DE64562C - Anzündvorrichtung an Weckeruhren - Google Patents
Anzündvorrichtung an WeckeruhrenInfo
- Publication number
- DE64562C DE64562C DENDAT64562D DE64562DA DE64562C DE 64562 C DE64562 C DE 64562C DE NDAT64562 D DENDAT64562 D DE NDAT64562D DE 64562D A DE64562D A DE 64562DA DE 64562 C DE64562 C DE 64562C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- alarm clock
- candle
- spring
- alarm
- slide
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 claims description 3
- 241001669679 Eleotris Species 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 1
- 230000002452 interceptive effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B25/00—Indicating the time by other means or by combined means
- G04B25/005—Indicating the time by other means or by combined means in alarm clocks
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. August 1891 ab.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Neuerungen beziehen sich auf eine
Einrichtung an Weckeruhren, mit deren Hülfe beim Wecken gleichzeitig ein Licht entzündet
wird, so dafs der Schlafende nicht allein durch das Geräuch des Weckers, sondern auch durch
die plötzliche Einwirkung des Lichtscheines zum Erwachen gebracht wird, und aufgewacht,
das Zimmer hell erleuchtet findet.
Die Construction des Weckers ist hierbei nicht verändert, sondern nur auf der Rückseite
des Federgehäuses für den Wecker ein Segmentstück angebracht, welches die Auslösung
der zum Entzünden einer Kerze dienenden Einrichtung bewirkt und erst beim Wecken in
Thätigkeit tritt, weil sich in diesem Moment die Federtrommel des Weckers zu drehen anfängt.
Auf beiliegender Zeichnung ist die für den vorliegenden Fall in Betracht kommende Einrichtung
des Weckers in Fig. 1 in der Ansicht dargestellt. Fig. 2 zeigt einen mit der Einrichtung
zum Anzünden von Licht ausgestatteten Wecker in Ansicht und theilweise im Schnitt.
Fig. 3 bringt die Anzündvorrichtung nach erfolgtem Entzünden der Kerze zur Anschauung,
während durch Fig. 4 dieselbe Einrichtung gezeigt ist, bevor der Wecker in Thätigkeit getreten
ist. Durch die Fig. 5 bis 10 sind verschiedene Einzelheiten dargestellt.
Auf der Rückseite der Weckeruhr A ist ein Gehäuse B angeordnet, welches die zum Entzünden
einer Kerze dienende Einrichtung in sich schliefst. Die Verbindung der Anzündvorrichtung
mit dem Wecker wird dadurch hergestellt, dafs ein auf der Rückseite der Federtrommel C des Weckers angeordnetes
Curvenstück oder Daumen α einen in das Innere der Weckeruhr hineinragenden Stift b
bethätigt, wodurch die zum Anzünden des Lichtes dienende Einrichtung ausgelöst wird
und ein Entzünden des Lichtes erfolgt. ·
Die zum Aufziehen des Weckers und der Uhr dienenden Achsen oder Zapfen c d sind
so weit nach hinten verlängert, dafs sie durch das Gehäuse B hindurchtreten, so dafs das
Aufziehen der Uhr und des Weckers ohne Behinderung der mit der Weckeruhr verbundenen
Einrichtung zum Anzünden einer Kerze geschieht.
In einer Hülse e führt sich ein . Lichthalter f, welcher durch eine Feder g nach
oben gedrückt wird. Der Lichthalter/ ist mit einem Handgriff h ausgestattet, der durch den
Schlitz i der Hülse nach aufsen tritt, damit der Lichthalter mit seiner Kerze k beim Einstellen
zum Anzünden nach unten gedrückt werden kann.
Die Decke I des Gehäuses B ist mit einem
Schlitz m ausgestattet, der sich in Gegend der Hülse e zu einem Kreis erweitert, damit die
Kerze k nach erfolgter Entzündung frei nach oben treten kann (Fig. 3 bis 5). In diesem
Schlitz m führt sich ein Schieber ?i, welcher auf seiner Unterseite mit einer Reibfläche ο
versehen ist. Derselbe ist ferner an dem einen Ende mit einem Zapfen p, hinter welchen sich
eine Feder q, Fig. 3 und 4, legt, ausgestattet, und an seinem anderen Ende mit einer
Bohrung r versehen, in welche der Arretirungsstift 5 eintritt (Fig. 4). Der Arretirungsstift s
hat auf seinem unteren Ende ein Gewinde,
auf welches eine Mutter t geschraubt ist, die den in das Innere der Weckeruhr tretenden
Stift b tragt. Der Stift s ist an seinem oberen Theil in einer Platte y geführt, während sein
unterer Theil in die Hülse n> der Feder u hineinragt. Die Feder u hält den Stift s in
seiner Bohrung r fest (Fig. i).
Kommt nun die Zeit des Weckens, so bewegt sich die Federtrommel C des Weckers in
Richtung des Pfeiles (Fig. 4), der Arm b und mit ihm der Stift s wird durch den Daumen a
nach unten gedruckt. Stift s tritt also aus seiner Bohrung r des Schiebers η heraus und
giebt diesen frei. Der Schieber η steht unter Einwirkung der Feder q, die Kerze k unter
derjenigen der Feder g. Die letztere ist also mit ihrem Zündkopf dauernd gegen die Reibfläche
0 des Schiebers η gedrückt. Sobald nun der Stift s aus seiner Bohrung r herausgetreten
ist, wirft die Feder q den Schieber η nach der Seite, so dafs eine Entzündung der
Kerze k erfolgt und die Kerze nach Passiren der Reibfläche 0 sofort nach oben heraustritt
(Fig. 3)·
Die Führungsbahn des Zündschiebers η ist seitlich durch einen Schieber χ begrenzt, der
mittelst Handhabe y leicht aus seinem Führungsschlitz \ herausgehoben werden kann,
sobald sich eine Erneuerung der Zündfläche 0 nothwendig zeigen sollte..
Nach Erneuerung der Kerze und nach Einstellung des Zündschiebers, wie durch Fig. 4
gezeigt, ist die Anzündvorrichtung zum erneuten Gebrauch vorbereitet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Weckeruhren aller Art ein die Anzündvorrichtung enthaltendes Gehäuse (B) an der Rückseite der Weckeruhr (A), bei welchem ein in das Innere der Weckeruhr (A) hineinragender Arm (b) des den Zündschieber (n) festhaltenden Stiftes fs) durch den Daumen (a) der Weckertrommel (C) nach unten gedrückt wird und so den Zündschieber (n) freigiebt, welcher durch eine Feder (q) an der durch eine andere Feder (g) ,hochgedrückten Kerze (k) schnell vorbeigeführt wird und das Entzünden der Kerze bewirkt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE64562C true DE64562C (de) |
Family
ID=338422
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT64562D Expired - Lifetime DE64562C (de) | Anzündvorrichtung an Weckeruhren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE64562C (de) |
-
0
- DE DENDAT64562D patent/DE64562C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE64562C (de) | Anzündvorrichtung an Weckeruhren | |
| DE239631C (de) | ||
| DE93049C (de) | ||
| DE26881C (de) | Zündvorrichtung für Sicherheitslampen | |
| DE230110C (de) | ||
| DE653744C (de) | Reibradfeuerzeug mit einem im Feuerzeuggehaeuse ausziehbar angeordneten Dochttraeger | |
| DE209132C (de) | ||
| DE275154C (de) | ||
| DE56209C (de) | Zündvorrichtung für Sicherheitsgrubenlampen | |
| DE29172C (de) | Zündholzbehälter mit Selbstzündvorrichtung, vornehmlich für Wachszündhölzer | |
| DE179339C (de) | ||
| DE106131C (de) | ||
| DE52688C (de) | Schlagfeuerzeug mit selbstthätiger Entzündung | |
| DE72019C (de) | Taschenfeuerzeug | |
| DE233580C (de) | ||
| DE365547C (de) | Elektrischer Momentschalter | |
| DE231465C (de) | ||
| DE540120C (de) | Blitzlichtvorrichtung mit Reflektorschirm | |
| DE113499C (de) | ||
| DE513825C (de) | Handlochstanze | |
| DE407676C (de) | Fuehrung von Druckknoepfen in Schaltern | |
| DE453295C (de) | Antriebsvorrichtung fuer Bogenlampenkohlen und Elektroden o. dgl. | |
| DE270111C (de) | ||
| DE177444A (de) | ||
| DE71458C (de) | Zündvorrichtung an Weckuhren |