DE214862C - - Google Patents

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DE214862C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C9/00Adjustable control surfaces or members, e.g. rudders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE W^: GRUPPE 13:
Steuer für Luftfahrzeuge. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Juli 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine mit Höhen- und
Seitensteuerung ausgerüstete Flugmaschine und besteht darin, daß das Seitensteuer aus zwei nach unten hängenden/ unabhängig voneinander um dieselbe Längsachse im Winkel gegeneinander und außerdem gemeinsam um dieselbe Querachse in der Höhenrichtung schräg einstellbaren Flächen besteht, die gegen Drehung um die Längs- oder Querachse gesperrt werden können.
Auf der die Erfindung beispielsweise veranschaulichenden Zeichnung stellen dar:
Fig. ι eine Seitenansicht einer Flugmaschine mit auf und ab beweglichen und schräg einstellbaren Hubflächen, .
Fig. 2 eine Draufsicht der Flugmaschine,
Fig. 3 in größerem Maßstab die Handhaben für das Seitensteuer im Grundriß und
Fig. 4 einen Querschnitt nach Linie 7-7 der Fig. 3·
Die leicht gebaute Gondel 1 oder der Korb der Maschine hat bei dem dargestellten Beispiel die Form eines Bootes und ist mit senkrecht auf und nieder beweglichen Hubflächen 13 ausgerüstet, deren Mittelachsen schräg zur Längsachse der Gondel einstellbar sind, und die infolgedessen zugleich als Höhensteuer dienen, wie dies .an sich bekannt ist.
Die Seitensteuerung ' übernimmt eine am hinteren Ende der Maschine angebrachte Steuervorrichtung mit zwei von der Welle 41 herabhängenden Flächen 39 und 40. Diese Welle ist um die an der Gondel bei 43 geführte Stange 42 in wagerechter Richtung drehbar, kann aber auch eine schwingende Bewegung in der Höhenrichtung um die Zapfen 47 ausführen. Die eine Fläche 39 ist starr mit der Achse 41 verbunden, während die andere, 40, beispielsweise mittels der Hülsen oder Scharniere 44 lose auf der Achse sitzt. Das vordere Scharnier ist ■ drehbar in einem .Lager 45 angeordnet, das seinerseits drehbar mittels der wagerechten Zapfen 47 in einer Gabel 46 am oberen Ende des Pfostens 42 angeordnet ist.
Am vorderen Ende der Achse 41 sitzt starr ein Handgriff 48, . der zur Verstellung der Fläche 39 dient, während die Steuerfläche 40 durch einen starr mit dem Vorderende der Hülse 44' verbundenen Handgriff 49 bewegt wird. Der Handgriff 49 trägt eine Feder 50, deren freies Ende mit einem Zahnsegment 51 versehen ist, mit dem eine Klinke 52 in Eingriff kommen kann, wodurch die beiden Arme in jeder gewünschten ■ Stellung zueinander gesperrt werden können. Am Ende des Handgriffs 48 ist ein Drücker 53 vorgesehen, mit ; dessen Hilfe die federnde Klinke außer Ein- ' •griff mit der Zahnung gebracht werden kann, ; wenn die Arme zum Zwecke des Ausbreitens So der Flächen 39 und 40 oder des Zusammenklappens bewegt werden sollen.
.An "dem einen Gabel arm 46 des Pfostens 42 sitzt ein Zahnsegment 54; auf dem vorderen Ende der Lagermuffe 45. ist eine Hülse oder ein Ring 55 mit Nut und Feder geführt, der mit einer Klinke 56 versehen ist, die für den Eingriff mit dem Zahnbogen 54 eingerichtet

Claims (2)

ist. t)as Hin- und Herbewegen der Hülse 55 hat den Zweck, die Klinke 56 mit dem Zahn-. bogen 54 in Eingriff zu bringen und wird durch einen Drücker 58 bewerkstelligt, der dem vorderen Ende des Handgriffes 49 anliegt. Der Drücker 58 steht mit der Hülse durch ein Verbindungsstück 59 und einen Arm 60 in Verbindung. Das Verbindungsstück 59 ist mit seinen Enden lose mit dem Arm 60 und dem Drücker 58 verbunden, so daß eine senkrechte Bewegung des Handgriffs 49 möglich ist, ohne den Eingriff der Klinke 56 in den Zahnbogen 54 zu stören, auch wenn die Steuerfläche 40 durch den Handgriff 49 aus der senkrechten Lage gedreht wird, weil die Verbindung mit der ' Klinke in der Nähe der Umdrehungsachse des Handgriffs 49 stattfindet. Die gelenkige Anordnung des Drückers 58 mit dem Handgriff wird diese Bewegungsmöglichkeit, wie leicht ersichtlich, ebenfalls unterstützen. Die Handgriffe, die zur Bewegung der Steuervorrichtung dienen, sind zweckmäßig nach Art einer Fahrradlenkstange nach vorn gekrümmt und liegen zu beiden Seiten des Fahrers, einerlei, ob dieser im Korbe sitzt oder steht. P ATEN τ -Ansprüche:
1. Steuer für Luftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß zwei nach unten hängende Steuerflächen zwecks gegenseitiger Winkeleinstellung unabhängig voneinander um dieselbe Längsachse und zwecks Schrägeinstellung in der Höhenrichtung um dieselbe Querachse drehbar sind, wobei durch Sperr vorrichtungen die Einstellung der Steuerflächen . um die Längst und die Querachse gesichert wird.
2. Steuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der Steuerflächen (39) fest mit einer Achse (41) verbunden ist, die in einer Gabel (46) eines senkrechten, drehbar angeordneten Pfostens (42) in senkrechter Ebene drehbar gelagert ist, während die andere Fläche (40) mit einer Hülse (44) in Verbindung steht, welche 45-die Achse (41) der ersten Fläche (39) konzentrisch umgibt, wobei sowohl jene Achse (41) als auch die Hülse (44) an ihrem der Gondel zugekehrten Ende mit je einem handgriffartigen Hebelarm (48, 49) versehen sind, die eich zu der Form einer Fahrradlenkstange ergänzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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