DE215898C - - Google Patents
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- DE215898C DE215898C DENDAT215898D DE215898DA DE215898C DE 215898 C DE215898 C DE 215898C DE NDAT215898 D DENDAT215898 D DE NDAT215898D DE 215898D A DE215898D A DE 215898DA DE 215898 C DE215898 C DE 215898C
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- Germany
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- coke
- chambers
- rails
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- extinguishing device
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B39/00—Cooling or quenching coke
- C10B39/04—Wet quenching
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Coke Industry (AREA)
Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ215898 KLASSE
10«. GRUPPE
in GELSENKIRGHEN-BULMKE.
Die Erfindung betrifft eine auf Schienen fahrbare Kokslöschvorrichtung. Gegenüber bekannten
Vorrichtungen dieser Art bezweckt die Erfindung in der Hauptsache, unter Verwendung
einfacher Mittel eine solche Vorrichtung zu schaffen, bei welcher das Einschieben
des zu löschenden Kokskuchens aus dem. Ofen in den Löschraum ohne jedes Hindernis erfolgen
kann, so daß Betriebsstörungen durch ίο Steckenbleiben des Kuchens, Wegschieben der
Löschvorrichtung usw. vermieden werden. Zu diesem Zwecke sind die in bekannter Weise
der Kokskammerfeihe parallel laufenden Schienen rinnenföririig ausgebildet und in den
Koksplatz eingelassen. Ferner sind die unteren Querverbindungen der Seitenwände der
Spritzvorrichtung so gekröpft, daß sie den zwischen den Wänden liegenden Teil der Schienen
ausfüllen, ohne jedoch darüber emporzufragen. Endlich sind die in bekannter Weise
;zur Verbindung der Löschvorrichtung mit dem Koksofen dienenden Türflügel so an die Ankerständer
der Kokskammern anzulegen und zu sbefestigen, daß die Ankerständer sich zwischen
iden Türflügeln befinden.
Ein Kokslöschvorrichtung gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht,
. Fig. 2 einen Längsschnitt und
. Fig. 2 einen Längsschnitt und
Fig. 3 den Grundriß der Vorrichtung.
Zwei flache, aus Eisen hergestellte Wasser .1 kammern α, deren flache Seiten durch Steh-
I bolzen versteift sind und welche an der inne-] ren flachen Seite, mit einer Anzahl Spritzlöcher b
versehen sind, werden zu beiden Seiten des Ausganges des Koksofens aufgestellt. Das
durch die Leitung c in die Kammern eingeleitete und durch die Hähne d regelbare
Druckwasser spritzt durch die Spritzlöcher b gegen den den Ofen verlassenden Kokskuchen
und löscht ihn ab. Hierbei findet der Koks* an den beiden glatten Wänden der Kammern!
keinerlei Widerstand. Damit die Kammern a\ von den sich aus dem Wasser ausscheidenden
Niederschlägen gereinigt werden können, sind an deren unteren Rändern abnehmbare Reinigungsdeckel
e angebracht. Die beiden Kammern sind oben durch eine Eisenkonstruktion verbunden, auf welche man vom Ofen aus
gelangen kann, um das Ventil f mit der Wasserzuführungsleitung zu verbinden. Die
unter der Eisenkonstruktion angebrachten Wassereinführungsrohre sind an der Unterseite
mit' Spritzlöchern versehen. ■
Auf den Rückseiten der Wasserkammern sind Verstrebungen angebracht, die sich auf
Eisenrahmen g stützen, welche mit den unteren Enden der Kammern verbunden- sind.
Unter jedem Eisenrahmen ist ein Radsatz angebracht, dessen Räder auf den U-förmigen,
in den Löschplatz eingelassenen Schienen h laufen. Die Rinnen, die durch diese U-förmigen
Schienen gebildet werden, würden für die Fortbewegung des Kokskuchens zwischen den
Spritzwänden ein großes Hindernis bilden und werden deshalb durch mit der offenen
Seite nach unten gekehrte U - Eisen i ausgefüllt. Diese U-Eisen i sind an beiden Enden
aufgebogen und mit dem Eisenrahmen g ver-
bunden; so bilden sie gleichzeitig die untere Verbindung zwischen den beiden Wasserkammern
a.
ι An den den Koksöfen zugekehrten Enden per Kammern α sind eiserne Türen k angebracht.
Sie werden, nachdem die Vorrichtung ' svor einen Ofen in die richtige Stellung gefahren
ist, gegen die Verankerung" /, I des !
Ofens gedrückt und durch Keilverschluß ο. dgl.
ίο damit fest verbunden. Dadurch wird erstens
erreicht, daß die Löschvorrichtung nicht vom Ofen weggedrückt werden kann, und zweitens,
paß nunmehr vom Ofen ab bis zu den äußeren Enden der Kammern α zwei geschlossene,
glatte Wände vorhanden sind, durch die der Kokskuchen, ohne Widerstand zu finden, hin-(äurchgedrückt
wird, und welche verhindern, daß sich ablösende Koksstücke zwischen Ofen ljmd Löschvorrichtung seitlich hindurchfallen
und Stauungen veranlassen.
Claims (2)
1. Auf Schienen fahrbare Kokslöschvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß
die unteren Querverbindungen der Seitenwände der Spritzvorrichtung so gekröpft
sind, daß sie den zwischen den Wänden liegenden Teil der rinnenförmigen, in den Koksplatz eingelassenen und in bekannter
Weise der Kokskammerreihe parallel laufenden Schienen ausfüllen, ohne jedoch darüber emporzuragen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter
Weise zur Verbindung der Löschyorrichtung mit dem Koksofen dienenden
Türflügel so an die Ankerständer der Kokskammern anzulegen und zu befestigen sind, daß die Ankerständer sich zwischen
den Türflügeln befinden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE215898C true DE215898C (de) |
Family
ID=477350
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT215898D Active DE215898C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE215898C (de) |
-
0
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