DE214909C - - Google Patents

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DE214909C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D39/00Equipment for supplying molten metal in rations
    • B22D39/02Equipment for supplying molten metal in rations having means for controlling the amount of molten metal by volume
    • B22D39/026Equipment for supplying molten metal in rations having means for controlling the amount of molten metal by volume using a ladler

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Ausbildung der durch Patent 211429 geschützten Schöpfvorrichtung für Schmelzöfen.
Die weitere Ausbildung der Schöpfvorrichtung besteht darin, daß der Schöpfer und die Rinne so miteinander verbunden sind, daß der Schöpfer bei seinem Ausschwingen einen Teil seines Weges zurücklegt, bevor auch die Einlaufrinne in Bewegung versetzt und hierbei in die eine oder in die andere Endlage übergeführt wird. Hierdurch wird erreicht, daß die Einlaufrinne nicht unnötigerweise die große Ausschwingung mitmacht, jedoch in die richtige Lage übergeführt ist, sobald das Metall aus dem Schöpfer zu fließen beginnt. Die Einlaufrinne paßt sich also der Drehbewegung des Schöpfers genau an, bis dieser seine Bewegung beendet hat, wodurch das Metall einen sehr günstigen Einlauf in die Rinne erhält und ein Überstürzen oder ein heftiges Anstoßen des Metalls vermieden wird.
Auf der Zeichnung ist die Schöpfvorrichtung in einer als Beispiel gewählten Ausführungsform näher veranschaulicht, und zwar zeigen: Fig. ι die Schöpfvorrichtung an einem Schmelzofen in Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, Fig. 3 die Bewegungsvorrichtung in Seitenansicht mit in die Gießläge übergeführtem Schöpfer und übergeführter Einlaufrinne,
Fig. 4 die Bewegungsvorrichtung in Seitenansicht während ihrer Außerbetriebslage.
Das Gestell g, welches den bzw. die an dem Schmelzofen α schwingbeweglich gelagerten Schöpfer trägt, ist auf einer von einem Hebel h, einer Kurbel o. dgl. drehbaren Welle i gelagert. Auf der Welle i ist ferner ein mit einer Nut k1 ausgerüstetes scheibenförmiges Kurvenstück k gelagert, welches bei der Verdrehung der Welle, i um etwa 90 ° bewegt wird. In die Nut k1 des Kurvenstückes k wird das eine zweckmäßig mit einer Rolle I ausgerüstete Ende eines um eine Achse m schwingbar gelagerten, doppelarmigen Hebels η geführt. Das andere Ende des Hebels η trägt ein Zahnradstück 0, welches mit einem auf einer Achse q sitzenden Zahnrade ft in Eingriff steht. Die Achse q ist in Tragrahmen r gelagert. Sollen nun beispielsweise der Schöpfer b und die Einlaufrinne c aus ihrer aus Fig. 4 ersichtlichen Lage in ihre Gießlage, wie sie in den Fig. 1 und 3 angedeutet ist, übergeführt werden, so. wird die Welle i beispielsweise mit Hilfe des Hebels h verdreht. Hierbei wird der Schöpfer b, welcher durch eine Öffnung c Gießmetall aus dem Kessel des Ofens in sich aufgenommen hat, und gleichzeitig auch das Kurvenstück k mitgenommen.
Die Nut kx des letzteren ist nun so beschaffen, daß während eines Teiles des Weges, welchen die Scheibe k und auch der Schöpfer b zurücklegen, der um m schwingbeweglich gelagerte Hebel η und damit auch das Zahnradstück unbeeinflußt bleiben. Auf der letzten Strecke Weges, welchen die Scheibe k und der Schöpfer b zurücklegen, wird dann die Rolle I von der Nut k1 beeinflußt und damit auch der Hebel η
ίο mit dem Zahnradstück ο ausgeschwungen, wobei die Einlaufrinne gleichzeitig mit dem Schöpfer in die Arbeitsstellung übergeführt wird. Sobald das von dem Schöpfer aufgenommene. Metall aus diesem zu fließen beginnt, befindet sich die Einlaufrinne in ihrer richtigen Lage, während sich' die Einlaufrinne der Drehbewegung des Schöpfers anpaßt, bis dieser seine Bewegung beendet hat.

Claims (3)

  1. : . Patent-Ansprüche: ;
    i. Schöpfvorrichtung für Schmelzöfen nach Patent 211429, dadurch gekennzeichnet, daß der Schöpfer (b) und die Einlaufrinne (e) durch Vermittlung eines Zwischengliedes so miteinander verbunden sind, daß der Schöpfer einen Teil seiner Schwingbewegung unabhängig von der Einlaufrinne ausführt.
  2. 2. Ausführungsform der Schöpfvorrichtung für Schmelzöfen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Drehachse (i). des Schöpfers (b) eine mit einer Kürvennut YA1^ versehene Scheibe (k) sitzt, welche auf einen ein Zahnradstück (0) tragenden und mit der Einlaufrinne (β) zwangläufig verbundenen Hebel (n) einwirkt und diesen und damit die Einlaufrinne ausschwingt. -
  3. 3. Ausführungsform der Schöpfvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der schwingbeweglich gelagerte Hebel (η) mit seinem einen freien Ende in der Kurvennut (k1) der Scheibe (k) so führt, daß er nur in einem Teil der Nut ausgeschwungen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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