DE856027C - Repassiermaschine - Google Patents

Repassiermaschine

Info

Publication number
DE856027C
DE856027C DEW5317A DEW0005317A DE856027C DE 856027 C DE856027 C DE 856027C DE W5317 A DEW5317 A DE W5317A DE W0005317 A DEW0005317 A DE W0005317A DE 856027 C DE856027 C DE 856027C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
needle
hook needle
hook
sliding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW5317A
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhold Wolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW5317A priority Critical patent/DE856027C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE856027C publication Critical patent/DE856027C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B17/00Repairing knitted fabrics by knitting operations
    • D04B17/04Repairing knitted fabrics by knitting operations by picking-up dropped stitches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Repassier= maschine, d. h. eine Vorrichtung zum Aufraffen von Fallmaschen, insbesondere von kunstseidenen Strümpfen.
  • Die bekannten Apparate und Maschinen dieser Art arbeiten mit der sog. Spitzen- oder Hakennadel mit Presse und Abschlag, und es sind eine ganze Anzahl Vorschläge gemacht worden, .die gegenseitigen Wechselbeziehungen dieser Teile so anzuordnen, um den'Maschenbildungsvorgang richtig bewerkstelligen zu können.
  • In bezug auf den Preß47organg war besonders eine Bauart, bzw. Anordnung dieser Teile gewählt worden, wonach eine Presse (meistens war dieselbe als Druckfeder ausgestaltet) über der vor- und zurückgehenden Hakennadel gelagert war und damit den Haken mit dem einliegenden Henkel schloß und dann die Masche über die Nadel abstreifte. Der Preflvorgang geschah also ohne ein vom Arbeitsgang abhängiges Zutun. Dies hatte gewisse Nachteile, und zwar waren dies einmal ungenügender und unzuverlässiger Preßvorgang, der besonders nach längerem Gebrauch auftrat, wenn die zwangsläufig auftretenden Ermüdungserscheinungen des Materials in Erscheinung traten.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Repässiermaschine geschaffen worden, bei welcher die Presse und der Abschlaghebel so gelagert sind, daß der Preßvorgang automatisch mit Zutun erfolgt, wie dies in ähnlicher Weise bei Wirkmaschinen mit den Abschlagplatinen geschieht.
  • Der Apparat kann sowohl als für den Handgebrauch geeignet ausgebildet sein als auch in geeigneter Weise gehaltert maschinell betrieben werden.
  • In der Zeichnung @vird die Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i Ansicht von unten, Abb.2 Seitenansicht, Abb. 3 Stirnansicht und Abb. 4 Nadelpaar in Seitenansicht und Schnitt. Die Haken- oder Spitzennadel i ist in einer Hülse 2 auswechselbar fest angeordnet. In der Hülse gleitet ein Schieber 3, an dessen Kopf die Preßkante 4 befestigt ist, durch welche die Hakennadel hindurchtreten kann. Die Hakennadel führt entlang der unteren Seite des Schiebers und gleitet mit ihrer abgebogenen Spitze 5 über den abgewinkelten Teil 6 der Preßkante. Am vorderen Schieberteil sind rechtwinklig zwei Winkelstücke 7 abgebogen, welche eine parallel zur Schieberebene liegende Welle 8 tragen. An dieser Welle ist ein Hebel 9 gelagert, dessen vorderer kurzer Hebelarm aus einem nach innen abgebogenen Blechstreifen io besteht, welcher in Ruhelage über der Hakennadel liegt. Der nach hinten weisende lange Hebelarm besitzt an der der Hülse zugewandten Seite eine Auflaufnocke i i, die beim Zurückschieben des Schiebers auf ein Führungsstück 12 für den Hebelarm aufläuft, wodurch derselbe (durch den Nocken ausgehoben wird, und zwar dann, wenn die Hakennadel bereits durch die Öffnung 13 der Preßkante hindurchgetreten ist. Dann drückt der kurze Hebelarm gegen den hinteren Teil der Hakennadel, so daß diese sich der Deckernadel 14 federnd anlegt. Die Deckernadel besitzt an der dem Haken zugekehrten Seite eine Auskehlung 15, in welche sich der Haken einlegen kann. Der Rückgang des Hebels erfolgt durch Federung 16 des vorderen Federblechs.
  • Um ein ordnungsgemäßes Abgleiten eines Maschenhenkels zu gewährleisten, tritt folgender Arbeitsgang ein: Die Hakennadelspitze wird nun mit Zutun des Abschlaghebels und der Preßkante in die Zschasche 17 gedrückt, wodurch der Durchgang zwischen Nadelschaft und -spitze geschlossen wird. Der Maschenhenkel wird nun über die zugedrückte Spitze durch den Blechstreifen io zum Abgleiten gebracht. Ist der Maschenhenkel über den Nadelspitzen angelangt, so geht der Blechstreifen io noch weiter vor, und die Hakennadelspitze tritt aus der Zschasche heraus und ist wieder für den nächsten Arbeitsgang bereit.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Repassiermaschine mit einer oder mehreren an der Hülse auswechselbaren festsitzenden Nadeln und einem in dieser Hülse gleitenden Schieber, gekennzeichnet durch einen Hebel (9), dessen vorderer Hebelarm aus einem nach innen abgebogenen Blechstreifen (io) besteht und an dessen nach hinten weisenden langen Hebelarm ein Auflaufnocken (ii) angeordnet ist, der beim Zurückgleiten des Schiebers auf ein Führungsstück (12) aufläuft.
  2. 2. Repassiermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Auflaufvorgang des Nockens bewirkt wird, wenn die Hakennadel durch die Öffnung (13) der Preßkante (4) durchgetreten ist, wobei der abgebogene Blechstreifen des Hebels auf die Hakennadel drückt und worauf sich diese der Deckernadel (14) fest anlegt.
  3. 3. Repassiermaschirne nach Anspruch i urnd 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit Zutun .des Abschlaghebels und der Preßkante die Hakennadelspitze während des Einleitens und des Abgleitvorganges in die Zschasche (17) gedrückt wird.
DEW5317A 1951-03-04 1951-03-04 Repassiermaschine Expired DE856027C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW5317A DE856027C (de) 1951-03-04 1951-03-04 Repassiermaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW5317A DE856027C (de) 1951-03-04 1951-03-04 Repassiermaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE856027C true DE856027C (de) 1952-11-17

Family

ID=7592684

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW5317A Expired DE856027C (de) 1951-03-04 1951-03-04 Repassiermaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE856027C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1115111B (de) Verfahren zum maschinellen Ketteln von regulaeren Warenkanten und Maschine zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE856027C (de) Repassiermaschine
DE1452995A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Heftklammerbildung an Drahtheftapparaten
DE2800567A1 (de) Vorrichtung zum fraesen eines zapfens
DE551185C (de) Verfahren zum Anschlagen von Maschen auf flachen Kulierwirkmaschinen und Vorrichtungzur Ausfuehrung des Verfahrens
DE654307C (de) Vorrichtung an Naehmaschinen zum selbsttaetigen Ketteln ohne Stoff
DE223043C (de)
DE712601C (de) Rundstrickmaschine
DE504919C (de) Maschine zur Befestigung von Druckknopf- oder anderen Knopfteilen an Stoff, Leder u.dgl.
DE523828C (de) Fadenklemm- und Schneidvorrichtung fuer Strickmaschinen, insbesondere fuer Rundstrickmaschinen
DE449962C (de) Vorrichtung zum Nachfraesen oder Nachschleifen der Spitzen an geraden Angelhakenwerkstuecken
DE540915C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Anheften von Preisschildern an Waren
DE836275C (de) Zusatzapparat fuer Naehmaschinen
DE165660C (de)
DE543597C (de) Verfahren und flache Kulierwirkmaschine zur Herstellung eines Strumpfes in einem Arbeitsgang
DE355318C (de) Maschine zum Stopfen und Ausbessern von Struempfen
DE830880C (de) Befestigungsstich
DE834563C (de) Abschneidevorrichtung fuer Draht oder aehnliches Behandlungsgut
DE247524C (de)
DE625553C (de) Klammerzwickmaschine
DE438897C (de) Vorrichtung an Schwingschiffchennaehmaschinen zum Ausbessern von Webfehlern an sammetartigen Geweben
DE246802C (de)
DE620548C (de) Zickzackstichapparat fuer Naehmaschinen
DE467896C (de) Bremse fuer die Fadenfuehrerschiene an flachen Kulierwirkmaschinen
DE289015C (de)