DE2154281C2 - Mechanische Auflaufbremsanlage fur Kraftfahrzeuganhanger - Google Patents

Mechanische Auflaufbremsanlage fur Kraftfahrzeuganhanger

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DE2154281C2
DE2154281C2 DE19712154281D DE2154281DA DE2154281C2 DE 2154281 C2 DE2154281 C2 DE 2154281C2 DE 19712154281 D DE19712154281 D DE 19712154281D DE 2154281D A DE2154281D A DE 2154281DA DE 2154281 C2 DE2154281 C2 DE 2154281C2
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Herbert Dr.-Ing. 3000 Hannover Merz
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T7/00Brake-action initiating means
    • B60T7/12Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger
    • B60T7/20Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger specially for trailers, e.g. in case of uncoupling of or overrunning by trailer
    • B60T7/203Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger specially for trailers, e.g. in case of uncoupling of or overrunning by trailer with automatic brake release or reduction in case of reverse travel, e.g. by means of mechanisms mounted on the draw bar
    • B60T7/206Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger specially for trailers, e.g. in case of uncoupling of or overrunning by trailer with automatic brake release or reduction in case of reverse travel, e.g. by means of mechanisms mounted on the draw bar by means of mechanisms mounted on trailer drum brakes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D2125/00Components of actuators
    • F16D2125/18Mechanical mechanisms
    • F16D2125/20Mechanical mechanisms converting rotation to linear movement or vice versa
    • F16D2125/22Mechanical mechanisms converting rotation to linear movement or vice versa acting transversely to the axis of rotation
    • F16D2125/28Cams; Levers with cams
    • F16D2125/30Cams; Levers with cams acting on two or more cam followers, e.g. S-cams

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Description

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insbesondere auch die Verwendung von Backen in F i g. 6 einen Teilschnitt nach der Linie VI-VI in
Sinplex-Anordnung. In Verbindung mit Bremsbak- Fig. 3,
ken in Servoanordnung ergibt sich eine konstruktiv F i g. 7 eine Simplex-Bremse mit hilfsbackenbetä-
bcsonders einfache Lösung dadurch, daß die Hilfs- tiglcr Nuckenzugspannung,
backe in jeder Drehrichtung je eine Spreizeinrichtung 5 Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII in
beaufschlagt, von denen die in der Rückwärtsrich- F i g. 7,
tung beaufschlagbare Spreizeinrichtung für die Hilfs- Fig. 9 eine Variante zu der Ausführungsform backe bei Rückwärtsdrehrichtung einen bis zur Über- nach F i g. 7, nämlich mit Backen ii Servoanordwindung der auf diese Spreizeinrichtung wirkenden nung; dabei kann die nicht gezeigte untere Backen-Kraftschwelle festen Anschlag bildet. io ausbildung und -anordnung beispielsweise dem Aus-Ais Grundlage für Ausführungsformen mit extrem führungsbeispiel nach F i g. 3 entsprechen,
niedriger Bremswirkung in der Rückwärtsrichtung Fig. 10 eine Servobremse mit zwei Hilfsbacken sieht die Erfindung zusätzlich vor, daß zwei von je und einer lintlnstungscinrichtung für die der Voreiner Spanneinrichtung beaufschlagbare Hilfsbacken wärtsfahrt bzw. Vorwärtsdrehrichtung zugeordnete vorgesehen sind, von denen die eine der Vorwärts- 15 Hilfsbacke,
richtung und die andere der Rückwärtsrichtung zu- F i g. 11 einen Teilschnitt nach der Linie XI-XI in
geordnet ist, wobei beide Spanneinrichtungen über Fig. 10,
einen Waagebalken mit dem gemeinsamen Ubertra- Fig. 12 die Draufsicht auf die Betätigungsctnrich-
gungsteil verbunden sind und die eine Hilfsbacke erst tung einer Bremse nach F ig. 10,
oberhalb einer Kraftschwelle beaufschlagbar ist. ao F i g. 13 eine Servobremse mit nur einer Hilfs-
Dabei kann in vorteilhafter Weise die Anordnung backe und nur einer Spanneinrichtung,
so getroffen werden, daß jeder der beiden Hilfsbak- F i g. 14 einen Teilschnitt nach der Linie XlV-XIV
ken eine Spreizeinrichtung zugeordnet ist. in F i g. 13,
Besondere Vorteile ergeben sich nach der Erfin- Fig. 15 eine Bremse entsprechend der Ausfühdung ferner dadurch, daß die beiden Spreizeinrich- as rungsform nach F i g. 10, jedoch ohne Entlastungstungen auf die Enden in Servoanordnung angeordne- einrichtung, aber mit an der Radbremse befindter Bremsbacken einwirken. lichem Bremskraftbegrenzer und eingebautem Waage-Auf dieser Basis läßt sich eine minimale Beanspru- balken,
chung der Reibpaarung und ein minimales erforderli- F i g. 16 einen Teilschnitt nach der Linie XVI-XVI
ches Arbeitsvermögen der Hilfsbremseinrichtung da- 30 in F i g. 15,
durch erreichen, daß die Spanneinrichtung der der Fig. 17 einen Teilschnitt nach der Linie XVH-
Vüfwäfisfichiüng zugeordneten lülfsbackc über XVII in Fig. 15,
einen als im Kraftfluß liegende, vorgespannte Elasti- Fig. 18 einen Teilschnitt nach der Linie XVlII-
zität und eine Anschlagbegrenzung dieser Spannein- XVIII in Fig. 15,
richtung ausgebildeten Bremskraftbegrenzer mit dem 35 Fig. 19 eine Simplexbremse mit einer Hilfsbacke. Waagebalken verbunden und die Spanneinrichtung In der F i g. 1 ist die Anhängerkupplung 1 mit der der der Rückwärtsdrehrichtung zugeordneten Hilfs- Zugstange 2 fest verbunden. Sie weist eine Stirnbacke erst oberhalb einer Kraftschwelle bewegbar ist. fläche 3 auf, die sich auf der vorderen Fläche S des Dabei ist es erfindungsgemäß von Vorteil, daß die Gehäuses 4 abstützt, wenn der Auflaufwegs voll ver-Kraftschwelle erst nach Erreichen der Anschlagbe- 40 braucht ist. Mn der Zugstange 2 ist der Bremskraftgrenzung des Bremskraftbegrenzers überwindbar ibt. begrenzer 6 fest verbunden, der eine vorgespannte Optimale Ergebnisse hinsichtlich des Bremswir- Feder 7 enthält. Die Vorspannung der Feder 7 ist so kungsverhältnisses vorwärts zu rückwärts sind nach bemessen, daß die vorgeschriebene Bremswirkung einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch er- erreicht wird, ohne daß die Feder 7 weiter zusamzielbar, daß eine der Vorwärtsdrehrichtung zugeord- 45 mengedrückt wird. Wird die Vorspannung der Fenete Hilfsbacke eine in der Rückwärtsdrehrichtung der7 überwunden, kann die Feder7 soweit zusamder auf die Hilfsbacke durch deren Spanneinrichtung mengedrückt werden, daß sich die Fläche 3 auf der ausgeübten Spannkraft entgegenwirkende Entla- Fläche S abstützt, so daß nur die damit gegebene stungseinrichlung aufweist. Dabei ermöglicht eine Grenzkraft der Feder 7 über den Hebel 13 und die durch das von der Hilfsbacke beaufschlagte Überset- 50 Gestängeteile 14, 15 und 16 <r. Hie Radbremsen 18 zungsglied angetriebene Entlastungseinnchtung erfin- mit Bremsträger 19 und Bremstrommel 20 weitergedungsgemäß besonders einfache konstruktive Lösun- leitet werden kann. An der Auflaufeinrichtung kann gen. ein Schwingungsdämpfer, z, B. ein hydraulischer Te-In den Zeichnungen ist die Erfindung an einigen leskopstoßdämpfer 8, zur Erzielung eines ruhigen Ausfuhrungsbeispielen veranschaulicht. Es zeigt 55 Bremsablaufs vorgesehen werden. Der Hilfsbremsteü F i g. 1 eine Anlage mit Auflaufeinrichtung, Rad- dient als Feststellbremse und kann auch als Abreißbremsen und einem an der Auflaufeinrichtung vorge- bremse benutzt werden. Sein Handhebel 9 wirkt über sehenen Bremskraftbegrenzer, ein Teleskopstück 10 auf den Hebel 13. Eine Verlän-Fig.2 eine Auflaufeinrichtung ohne Bremskraft- gerung 11 des Hebels9 kann über ein Abreißseil 12 begrenzer zur Verwendung mit einer Radbremse mit 60 mit dem ziehenden Fahrzeug verbunden sein.
Bremskraftbegrenzer, beispielsweise einer solchen Die Ausführung der Fig.2 entspricht grundsätzgemäß Fi g. 15 bis 18. Hch der Fig. 1, jedoch sind der Bremskraftbegren-Fig.3 eine Radbremse mit abgestütztem Brems- zer6 mit der Feder7 und die Verlängerung 11 des klotz als dritte Bremsbacke, Hebels 9 mit Seil 12 aus der F i g. 1 weggelassen. Das F i g. 4 einen Teilschnitt nach der Linie IV-IV in 65 Teleskopstück 10 der F i g. 1 ist durch eine Kulisse Fig.3, 17 ersetzt, jedoch bei gleichwertiger Funktion. Die Fig.5 einen Teilschnitt nach der Linie V-V in Auflaufeinrichtung nach Fig.2 ist zur Verwendung I· i g. 3, in Verbindung mit Radbremsen vorgesehen, die
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Io
einen Bremskraftbegrenzer enthalten, wie ζ. B. das ein Halter 44 angeordnet, an dem über ein Longloch
Ausfiihrungsbeispicl der F i g. 15 bis 18. 47 eine in sich abgestützte vorgespannte Feder 46 als
Im Ausfiihrungsbeispicl der F i g. 3 bis 6 sind zwei Kraftschwelle angreift. Der Führungsarm 41 ist in
Bremsbacken, die Primärbacke 21 und die Sekundär- der Vorwärtsrichtung V ohne Widerstand oder nur
backe 22, über ein Schiebeglied 23 mit einer Nach- 5 gegen den Widerstand einer nicht gezeichneten
stelleinrichtung 24 miteinander kraftschlüssig ver- Rückstellfeder beweglich infolge des Langlochs 47.
bundcn. Die Primärbacke 21 wird z.B. über einen In der RückwärtsrichtungR dagegen ist der Füh-
V/jnkelhebcl 25 an die Bremstrommel 20 gepreßt, die rungsarm 41 nur gegen die durch die vorgespannte
Sekundärbacke 22 durch die Stützkraft der Backe 21. Feder 46 gebildete Kraftschwclle bewegbar. Der Hc-
Dic Sekundärbacke stützt sich an dem fest mit dem »o bei 42 ist an die von der Auflaufeinrichtung bzw.
Bremsträger 19 verbundenen Slützblock 26 ab. Die vom Hilfsbremstcil kommende Übertragung 16, z. B.
Bremswirkung ist in der Vorwa'rtsrichtung V sehr ein Gestänge oder ein Seil, angeschlossen, die durch
hoch, in der Rückwärtsrichtung Af sehr klein. Bei die hohle Mitte des Nockens 39 geführt ist. Der Nok-
glcichcr Kraft am Winkelhcbel 25 beträgt das Brems- ken 39 wird durch die Bewegung des Führungsarms
Wirkungsverhältnis V: R je nach Wahl der Abmcs- 15 41 entweder in Richtung V oder in Richtung R ver-
sungcn und des Reibwertes zwischen Bremsbelag dreht. sobald die Hilfsbackc 45 über den Hebel 42
und Bremstrommel etwa 8 bis 15 oder noch höher. an die Bremstrommel gepreßt wird. Dabei wird im
Für die Betätigung ausschließlich durch den Hilfs- übrigen die Normalkraft der Hilfsbackc z. B. über
bremsteil ist ferner ein Bremsklotz 27 vorgesehen, eine Rolle 48 am Brcmstiaj;er 19 abgestützt (F i g. 8).
der über eine am Bremsträger feste Halterung 28 in 20 Die durch die vorgespannte Feder 46 gebildete
beiden Drchrichtiingen abgestützt ist. Der Brems- Kraftschwellc ist wiederum so bemessen, daß sie erst
klotz 27 ist über einen Druckbogen 29 mittels eines oberhalb der durch den Brcmskraftbcgren/cr gcgebe-
Winkclhcbcls 30 an die Bremstrommel 20 anpreßbar. ncn Grcnzkrafl (Teile 6,7 der F i g. 1) überwunden
Gemäß F i g. 4 wirkt auf eine Verlängerung des Win- werden kann. Unterhalb dieser Grenze erzeugt lcdig-
kelhebcls 30 eine Federvorspannung 32, die mittels 25 lieh die Hilfsbackc 45 in der gezeichneten (Fig. 7)
des Fortsatzes 31 des Winkclhcbels 30 am Brcmsträ- Neulralstellung ein geringes Brcmsmomenl, während
ger 19 abgestützt ist. Der Winkclhebel 30 ist über ein die Bremsbacken 21 und 22 unbctätigl bleiben, wenn
Zuppcstängc 33, der Winkclhebel 25 über ein Zugge- in der Rückwärlsrichlung R die Übertragung 16 mit
stäupe 36 mit dem Waagebalken 34 verbunden, an Kraft beaufschlagt wird. Die Vorspannung der Feiler
'lern zwischen den Angriffspunkten der Zupgestänge 30 46 für die Rückwärtsrichtung/? ist nur durch den
33 und 36 die Übertragung 16, z.B. in Form eines HilMiremstcil (Tcile9 bis 12 der Fig. I), der keinen
/*lipM.li(.·. \'\ \:\ r.ujr^C"' "ttifi^C", \\'·\\ viJF /\ϋΐιίίί:;ιίΠΠί."ιΐ- i>i\"fr*HNriuiwC£M"Cn/C Γ Cimum, imci Vvinui>tU . DiIS
tunp her (s. Fig. I) angreift. Die Vorspannung 32 Bremswirkungsverhällnis V : R ist heim Beispiel der
wirkt als Kraftschwellc und ist so groß bemessen, Fig. 7. 8 mindestens ebenso groß wie Ivim Beispiel
daß mc durch die mittels des Bremskraftbegren/ers 35 der Fig. 3 bis ft. Im Beispiel der F ig. 7 kann auch
6.7 der Fig. I gegebene Grenzkralt nicht iibmviin- die gleitende Brcmsbackenabstül/img an der Nach-
dcn werden kann. Daher ist die durch die Vorspan- Stellvorrichtung 37 durch eine Drdibackenlagerung
ming 32 gebildete Kraftschwclle nur durch de;i 1 His- ersetzt werden.
bremsteil 9 bis 12 (Fig. 1) iibcrwindbar. Wegen der Aus dem Berpicl der F i g. 7, 8 entsteht c'-irch geschr kleinen Bremswirkung in der Rückwiirtsrichtunp 40 ringfügipe Änderung eine Ausführung mit Breinshakb.i Betätigung der Bremse über den Winkclhebel 25 kcn in Scrvoanordnung nach F i p. 9. Die Bremskann selbst dann ohne eine weitere Hinrichtung oder backe 21 ^t dann in Richtung V Primärbacke und in ohne einen besonderen Handgriff der Anhänger Richtung R Sekundärbackc. die Bremsbacke 22 in durch da^ ziehende Fahrzeug zurückgeschoben wer- Richtung V Sekundärbackc und in Richtung R Pridcn. wenn, z. B. beim ruckartigen Zurücksetzen, die 45 marbacke. Zusät/Iich sind mit dem Brcmsiräger !9 beiden Flächen 3 und 5 (Fig. I) zur Anlage kommen feste Anschläge vorgesehen, und zwar 51 für die Ab- und die Grenzkraft des Kraflbeprenzcrs 6,7 (Fig. 1) Stützung in ^-Richtung, und 50 für die Abstützung in in das Bremsgestänge 13 bis 16 (Fig. 1) eingeleitet W-Richlunp. Die Abstützung der Bremsbacken kann wird. z.B. der Fig. 3 mit den Teilen 23 und 24 cntspre-In der F i p. 7 ist die Bremsbacke 21 die auflau 50 chen. Auf den schwenkbaren Arm 40 kann im Gcfcnde Bremsbacke und Bremsbacke 22 die ablau- «ensat/ 7. B. der F i g. 7 nicht verzichtet werden. Das fcndc Bremsbacke einer Simplex-Bremse. Beide Bak- Brcmswirkungsvcrhältnis V: R ist hier ganz wcscntken sind über den Stiitzbock 37 mit Nachstellein- lieh «rößcr als bc; den Beispielen der F i g. 3 bis 8. es richtung 38 am Brcmsträcer 19 abgestützt und durch beträgt etwa das Dreifache bis Vierfache der dort gecinen Nocken 39 spreizbar, der seinen-eits mittels 55 nannten Werte. Das führt zu ganz besonders pulen eines Armes 40 schwenkbar am Bremstrapcr gelagert Rückfahreigenfchaftcn. Außerdem sind auch die crist. Hierdurch ergibt sich eine schwimmende Zuspan- forderlichen Betätigungskräfte bzw. -wege an dem nung der Bremsbacken mit Kraftausgleich am Nok- Hilf· bremsteil auch für die Rückwärtsrichtung gekcn. Bei Verwendung als Simplexhrcmsc kann der rinp.
Arm 40 auch.entfallen und der Nocken 39 unmittcl- 60 Im Beispiel der Fig. H) bis 12 sind die beiden
bar im Bremsträger 19 drehbar gelagert sein. Mit Bremsbacken 21 und 22 wieder als Primär- und
dem Nocken 39 ist Führungsarm 41 verbunden, der Sckundär-Backen einer Servobremse angeordnet, die
an seinem finde eine Hilfsbackc 45 trägt, die an die über ein Schiebeglied 23 mit Nachslelleinriclituni! 24
ebene Stirnfläche der Bremstrommel 20 anpreßbar in kraft· chlüssigcr Verbindung stehen. Die AbMiit-
ist. Dice·· Anpressen erfolgt durch einen in 43 am 65 zung der Backen am B reins träger 19 erfolm in der
Führung-arm 41 gelagerten Hebel 42, der mit seinem l'-Richlun·.' über den Druckbolzen 58. in der
finde 49 in die Hilfsbacke 45 eingreift. Am Füll- A-Rtchlun» über den Druckboi/en 56. In der
runrsarm 41 ist ferner in der Nähe der Hilfsbacke 45 !'-Richtung erlolgl die Betätigung der Bremsbacke
21 als Primärbacke mittels der Hilfsbacke 52 über den Hebel 55 und Druckbogen 56. In der /?-Richtung erfolgt die EJetätigung der Bremsbacke 22 als Primärbacke mittels der Hilfsbackc 53 über den Hebel 57 und Druckbogen 58. Die Hilfsbackcn 52 und 53 sind in der Ruhelage, d. h. bei nicht betätigter Bremse, an einer zur Brenisbahn der Bremstrommel 20 konzentrischen, am Bremsträger festen Führung 76 abgestützt und werden durch Hebel 59 mit Rolle 66 für die Hilfsbacke 52 und Hebel 60 mit Rolle 67 für die Hilfsbacke 53 an die Bremstrommel angepreßt. Hebel 60 ist jedoch über eine Zuglasche 63 und einen Hebel 64 auf einer vorgespannten Feder 65 abgestützt, die die Kraflschwellc für die wirksame Bremsbetätigung in der Rückwärtsrichtung bildet. Diese Kraftschwelle ist wie bei den vorbeschriebenen Beispielen so bemessen, daß sie erst oberhalb der durch den Bremskraftbegrenzer 6,7 der Fig. I gegebenen Grenzkraft, also nur durch den Hilfsbrcmstcil überwunden werden kann. Der Hebel 55 greift mit seinem oberen Finde in eine Kulisse 54 der Hilfsbacke 52 ein und ist daher mit dieser formschlüssig verbunden, während sein abgewinkeltes Ende 61 in eine Zuglasche 62 eingreift, die auf eine Verlängerung 68 (F i g. M) des Hebels 59 einwirkt. Bei Betätigung des Hebels 59 in der Rückwärtsrichtung/? wird durch diese Eintlastungseinrichtung die Anpreßkraft der Hilfsbackc 52 und damit die Bremswirkung in der Rückwärtsrichtung R bei Betätigung durch den Auflauf- oder ßetricbsbrcmstcil weiter vermindert. Der Hebel 59 ist über ein Zuggestänge 36, der Hebel 60 über ein Zuggestänge 33 mit dem Waagebalken 34 verbunden, auf den die Übertragung 16 von der Auflaufeinrichtung her einwirkt. Der Waagebalken 34 kann in einem Gehäuse 35, das auf den Bremsträger 19 außen aufgesetzt sein kann, untergebracht werden.
Das Beispiel der Fig. 13 und 14 zeigt eine Bremse, bei der die Bremsbacken entsprechend dem Beispiel der Fig. 10 bis 12 angeordnet sind. Die Hebel 55 und 57 der Fig. 10 sind jedoch hier durch die Hebel 72 und 73 ersetzt. Beide Hebel 72 und 73 werden von nur einer Hilfsbacke 69 beaufschlagt, die grundsätzlich in gleicher Weise geführt ist wie die Hilfsbacken 52 und 53 der Fig. 10. Diese Hilfsbacke 69 ist durch einen Hebel 70 mit Rolle 71 an die Bremstrommel 20 anpreßbar, wobei der Hebel 70 unmittelbar an die Übertragung 16 angeschlossen ist. Am Hebel 73 greifen vorgespannte Federn 74 an, so daß Mch der Hebel 73 am Führungsstück 76 der Hilfsbacke 69 abstützt und so die Kraftschwelle für die Rückwärtsrichtung bildet. Solange die durch die vorgespannten Federn 74 gebildete Kraftschwelle in Rückwärtsrichtung Λ nicht überwunden ist, bildet der Hebel 73 für die Hilfsbacke 69 einen festen Anschlag. Die Federvorspannung der Federn 74 ist als Kraftschwelle wiederum so bemessen, daß sie durch die Grenzkraft des Bremskraftbegrenzers der Auflaufeinrichtung nicht überwunden werden kann. Dieses Ausführungsbeispiel zeichnet sich durch besonders konstruktive Einfachheit bei sehr guten Funktionseigenschaften aus. In der Fig. 14 ist ferner noch eine besondere Nachstelleinrichtung 75 für die Hilfrbacke angedeutet, was im übrigen natürlich für alle übrigen Ausführungen mit Hilfsbacken entsprechend möglich ist.
Das Beispiel der Fig. 15 bis 18 baut auf dem Beispiel der Fig. 10 bis 12 auf,jedoch ist hier die Entlastungscinrichtung der Fig. 10 bis 12 weggelassen vor allem aus Gründen der Übersichtlichkeit dei Darstellung. Eine Entlastungseinrichtung könnte auch bei diesem Beispiel vorgesehen sein. Auch hiei sind zwei Hilfsbacken angeordnet. Die Hilfsbackc 7" wirkt über den Hebel 72 und den Diuckbolzen 5f auf die Bremsbacke 21, die Hilfsbackc 78 über der Hebel 73 und den Druckbolzen 58 auf die Bremsbacke 22. Die Hilfsbackc 77 für die Vorwärtsrich-
ίο lung V wird über den Hebel 83 mit Rolle 66, die Hilfsbackc 78 für die Rückwärtsrichtung/? über der Hebel 84 mit Rolle 67 betätigt. Der Hebel 83 isi über ein Zuggestänge 36, jedoch unter Zwischenschaltung einer Federvorspannung 82 mit dem Waagebalken 34 verbunden, der hier innerhalb der Radbremse angeordnet ist und für den am Brcmsträgci 19 ein Anschlag 19« auf der dem Hebel 83 zugeordneten Seile angebracht ist. Durch die im KraitfluC liegende Federvorspannung 82 ergibt sich in Verbindung mit dem Anschlag 19 a diejenige Grenzkraft, mit der die Hilfsbacke 77 bcaufschlagbar ist. Dei Hebel 84 für die Hilfsbacke 78 ist dagegen erst oberhalb der durch die vorgespannte Feder 85 gebildeten Kraftschwelle bewegbar. Der Hebel 84 ist über ein Zuggestänge 33 mit der anderen Seite des Waagebalkens 34 verbunden. Am Waagebalken 34 greift die Übertragung 16 von der Auflaufeinrichtung her an. Die Federvorspannungen der Federn 8.2 und 85 sind so aufeinander abgestimmt, daß die Vorspannung der Feder 85 erst überwunden werdeir kann, wenn der Waagebalken 34 mit seinem einen Ende am Anschlag 19 a infolge der Zusammendrückune der Feder 82 zur Anlage kommt. Der Hebel 83 wird mitteis Rückstellfeder 81 am Anschlag 80 gehalten. Durch die Anordnung nach diesem Beispiel wird die kleinstmögliche Beanspruchung der Bremsflächen und der Bremstrommel erzielt. Da der Bremskraftbegrenzer mit der Feder 82 und dem Anschlag 19 a innerhalb der Radbremse angeordnet ist, kann eine Auflaufeinrichtung ohne Bremskraftbegrenzer gemäß F i g. 2 verwendet werden. Wird zusätzlich ein Bremskraftbegrenzer in der Auslaufeinrichtung gemäß Fig. I angeordnet, wird auch noch für den Bremsträger 19 eine minimale Beanspruchung erzielt.
Im Beispiel der Fig. 19 sind die Bremsbacken 21 und 22 in Simplex-Anordnung am Bremsträger 19 abgestützt. Sie sind durch einen zweiteiligen Spreizhebel 94 spreizbar, der z. B. über eine Zugstange 93 entweder durch den am Bremsträger schwenkbar gelagerten Hebel 92 oder du'ch den am Bremsträger gelagerten Hebel 95 betätigt werden kann. Der Hebel 95 ist erst oberhalb einer durch die vorigespannte Feder 96 und den Anschlag 97 gebildeten Kraftschwelle bewegbar. Der Hebel 92 wird sein rseits durch den Fortsatz 87 der Hilfsbacke 86 betätigt. Die Hilfsbacke 86 ist entsprechend den Beispielen der F i g. 10 bis 18 geführt mittels des Führungsstücks 76, das fest mit dem Bremsträger 19 verbunden ist, und wird über den Spannhebel 90 mit Rolle 89 an die Bremsbahn der Bremstrommel 20 gepreßt. Der Fortsatz 88 wirkt bei Beaufschlagung der Hilfsbacke in der Rückwärtsrtchtung R auf der» Spannhebel 90 entgegen der Beaufschlagungsrichtung ein und bildet somit eine Entlastungseinrichtung, die in ihrer Wirkung der Entlastungseinrichtung der Fig. (Teile 54, 55, 61, 62, 68) vergleichbar ist. Zwischen den Enden der Hebel 90 und 95 ist ein zweiteiliger Spreizhebel 91 angeordnet, der in seinem Aufbau
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dem zweiteiligen Spreizhebel 94 entspricht, der jedoch gegenüber 94 in seiner Arbeitsrichtimg um 90° verschwenkt ist. Der Sprcizhebel 91 wird durch die Übertragung 16 betätigt, die von der Auflaufeinrichtung kommt (s. Fig. 1). Die Kraftschwelle mit der vorgespannten Feder 96 ist wiederum so bemessen, daß sie erst oberhalb der durch den Bremskraftbegrenzer 6,7 der Fig. 1 gegebenen Grenzkraft überwunden werden kann, und deshalb kann der Hebel
95 nur durch den Hilfsbreinsteil der Auflaufeinri tung betätigt werden.
Die in den Fig. 1 bis I1) gezeigten Ausführun sind nur Beispiele in schematischer Form. Spei die Ausführungen, bei denen eine Hilfsbacke ' wendet wird oder auch zwei Hilfsbackcn, sind a für Bremsbacken in Duplex- oder Duo-Duplex-, Ordnung oder auch für Scheibenbremsen anwendl obwohl solche Beispiele nicht gezeichnet sind.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
■'.- 3539 ν

Claims (16)

Patentansprüche:
1. Mechanische Auflaufbremsanla^e für Kraftfahrzeuganhängcr mit einem einen Bremskraftbegrenzer. der die Betätigungskraft de·· Radbrcmsen auf eine vorbestimmte Grenzkraft begrenzt, aufweisenden Auflauf- oder Betriebsbremsteil, mit einem Hilfsbrcmsteil, der keinen Bremskrafthegrenzer enthält, mit mindestens zwei Radbremsen und mit Ubertragungsteilen zu diesen Radbremsen, die dem Auflauf- oder Betriebsbremsteil und dem Hilfsbremsteil gemeinsam sind und bei der die Radbremsen so ausgebildet sind, daß sie in der Vorwärtsdrehrichtung eine große und in der Rüekwärtsdrehrichtung eine im Verhältnis zur Rüekwartsdrehrichtung sehr kleine Bremswirkung erzeugen. dadurch gekennzeichnet, daß jede Radbremse (18) mindestens drei Bremsbacken aufweist, von denen mindestens eine Br.-nsbacke durch von; Hilfsbremsteil (9) erzeugte, die Grenzkraft des Bremskraftbegrenzers (7, 82) übersteigende Kräfte gegen eine Kraftschwelle (32, 46, 65, 74, 85, 96) zur Erzeugung einer vorbestimmten Bremswirkung r>5 mindestens in der Rüekwartsdrehrichtung (R) beaufschlagbai ist.
2. Auflaufbremsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Übertragungsteil (16) an einer mittleren Stelle eines Waagebalkens (34) angreift, der an oder in der Radbremse angeordnet ist und an dessen einem Ende eine Spanneinrichtung (25, 59, 83) angreift, die sowohl durch den Auflauf- oder Betriebsbremsteil als auch durch den .iilfsbremsteil beaufschlagbar ist und an dessen anderem Ende eine zweite Spanneinrichtung (30, 60, 84) angeschlossen i?t, die nach Überwindung der Kraftschwelle (32, 65, 85) nur durch den Hilfsbremsteil beaufschlagbar ist.
3. Auflaufbremsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Spanneinrichtung (25) auf die Primärbacke einer einfachen Servobremse einwirkt und die andere Spanneinrichtung (30) auf eine von dieser Servobremse unabhängige Bremsbacke (27) einwirkt.
4. Auflaufbremsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die unabhängige Bremsbacke (27) als in beiden Drehrichtungen abgestützter (durch 28) Bremsklotz ausgebildet ist.
5. Auflaufbremsanlagc nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine an einer Fläche der Bremstrommel (20) in wenigstens der Vorwärtsdrehrichtung (K) begrenzt verschicbliche Hilfsbackc derart angeordnet ist, daß ihre Verschiebung unter Zwischenschaltung von Übersetzungsgliedern (41, 55, 57, 72, 73, 92) auf eine Spreizeinrichtung einer Simplex- oder Servobremse einwirkt.
6. Aul'laufbremsanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Übertragungsteil (16) an einer nach zwei Seiten wirksamen Spanneinrichtung, z. B. an einem .Spreizschloß (91), angreift, wobei diese Spanneinrichtung auf der einen Seite am Spannhebel (90) für die llilfsbacke (86) und auf der anderen Seite an einem auf die Spreizeinrichtung (94) der Simplex- oder Servobremse unmittelbar einwirkenden, nur gegen eine Kraftschwclle (96) bewegbaren Hebef(95) abgestützt ist.
7. Auflaufbrem?anlage nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, daß eine in beiden Dr:hrichtunsen (V und R) verschiebliche Hilfsbacke (45. 69} in der Rückwärtsrichtung (R) nur gegen eine Kraftschwelle (46. 74) verschieblich ist.
S. Auflaufbremsanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, "daß die Pilfsbacke (45) eine doppeltwirkende Spreizeinrichtung (39) betätigt, die zwischen den Enden zweier Bremsbakken (21 und 22) angeordnet ist.
9. Auflaufbremsanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsbacke (69) in j-der Drehrichtung (V und/?) je eine Spreizeinrichtung (72/56 bzw. 73/58) beaufschlagt, von denen die in der Rückwärtsrichtung (R) beaufschlagbare Spreizeinrichtung (73/58) für die Hilfsbacke (69) bei Rüekwartsdrehrichtung einen bis zur Überwindung der auf diese Spreizeinrichtung wirkenden Kraftschwelle (74) festen Anschlagbildet.
10. Auflaufbremsanlage nach den Ansprüchen 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei von je einer Spanneinrichtung beaufschlagbare Hilfsbacken (52 und 53, 77 und 78; vorgesehen sind, von denen die eine (52, 77) der Vorwärtsrichtung (V) und die andere (53, 78) der Rückwärtsrichtung (R) zugeordnet ist, wobei beide Spanneinrichtungen (59 und 60, 83 und 84) über einen Waagebalken (34) mit dem gemeinsamen Übertragunesteil(16) verbunden sind und die eine Hilfsbacke "(53, 78) erst oberhalb einer Kraftschwelle (65, 85) beaufschlagbar ist.
11. Auflaufbremsanlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Hilfsbacken (52 und 53, 77 und 78) eine Spreizeinrichtung (55/56 und 57/58, 7Γ:/56 und 73/58) zugeordnet ist.
\2. Auflaufbremsanlage nach Anspruch 9 oder 1I, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Spreizeinrichtungen auf die Enden in Servoanordnung angeordneter Bremsbacken einwirken.
13. Auflaufbremsanlage nach Anspruch 10, 11 und gegebenenfalls 12. dadurch gekennzeichnet, daß dieSpanneinrichtung (83) der der Vorwärtsrichtung (V) zugeordneten Hilfsbacke (77) über einen als im Kraftfluß liegende, vorgespannte Elastizität und eine Anschlagbegrenzung (19«) dieser Spannvorrichtung ausgebildeten Bremskraftbegrenzer mit dem Waagebalken (34) verbunden und die Spanneinrichtung (84) der der Rüekwartsdrehrichtung (R) zugeordneten Hilfsbacke (78) erst oberhalb einer Kraftschwelle (85) bewegbar ist.
14. Auflaufbremsanlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftschwelle (85) erst nach Erreichen der Anschlagbegrenzung (19 a) des Bremskraftbegrenzers überwindbar ist.
15. Auflaufbremsanlage nach Anspruch 6 bzw. 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Vorwärtsdrehrichtung (V) zugeordnete Hilfsbacke (52, 86) eine in der Rüekwartsdrehrichtung (R) der auf die Hilfsbacke durch deren Spanneinrichtung (59, 90) ausgeübten Spannkraft entgegenwirkende Entlastungseinrichtung (61/62, 88) aufweist.
16. Auflaufbremsanlac: nach Anspruch 16, ge- lern auch deshalb, weil sich bei der Nachstellung der kennzeichnet durch eine durch das von der Hills- Bremsanlage durch den Laien Verwechslungen und hacke (52) beaufschlagte Übersetzungsglied (55) damit Funktionsstörungen ergeben können,
angetriebene Entlastungseinrichtung (61 62). Aufnähe der Erfindung ist es, die Nachteile dei
5 beiden bekannten, unterschiedlichen Gruppen von solchen Bremsanlagen zu vermeiden und eine in je-
der Wei?e betriebstüchtige Bremsanlage zu schaffen.
üiese Erfindungsaufgabe wird dadurch gelöst, daß jede Radbremse mindestens drei Bremsbacken auf-
Die Erfindung betrifft eine mechanische Auflauf- is weist, von denen mindestens eine Bremsbacke durch bremsanlage für Kraftfahrzeuganhänger mit einem \om Hilfsbremst.il erzeugte, die Grenzkraft des durch Bremskraftbegrenzer, der die Betätigungskraft Bremskraftfcegrenzers übersteigende Kräfte gegen der Radbremsen auf eine vorbestimmte Grenzkraft eine Kraftschwelle zur Erzeugung einer vorbestimmbegrenzt, aufweisenden Auflauf- oder Betriebsbrems- ten Bremswirkung mindestens in der Rückwärtsdrehteil. mit einem Hilfsbrerr teil, der keinen Brems- 15 richtung beaufschlagbar ist.
kraftbegrenzer enthält, mit mindestens zwei Rad- Dieser Haupterfindungsgedanke gestattet eine
bremsen und mit Übertragungsteilen zu diesen Rad- große Anzahl verschiedener Ausführungsmöglichkeibremsen. die dem Auflauf- oder Betriebsbremsteil ten. Eine besonders einfache und übersichtliche Lö- und dem Hilfsbremsteil gemeinsam sind und bei der si-ng besteht darin, daß der gemeinsame übertradie Radbremsen so ausgebildet sind, daß sie in der 20 gungsteil an einer mittl -:n Stelle eines Waagebal-Vorwärtsdrehrichtung eine große und in der Rück- kens angreift, der an odor in der Radbremse anwärtsdrehrichtung eine im Verhältnis zur Vorwärts- geordnet ist und an dessen einem Ende eine Spanndrehrichtung sehr kleine Bremswirkung erzeugen. einrichtung angreift, die sowohl durch den Auflauf-Derartige Anlagen sind an sich bekannt (deutsche oder Betriebsbremsteil als auch durch den Hilfs-Offenlegungsschrift 1 933 435 und deutsche Ge- z-_ bremsteil beaufschlagbar ist und an dessen anderem brauchsmuster 7 043 957 und 7 106 879). Alle diese Ende eine zweite Spanneinrichtung angeschlossen ist, bekannten Anordnungen beruhen in ihrer Wirkung die nach Überwindung der Kraftschwelle nur durch darauf, daß die Bremsbacken oder nur die in Vor- den Hilfsbremsteil beaufschlagbar ist.
wärtsdrehrichtung ablaufende Bremsbacke einer Als spezielle Ausführung sieht die Erfindung Zweibacken-Simplexbremse in der Rückwärtsrich- 30 hierzu vor. daß die eine Spanneinrichtung auf die tung gegen die Kraft einer Feder ausweicheil kann, Primärbacke einer einfachen Servobremse einwirkt wodurch der Weg am Spreizorgan so erheblich ver- und die andere Spanneinrichtung auf eine von dieser größen wird, daß der verfügbare Auflaufweg des Servobremse unabhängige Bremsbacke einwirkt.
Auflauf- oder Betriebsbremsteils erschöpft wird und Bei dieser Gestaltung kann die Servobremse auf daß der wesentlich vergrößerte Weg am Spreizorgan 35 besonders vorteilhafte Eigenschaften in Vorwärtsnur durch den Hilfsbremsteil überbrückt werden drehrichtung und auf eine sehr niedrige Wirkung in kann. Die bekannten Anlagen haben eine Reihe von der Rückwärtsdrehrichtung hin konstruiert werden, wesentlichen Nachteilen: die Betätigungshübe am Dabei sieht die Erfindung als besonders einfache Lö-Hilftoremsteil sind ganz wesentlich größer als bei sung hierzu noch vor, daß die unabhängige Bremsherkömmlichen Auflaufbremsanlagen, außerdem 40 backe als in beiden Drehrichtungen abgestützter sind diese Hübe für die Vorwäiisrichtung und die Bremsklotz ausgebildet ist.
Rückwärtsrichtung stark unterschiedlich, so daß der Eine weitere Ausführungsfoim besteht darin, daß
Hilfsbremsteil zusätzliche elastische Glieder enthal- mindestens eine an einer Fläche der Bremstrommel ten muß, um die Funktion des Hilfsbremsteils in al- in wenigstens der Vorwärtsdrehrichtung begrenzt len Fällen zu gewährleisten; für eine befriedigende 45 verschiebliche und mindestens vom Auflauf- oder Arbeitsweise ist eine sehr genaue Einstellung und ge- Betriebsbremsteil beaufschlagbare Hilfsbacke derart genseitige Abstimmung von Hilfsbremsteil und Auf- angeordnet ist, daß ihre Verschiebung unter Zwilauf- oder BetPfhsbremsteil nötig, die vom Benutzer schenschaltung von Übersetzungsgliedern auf eine des Fahrzeugs im allgemeinen nicht durchführbar ist; Spreizeinrichtung einer Simplex- oder Servobremse in der Rückvvärtrfahrt wird ein Bremsmomenl be- so einwirkt.
stimmter Höhe erzeugt, das nicht unterschritten wer- In Weiterbildung dieses Gedankens wird fernci
den kann und das bei leerem Anhänger oder bei un- vorgeschlagen, daß der gemeinsame Übertragungsteil günstigen Fahrbahnverhältnissen ein Blockieren der an einer nach zwei Seiten wirksamer Spanneinrich-Anhängerräder bei der Rückwärtsfahrt verursachen tung, z. B. an einem Spreizschloß, angreift, wobei kann; auf Servo-, Duplex- oder Scheibenbremsen ist 55 diese Spanneinrichtung auf der einen Seite an1 das bekannte Prinzip nicht anwendbar. Spannhebel für die Hilfsbacke und auf der anderer
Es sind zwar Anlagen bekannt (deutsche Ge- Seite ar einem auf die Spieizeinrichtung der Simbrauchsmuster 6 752416 und 7 006 648), bei denen plex- oder Servobremse unmittelbar einwirkenden die genannten Nachteile vermieden werden, jedoch nur gegen eine Kraftschwellc bewegbaren Hebel abhaben diese ihrerseits den Nachteil, daß für den Auf- βο gestützt ist.
lauf- oder Betriebsbremsteil und für den Hilfsbrems- Ferner sieht die Erfindung vor, daß eine in beider
teil je eine Bremskraftübertragungseinrichtung von Drehrichtungen verschiebliche Hilfsbacke in dei der Auflaufeinrichtung zu den Radbremsen und für Rückwärtsrichtung nur gegen eine Kraftschwclle verjede Radbremse zwei voneinander unabhängige Zu- schieblich ist. Dieser Gedanke ermöglicht vor allen Spanneinrichtungen nötig sind. Besonders die doppel- 65 zwei bevorzugte Ausführungsformen. Die erste beten Übertragungscinrichtimgen sind nicht nur wegen steht darin, d;>ß die Hilfsbacke eine doppeltwirkende des hohen Aufwandes und wegen Erschwerung von Spreizeinrichtung betätigt, die /wischen den Ender Montage und Transport nachteilig, sondern vor al- zweier Bremsbacken angeordnet ist Dies ermöglicht
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