DE215743C - - Google Patents
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- DE215743C DE215743C DENDAT215743D DE215743DA DE215743C DE 215743 C DE215743 C DE 215743C DE NDAT215743 D DENDAT215743 D DE NDAT215743D DE 215743D A DE215743D A DE 215743DA DE 215743 C DE215743 C DE 215743C
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- Germany
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- microtelephones
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/02—Constructional features of telephone sets
- H04M1/03—Constructional features of telephone transmitters or receivers, e.g. telephone hand-sets
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Telephone Set Structure (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 α. GRUPPE
aus- und eingeschaltet wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Oktober 1908 ab.
Die Erfindung betrifft ein Mikrotelephon, dessen Ein- und Ausschaltung dadurch bewirkt
wird, daß es von einem gabelförmigen Halter abgenommen bzw. daraufgelegt wird. Bei
den bekannten Vorrichtungen dieser Art ist meist der Gabelhalter beweglich gemacht, derart, daß er beim Abnehmen des Mikrotelephons
unter Federkraft in die Höhe geht, beim Auflegen des Mikrotelephons dagegen
ίο durch Gewichtswirkung wieder nach unten
bewegt wird, wobei jedesmal über geeignete Kontaktfedern die erforderliche Umschaltung
der Stromkreise erfolgt. Diese Anordnung hat, namentlich wenn es sich um tragbare
Fernsprechstationen handelt, den Nachteil, daß der Gabelhalter beim Transport der
Station leicht wider Willen in die Höhe bewegt und hierdurch ein unbeabsichtigtes Anrufen
in der Vermittlungsstelle veranlaßt wird.
Auch die Umschaltevorrichtungen, bei denen statt des Gabelhalters eine in dem Halter beweglich
geführte Stange auf die Kontaktfedern einwirkt, sind von dem Nachteil, daß die Umschaltekontakte in unbeabsichtigter Weise
während eines Gespräches beeinflußt werden können, nicht frei. Dasselbe gilt von den
aufstellbaren Mikrotelephonen, bei denen der Boden oder Teile des Bodens beweglich sind
und von dem Benutzer während des Gebrauchs des Mikrotelephons leicht wider Willen bewegt
werden können. Nun sind zwar auch Vorrichtungen bekannt, bei denen der Gabelhalter
selbst fest angeordnet ist und auch sonst keine beweglichen Teile aufweist. Dafür sind
dann aber die hierzu gehörigen Mikrotelephone an ihrem Griff mit einem beweglichen Schalter
auszurüsten, durch den nach dem Abnehmen des Mikrotelephons die erforderliche Umschaltung
der Stromkreise von Hand bewirkt wird. Da dieser Griffschalter, wenn anders eine vorzeitige
Unterbrechung der Verbindung vermieden werden soll, während der Dauer der
Verbindung ständig niedergedrückt gehalten werden muß, haben derartige Fernsprechstationen,
wie leicht ersichtlich, den Nachteil der unbequemen Bedienung. Durch die Erfindung
sollen die erwähnten Übelstände beseitigt und eine Umschaltevorrichtung geschaffen
werden, bei der einerseits sowohl am Gabelständer wie auch am Mikrotelephon alle beweglichen
Teile, die zu einer unbeabsichtigten Umlegung der Umschaltekontakte Veranlassung
geben könnten, vermieden sind, andererseits der Vorteil der bequemen Bedienung der Fernsprechstation
gewahrt bleibt. Dies wird dadurch erreicht, daß die Umschaltefedern in
an sich bekannter Weise im Griff des Mikrotelephons angebracht sind und beim Auflegen
des Mikrotelephons immer selbsttätig umgeschaltet werden, indem alsdann ein an dem
Gabelständer fest angebrachter Anschlag durch eine geeignete Öffnung des Griffes hindurch
in das Griff innere hineindringt und die Federn umlegt.
Auf der Zeichnung ist ein zweckmäßiges Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Er-
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nndung in verkleinertem Maßstabe und teilweisem
Schnitt dargestellt.
In der Figur bezeichnet α den aus Mikrophon
und Telephon bestehenden Handapparat und b den zum Auflegen des Mikrotelephons
dienenden festen Gabelhalter. In der Mitte des Halters ist eine Stange c fest angebracht.
Diese Stange ist so bemessen, daß sie beim Auflegen des Mikrotelephons durch eine in
ίο dessen Griff vorgesehene öffnung d hindurch
in das Griffinnere hineindringt und die darin befestigten Kontaktfedern f umlegt. Wird
das Mikrotelephon von dem Halter abgenommen, so werden die Federn von der Stange c
freigegeben und infolge ihrer Federkraft in eine andere Lage übergeführt. Die feste
Stange c ist zweckmäßig mittels einer Stellschraube an dem Gabelhalter befestigt, so daß
sie nach Lösen der Schraube in der Höhenlage beliebig eingestellt werden kann. Natürlich
könnte statt der besonderen festen Umschaltestange c des Gabelhalters b auch die
eine oder die andere Gabel des Halters als Anschlag verwendet werden, durch den die
Umschaltefedern beim Auflegen des Mikrotelephons selbsttätig mittelbar oder unmittelbar
umgeschaltet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:. Mikrotelephon, das durch Auflegen auf einen festen Halter bzw. Abnehmen davon aus- und eingeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Halter ein fester Anschlag angebracht ist, der beim Auflegen des Mikrotelephons durch eine in dessen. Griff angebrachte öffnung hindurch in das Griffinnere hineindringt und die darin befestigten - Umschaltefedern selbsttätig umlegt, zum Zwecke, sowohl am Halter als auch am Mikrotelephon alle beweglichen Teile, die zu einer unbeabsichtigten Umlegung der Umschaltefedern Veranlassung geben können, zu vermeiden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE215743C true DE215743C (de) |
Family
ID=477214
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT215743D Active DE215743C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE215743C (de) |
-
0
- DE DENDAT215743D patent/DE215743C/de active Active
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