DE2155488B2 - Schaltungsanordnung zum zuenden und betrieb einer gas- und/oder dampfentladungslampe - Google Patents

Schaltungsanordnung zum zuenden und betrieb einer gas- und/oder dampfentladungslampe

Info

Publication number
DE2155488B2
DE2155488B2 DE19712155488 DE2155488A DE2155488B2 DE 2155488 B2 DE2155488 B2 DE 2155488B2 DE 19712155488 DE19712155488 DE 19712155488 DE 2155488 A DE2155488 A DE 2155488A DE 2155488 B2 DE2155488 B2 DE 2155488B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lamp
resistance
voltage
value
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19712155488
Other languages
English (en)
Other versions
DE2155488C3 (de
DE2155488A1 (de
Inventor
Jozef Cornells Eindhoven Moerkens (Niederlande)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE2155488A1 publication Critical patent/DE2155488A1/de
Publication of DE2155488B2 publication Critical patent/DE2155488B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2155488C3 publication Critical patent/DE2155488C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/16Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies
    • H05B41/18Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having a starting switch
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/02Details
    • H05B41/04Starting switches
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S315/00Electric lamp and discharge devices: systems
    • Y10S315/05Starting and operating circuit for fluorescent lamp

Landscapes

  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)
  • Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)

Description

spannung größer ist als 0,9 — mal die Speise- , , „ . , ,· ζ-·* »· · r> * · iT . j j ι. ι ■ r ° ° η r 60 daß sich die Situation im Betriebszustand, d. h. bei
spannung, wobei η die Anzahl der in Reihe ge- brennender Lampe, nicht sehr von der einer üblichen
schalteten Lampen darstellt. kapazitiv stabilisierten Lampenschaltung unterschei-
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, 3 det. Dies bedeutet, daß die Dunkelperiode der Lamps oder 4 oder nach den Ansprüchen 2 und 5, 3 verhältnismäßig klein ist und daß praktisch kein< und 5 oder 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß 65 Gleichstromkomponenten im Betriebszustand in das Füllgas des Glimmstarters im wesentlichen Lampenstrom vorhanden sind. Es läßt sich denken aus Wasserstoff besteht. daß die Lampe nicht nur über einen Stabilisierungs
kondensator, sondern über eine Kombination au
einem Kondensator und einer Spule stabilisiert wird. In einer besonderen Anordnung gemäß der Erfin-
Diese Spule könnte sich beispielsweise zwischen dem dung, in der es sich um das Zünden und Speisen
Kondensator und einer Netzklemme befinden. Es ist einer mit vorgeheizten Elektroden versehenen Cnt-
auch denkbar, daß sich diese Spule mit der Lampe ladangslampe und um einen GKmmstarter handelt,
in Reihe befindet, und zwar in Oem sogenannten 5 der die von der Speisung abgewandten Enden der
überbrückenden Lampenzweig, der zur Reihenschal- beiden Lampenelektroden miteinander verbindet und
rung der Diode und des Widerstandes mit positiver in der die Zündspannung des Glimmstarters größer
Temperaturkennlinie parallel liegt ist als 90 Vo des effektiven Wertes der Spejsespan-
Eine Möglichkeit, den PTC-Widerstand beim Zün- nung und wobei sich die Kontakte des Glimmstarters
den der Lampe in einen hoehohmiger» Zustand zu io bereits bei einer Aufnahme von weniger als 0,5 Watt
versetzen, besteht in der Ausnutzung der Tatsache, schließen, ist die Anordnung vorzugsweise zum An-
daß beim Zünden der Lampe der Strom durch den schiuß an ein Netz von 220 Volt bestimmt und ist
Diodenzweis und somit der Strom durch den PTC- die Lampe eine Niederdruck-Quecksilberdampfent-
Widerstand etwas vergrößert wird. Dies führt zu ladungslampe mit einer Brennspanming von 180 Volt
einer zusätzlichen Erwärmung dieses Widerstandes, 15 und die Zündspannung des Glimmstarters höher als
wodurch er einen verhältnismäßig hohen ohmschen 230 Volt
Wert annimmt Ein Vorteil der zuletzt erwähnten besonderen An-
Es ist ferner denkbar, daß der hohe ohmsche Wert Ordnung ist der, daß eine solche bekannte — etwa
des PTC-Widerstands im Betriebszustand der Lampe 2,5 m lange — Niederdruck-Quecksilberdampfentla-
dadurch verwirklicht wird, daß er im intensiven ao dungslampe auf einfache Weise gezündet und gespeist
Wärmekontakt mit jener Lampe angeordnet wird. werden kann.
Damit kann man erreichen, daß die warme Lampe im Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
Betriebszustand den PTC-Widerstand derart erhitzt, einer erfindungsgemäßen Anordnung ist die Wärme-
daß dieser sich im hochohmigen Zustand befindet. kapazität des PTC-Widerstands so gering, daß die
Die Gas- und/oder Dampfentladungslampe ist bei- as Temperatur dieses Widerstands bei eingeschalteter
spielsweise eine nicht mit vorgeheizten Elektroden Anordnung, jedoch nach dem Erlöschen der Lampe
versehene Lampe, sondern eine Hochdruckentla- innerhalb 5 Sekunden nach dem Erlöschen so weit
dungslampe. gesunken ist, daß der ohmsche Wert jenes Wider-
Vorzugsweise dient eine erfindungsgemäße An- stands gleich maximal zweimal dem Widerstand des
Ordnung zum Zünden und Speisen einer Lampe, bei 30 überbrückenden Lampenzweigs im gezündeten Zu-
der die beiden Elektroden vorgeheizte Elektroden stand der Lampe ist.
sind und die von der Speisung abgewandten Enden Ein Vorteil dieser bevorzugten Ausführung wird
der beiden Lampenelektroden über einen Glimm- aus dem Fall ersichtlich, daß die Anordnung mit
starter miteinander verbunden sind, wobei die Zünd- brennender Lampe ausgeschaltet und unmittelbar da-
spannung des Glimmstarters größer ist als 90 °/o des 35 nach wieder eingeschaltet wird. In dem Fall hat näm-
effektiven Werts der Speisespannung. Hch die Temperatur des PTC-Widerstandes noch
Ein Vorteil dieser bevorzugten Ausführungsform einen hohen Wert, wodurch sich dieser Widerstand ist der, daß auch besondere Entladungslampen, wie im sogenannten hochohmigen Zustand befindet. Wird beispielsweise Niederdruck-Quecksilberdampfentla- nun dafür gesorgt, daß die Temperatur dieses Widerdungslampen mit verhältnismäßig hoher Zündspan- 40 stands bei gelöschter Lampe schnell, d. h. innerhalb nung, dennoch mit einem Glimmstarter gezündet 5 Sekunden, so weit sinkt, bis ein zum erneuten Starwerden können. In der Regel sind für die Zündung ten der Lampe geeigneter ohmscher Wert erreicht ist, dieser Lampenart andere Vorrichtungen, beispiels- so wird eine Anordnung erhalten, die die Lampe weise Transformatoren oder elektronische Starter, auch schnell nach dem Wiedereinschalten wieder erforderlich. 45 zünden läßt.
Bei einer bestimmten Ausführungsform der so- Eine erfindungsgemäße Anordnung kann beispielseben erwähnten bevorzugten Anordnung ist der weise zum Zünden und Speisen von nur einer Ent-
Glimmstarter derart dimensioniert, daß sich seine ladungslampe verwendet werden. Es ist aber auch
Kontakte bereits bei einer Aufnahme vom Glimm- möglich, daß eine Anzahl in Reihe geschalteter Ent-
starter von weniger als 0,5 Watt schließen. 50 ladungslampen mit Hilfe einer erfindungsgemäßen
Diec hat den Vorteil, daß bei eingeschalteter An- Anordnung gezündet und gespeist wird.
Ordnung, aber noch nicht gezündeter Lampe der Bei einer besonderen Ausführungsform einer zum Strom durch den Glimmstarter und somit auch der Zünden und Speisen einer Anzahl in Reihe geschal-
Strom durch den PTC-Widerstand kbin gehalten teter und mit vorgeheizten Elektroden versehener
wird. Dies hat wiederum den Vorteil, daß der PTC- 55 Entladungslampen bestimmten erfindungsgemäßen Widerstand auf einfache Weise im verhältnismäßig Anordnung ist jede Lampe durch einen Glimmstarter niederohmigen Zustand gehalten werden kann. Dies überbrückt, dessen Zündspannung größer ist als wird im folgenden näher erläutert Im Falle einer Qg . J_ , d- Speisespannung, wobei η die Anzahl
Lampe mit vorgeheizten Elektroden und einem ' η F v 6
Glimmstarter entlädt sich der in der Startsituation 60 der in Reihe geschalteten Lampen darstellt.
über die Diode und den PTC-Widerstand aufgela- Ein Vorteil dieser zuletzt erwähnten Ausführungs-
dene Kondensator stets wieder etwas über den Bogen form ist der, daß eine einfache Zündung mit Hilfe des
des Glimmstarters. Da ein Gleichgewichtszustand er- Glimmstarters auch dann möglich ist, wenn sich die reicht wird, in dem die Nachladung des Kondensators Summe der Zündspannungen einer Anzahl von Entstets gleich der Entladung des Kondensators ist, ist 65 ladungslampen der Größe der Speisenetzspannung der Strom durch den Glimmstarter im Grunde der- dicht annähert oder sie übertrifft.
selbe wie der Strom durch den PTC-Widerstand in Zum Erhalten einer verhältnismäßig hohen Zünd-
jener Situation. spannung des Glimmstarters können die Elektroden
dieses Starters beispielsweise mit einem Material mit hohem Austrittspotential versehen sein.
Vorzugsweise wird in einer erfindungsgemäßen Anordnung ein Glimmstarter verwendet, dessen Füllgas im wesentlichen aus Wasserstoff besteht.
Ein Vorteil dieses Starters ist der, daß die Elektroden nicht geändert zu werden brauchen, daß jedoch die hohe Zündspannung einfach dadurch verwirklicht wird, daß das Wasserstoffgas oder ein im wesentlichen Wasserstoffgas enthaltendes Mischgas als Füllgas benutzt wird.
Es ist selbstverständlich denkbar, zum Erhalten einer sehr hohen Zündspannung eine Kombination von Elektrodenmaterial mit hohem Austrittspotential und einem im wesentlichen Wasserstoffgas enthaltenden Gas anzuwenden.
Die Erfindung wird nunmehr anhand einiger in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein elektrisches Schema einer erfindungs- ao gemäßen Anordnung sowie eine mit dieser Anordnung zu speisende Lampe,
Fig.2 ein elektrisches Schema einer zvteiten erfindungsgemäßen Anordnung sowie zwei mit dieser Anordnung zu speisende Lampen,
F i g. 3 eine graphische Darstellung, in der der Widerstand R als Funktion der Temperatur t eines in der Anordnung in F i g. 1 verwendeten PTC-Widerstands aufgetragen ist.
In F i g. 1 stellen 1 und 2 zum Anschluß an ein Niederspannungs-Wechselstromnetz von beispielsweise 220 Volt, 50 Hz bestimmte Anschlußklemmen dar. Die Klemme 1 ist mit einer Stabilisierungs-Drosselspule 3 verbunden. Die andere Seite der Spule 3 ist mit einem Kondensator 4 verbunden. Dieser Kondensator 4 ist an eine Reihenschaltung einer Diode 5 und eines Widerstands 6 mit positiver Temperaturkennlinie (PTC) angeschlossen. Die andere Seite des Widerstands 6 ist mit der Anschlußklemme 2 der Anordnung verbunden. Die Reihenschaltung der Diode 5 und des PTC-Widerstands ist durch eine Niederdruck - Quecksilberdampfentladungslampe 7 überbrückt. Die Lampe 7 ist mit vorgeheizten Elektroden 8 und 9 versehen. Die von den Klemmen 1 und 2 abgewandten Enden der Elektroden 8 und 9 sind über einen Glimmstarter 10 miteinander ver bunden. Dieser Glimmstarter ist mit zwei Bimetall-Elektroden 11 und 12 versehen. Bei Erwärmung des Glimmstarters biegen sich die Elektroden 11 und 12 aufeinander zn. Dieser Starter ist im wesentlichen mit Wasserstoff (70*/e) gefällt, dem Neongas (30%) beigegeben ist Die Entladungslampe 7 ist eine Niederdruck - Ouecksilberdampfentladungslarnpe von 85 Watt, mit einer Länge von etwa Meter.
Die Anordnung in F i g. 1 ist wie folgt wirksam. Werden die Klemmen 1 and 2 an die erwähnte Wechselstromqnefle von 220 Volt, SO Hz angeschlossen, so wird zonä^hst über die Diode 5 und den PTC-Widerstand 6 der Kondensator 4 aufgeladen. In einer folgenden halben Periode der Netzspannung «o steht an den Elektroden 8 and 9 der Lampe 7 die doppelte Netzspannung. Bei dieser Spannung zündet der Bogen im Glinnnstarter 10. Nach einer gewissen Daner des Bogens sind die Bimetall-Elektroden U und 12 derart erhitzt, daß sie miteinander Kontakt «5 nr-Ίΐ Dana fließt durch die Eletro 8 and 9 ein V01 hei/ström. Wenn die Elektroden 11 and 12 mitemander Kontakt machen, wild im Glimmstarter 10 keine weitere Wärme entwickelt. Dadurch kühl diener Starter ab, wodurch die Kontakte 11 und 13 sich wieder voneinander entfernen. Im Moment de Loslösens entsteht ein Spannungsstoß in der Drossel spule 3, der dazu beiträgt, daß eine hohe Spitzen spannung zwischen den Elektroden 8 und 9 de Lampe 7 zustande kommt. Wenn das Lösen de Kontakte 11 und 12 nicht beim ersten Mal zu einei Zündung der Lampe 7 führt, so wird ein erneutei Startversuch erfolgen, da wieder ein Bogen zwischer den Elektroden 11 und 12 des Glimmstarters ent stehlt. Die dadurch entstandene Wärme führt zv einem Schließen der Bimetallkontakte usw.
Durch die Dimensionierung u. a. des PTC-Wider stands 6 ist dafür gesorgt, daß dieser Widerstanc während des Starts im sogenannten niederohmiger Zustand bleibt, d. h., daß sein ohmscher Wert nich mehir als zweimal denjenigen der Lampe 7 beträgt Haben die Startversuche eine Zündung der Lampe " bewirkt, so sinkt die Spannung zwischen den Elektroden 8 und 9 der Lampe 7 auf die Brennspannunj herab, die niedriger ist als die Zündspannung de: Glimmstarters 10. Der Glimmstarter 10 bleibt dann außer Betrieb. In diesem Fall wird dafür gesorgt, da£ der Strom durch den PTC-Widerstand so hoch ist daß dieser in das sogenannte hochohmige Gebiet komiint. In dem Fall ist der Zweig 5, 6 für den weiteren Verlauf des Stroms von vernachlässigbarem Einfluß. Die Lampe 7 brennt dann im Grunde in Reihe mit den beiden Stabilisierungsimpedanzen 3 und 4. Diese Situation weicht kaum von der beim Betrieb einer normalen kapazitiv stabilisierten Entladungslampe ab. Γα einem konkreten Fall war die Lampe 7 eine Niederdruck-Quecksilberdampfentladungslampe, die eine Zündspannung mit Spitzen von 1000 bis 1100 Volt zum Zünden brauchte. Die Brennspannung dieser Lampe betrug 180 V, und der Larripenstrom war dabei 5JOmA. Die Induktivität der Spule 3 betrug 1 Henry und die Kapazität des Kondensators 4 4,6 μΚ Der PTC-Widerstand war im kalten Zustand 500 Ohm, während der PTC bei gezündeter Lampe 7 einen Widerstand hatte, der größer war als 10000 Ohm; siehe auch Fig.3. Der Glinimstarter 10 war so dimensioniert, daß ein Schließen der Kontakte bei einer Spannung an seinen !Gemmen von über 380 Volt gewiß erfolgte; ein Schließen der beiden Kontakte erfolgt zwischen 250 und 380 Volt, während der Starter gewiß immer geöffnet war bei Spannungen von unter 250 Volt. Der Strani durch die PTC-Widerstand 6 betrug vor dem Zündlen der Lampe 7 8 mA und danach 13 mA.
Die Wärmekapazität des PTC-Widerstands 6 war derart gewählt, daß dieser Widerstand 6 beim Ausschalten der Anordnung und direktem Wiedereinschalten nach 4 Sekunden wieder einen Widerstand von 300 Ohm angenommen hatte. Dies äst mithin der Widerstand der sogenannten rriederohmigen Situation. Dieser FaQ ist somit mit dem Anfang vor dem Sterten der Lampe 7 vergleichbar. Die Lampe 7 zündete daraufhin wieder schnell.
Dsr Ort des PTC-Widerstands in der Anlage ist derart gewählt, daß bei gezündeter Lampe? keine Wärmeableitung durch einen Luftstrom oder einen guten Wärmeleiter erfolgt Es ist denkbar, daß der PTC-Widerstand 6 zusammen mit dem Glimmstarter 10 iri einer Hülle angeordnet wird.
Die Reihenschaltimg 5, 6 kann gewönschtenfaQs anch direkt parallel zum Glimmstarter 10 angescMos-
sen werden, d. h. an die von dem Netz 1, 2 abgewandten Seiten der Lampenelektroden 8 und 9.
Beim Start nahm der Glimmstarter im angegebenen Ausführungsbeispiel weniger als 0,5 Watt auf.
Aus den obigen Angaben geht hervor, daß.der Bedingung genügt wurde, daß beim Start der Widerstand des PTC (6) = 500 Ohm einen Wert hatte, der kleiner war als der doppelte Lampenwiderstand
= ca.2
180
0,55
= 2-3301 = 660 0hm.
10
Ferner hat sich gezeigt, daß im Betriebszustand der Widerstand des PTC (6) = 10 000 Ohm mehr als das zwanzigfache des Lampenwiderstands
(=20-330) = 6600 0hm
betrug. Die Zündspannung des Glimmstarters war größer als 250 Volt, also mehr als 90 °/o von 220 Volt, ao
In Fig.2 sind mit 20 und 21 zum Anschluß an ein Wechselspannungsnetz von beispielsweise 220VoIt, 50Hz bestimmte Anschlußklemmen dargestellt. Die Klemme 20 ist mit einer Drosselspule 22 verbunden, die ihrerseits mit einem Stabilisierungskondensator 23 verbunden ist. Der Kondensator 23 ist auf die wie in F i g. 1 dargestellte Weise mit einer Reihenschaltung einer Diode 24 und eines PTC-Widerstands 25 verbunden. Der Widerstand 25 ist vom selben Typ wie der Widerstände in Fig. 1. Die andere Seite des PTC-Widerstands 25 ist mit der Netzklemme 21 verbunden. Die Reihenschaltung der Diode 24 und des PTC-Widerstands 25 ist durch eine Reihenschaltung zweier Niederdruck-Quecksilberdampfentladungslampen 26 bzw. 27 überbrückt. Diese beiden Lampen sind jeweils mit zwei vorgeheizten Elektroden versehen, die mit 28 und 29 bzw. 30 und 31 bezeichnet sind. Die von den Speiseklemmen 20 und 21 abgewandten Seiten der Elektroden 28 und 29 der Lampe 26 sind über einen Glimmstarter 32 miteinander verbunden. Die von den Speiseklemmen 20 und 21 abgewandten Enden der vorgeheizten Elektroden 30 und 31 der Lampe 27 sind über einen Glimmstarter 33 miteinander verbunden. Die Lampen 26 und 27 sind Niederdruck-Quecksilberdampfentladungslampen für jeweils 40 Watt. Die Brennspannung jeder dieser Lampen betrug 100 Volt. Die Glimmstarter 32 und 33 waren praktisch gleich. Sie enthielten ein Füllgas von Neon und zündeten in einem Spannungsbereich von 140 bis 190 Volt. Diese Glimmstarter zündeten somit bei
mehr als 0,9 ·—· 220 Volt, was bei η
η
2 gleich ca. 100 Volt ist. Die Induktivität 22 hatte einen Wert von 1,2 Henry und der Kondensator 23 einen Kapazitätswert von 3,7 μΈ. Bei noch nicht gezündeten Lampen, jedoch eingeschalteter Anordnung betrug der Widerstand 25 500 Ohm, bei gezündeten Lampen 26 und 27 hingegen 10 000 Ohm.
Die Anordnung in Fig.2 ist auf ungefähr dieselbe Weise wirksam wie die in Fig. 1. Wird den Klemmen 20 und 21 eine Spannung zugeführt, so wird zunächst der Kondensator 23 über die Diode 24 und den Widerstand 25 etwas aufgeladen. In einer folgenden halben Periode steht dann eine etwa zweifache Netzspannung zwischen den Elektroden 28 und 31. Hierauf zünden die beiden in Reihe geschalteten Glimmstarter 32 und 33. Dadurch fließt ein Vorheizstrom durch die Elektroden 28 bis 31. Beim öffnen der Kontakte wenigstens eines der Glimmstarter 32 bzw. 33 entsteht ein Spannungsstoß in der Spule 22, der über die Lampenelektroden zu stehen kommt. Hat sich dieser Vorgang ein oder mehrere Male wiederholt, so zünden die Lampen 26 und 27, in der Regel kurz nacheinander. Danach fließt ein größerer Strom durch den PTC-Widerstand 25, der dadurch in den hochohmigen Zustand versetzt wird. In dem Fall hat der Strom durch den Kreis 24, 25 wieder einen vernachlässigbar kleinen Wert in bezug auf den Lampenstrom durch die Lampen 26 und 27. Bei der Dimensionierung der PTC-Widerstände muß beachtet werden, ob die Anordnung in einer Leuchte, und wenn ja, in einer offenen oder geschlossenen Leuchte verwendet wird. Dies ist für die zu erhaltende Temperatur, mithin den ohmschen Widerstand des PTC-Widerstands in der Bertiebsbedingung von Bedeutung, d. h. in der Situation mit brennenden Lampen.
Die Stromstärke durch den PTC-Widerstand 25 zum Zünden der Lampen 26 und 27 die Stromstärke durch den PTC-Widerstand 25 und diejenige durch den Lampenzweig nach dem Zünden der Lampen 26 und 27 war ungefähr gleich derjenigen in den entsprechenden Zweigen in Fig. 1, so daß auch im Falle von F i g. 2 der an das Widerstandsverhältnis gestellten Bedingung genügt war.
Wie aus den Beispielen nach F i g. 1 und 2 hervorging, ist es möglich, eine Lampe mit verhältnismäßig hoher Zündspannung oder Reihenschaltungen von Lampen, die zusammen auch eine verhältnismäßig hohe Zündspannung aufweisen, auf einfache Weise mit einem Glimmstarter zu zünden. Dies gelingt durch Anwendung einer Spannungsaufschaukehinf mit Hilfe einer Diode, wobei der Diodenzweig nad dem Zünden der Lampe bzw. der Lampen praktisch unwirksam gemacht wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
609532/20;

Claims (6)

Patentansprüche: Die Erfindung betrifft due Schaltungsanordnung
1. Schaltungsanordnung zum Zünden und Be- zum Zünden und Betrieb einer Has- und/oder Dampftrieb einer Gas- und/oder Dampfentladungs- entladungslampe mit zwei Elektroden aus einem norlampe mit zwei Elektroden aus einem normalen malen Wechselspannungsnetz mit einem Stabühie-Wechselspannungsnetz mit einem Stabilisierungs- S rungskondensator, der im Betriebszustand in Reihe kondensator, der im Betriebszustand in Reihe mit der Lampe liegt, wobei eine Reihenschaltung mit der Lampe liegt, wobei eine Reihenschaltung «einer Diode und eines Widerstandes zur Spannungseiner Diode und eines Widerstandes zur Span- Verdopplung vorhanden ist, die im Betriebszustand nungsverdopplung vorhanden ist, die im Betriebs- durch einen die Lampe enthaltenden Zweig überzustand durch einen die Lampe enthaltenden xo brückt wird und mit dem Kondensator in Reihe ge-Zweig überbrückt wird und mit dem Kondensa- schaltet ist.
tor in Reihe geschaltet ist, dadurch gekenn- Eine Schaltungsanordnung dieser Art ist aus der zeichnet, daß der Widerstand (6 bzw. 25) US-PS 2134439 bekannt Ein Nachteil dieser beeinen positiven Temperaturkoeffizienten ur>d bei kannten Anordnung ist der, daß bei einmal eingeeingescbalteter Anordnung, absr noch nicht ge- 15 stelltem Wert des mit der Diode in Reihe geschaltezündeter Lampe, einen ohmschen Wert aufweist, ten Widerstandes die sogenannte Dunkelperiode der der maximal zweimal den Widerstand des über- Lampe ziemlich groß ist (bei geringem ohmschen brückenden Lampenzweigs im gezündeten Zu- Wert des Widerstandes) oder daß die Lampe schwiestand der Lampe beträgt, während der ohmsche rig startet (bei hohem ohmschen Wert des Wider-Wert dieses Widerstandes bei gezündeter Lampe ao Standes). Eine lange Dunkelperiode bedeutet aber, wenigstens gleich zwanzigmal dem Widerstand daß die Lampe während eines relativ langen Teils des überbrückenden Lampenzweigs entspricht. einer Periode der speisenden Wechselspannung kein
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 zum Licht gibt. Dies ist von Nachteil hinsichtlich des Zünden und Speisen einer Lampe, deren beide Lumenwerts und mithin des Wirkungsgrads einer Elektroden vorgeheizte Elektroden sind, dadurch 25 solchen Lampe. Ebenfalls nachteilig ist ein schwiegekennzeichnet, daß die von der Speisung abge- riger, beispielsweise sehr langsamer Start einer Entwandten Enden der beiden Lampenelektroden ladungslampe.
über einen Glimmstarter miteinander verbunden Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
sind, wobei die Zündspannung des Glimmstar- Schaltungsanordnung zum Zünden und Betrieb einer
ters größer ist als 90 °/u des effektiven Werts der 30 Gas- und/oder Dampfentladungslampe zu schaffen,
Speisespannung. durch welche die Dunkelperiode der Lampe stark
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, da- verringert und eine schnelle Zündung der Lampe durch gekennzeichnet, daß sich die Kontakte des erreicht wird.
Glimmstarters bereits bei einer Glimmstarter- Diese Aufgabe wird bei einer Schaltungsanordnung
Aufnahme von weniger als 0,5 Watt schließen. 35 eingangs erwähnter Art gemäß der Erfindung da-
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 duich gelöst, daß der Widerstand einen positiven und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum An- Teinperaturkoeffizienten und bei eingeschalteter Anschluß an ein Netz von 220 Volt und zum Ordnung, abtr noch nicht gezündeter Lampe, einen Speisen einer Niederdruck-Quecksilberdampf- ohmschen Wert aufweist, der maximal zweimal dem entladungslampe mit einer Brennspannung von 40 Widerstand des überbrückenden Lampenzweigs im von 180 Voll die Zündspannung des Glimmstar- gezündeten Zustand der Lampe beträgt, während der ters größer ist als 230 Volt. ohrnsche Wert dieses Widerstandes bei gezündeter
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2, Lampe wenigstens gleich zwanzigmal dem Wider-3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die War- stand des überbrückenden Lampenzweigs entmekapazität des PTC-Widerstands so gering ist, 45 spricht.
daß seine Temperatur bei eingeschalteter Anord- Ein Vorteil dieser Anordnung ist der, daß der nung, jedoch nach Erlöschen der Lampe inner- Widerstand mit positivem Temperaturkoeffizienten halb 5 Sekunden nach dem Erlöschen so weit (PTC-Widerstand) beim Starten verhältnismäßig niegesunken ist, daß sein ohmscher Wert maximal deiohmig ist. Dadurch wird der mit der Lampe in gleich zweimal dem Widerstand des überbrük- 50 Reihe geschaltete Kondensator schnell aufgeladen, kenden Lampenzweigs im gezündeten Zustand Dies erfolgt über die Diode. Eine dadurch in einer der Lampe entspricht. nächsten halben Periode der Speisespannung auf-
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, be- tretende Spannungsverdopplung zwischen den Lamstimmt zum Zünden und Speisen einer Anzahl in penelektroden kann nun eine schnelle Zündung der Reihe geschalteter Entladungslampen, welche mit 55 Lampe verursachen. Wenn die Lampe gezündet ist, vorgeheizten Elektroden versehen sind, dadurch nimmt der PTC-Widerstand einen verhältnismäßig gekennzeichnet, daß jede der Lampen durch hohen Wert an. Der Strom durch den Diodenzweig einen Glimmstarter überbrückt ist, dessen Zünd- ist dadurch im Betriebszustand der Lampe in bezug
DE19712155488 1970-11-21 1971-11-09 Schaltungsanordnung zum Zünden und Betrieb einer Gas- und/oder Dampfentladungslampe Expired DE2155488C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL7017064 1970-11-21
NL7017064A NL7017064A (de) 1970-11-21 1970-11-21

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2155488A1 DE2155488A1 (de) 1972-05-31
DE2155488B2 true DE2155488B2 (de) 1976-08-05
DE2155488C3 DE2155488C3 (de) 1977-03-17

Family

ID=

Also Published As

Publication number Publication date
NL7017064A (de) 1972-05-24
GB1331821A (en) 1973-09-26
AU3579071A (en) 1973-05-24
JPS5014469B1 (de) 1975-05-28
FR2115886A5 (de) 1972-07-07
DE2155488A1 (de) 1972-05-31
BE775614A (fr) 1972-05-19
ES397181A1 (es) 1975-03-16
AU458022B2 (en) 1975-02-13
US3740609A (en) 1973-06-19
CA997411A (en) 1976-09-21

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2816415A1 (de) Entladungslampen-zuendschaltung
DE2552981A1 (de) Elektrische anordnung zum zuenden und speisen einer gas- und/oder dampfentladungslampe
DE2925691A1 (de) Elektrische anordnung mit mindestens einer gas- und/oder dampfentladungslampe
DE2305926B2 (de) Zuendgeraet fuer entladungslampen
DE1938207A1 (de) Betriebs- und Vorschaltanordnung fuer elektrische Entladungslampen
DE3046617C2 (de)
DE2312652A1 (de) Anordnung mit einer gas- und/oder dampfentladungslampe
DE1764995C3 (de) Schaltungsanordnung zur Zündung und Speisung einer Gas- und/oder Dampfentladungslampe
DE2625215A1 (de) Elektrische schaltung zur zufuehrung einer serie von blitzerzeugenden elektrischen impulsen zu einer blitzroehre
DE2155488B2 (de) Schaltungsanordnung zum zuenden und betrieb einer gas- und/oder dampfentladungslampe
DE3622984C2 (de)
DE2155488C3 (de) Schaltungsanordnung zum Zünden und Betrieb einer Gas- und/oder Dampfentladungslampe
DE2260629C3 (de) Schaltungsanordnung zum Zünden und zum Betrieb einer Gas- und/oder Dampfentladungslampe
DE2746413C2 (de) Niederdrucknatriumdampfentladungslampe
DE748387C (de) Anordnung zum Betrieb von wenigstens zwei parallel geschalteten gas- oder dampfgefuellten Entladungsroehren
DE3100177A1 (de) Schaltungsanordnung zum zuenden und betrieb einer niederdruckentladungslampe aus einer gleichstromquelle
EP0015304A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aufladen eines Kondensators
DE3236852C2 (de) Startvorrichtung für Gasentladungslampen mit heizbaren Elektroden
DE2251678C3 (de) Schaltungsanordnung zum Zünden und Betrieb einer wechselstromgespeisten Ultraviolett-Hochdruckentladungslampe
DE1789116C3 (de) Zündschaltung für eine Gasentladungslampe
AT403870B (de) Zündgerät für kaltstartentladungslampen
DE1589165A1 (de) Zuend- und Speisegeraet fuer wechselstromgespeiste Gasentladungslampen,insbesondere Xenon-Bogenlampen,sowie Verwendung des Geraetes in einem mehrphasigen Netz
DE3214515A1 (de) Verfahren und zuendschaltung zum betrieb einer hochbelastbaren gluehstartlampe
DE3046616C2 (de)
DE2625562C3 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8339 Ceased/non-payment of the annual fee