DE215441C - - Google Patents

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DE215441C
DE215441C DENDAT215441D DE215441DA DE215441C DE 215441 C DE215441 C DE 215441C DE NDAT215441 D DENDAT215441 D DE NDAT215441D DE 215441D A DE215441D A DE 215441DA DE 215441 C DE215441 C DE 215441C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/32Cam systems or assemblies for operating knitting instruments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 215441 - -, KLASSE 25 «z. GRUPPE
WILHELM BORGERT in CHEMNITZ.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein solches an sich bekanntes Strickmaschinenschloß, welches mit einem in Richtung nach der Schloßplatte beweglichen, durch Wirkung der Nadelfüße unter Anwendung einer schräg ansteigenden Aussparung in die Schloßplatte zurückdrängbaren Schloßteil ausgestattet ist. Das Neue vorliegender Erfindung besteht darin, daß der genannte, verdrängbare Schloß -
ίο teil nicht wie bisher sofort außer Wirkung kommt, sobald er mit den Nadelfüßen in Berührung tritt, sondern daß er eine gewisse Nadelzahl in eine andere Stellung überführt, bevor er außer Wirkung kommt, wodurch zwei Nadelgruppen, eine arbeitende und eine ruhende, entstehen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel eines Schlosses der bezeichneten . Art, und zwar besteht dasselbe in diesem Falle aus einem drehbar an der Schloßplatte b befestigten Nadelheber α (Fig. 1 bis 4), welcher durch Wirkung einer Feder c in die aus Fig. 4 und 8 ersichtliche Arbeitslage gedruckt wird. Bei diesem Nadelheber α ist ferner beispielsweise angenommen, daß er nur in der einen Arbeitsrichtung zur Wirkung kommt, in der anderen Richtung aber seine Wirkung aussetzt; er ist deshalb an der seiner Arbeitsfläche entgegengesetzten Seite abgeschrägt (Fig. 3). Als Einlaß für die Nadelfüße dient eine nach hinten schräg ansteigende Aussparung a1 des Nadelhebers α (Fig. 1, 2 und 4). Bewegt sich nun das Schloß in der Pfeilrichtung von Fig. 6 gegen die in gleichmäßiger Höhe stehenden Füße η der Nadelreihe, so steigen die Nadelfüße an der Arbeitsfläche des Schloßteiles α auf und gelangen schließlich in den Einlaß a1 desselben. Sobald sich eine gewisse Anzahl von Arbeitsfüßen im Bereiche des letzteren befindet, wird der Schloßteil a, wegen der nach hinten ansteigenden Abschrägung von a1, durch diese Nadelfüße in die Schloßplatte zurückgedrängt (Fig. 9), so daß seine Arbeitsfläche aus dem Bereich der übrigen noch nicht erfaßten Nadelfüße kommt. Der Schloßteil α läuft daher von diesem Zeitpunkt ab über den Nadelfüßen η hinweg, wodurch zwei Nadelgruppen, eine arbeitende n1 und eine ruhende η (Fig. 7, 8 und 9) entstehen. Die Nadelzahl der arbeitenden Gruppe läßt sich durch die Länge der Aussparung a1 bestimmen; ist dieselbe lang, so werden entsprechend viele Nadeln' in Tätigkeit gebracht, ist dieselbe jedoch kurz, so kommen entsprechend weniger Nadeln in Tätigkeit;
Wird das Schloß im Sinne von Fig. 5 in umgekehrter Richtung angeordnet, so kann dasselbe statt zum Hochschieben zum Abwärtsbewegen bestimmter Nadeln benutzt werden.
Selbstverständlich kann der Schloßteil a statt drehbar, in der für andere Zwecke bekannten Weise, senkrecht zur Schloßplatte zurückziehbar o. dgl. eingerichtet sein. Auch kann derselbe durch dreieckförmige Gestaltung und Anordnung der Aussparung a1 an beiden Arbeitsflächen des Dreiecks zum Arbeiten in zweierlei Arbeitsrichtung eingerichtet werden.

Claims (1)

  1. Patent-AnsprücM :
    Strickmaschinenschloß mit in Richtung nach der Schloßplatte beweglichem Schloßteil, welcher durch Wirkung der Nadelfüße ' unter Anwendung einer schräg ansteigenden Aussparung in die Schloßplatte zurückgedrängt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung (al·) des zurückdrängbaren Schloßteiles (α) derart angeordnet ist, daß dieser Schloßteil erst nach erfolgtem Erfassen bzw. Verschieben einer gewissen Nadelzahl außer Wirkung, kommt, so daß zwei Nadelgruppen, eine arbeitende (n1) und eine ruhende, (n). entstehen.
    *-" Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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