DE2159248B2 - Offenend-Spinnmaschine - Google Patents

Offenend-Spinnmaschine

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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H4/00Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
    • D01H4/04Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques imparting twist by contact of fibres with a running surface
    • D01H4/08Rotor spinning, i.e. the running surface being provided by a rotor
    • D01H4/10Rotors

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  • Textile Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Offenendspinnmaschine mit einem an seiner Innenwandung eine Fasersammelrille aufweisenden Spinnrotor, der in einer Kammer angeordnet ist und eine offene Stirnseite aufweist, durch die hindurch ein einen Fadenabzugskanal aufweisender, bei Betrieb dieser Einrichtung stationärer Fadenleitkörper hineinragt, und mit mindestens einer Blasdüse, die mit einer Preßluftquelle verbindbar ist und dem Ausblasen von Preßluft in Richtung auf die Fasersammeirille zu deren Reinigung dient.
Bei einer bekannten Offenendspinnmaschine dieser Art (CH-PS 4 66 768) weist der Spinnrotor anschließend an die Fasersammelrille eine der Rotorwelle zugewendete lange, sich verjüngende Gleitfläche auf, die in den Rotorboden übergeht. Zentral im Rotorboden ist eine durch die Rotorwelle axial verlaufende Absaugöffnung angeordnet, durch die die aus der Fasersammelrille herausgeblasenen Verunreinigungen abgesaugt werden sollen. Damit die Verunreinigungen in die Absaugöffnung gelangen, muß die Rotordrehzahl stark herabgesetzt werden. Verunreinigungen, die über den Rotorrand in das Rotorgehäuse gelangen, lagern sich in diesem ab und können durch die Absaugvorrichtung nicht entfernt werden.
Ferner ist eine Offenendspinnmaschine mit einem an seiner Innwandung eine Fasersammelrille aufweisenden Spinnrotor, der in einer Kammer angeordnet ist und eine offene Stirnseite aufweist und mit einer Blasdüse, die mit einer Preßluftquelle verbindbar ist und dem Ausblasen von Preßluft in Richtung auf die Fasersammelrille zu deren Reinigung dient, bekannt (CH-PS 4 51 767), bei der der Spinnrotor anschließend an die Fasersammelrille eine kurze, sich verjüngende Gleitfläche aufweist, über die Verunreinigungen in das Rotorgehäuse gelangen sollen, aus dem sie pneumatisch
entfernt werden. Die kurze Gleitfläche verjüngt sich zur
offenen Stirnseite des Rotors hin. Sie erlaubt zwar die Entfernung von Verunreinigungen bei relativ hohen Rotordrehzahlen, doch kann die kurze Gleitfläche nicht die Funktion der einwandfreien Führung und Einleitung der Fasern in die Fasersammelrille erfüllen, da hierfür die üblichen Längen von Gleitflächen zwingend notwendig sind.
Schließlich gehört durch die CH-PS 4 49485 eine
ίο Offenendspinnmaschine mit einem an seiner Innenwandung eine Fasersammelrille aufweisenden Spinnrotor, der eine offene Stirnseite aufweist, zum Stand der Technik, bei der der Spinnrotor anschließend an die Fasersammelrille eine der Rotorwelle zugewandte Gleitfläche und an diese angenzende Durchbrechungen zur Rotoraußenwand aufweist Die Gleitfläche ist lang und erweitert sich in Richtung auf die Rotorwelle. Eine Blasdüse fehlt. Die Reinigung soll dadurch erfolgen, daß Verunreinigungen über die Fasersammelrille hinwegspringen und über die Gleitfläche in die Durchbrechungen geschleudert werden. Es ist nicht gewährleistet, daß nicht auch ein Großteil der Fasern über die Fasersammelrille hinweg transportiert wird und daß Verunreinigungen, die doch in die Fasersammelrille gelangen, aus dieser wieder entfernt werden. Es besteht sogar die Gefahr, daß Verunreinigungen mit größerer Masse als der der Fasern dazu neigen, in der Fasersammelrille hängen zu bleiben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Offenendspinnmaschine der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die dem offenen Ende des Rotors zugewandte Gleitfläche nicht im Hinblick auf die Entfernung von Verunreinigungen besonders gestaltet sein muß und die dennoch die Entfernung der Verunreinigungen bei hohen Drehzahlen sicher ermöglicht.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Offenendspinnmaschine der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Spinnrotor anschließend an die Fasersammelrille eine kurze, sich in Richtung auf die Rotorwelle verjüngende Gleitfläche und eine hinter der Gleitfläche angeordnete Ringnut aufweist, deren Grund einen größeren Durchmesser als den kleinsten Durchmesser der Gleitfläche besitzt, und daß im Nutgrund Durchbrechungen zur Rotoraußenwand angeordnet sind.
Über die kurze Gleitfläche lassen sich die Verunreinigungen auch bei hohen Rotordrehzahlen leicht entfernen. Die hinter der Gleitfläche angeordnete Ringnut bewirkt, daß sich Verunreinigungen, noch bevor sie durch die Durchbrechungen abtransportiert werden, soweit sie nicht sofort abtransportiert werden, sammeln und nicht mehr in das Rotorinnere gewirbelt werden können, was eintreten würde, wenn die Durchbrechungen unmittelbar in den Rotorinnenraum münden würden.
Es sind zwar schon Spinnrotoren bekannt, die anschließend an die Fasersammelrille eine Fläche und anschließend an die Fläche eine Ringnut aufweisen, deren Grund einen größeren Durchmesser als den kleinsten Durchmesser der Fläche besitzt und in deren Nutgrund Durchbrechungen zur Rotoraußenwand angeordnet sind (DD-PS 75 470). Die Fläche kann jedoch keine Gleitfläche bilden, weil sie eine ebene, lange Fläche des Rotorbodens ist. Eine Blasdüse ist nicht vorhanden.
Die Unteransprüche haben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung zum Gegenstand.
Indem man vorsieht, daß in die Ringnut ein zur Rotordrehachse koaxialer Ringkanal leitet, dessen Einlaßmündung eben ist, ergibt sich eine besonders günstige Luftführung für die der Ringnut zuströmende, die Verunreinigungen mitführende Luft, welche auch bei besonders hohen Geschwindigkeiten de.- aus der Blasdüse ausgeblasenen Reinigungsluft verhindert, daß Verunreinigungen in das Rotorinnere gewirbelt werden.
Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert Diese zeigt einen Längsschnitt durch eine Kammer einer erfindungsgemäßen Offtnend-Spinneinrichtung, in welcher ein Spinnrotor angeordnet ist
Die Kammer 10 ist im Inneren eines Gehäuses 11 angeordnet und durch einen Deckel 12 verschlossen, welcher geöffnet werden kann. Der Deckel 12 weist innenseitig einen rotationssymmetrischen Vorsprung auf, welcher einen in den Innenraum 16 des Spinnrotors 9 hineinragenden Fadenleitkörper 13 bildet, der von einem zentralen Fadenabzugskanal 14 durchdrungen ist, durch welchen der gesponnene Faden nach außen aus dem Gehäuse 11 herausgeführt wird. Dieser Deckel 12 und der Fadenleitkörper 13 ist von einem Faserzufuhrkanal 15 durchdrungen, durch welchen die zu einem Faden zu spinnenden, aufgelösten Einzelfasern in den Rotorinnenraum 16 mittels eines Luftstromes eingeführt werden.
Der Deckel 12 steht dem Rotor 9 in geringem Abstand gegenüber, so daß durch den zwischen ihnen bestehenden Ringspalt fast keine Luft hindurchströmen kann.
Der Deckel 12 mit Fadenleitkörper 13 weist ferner eine Bohrung 17 für die Zuleitung von Preßluft zu einer Blasdüse 19 auf. Die Bohrung 17 ist über eine Preßluftleitung an eine Preßluftquelle angeschlossen, wobei in der Preßluftleitung ein Absperrventil zum öffnen und Absperren der Preßluftzufuhr angeordnet ist, das geöffnet werden kann, wenn eine Reinigung der Fasersammelrille 26 des Rotors 9 mittels Preßluft stattfinden soll.
Die geometrische Längsachse der Blasdüse 19 ist zur geometrischen Drehachse des Rotors 9 geneigt und auf die Faisersammelrille 20 zu gerichtet, wobei sich die Austrittsmündung der Blasdüse 19 im Abstand von der durch den Grund der Fasersammelrille 20 des Rotors bestimmten geometrischen Ebene auf der der offenen Stirnseite 21 des Spinnrotors 9 zugewendeten Seite dieser Ebene befindet Auf der anderen Seite der durch den Grund der Fasersammelrille 20 bestimmten geometrischen Ebene befindet sich in geringem Abstand von ihr von 1—3 mm die Eintrittsmündung 22 eines Luftauslasses 23 des Rotors 9, durch welchen hindurch die in den Rotorinnenraum 16 einströmende Luft in den den Rotor 9 umgebenden Raum der Kammer 10 ausströmen kann, von wo diese Luft über einen oder mehrere, nicht dargestellte Kanäle aus der Kammer 10 ausströmen kann. Durch diesen Luftauslaß 23 des Rotors. 9 wird sowohl die durch den Faserzuführkanal 15 und den Fadenabzugskanal 14 in den Rotorinnenraum 16 einströmende Luft und auch die beim Reinigen der Fasersammelrille 20 eingeblasene Preßluft aus dem Rotorinnenraum 16 abgeleitet
Der Luftauslaß 23 des Rotors 9 ist dadurch gebildet, indem man den Rotor 9 aus mehreren Teilen bildet, wie es in der Zeichnung dargestellt ist. Ein solches Teil des Rotors 9 bildet ein rotationssymmetrisches Umfangswandstück 24, welches innenseitig die Fasersammelrille 20 aufweist. Ein weiteres rotationssymmetrisches Teil des Rotors 9 bildet ein den Rotorboden bildendes Stirnwandstück 25, welches im Abstand von dem Umfangswandstück 24 angeordnet ist wobei der Abstand durch Distanzstücke 26 bestimmt ist, die von die beiden Stücke 24 und 25 fest miteinander verbindenden Bolzen 27 durchdrungen sind. In eine mittige Bohrung des Stirnwandstückes 25 ist die massive Rotorwelle 28 fest eingesetzt die in dem Gehäuse 11 gelagert ist und außerhalb des Gehäuses 11 in üblicher Weise angetrieben wird.
ίο Die Eintrittsmündung 22 des Luftausiasses 23 des Rotors beginnt sehr nahe an der Fasersammelrille 20 — in einem Abstand von etwa 2 mm — und hat die Gestalt einer geometrischen Kieisringfläc'he, wobei die durch diese Kreisringfläche bestimmte Ebene die Drehachse des Rotors 9 senkrecht schneidet Diese Eintrittsmündung 22 ist strichpunktiert dargestellt da sie keine körperliche Fläche ist
Das Stirnwandstück 25 des Rotors 9 weist innenseitig einen kegelstumpfförmägen, in bezug auf die Drehachse des Rotors 9 rotationssymmetrischen Vorsprung 29 auf, dessen Stirnseite dem Fadenleitkörper 13 in geringem Abstand von 4—5 mm gegenübersteht so daß für den sich beim Spinnen bildenden Faden ein Durchgang von der Fasersammelrille 21) in den Fadenabzugskanal 14 geschaffen ist.
An die Fasersammelrille 20 schließt zum Luftauslaß 23 hin eine konvex gewölbte, rotationssymmetrische Gleitfläche 30 des Umfangswandstiick.es 24 an, die so ausgebildet ist daß sich der Innendurchmesser dieses Umfangswandstückes 24 von dem Grund der Fasersammelrille 20 aus bis 1—2 mm in den Luftauslaß 23 hinein stetig verkleinert so daß diese Gleitfläche 30 eine ungefähr trichterförmige, rotationssymmetrische Gestalt hat. Infolge des dargestellten, kegelstumpfförmigen Vorsprunges 29, der diesem Flächenbereich 30 in radialem Abstand gegenüberliegt ergibt sich so auf einem kurzen, an die Eintrittsmündung 22 ■ 'grenzenden Teilbereich 31 des Luftauslasses 231 ein zur Rotorachse koaxialer Ringkanal mit trichterähnlichem Querschnitt An ihn schließt eine den restlichen Bereich des Luftauslasses 23 bildende Ringnut 32 an, deren Grund einen größeren Durchmesser als den kleinsten Durchmesser der Gleitfläche 30 besitzt, wobei im Nutgrund die zwischen den Distanzstücken 26 vorhandenen Durchbrechungen zur Rotoraußenwand angeordnet sind. Diese Ringnut 32 führt zusammen mit den Durchbrechungen genau radial nach außen bis zum Umfang des Spinnrotors 9.
Es sind fünf Distanzstücke 26 vergesehen, die den insgesamt vorhandenen Querschnitt der Durchbrechungen relativ groß werden lassen.
Bei dem dargestellten Spinnrotor 9 ist aufgrund der beschriebenen Ausbildung des Luftausiasses 23 die Austrittsmündung des Luftauslasses 23 in einem größeren radialen Abstand von der Drehachse des Rotors 9 als der Außenrand der Eintrittsmündung 22, so daß die von der Preßluft beim Reinigen der Fasersammelrille 20 in den Luftauslaß 23 eingeblasenen Verunreinigungen rasch und sicher unter Mitwirkung der auf sie einwirkenden Zentrifugalkraft durch den Auslaß 23 hindurch in den Rotor 9 umgebenden Kammerraum transportiert werden, wo sie nicht mehr stören bzw. von wo sie durch den oder die Auslässe dieser Kammer 10 aus ihr weiter abtransportiert werden. Die geometrische Fläche der Austrittsmündung 35 des Auslasses 23 ist kreiszylindrisch und befindet sich am Außenumfang des Rotors 9.
Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist wird die
Preßluft durch die Eintrittsmündung 22 des Luftauslasses 23 und den in ihn führenden an die Fasersammelrille 20 anschließende Gleitfläche 30 der Innenwandfläche des Rotors 9 so geleitet, daß sie unmittelbar stromabwärts der Fasersammelrille 20 in den LuftauslaQ 23 einströmt und die abgelösten Verunreinigungen direkt in den Luftauslaß 23 eingeblasen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Offenendspinnmaschine mit einem an seiner Innenwandung eine Fasersammeirille aufweisenden Spinnrotor, der in einer Kammer angeordnet ist und eine offene Stirnseite aufweist, durch die hindurch eine einen Fadenabzugskanal aufweisender, bei Betrieb dieser Einrichtung stationärer Fadenleitkörper hineinragt, und mit mindestens einer Blasdüse, die mit einer Preßluftquelle verbindbar ist und dem Ausblasen von Preßluft in Richtung auf die Fasersammelrille zu deren Reinigung dient, dadurch gekennzeichnet, daß der Spinnrotor (9) anschließend an die Fasersammelrille (20) eine kurze, sich in Richtung auf die Rotorwelle (28) verjüngende Gleitfläche (30) und eine hinter der Gleitfläche (30) angeordnete Ringnut (32) aufweist, deren Grund einen größeren Durchmesser als den kleinsten Durchmesser der Gleitfläche (30) besitzt, und daß im Nutgrund Durchbrechungen zur Rotoraußenwand angeordnet sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Ringnut (32) ein zur Rotordrehachse koaxialer Ringkanal leitet, dessen Einlaßmündung (22) eben ist.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotorboden einen zur Rotordrehachse koaxialen, konischen Vorsprung (29) aufweist, der den Ringkanal innenseitig begrenzt.
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