Anlagen, die dem Frost ausgesetzt sind, treten die in' dem Raum verteilten Brausen erst nach öffnen eines gegen Einfrieren geschützten Hauptventils in Tätigkeit. Für diese Anlagen ist die in den Fig. 2 und 3 dargestellte Auslösevorrichtung bestimmt. Diese wird in die im Raum verteilten und nach dem Hauptventil führenden Gestänge eingeschaltet und bewirkt bei ihrer Auslösung die Freigabe eines Gewichts und letzteres damit ein öffnen des Ventils. Die Anordnung des Gestänges ist nicht Gegenstand der Erfindung und daher seine nähere Beschreibung unnötig. Die Auslösevorrichtung besteht aus einem Glied k mit angelenktem Hebel I. Glied k besitzt einen
Arm m mit Kopf g zum Aufsetzen der Kappe f. Auch hier liegt das freie Ende des Hebels I in einer Ausfräsung des Kopfes g und wird durch die übergeschobene Kappe, f festgehalten. Beim Abtreiben der Kappe wird der Hebel I frei und schwingt nach unten, wobei die in letzteren eingehängte Stange ihren Halt verliert und das öffnen des Hauptventils bewirkt. Die Entzündung des Pulvers erfolgt ίο ebenfalls mittels in das Zündloch eingeführter Zündschnüre oder durch eine in das Glied k eingesetzte Patrone p, deren Feuerstrahl auf das Zündloch i der Kappe gerichtet ist. Damit das Zündloch der Kappe stets nach der Patrone gerichtet ist, ist der Kopf g mit einer Nase η versehen, welche sich in eine entsprechende Aussparung der Kappe legt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Feuerlöschbrause mit einem bei Ausbruch von Feuer sich selbsttätig lösenden Ventilschließhebel, gekennzeichnet durch eine mit Pulver oder ähnlichem Treibmittel gefüllte, das Ende des Hebels (c) und einen festen Arm (b, g) der Löschvorrichtung umfassende Kappe (f), deren Zündöffnung (i) in bekannter Weise mit einer Brandschnur in Verbindung steht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1161143B (de) * 1957-12-13 1964-01-09 Walther & Cie Ag Feuerloeschbrause

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1161143B (de) * 1957-12-13 1964-01-09 Walther & Cie Ag Feuerloeschbrause

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