DE215103C - - Google Patents

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DE215103C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/16Synchronous generators
    • H02K19/26Synchronous generators characterised by the arrangement of exciting windings
    • H02K19/30Synchronous generators characterised by the arrangement of exciting windings for compounding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

, '1PEF&^>
KAISERLICHES.
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 i?. GRUPPE
ROBERT MOSER in CHARLOTTENBURG.
Zusatz zum Patente 214277 vom 16. April 1908.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juli 1908 ab. Längste Dauer: 15. April 1923.
In dem Patent 214277 ist ein Verfahren beschrieben, mittels dessen es möglich ist, auf experimentellem Wege alle Teile eines kompoundierenden Wechselstromerzeugers mit Stromwender so einzustellen, daß eine vollkommene Spannungsregelung am Ende der Leitung stattfindet. Das dort beschriebene Verfahren hat aber noch den Nachteil, daß man genötigt sein wird, vom Stromerzeuger an das Ende der Hauptleitung eine wenn auch schwache Hilfsleitung zu ziehen, da die synchrone Hilfsstromquelle eben wegen des erforderlichen synchronen Laufes und wegen der im allgemeinen dadurch bedingten zwangläufigen
15" Kupplung mit dem Stromerzeuger sich in der Nähe desselben befinden wird. Diese Hilfsleitung wäre also notwendig, wenn man das Verfahren bei der wirklichen Leitung vornimmt und etwa nicht mittels eines Wider-Standes, dem man diese Eigenschaften, wie sie die Leitung besitzt, gegeben hat.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Verbesserung dieses Verfahrens in der Richtung, daß die Hilfsleitung entbehrlich wird und überhaupt eine Vereinfachung eintritt, ohne daß in rein physikalischer Hinsicht eine Änderung erfolgt.
Denkt man sich nämlich den Versuch in der ursprünglichen Form ausgeführt, so daß also am Ende der Hauptleitung bei beliebigem Strome die Spannung verschwindet, so kann man sich die Leitung in diesem Zustande offenbar am Ende auch als kurzgeschlossen vorstellen. Es bildet gewissermaßen der Stromerzeuger mit der Leitung jetzt einen geschlossenen Kreis, wobei die durch den Strom hervorgerufenen Kompoundierungsamperewindungen eine E. M. K. erzeugen, welche gerade allen gegenelektromotorischen Kräften in diesem Stromkreise (dem Spannungsverlust in der Leitung, der Selbstinduktion der Maschine usw.) das Gleichgewicht hält. Es kommt also nur darauf an, diesen geschlossenen Kreis herzustellen, wobei am Ende der Leitung die Spannung »Null« besteht und ein Strom in diesem Kreise bei unerregter Hauptmaschine hervorgebracht wird. Gemäß der Erfindung erreicht man dies nun auch damit, daß man die Leitung am Ende (dort, wo die Spannung im Betriebe aufrecht erhalten werden soll) kurzschließt und die synchrone Hilfsstromquelle an beliebiger Stelle in Reihe mit der Leitung schaltet. Man hat dann die Kompoundierungsamperewindungen so einzustellen, daß bei beliebigem Ströme die Spannung an der Hilfs- S5 stromquelle oder genauer dort, wo die Leitung von letzterer unterbrochen wird (also zwischen den Anschlußpünkten der Hilfsstromquelle
auf demselben Leitungsstrange) verschwindet. Offenbar ist dann der geschlossene Kreis wieder hergestellt.
Bei einem Dreiphasenstromerzeuger in Sternschaltung könnte man z. B. auch den Sternpunkt öffnen und dort die Hilfsstromquelle anschließen.
Dieses neue Verfahren ist natürlich ebenso wie das frühere für Stromerzeuger beliebiger
ίο Phasenzahl, auch für Einphasenstrom, anwendbar und gilt in gleicher Weise für alle synchronen kompoundierenden Stromwendermaschinen, bei welchen der vom Ständerstrome abhängige Kompoundierungsstrom ein Drehfeld hervorbringt, sei es, daß die Erregeramperewindungen bei diesen Maschinen durch Gleichstrom oder durch eine zwangläufig gekuppelte Wechselstromerregermaschine oder auf andere Art hervorgebracht werden.
. Zur Erklärung des Ausdruckes »unerregter Stromerzeuger« sei hinzugefügt, daß natürlich bei dem Versuch eine »Erregung« in weiterem Sinne durch die Kompoundierungsamperewindungen stattfindet. Aber diejenige Erregung (im engeren Sinne), welche angewendet wird, um den Stromerzeuger bei Leerlauf auf Spannung zu bringen, wird bei dem Versuch ausgeschaltet sein müssen. Werden z. B. die Leerlaufserregeramperewindungen des Stromerzeugers durch eine besondere Erregermaschine hervorgebracht, so darf eben diese bei dem Versuch nicht erregt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur selbsttätigen Spannungsregelung in Wechselstromnetzen nach Patent 214277, dadurch gekennzeichnet, daß man bei unerregtem Stromerzeuger die Leitung dort, wo die Spannung geregelt werden soll, kurzschließt und in Reihe mit der Leitung an beliebiger Stelle eine synchrone Hilfsstromquelle schaltet, hierauf alle Teile so einstellt, daß bei beliebigem Strome die Spannung zwischen jenen Punkten der Leitung, wo dieselbe durch die Hilfsstromquelle unterbrochen wird, verschwindet.
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