DE93049C - - Google Patents

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DE93049C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F27/00Match receptacles or boxes
    • A24F27/14Match dispensers; Dispensers for matches arranged on strips
    • A24F27/22Match dispensers; Dispensers for matches arranged on strips for domestic use
    • A24F27/26Match dispensers; Dispensers for matches arranged on strips for domestic use with means for igniting the match as it is dispensed; Match strip lighters

Landscapes

  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
HENRY PAYTON in BIRMINGHAM. Selbstthätiger Streichholzanzünder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Dezember 1896 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Reibholz-Zündvorrichtungen für verschiedene Zwecke, wie z. B. für Fahrrad- und andere Lampen, Zündholzbüchsen, Gasbrenner und dergl., und betrifft einen selbsttätigen oder durch Feder bethä'tigten Reiber, der aus einer von Hand eingestellten beweglichen Reibplatte besteht, welche durch das dagegen gedrückte Reibholz ausgelöst wird.
Fig. ι ist die Hinteransicht einer Ausführungsform der eingestellten Zündvorrichtung, welche durch den gegen die Reibplatte gedrückten Kopf eines zu zündenden Reibholzes ausgelöst wird, so dafs die Platte gradlinig über den Reibholzkopf durch Federkraft fortgeführt und dadurch das Reibholz entzündet wird.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie χ von Fig. 1 vor Einführung des Reibholzes,
Fig. 3 die Vorderansicht von Fig. 1,
Fig. 4 ein waagrechter Schnitt nach der Linie x1 von Fig. 1.
Fig. 5 ist eine ähnliche Darstellung wie Figi 2 mit eingeführtem Reibholz und zurückgedrückter Reibplatte, die dadurch aus einer Ausnehmung der Gehäuseplatte ausgelöst wird.
Fig. 6 ist eine ähnliche Schnittdarstellung wie Fig. 2 und 5 nach der Zündbewegung der Reibplatte und Zündung des Reibholzes.
Fig. 7 ist die Vorderansicht einer geänderten Ausführungsform, bei welcher die Reibplatte einen bogenförmigen Weg beschreibt und durch eine Schneckenfeder betha'tigt wird.
Fig. 8 ist die Hinteransicht von Fig. 7.
Fig. 9 ist ein senkrechter Schnitt zu Fig. 8 bei eingestelltem Reiber unmittelbar vor dem Einführen des Reibholzes.
Fig. 10 ist eine ähnliche Schnittdarstellung wie Fig. 9 nach Einführung des Reibholzes und Auslösung des Reibers, der zur Zündung des Reibholzes schnell über den Kopf desselben weggeführt wird, worauf die Theile die aus Fig. 11 ersichtliche Lage einnehmen.
Fig. .12 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung.
Fig. 13 ist ein Schnitt nach der Linie x4 von Fig. 8,
Fig. 14 zeigt in gröfserem Mafsstabe und Schnitt einen, Theil des Reibers und des Loches in dem Gehäuse einer Zündholzbüchse, Lampe oder dergl., durch welches das Reibholz tritt.
Fig. 15 ist die Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform, bei welcher der Reiber im Bogen bewegt wird.
Fig. 16 ist eine Seitenansicht und
Fig. 17 die Hinteransicht der Vorrichtung.
Fig. 18 ist ein Schnitt zu Fig. 17, aus welchem die Lage der Theile vor der Einführung des Reibholzes ersichtlich ist.
Fig. 19 ist eine ähnliche Schnittdarstellung, bei welcher das eingeführte Reibholz den Reiber ausgelöst hat, und
Fig.' 20 zeigt die Lage der Theile nach Zündung des Reibholzes.
Mit Bezug auf Fig. 1 bis 6 ist α ein auf- und abbeweglicher Reiber, der sich in den Schlaufen a1 a2 führt und unter dem Einflufs einer Feder b steht, die sich gegen einen Kopf as des Reibers und eine Führung α2 legt.
Bei der vor Bethätigung der Vorrichtung erfolgten Einstellung greift eine Nase α4 in eine Ausnehmung c1 der Platte c. " c2 ist ein Loch in dieser Platte, durch welches das Reibholz d eingeführt wird, das sich gegen die Reibfläche a$ (Fig. 4) des Reibers legt, die gezahnt oder gerauht oder mit einem zweckentsprechenden Belage versehen ist. Die Vorrichtung wird durch einen Knopf a6 oder dergl. eingestellt, dessen Steg in einem Schlitz der Platte c läuft. Es empfiehlt sich, den Reiber von der Platte c etwas abzuheben, über welche derselbe hin- und hergeführt wird, um eine Beschädigung der gegenüberliegenden Flächen zu vermeiden.
Wenn die Zündvorrichtung für die Benutzung hergerichtet werden soll, so wird der . Reiber nach oben gedrückt, bis die Nase α4 in die Ausnehmung c1 (Fig. 2) greift; die Theile werden dadurch in der aus Fig. 1 und 2 ersichtlichen Lage festgehalten. Soll ein Reibholz angezündet werden, so wird das Kopfende desselben in das Loch c2 eingeführt und damit der Reiber zurückgedrückt, was durch die Form der Führungen a1 möglich ist. Hierdurch wird die Nase a4 ausgelöst, und die gespannte Feder bewirkt nun ein kräftiges Vorschnellen des Reibers, dessen Reibfläche über den Kopf des Reibholzes fortgeführt wird und dieses dadurch zündet.
Nach Fig. 7 bis 14 bezeichnet α wiederum den Reiber, der um einen Stift ae drehbar und mit welchem das innere Ende einer Feder b verbunden ist, deren anderes Ende an der Platte c befestigt wird; eine Feder c* verbindet dabei den Reiber mit dem Stift a6. ß4 ist eine Nase des Reibers a, welche, in ein Loch c1 der Platte c greift, während in das Loch c2 der Kopf des Reibholzes d eingeführt wird.
Der Achsstift aa wird so weit gedreht, bis die Nase a4 in das Loch c1 einfällt, wodurch der Reiber in seiner eingestellten Lage festgestellt wird. Zur Zündung eines Reibholzes wird dasselbe mit dem Kopf in das Loch c 2 eingeführt, wodurch der Reiber ausgelöst wird, indem die Nase aus dem Loch tritt; die Federspannung ist dann Veranlassung, dafs der Reiber über den Kopf des Reibholzes fortgeführt wird und dieses zündet.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 5 bis 20 ist α der Reiber an, dem äufseren Ende einer Feder b, deren inneres Ende an der Platte c befestigt ist. Letztere erhält einen Schlitz λ5, in welchem der Steg eines Knopfes ae läuft, und die Feststellung des Reibers erfolgt durch einen Bund α4 auf dem Knopfsteg, der in die Bucht c1 des Schlitzes a5 greift, c'2 ist das Loch, in welches der Reibholzkopf eingeführt wird. Durch diese Einführung wird der Bund al aus dem Loch c.1 herausgedrückt und der Reiber durch die Feder b über den Reib-holzkopf fortgeführt.
Wenn das entzündete Reibholz zum Anstecken einer inneren Lampe benutzt werden soll, so wird dasselbe innen belassen und zum Docht geführt; wenn das gezündete Reibholz indessen aufsen gebraucht wird, so wird dasselbe unmittelbar nach der Zündung schnell zurückgezogen.
Anstatt durch das Ende des Reibers das Reibholz freilegen zu lassen, kann natürlich ein Loch nahe dem Ende der Reibplatte für das durchtretende Reibholz vorgesehen werden, um für dasselbe den nothwendigen freien Raum zu schaffen.
Natürlich kann der Reiber auch dadurch ausgelöst werden, dafs die Feststellung von Hand anstatt durch das dagegen gedrückte Reibholz ausgelöst wird. In diesem Fall wird das Reibholz gegen den Reiber gehalten, der alsdann durch einen Druckknopf oder dergl. ausgelöst wird. Auch kann der Reiber auf einem Rahmen angeordnet werden und unbekleidet bleiben; in diesem Fall ist für das einzuführende Reibholz kein Loch erforderlich.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Selbsttätiger bezw. durch Federspannung bethätigter Reibholzzünder, bestehend aus einem Reiber, der unter Spannung einer Feder von Hand eingestellt und durch das dagegen gedrückte Reibholz ausgelöst wird und dieses entzündet.
2. Ausführungsform der unter 1. genannten Zündvorrichtung nach Fig. 1 bis 6, bei welcher der gerade geführte Reiber (a) durch eine Schraubenfeder (b) nach Auslösung der in eine Ausnehmung (c1) greifenden Nase (a*) vorgetrieben wird.
3. Ausführungsform der unter 1. genannten Zündvorrichtung nach Fig. 7 bis 20, bei welcher der Reiber (a) in Kreisbahn durch eine Feder (b) bewegt und dadurch gespannt gehalten wird, dafs seine Nase oder Knopfsteg (a*) in ein Loch der Gestellplatte greift.
Hierzu .1 Blatt Zeichnungen.
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