DE2158153B2 - Wanddurchfuehrung fuer eine unter mit sinkstoffen beladener fluessigkeit laufende welle - Google Patents
Wanddurchfuehrung fuer eine unter mit sinkstoffen beladener fluessigkeit laufende welleInfo
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Description
- Fig. 1 zeigt eine Wanddurchführung mit waagerechter Welle a und dem zwischen dem die Welle a eng umschließenden Wellendurchgang d durch die Wand und der nachgeschalteten Dichtung c angeordneten Absetz- und Beruhigungstopf b, der im vorliegenden Falle zur Beruhigung der Flüssigkeit als tiefer Sackraum e ausgebildet ist.
- Die F i g. 2 a und 2 b zeigen einen Schnitt nach der
- LinieA-B der Fig. 1, und zwar in Figg mit dem in dem tiefen Sackraum e angeordneten grobdurchlässigen Material o und in F i g. 2 b mit der durch den Füllstopfen p eingebrachten Wasserfüllung q.
- In F i g. 3 a und 3 b ist eine Wanddurchführung mit vertikaler Welle a dargestellt. Die mit Sinkstoffen beladene Flüssigkeit strömt durch den die Welle a eng umschließenden Wellendurchgang d durch die Wand von unten in den Absetz- und Beruhigungstopf b, des- sen unterer Sackraum e in F i g. 3 a mit grobdurchlässigem Material o und in F i g. 3 b mit Wasser q gefüllt ist, das durch den Füllstopfen p eingefüllt wird.
- Die nach der vorliegenden Erfindung verbesserte Wanddurchführung für eine unter mit Sinkstoffen beladener Flüssigkeit laufende Welle nach dem deutschen Patent 1 965 353 ermöglicht bei einfachster Konstruktion und geringstem Werkstoff- und Arbeitsaufwand ihre Wirksamkeit und Anpassung an fast alle mit Sinkstoffen jeder Art beladene Flüssigkeiten.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Wanddurchführung für eine unter mit Sinkstoffen beladener Flüssigkeit laufende Welle, wobei der Wanddurchführung eine vor den Sinkstoffen zu schützende Einrichtung, z. B. ein Lager od. dgl., nachgeschaltet ist, zwischen der und dem die Welle eng umschließenden Wellendurchgang durch die Wand ein Absetz- und Beruhigungstopf zwischengeschaltet ist, dessen oberer Bereich von der Welle durchquert wird und dessen unterer Bereich unter dem der Absetz- und Beruhigungskammer zugewandten Ende des Wellendurchganges liegt und unten geschlossen ist, und in dem Einrichtungen zur Beruhigung der Flüssigkeit in der Absetzkammer vorgesehen sind, nach Patent 1965353, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Beruhigung der Flüssigkeit aus einem grobdurchlässigen Material (o) wie z. B. Glas-, Metall- oder Kunststoffwolle, Kies oder Schlacke besteht.
- 2. Wanddurchführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für das grobdurchlässige Material (o) ein das zu beruhigende Medium neutralisierendes Material Verwendung findet.
- 3. Wanddurchführung, insbesondere nach den Ansprüchen 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Beruhigungstopf (b) mit reinem Wasser gefüllt ist.Die vorliegende Erfindung betrifft eine Weiterentwicklung einer Wanddurchführung für eine unter mit Sinkstoffen beladener Flüssigkeit laufende Welle, wobei der Wanddurchführung eine vor den Sinkstoffen zu schützende Einrichtung, z. B. ein Lager od. dgl., nachgeschaltet ist, zwischen der und dem die Welle eng umschließenden Wellendurchgang durch die Wand ein Absetz- und B eruhigungstopf zwischengeschaltet ist, dessen oberer Bereich von der Welle durchquert wird und dessen unterer Bereich unter dem der Absetzkammer zugewandten Ende des Wellendurchganges liegt und unten geschlossen ist, und in dem Einrichtungen zur Beruhigung der Flüssigkeit in der Absetzkammer vorgesehen sind, nach dem Patent 1965353.Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Einrichtung zur Beruhigung der Flüssigkeit mit dem Ziel zu verbessern, die Sinkstoffe besser zu binden und die zu schützende Einrichtung vor chemischem Angriff zu bewahren.In der Praxis ist vielfach mit Flüssigkeiten zu rechnen, die neben den mehr oder minder grobkörnigen Sinkstoffen auch feine und feinste Körnungen des gleichen oder eines anderen Materials mit sich führen, dessen Sinkgeschwindigkeit sehr gering ist. Ebenso sind vielfach auch Schwimm- und Schwebestoffe beigemischt, durch welche die der Wanddurchführung nachgeschaltete, gegen den Angriff der Sinkstoffe zu schützende Einrichtung ebenfalls gefährdet ist. Auch chemisch aggressive und zur Auskristallisation neigende Flüssigkeiten, wie Säuren, Laugen, Salzlösungen usw., die selbst wieder mit Sinkstoffen der verschiedensten Art beladen sind, gefährden die zu schützende Einrichtung zusätzlich.Nach der Erfindung können bei allen nicht chemisch aggressiven Flüssigkeiten zur Beruhigung der durch die Wanddurchführung in den Absetz- und Beruhigungstopf eindringenden Flüssigkeit grobdurchlässige Materialien wie z. B. Glas-, Metall- oder Kunststoffwolle, Kies oder Schlacke in den Absetz-und Beruhigungstopf eingefüllt werden.Weiterhin kann nach der Erfindung bei aggressiven Flüssigkeiten grobdurchlässiges neutralisierendes Material wie z. B. Marmor- oder Kalksteingranulat zur gleichzeitigen Neutralisation der aggressiven Flüssigkeit in den Absetz- und Beruhigungstopf eingefüllt werden. Während Kalkstein und Marmor für eine Reihe von Säuren wie Salzsäure, Phosphorsäure, Schwefelsäure, Flußsäure nicht zuletzt auch für Metallbeizen aller Art bekannte Neutralisationsmittel bilden, können für Phenole und Stearinsäure wieder Aktiv-Kohlestückchen als Beruhigungs und Neutralisationsmittel verwendet werden.In beiden Fällen wird durch die Füllung des Absetz- und Beruhigungstopfes mit grobdurchlässigem Material eine sofort wirksame Beruhigung der einströmenden Flüssigkeit und damit ein beschleunigtes Absinken der Sinkstoffe erreicht. Infolge der sehr großen Oberfläche des in den Absetz- und Beruhigungstopf eingefüllten grobdurchlässigen Materials werden die feinkörnigen, nur sehr langsam absinkenden Sinkstoffe ebenso wie etwa mitgeführte Schwimm- und Schwebestoffe durch Adhäsion an das eingebrachte Material gebunden. Bei chemisch aggressiven Flüssigkeiten wird zusätzlich deren Neutralisation bewirkt.Die Wirksamkeit der zur Beruhigung der in den Absetz- und Beruhigungstopf eingedrungenen Flüssigkeit dienenden Einrichtungen kann nach der Erfindung dadurch wesentlich verbessert werden, daß der Beruhigungstopf mit reinem Wasser gefüllt ist.Hierdurch wird zunächst einmal das Volumen der bis zu seiner vollständigen Füllung in den Absetz- und Beruhigungstopf einströmenden Flüssigkeit und damit auch die Menge der mitgeführten Sinkstoffe stark verringert. Bei aggressiven oder zur Auskristallisation neigenden Flüssigkeiten wird deren Konzentration durch die Mischung mit der Wasserfüllung im Absetz- und Beruhigungstopf stark herabgesetzt. Da das spezifische Gewicht derartiger Flüssigkeiten in der Regel höher als 1 kg/dcms liegt und mit steigender Konzentration weiter zunimmt, wächst auch ihre Sinkgeschwindigkeit im gleichen Maße. Sie wird beschleunigt durch die beim Zusammentreffen von Flüssigkeiten verschiedener Konzentration wirksame Diffusion in Richtung des Konzentrationsgefälles. Die Folge ist eine vollständige Mischung der eingedrungenen Flüssigkeit mit dem Wasser im Absetz- und Beruhigungstopf und damit die Verhinderung eines chemischen Angriffs ebenso wie der Auskristallisation z. B.bei stark konzentrierten Salzlösungen.In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele dargestellt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19712158153 DE2158153C (de) | 1971-11-24 | Wanddurchführung fur eine unter mit Sinkstoffen beladener Flüssigkeit lau fende Welle |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19712158153 DE2158153C (de) | 1971-11-24 | Wanddurchführung fur eine unter mit Sinkstoffen beladener Flüssigkeit lau fende Welle |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2158153B2 true DE2158153B2 (de) | 1972-10-12 |
| DE2158153A1 DE2158153A1 (de) | 1972-10-12 |
| DE2158153C DE2158153C (de) | 1973-05-10 |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2158153A1 (de) | 1972-10-12 |
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