DE2155488B2 - Schaltungsanordnung zum zuenden und betrieb einer gas- und/oder dampfentladungslampe - Google Patents
Schaltungsanordnung zum zuenden und betrieb einer gas- und/oder dampfentladungslampeInfo
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Description
spannung größer ist als 0,9 — mal die Speise- , , „ . , ,· ζ-·* »· · r>
* · iT . j j ι. ι ■
r ° ° η r 60 daß sich die Situation im Betriebszustand, d. h. bei
spannung, wobei η die Anzahl der in Reihe ge- brennender Lampe, nicht sehr von der einer üblichen
schalteten Lampen darstellt. kapazitiv stabilisierten Lampenschaltung unterschei-
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, 3 det. Dies bedeutet, daß die Dunkelperiode der Lamps
oder 4 oder nach den Ansprüchen 2 und 5, 3 verhältnismäßig klein ist und daß praktisch kein<
und 5 oder 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß 65 Gleichstromkomponenten im Betriebszustand in
das Füllgas des Glimmstarters im wesentlichen Lampenstrom vorhanden sind. Es läßt sich denken
aus Wasserstoff besteht. daß die Lampe nicht nur über einen Stabilisierungs
kondensator, sondern über eine Kombination au
einem Kondensator und einer Spule stabilisiert wird. In einer besonderen Anordnung gemäß der Erfin-
Diese Spule könnte sich beispielsweise zwischen dem dung, in der es sich um das Zünden und Speisen
Kondensator und einer Netzklemme befinden. Es ist einer mit vorgeheizten Elektroden versehenen Cnt-
auch denkbar, daß sich diese Spule mit der Lampe ladangslampe und um einen GKmmstarter handelt,
in Reihe befindet, und zwar in Oem sogenannten 5 der die von der Speisung abgewandten Enden der
überbrückenden Lampenzweig, der zur Reihenschal- beiden Lampenelektroden miteinander verbindet und
rung der Diode und des Widerstandes mit positiver in der die Zündspannung des Glimmstarters größer
Temperaturkennlinie parallel liegt ist als 90 Vo des effektiven Wertes der Spejsespan-
Eine Möglichkeit, den PTC-Widerstand beim Zün- nung und wobei sich die Kontakte des Glimmstarters
den der Lampe in einen hoehohmiger» Zustand zu io bereits bei einer Aufnahme von weniger als 0,5 Watt
versetzen, besteht in der Ausnutzung der Tatsache, schließen, ist die Anordnung vorzugsweise zum An-
daß beim Zünden der Lampe der Strom durch den schiuß an ein Netz von 220 Volt bestimmt und ist
Diodenzweis und somit der Strom durch den PTC- die Lampe eine Niederdruck-Quecksilberdampfent-
Widerstand etwas vergrößert wird. Dies führt zu ladungslampe mit einer Brennspanming von 180 Volt
einer zusätzlichen Erwärmung dieses Widerstandes, 15 und die Zündspannung des Glimmstarters höher als
wodurch er einen verhältnismäßig hohen ohmschen 230 Volt
Wert annimmt Ein Vorteil der zuletzt erwähnten besonderen An-
Es ist ferner denkbar, daß der hohe ohmsche Wert Ordnung ist der, daß eine solche bekannte — etwa
des PTC-Widerstands im Betriebszustand der Lampe 2,5 m lange — Niederdruck-Quecksilberdampfentla-
dadurch verwirklicht wird, daß er im intensiven ao dungslampe auf einfache Weise gezündet und gespeist
Wärmekontakt mit jener Lampe angeordnet wird. werden kann.
Damit kann man erreichen, daß die warme Lampe im Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
Betriebszustand den PTC-Widerstand derart erhitzt, einer erfindungsgemäßen Anordnung ist die Wärme-
daß dieser sich im hochohmigen Zustand befindet. kapazität des PTC-Widerstands so gering, daß die
Die Gas- und/oder Dampfentladungslampe ist bei- as Temperatur dieses Widerstands bei eingeschalteter
spielsweise eine nicht mit vorgeheizten Elektroden Anordnung, jedoch nach dem Erlöschen der Lampe
versehene Lampe, sondern eine Hochdruckentla- innerhalb 5 Sekunden nach dem Erlöschen so weit
dungslampe. gesunken ist, daß der ohmsche Wert jenes Wider-
Vorzugsweise dient eine erfindungsgemäße An- stands gleich maximal zweimal dem Widerstand des
Ordnung zum Zünden und Speisen einer Lampe, bei 30 überbrückenden Lampenzweigs im gezündeten Zu-
der die beiden Elektroden vorgeheizte Elektroden stand der Lampe ist.
sind und die von der Speisung abgewandten Enden Ein Vorteil dieser bevorzugten Ausführung wird
der beiden Lampenelektroden über einen Glimm- aus dem Fall ersichtlich, daß die Anordnung mit
starter miteinander verbunden sind, wobei die Zünd- brennender Lampe ausgeschaltet und unmittelbar da-
spannung des Glimmstarters größer ist als 90 °/o des 35 nach wieder eingeschaltet wird. In dem Fall hat näm-
effektiven Werts der Speisespannung. Hch die Temperatur des PTC-Widerstandes noch
Ein Vorteil dieser bevorzugten Ausführungsform einen hohen Wert, wodurch sich dieser Widerstand
ist der, daß auch besondere Entladungslampen, wie im sogenannten hochohmigen Zustand befindet. Wird
beispielsweise Niederdruck-Quecksilberdampfentla- nun dafür gesorgt, daß die Temperatur dieses Widerdungslampen
mit verhältnismäßig hoher Zündspan- 40 stands bei gelöschter Lampe schnell, d. h. innerhalb
nung, dennoch mit einem Glimmstarter gezündet 5 Sekunden, so weit sinkt, bis ein zum erneuten Starwerden
können. In der Regel sind für die Zündung ten der Lampe geeigneter ohmscher Wert erreicht ist,
dieser Lampenart andere Vorrichtungen, beispiels- so wird eine Anordnung erhalten, die die Lampe
weise Transformatoren oder elektronische Starter, auch schnell nach dem Wiedereinschalten wieder
erforderlich. 45 zünden läßt.
Bei einer bestimmten Ausführungsform der so- Eine erfindungsgemäße Anordnung kann beispielseben
erwähnten bevorzugten Anordnung ist der weise zum Zünden und Speisen von nur einer Ent-
Glimmstarter derart dimensioniert, daß sich seine ladungslampe verwendet werden. Es ist aber auch
Kontakte bereits bei einer Aufnahme vom Glimm- möglich, daß eine Anzahl in Reihe geschalteter Ent-
starter von weniger als 0,5 Watt schließen. 50 ladungslampen mit Hilfe einer erfindungsgemäßen
Diec hat den Vorteil, daß bei eingeschalteter An- Anordnung gezündet und gespeist wird.
Ordnung, aber noch nicht gezündeter Lampe der Bei einer besonderen Ausführungsform einer zum
Strom durch den Glimmstarter und somit auch der Zünden und Speisen einer Anzahl in Reihe geschal-
Strom durch den PTC-Widerstand kbin gehalten teter und mit vorgeheizten Elektroden versehener
wird. Dies hat wiederum den Vorteil, daß der PTC- 55 Entladungslampen bestimmten erfindungsgemäßen
Widerstand auf einfache Weise im verhältnismäßig Anordnung ist jede Lampe durch einen Glimmstarter
niederohmigen Zustand gehalten werden kann. Dies überbrückt, dessen Zündspannung größer ist als
wird im folgenden näher erläutert Im Falle einer Qg . J_ , d- Speisespannung, wobei η die Anzahl
Lampe mit vorgeheizten Elektroden und einem ' η F v 6
Glimmstarter entlädt sich der in der Startsituation 60 der in Reihe geschalteten Lampen darstellt.
über die Diode und den PTC-Widerstand aufgela- Ein Vorteil dieser zuletzt erwähnten Ausführungs-
dene Kondensator stets wieder etwas über den Bogen form ist der, daß eine einfache Zündung mit Hilfe des
des Glimmstarters. Da ein Gleichgewichtszustand er- Glimmstarters auch dann möglich ist, wenn sich die
reicht wird, in dem die Nachladung des Kondensators Summe der Zündspannungen einer Anzahl von Entstets
gleich der Entladung des Kondensators ist, ist 65 ladungslampen der Größe der Speisenetzspannung
der Strom durch den Glimmstarter im Grunde der- dicht annähert oder sie übertrifft.
selbe wie der Strom durch den PTC-Widerstand in Zum Erhalten einer verhältnismäßig hohen Zünd-
jener Situation. spannung des Glimmstarters können die Elektroden
dieses Starters beispielsweise mit einem Material mit hohem Austrittspotential versehen sein.
Vorzugsweise wird in einer erfindungsgemäßen Anordnung ein Glimmstarter verwendet, dessen Füllgas
im wesentlichen aus Wasserstoff besteht.
Ein Vorteil dieses Starters ist der, daß die Elektroden nicht geändert zu werden brauchen, daß jedoch
die hohe Zündspannung einfach dadurch verwirklicht wird, daß das Wasserstoffgas oder ein im
wesentlichen Wasserstoffgas enthaltendes Mischgas als Füllgas benutzt wird.
Es ist selbstverständlich denkbar, zum Erhalten einer sehr hohen Zündspannung eine Kombination
von Elektrodenmaterial mit hohem Austrittspotential und einem im wesentlichen Wasserstoffgas enthaltenden
Gas anzuwenden.
Die Erfindung wird nunmehr anhand einiger in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher
erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein elektrisches Schema einer erfindungs- ao gemäßen Anordnung sowie eine mit dieser Anordnung
zu speisende Lampe,
Fig.2 ein elektrisches Schema einer zvteiten erfindungsgemäßen
Anordnung sowie zwei mit dieser Anordnung zu speisende Lampen,
F i g. 3 eine graphische Darstellung, in der der Widerstand R als Funktion der Temperatur t eines in
der Anordnung in F i g. 1 verwendeten PTC-Widerstands aufgetragen ist.
In F i g. 1 stellen 1 und 2 zum Anschluß an ein Niederspannungs-Wechselstromnetz von beispielsweise
220 Volt, 50 Hz bestimmte Anschlußklemmen dar. Die Klemme 1 ist mit einer Stabilisierungs-Drosselspule
3 verbunden. Die andere Seite der Spule 3 ist mit einem Kondensator 4 verbunden. Dieser Kondensator
4 ist an eine Reihenschaltung einer Diode 5 und eines Widerstands 6 mit positiver Temperaturkennlinie
(PTC) angeschlossen. Die andere Seite des Widerstands 6 ist mit der Anschlußklemme 2 der
Anordnung verbunden. Die Reihenschaltung der Diode 5 und des PTC-Widerstands ist durch eine
Niederdruck - Quecksilberdampfentladungslampe 7 überbrückt. Die Lampe 7 ist mit vorgeheizten Elektroden
8 und 9 versehen. Die von den Klemmen 1 und 2 abgewandten Enden der Elektroden 8 und 9
sind über einen Glimmstarter 10 miteinander ver bunden. Dieser Glimmstarter ist mit zwei Bimetall-Elektroden 11 und 12 versehen. Bei Erwärmung des
Glimmstarters biegen sich die Elektroden 11 und 12 aufeinander zn. Dieser Starter ist im wesentlichen mit
Wasserstoff (70*/e) gefällt, dem Neongas (30%)
beigegeben ist Die Entladungslampe 7 ist eine Niederdruck - Ouecksilberdampfentladungslarnpe von
85 Watt, mit einer Länge von etwa 2£ Meter.
Die Anordnung in F i g. 1 ist wie folgt wirksam. Werden die Klemmen 1 and 2 an die erwähnte
Wechselstromqnefle von 220 Volt, SO Hz angeschlossen, so wird zonä^hst über die Diode 5 und den
PTC-Widerstand 6 der Kondensator 4 aufgeladen. In einer folgenden halben Periode der Netzspannung «o
steht an den Elektroden 8 and 9 der Lampe 7 die doppelte Netzspannung. Bei dieser Spannung zündet
der Bogen im Glinnnstarter 10. Nach einer gewissen Daner des Bogens sind die Bimetall-Elektroden U
und 12 derart erhitzt, daß sie miteinander Kontakt «5
nr-Ίΐ Dana fließt durch die Eletro 8 and 9
ein V01 hei/ström. Wenn die Elektroden 11 and 12
mitemander Kontakt machen, wild im Glimmstarter 10 keine weitere Wärme entwickelt. Dadurch kühl diener Starter ab, wodurch die Kontakte 11 und 13
sich wieder voneinander entfernen. Im Moment de Loslösens entsteht ein Spannungsstoß in der Drossel
spule 3, der dazu beiträgt, daß eine hohe Spitzen spannung zwischen den Elektroden 8 und 9 de
Lampe 7 zustande kommt. Wenn das Lösen de
Kontakte 11 und 12 nicht beim ersten Mal zu einei Zündung der Lampe 7 führt, so wird ein erneutei
Startversuch erfolgen, da wieder ein Bogen zwischer den Elektroden 11 und 12 des Glimmstarters ent
stehlt. Die dadurch entstandene Wärme führt zv einem Schließen der Bimetallkontakte usw.
Durch die Dimensionierung u. a. des PTC-Wider stands 6 ist dafür gesorgt, daß dieser Widerstanc
während des Starts im sogenannten niederohmiger Zustand bleibt, d. h., daß sein ohmscher Wert nich
mehir als zweimal denjenigen der Lampe 7 beträgt Haben die Startversuche eine Zündung der Lampe "
bewirkt, so sinkt die Spannung zwischen den Elektroden 8 und 9 der Lampe 7 auf die Brennspannunj
herab, die niedriger ist als die Zündspannung de: Glimmstarters 10. Der Glimmstarter 10 bleibt dann
außer Betrieb. In diesem Fall wird dafür gesorgt, da£
der Strom durch den PTC-Widerstand so hoch ist daß dieser in das sogenannte hochohmige Gebiet
komiint. In dem Fall ist der Zweig 5, 6 für den weiteren
Verlauf des Stroms von vernachlässigbarem Einfluß. Die Lampe 7 brennt dann im Grunde in
Reihe mit den beiden Stabilisierungsimpedanzen 3 und 4. Diese Situation weicht kaum von der beim
Betrieb einer normalen kapazitiv stabilisierten Entladungslampe ab. Γα einem konkreten Fall war die
Lampe 7 eine Niederdruck-Quecksilberdampfentladungslampe, die eine Zündspannung mit Spitzen von
1000 bis 1100 Volt zum Zünden brauchte. Die Brennspannung dieser Lampe betrug 180 V, und der
Larripenstrom war dabei 5JOmA. Die Induktivität
der Spule 3 betrug 1 Henry und die Kapazität des Kondensators 4 4,6 μΚ Der PTC-Widerstand war im
kalten Zustand 500 Ohm, während der PTC bei gezündeter Lampe 7 einen Widerstand hatte, der größer
war als 10000 Ohm; siehe auch Fig.3. Der Glinimstarter 10 war so dimensioniert, daß ein
Schließen der Kontakte bei einer Spannung an seinen !Gemmen von über 380 Volt gewiß erfolgte; ein
Schließen der beiden Kontakte erfolgt zwischen 250 und 380 Volt, während der Starter gewiß immer geöffnet war bei Spannungen von unter 250 Volt. Der
Strani durch die PTC-Widerstand 6 betrug vor dem
Zündlen der Lampe 7 8 mA und danach 13 mA.
Die Wärmekapazität des PTC-Widerstands 6 war derart gewählt, daß dieser Widerstand 6 beim Ausschalten der Anordnung und direktem Wiedereinschalten nach 4 Sekunden wieder einen Widerstand
von 300 Ohm angenommen hatte. Dies äst mithin der Widerstand der sogenannten rriederohmigen Situation. Dieser FaQ ist somit mit dem Anfang vor dem
Sterten der Lampe 7 vergleichbar. Die Lampe 7 zündete daraufhin wieder schnell.
Dsr Ort des PTC-Widerstands in der Anlage ist derart gewählt, daß bei gezündeter Lampe? keine
Wärmeableitung durch einen Luftstrom oder einen guten Wärmeleiter erfolgt Es ist denkbar, daß der
PTC-Widerstand 6 zusammen mit dem Glimmstarter 10 iri einer Hülle angeordnet wird.
Die Reihenschaltimg 5, 6 kann gewönschtenfaQs
anch direkt parallel zum Glimmstarter 10 angescMos-
sen werden, d. h. an die von dem Netz 1, 2 abgewandten Seiten der Lampenelektroden 8 und 9.
Beim Start nahm der Glimmstarter im angegebenen Ausführungsbeispiel weniger als 0,5 Watt auf.
Aus den obigen Angaben geht hervor, daß.der Bedingung
genügt wurde, daß beim Start der Widerstand des PTC (6) = 500 Ohm einen Wert hatte, der
kleiner war als der doppelte Lampenwiderstand
= ca.2
180
0,55
0,55
= 2-3301 = 660 0hm.
10
Ferner hat sich gezeigt, daß im Betriebszustand der Widerstand des PTC (6) = 10 000 Ohm mehr als das
zwanzigfache des Lampenwiderstands
(=20-330) = 6600 0hm
betrug. Die Zündspannung des Glimmstarters war größer als 250 Volt, also mehr als 90 °/o von 220 Volt, ao
In Fig.2 sind mit 20 und 21 zum Anschluß
an ein Wechselspannungsnetz von beispielsweise 220VoIt, 50Hz bestimmte Anschlußklemmen dargestellt.
Die Klemme 20 ist mit einer Drosselspule 22 verbunden, die ihrerseits mit einem Stabilisierungskondensator
23 verbunden ist. Der Kondensator 23 ist auf die wie in F i g. 1 dargestellte Weise
mit einer Reihenschaltung einer Diode 24 und eines PTC-Widerstands 25 verbunden. Der Widerstand 25
ist vom selben Typ wie der Widerstände in Fig. 1.
Die andere Seite des PTC-Widerstands 25 ist mit der Netzklemme 21 verbunden. Die Reihenschaltung der
Diode 24 und des PTC-Widerstands 25 ist durch eine Reihenschaltung zweier Niederdruck-Quecksilberdampfentladungslampen
26 bzw. 27 überbrückt. Diese beiden Lampen sind jeweils mit zwei vorgeheizten
Elektroden versehen, die mit 28 und 29 bzw. 30 und 31 bezeichnet sind. Die von den Speiseklemmen
20 und 21 abgewandten Seiten der Elektroden 28 und 29 der Lampe 26 sind über einen Glimmstarter
32 miteinander verbunden. Die von den Speiseklemmen 20 und 21 abgewandten Enden der
vorgeheizten Elektroden 30 und 31 der Lampe 27 sind über einen Glimmstarter 33 miteinander verbunden.
Die Lampen 26 und 27 sind Niederdruck-Quecksilberdampfentladungslampen
für jeweils 40 Watt. Die Brennspannung jeder dieser Lampen betrug 100 Volt. Die Glimmstarter 32 und 33 waren
praktisch gleich. Sie enthielten ein Füllgas von Neon und zündeten in einem Spannungsbereich von 140 bis
190 Volt. Diese Glimmstarter zündeten somit bei
mehr als 0,9 ·—· 220 Volt, was bei η
η
η
2 gleich ca. 100 Volt ist. Die Induktivität 22 hatte einen Wert von 1,2 Henry und der Kondensator 23 einen
Kapazitätswert von 3,7 μΈ. Bei noch nicht gezündeten
Lampen, jedoch eingeschalteter Anordnung betrug der Widerstand 25 500 Ohm, bei gezündeten
Lampen 26 und 27 hingegen 10 000 Ohm.
Die Anordnung in Fig.2 ist auf ungefähr dieselbe
Weise wirksam wie die in Fig. 1. Wird den Klemmen 20 und 21 eine Spannung zugeführt, so
wird zunächst der Kondensator 23 über die Diode 24 und den Widerstand 25 etwas aufgeladen. In
einer folgenden halben Periode steht dann eine etwa zweifache Netzspannung zwischen den Elektroden
28 und 31. Hierauf zünden die beiden in Reihe geschalteten Glimmstarter 32 und 33. Dadurch fließt
ein Vorheizstrom durch die Elektroden 28 bis 31. Beim öffnen der Kontakte wenigstens eines der
Glimmstarter 32 bzw. 33 entsteht ein Spannungsstoß in der Spule 22, der über die Lampenelektroden zu
stehen kommt. Hat sich dieser Vorgang ein oder mehrere Male wiederholt, so zünden die Lampen
26 und 27, in der Regel kurz nacheinander. Danach fließt ein größerer Strom durch den PTC-Widerstand
25, der dadurch in den hochohmigen Zustand versetzt wird. In dem Fall hat der Strom durch den
Kreis 24, 25 wieder einen vernachlässigbar kleinen Wert in bezug auf den Lampenstrom durch die Lampen
26 und 27. Bei der Dimensionierung der PTC-Widerstände muß beachtet werden, ob die Anordnung
in einer Leuchte, und wenn ja, in einer offenen oder geschlossenen Leuchte verwendet wird. Dies ist
für die zu erhaltende Temperatur, mithin den ohmschen Widerstand des PTC-Widerstands in der Bertiebsbedingung
von Bedeutung, d. h. in der Situation mit brennenden Lampen.
Die Stromstärke durch den PTC-Widerstand 25 zum Zünden der Lampen 26 und 27 die Stromstärke
durch den PTC-Widerstand 25 und diejenige durch den Lampenzweig nach dem Zünden der Lampen 26
und 27 war ungefähr gleich derjenigen in den entsprechenden Zweigen in Fig. 1, so daß auch im
Falle von F i g. 2 der an das Widerstandsverhältnis gestellten Bedingung genügt war.
Wie aus den Beispielen nach F i g. 1 und 2 hervorging, ist es möglich, eine Lampe mit verhältnismäßig
hoher Zündspannung oder Reihenschaltungen von Lampen, die zusammen auch eine verhältnismäßig
hohe Zündspannung aufweisen, auf einfache Weise mit einem Glimmstarter zu zünden. Dies gelingt
durch Anwendung einer Spannungsaufschaukehinf mit Hilfe einer Diode, wobei der Diodenzweig nad
dem Zünden der Lampe bzw. der Lampen praktisch unwirksam gemacht wird.
609532/20;
Claims (6)
1. Schaltungsanordnung zum Zünden und Be- zum Zünden und Betrieb einer Has- und/oder Dampftrieb
einer Gas- und/oder Dampfentladungs- entladungslampe mit zwei Elektroden aus einem norlampe
mit zwei Elektroden aus einem normalen malen Wechselspannungsnetz mit einem Stabühie-Wechselspannungsnetz
mit einem Stabilisierungs- S rungskondensator, der im Betriebszustand in Reihe
kondensator, der im Betriebszustand in Reihe mit der Lampe liegt, wobei eine Reihenschaltung
mit der Lampe liegt, wobei eine Reihenschaltung «einer Diode und eines Widerstandes zur Spannungseiner Diode und eines Widerstandes zur Span- Verdopplung vorhanden ist, die im Betriebszustand
nungsverdopplung vorhanden ist, die im Betriebs- durch einen die Lampe enthaltenden Zweig überzustand
durch einen die Lampe enthaltenden xo brückt wird und mit dem Kondensator in Reihe ge-Zweig
überbrückt wird und mit dem Kondensa- schaltet ist.
tor in Reihe geschaltet ist, dadurch gekenn- Eine Schaltungsanordnung dieser Art ist aus der
zeichnet, daß der Widerstand (6 bzw. 25) US-PS 2134439 bekannt Ein Nachteil dieser beeinen
positiven Temperaturkoeffizienten ur>d bei kannten Anordnung ist der, daß bei einmal eingeeingescbalteter
Anordnung, absr noch nicht ge- 15 stelltem Wert des mit der Diode in Reihe geschaltezündeter
Lampe, einen ohmschen Wert aufweist, ten Widerstandes die sogenannte Dunkelperiode der
der maximal zweimal den Widerstand des über- Lampe ziemlich groß ist (bei geringem ohmschen
brückenden Lampenzweigs im gezündeten Zu- Wert des Widerstandes) oder daß die Lampe schwiestand
der Lampe beträgt, während der ohmsche rig startet (bei hohem ohmschen Wert des Wider-Wert
dieses Widerstandes bei gezündeter Lampe ao Standes). Eine lange Dunkelperiode bedeutet aber,
wenigstens gleich zwanzigmal dem Widerstand daß die Lampe während eines relativ langen Teils
des überbrückenden Lampenzweigs entspricht. einer Periode der speisenden Wechselspannung kein
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 zum Licht gibt. Dies ist von Nachteil hinsichtlich des
Zünden und Speisen einer Lampe, deren beide Lumenwerts und mithin des Wirkungsgrads einer
Elektroden vorgeheizte Elektroden sind, dadurch 25 solchen Lampe. Ebenfalls nachteilig ist ein schwiegekennzeichnet,
daß die von der Speisung abge- riger, beispielsweise sehr langsamer Start einer Entwandten
Enden der beiden Lampenelektroden ladungslampe.
über einen Glimmstarter miteinander verbunden Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
sind, wobei die Zündspannung des Glimmstar- Schaltungsanordnung zum Zünden und Betrieb einer
ters größer ist als 90 °/u des effektiven Werts der 30 Gas- und/oder Dampfentladungslampe zu schaffen,
Speisespannung. durch welche die Dunkelperiode der Lampe stark
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, da- verringert und eine schnelle Zündung der Lampe
durch gekennzeichnet, daß sich die Kontakte des erreicht wird.
Glimmstarters bereits bei einer Glimmstarter- Diese Aufgabe wird bei einer Schaltungsanordnung
Aufnahme von weniger als 0,5 Watt schließen. 35 eingangs erwähnter Art gemäß der Erfindung da-
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 duich gelöst, daß der Widerstand einen positiven
und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum An- Teinperaturkoeffizienten und bei eingeschalteter Anschluß
an ein Netz von 220 Volt und zum Ordnung, abtr noch nicht gezündeter Lampe, einen
Speisen einer Niederdruck-Quecksilberdampf- ohmschen Wert aufweist, der maximal zweimal dem
entladungslampe mit einer Brennspannung von 40 Widerstand des überbrückenden Lampenzweigs im
von 180 Voll die Zündspannung des Glimmstar- gezündeten Zustand der Lampe beträgt, während der
ters größer ist als 230 Volt. ohrnsche Wert dieses Widerstandes bei gezündeter
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2, Lampe wenigstens gleich zwanzigmal dem Wider-3
oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die War- stand des überbrückenden Lampenzweigs entmekapazität
des PTC-Widerstands so gering ist, 45 spricht.
daß seine Temperatur bei eingeschalteter Anord- Ein Vorteil dieser Anordnung ist der, daß der
nung, jedoch nach Erlöschen der Lampe inner- Widerstand mit positivem Temperaturkoeffizienten
halb 5 Sekunden nach dem Erlöschen so weit (PTC-Widerstand) beim Starten verhältnismäßig niegesunken
ist, daß sein ohmscher Wert maximal deiohmig ist. Dadurch wird der mit der Lampe in
gleich zweimal dem Widerstand des überbrük- 50 Reihe geschaltete Kondensator schnell aufgeladen,
kenden Lampenzweigs im gezündeten Zustand Dies erfolgt über die Diode. Eine dadurch in einer
der Lampe entspricht. nächsten halben Periode der Speisespannung auf-
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, be- tretende Spannungsverdopplung zwischen den Lamstimmt
zum Zünden und Speisen einer Anzahl in penelektroden kann nun eine schnelle Zündung der
Reihe geschalteter Entladungslampen, welche mit 55 Lampe verursachen. Wenn die Lampe gezündet ist,
vorgeheizten Elektroden versehen sind, dadurch nimmt der PTC-Widerstand einen verhältnismäßig
gekennzeichnet, daß jede der Lampen durch hohen Wert an. Der Strom durch den Diodenzweig
einen Glimmstarter überbrückt ist, dessen Zünd- ist dadurch im Betriebszustand der Lampe in bezug
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| NL7017064 | 1970-11-21 | ||
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Also Published As
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