DE214629C - - Google Patents
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- DE214629C DE214629C DENDAT214629D DE214629DA DE214629C DE 214629 C DE214629 C DE 214629C DE NDAT214629 D DENDAT214629 D DE NDAT214629D DE 214629D A DE214629D A DE 214629DA DE 214629 C DE214629 C DE 214629C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A19/00—Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
- F41A19/58—Electric firing mechanisms
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERnCHES""!
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 21462? -
KLASSE. 72β. GRUPPE
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf zwei- oder mehrläufige hammerlose Gewehre
mit elektrischer Zündung, bei welchen die Zündung durch einen bei Unterbrechung eines
Hauptstromkreises erregten Selbstinduktionsstromkreis erfolgt, wobei für jeden Lauf eine
besondere Hinleitung und für alle Läufe eine gemeinsame Rückleitung vorgesehen ist.
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, mittels welcher einerseits eine selbsttätige
Umschaltung auf .die einzelnen Läufe, anderseits das Erkennen, welcher Lauf jeweils zur
Abfeuerung gelangt, ermöglicht ist. Der jeweils eingestellte Lauf kann auch von Hand aus ausgeschaltet
und dafür jeder beliebige andere Lauf, in die Abfeuerstellung gebracht werden.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise in einer Ausführungsform für zweiläufige
Gewehre dargestellt, und zwar veranschaulicht Fig. ι das Gewehr in Seitenansicht bei abgenommenen
Seitenbacken. Die Fig. 2 bis 5 zeigen die Umschaltvorrichtung auf die einzelnen Läufe sowie die Anordnung zum Erkennen des
in Schußbereitschaft befindlichen Laufes, und Fig. 6 veranschaulicht schematisch die Einrichtung
des. Gewehrs.
In dem Gewehre, beispielsweise in dem Schafte, ist die Stromquelle -a sowie eine Selbstinduktionsspule
b vorgesehen (Fig. 6). Der Hauptstromkreis c führt von der Batterie a
über den Unterbrecher d,f und die Selbstinduktionsspule b, während der Stromkreis g
für den beim Unterbrechen des Hauptstromes in der Spule b entstehenden Selbstinduktionsstromstoß von der Spule über die Läufe h des
Gewehrs geht und bei der dargestellten Ausführungsform einerseits eine Umschaltvorrichtung
i, anderseits einen Unterbrecher k besitzt. Die Wirkungsweise ist nun folgende:
Der bei Unterbrechung des Hauptstromkreises bei d,f in der Spule b erzeugte Selbstinduktionsstrom
geht je nach der Stellung des Umschalters i zu dem einen oder anderen Gewehrlauf
und bringt bei geschlossenem Unterbrecher k die in diesen Stromkreis eingeschaltete
. Zündkapsel der Patrone zur Explosion. Um nun den Hauptstromkreis zu schließen und zu
öffnen, ist ein Druckknopf I angeordnet, welcher aus dem Gewehre herausragt und durch
Vermittlung eines Hebels m den Kontakt / bei dem federnd nachgiebigen Anschlagstück d
vorbeiführt, so daß durch die Berührung von d und f zunächst dieser Stromkreis geschlossen
und dann bei dem weiteren Niederdrücken des Knopfes I wieder unterbrochen wird. Die
Teile m,f und d stehen unter der Einwirkung von Federn, welche diese Teile einerseits bei
Freigabe des Knopfes. I in die normale Lage (Fig. 1) zurückbringen, während anderseits die
Federung der Teile/, d ermöglicht, daß sie bei
ihrer gegenseitigen Bewegung einander aus-. weichen können.
. Um die Läufe selbsttätig umzuschalten, dient der Umschalter i, der bei zweiläufigen Gewehren
aus zwei Scheiben η und ο aus isolierendem Material besteht, in welchen je drei von der
Achse ausgehende leitende, je um 120° versetzte Streifen p, q vorgesehen sind (Fig. 3 und 4).
Auf jeder dieser Scheiben schleift eine Feder r, s, von denen die eine mit dem Zündstift des linken
Laufes, die andere mit dem des rechten Laufes verbunden ist. Die leitenden Streifen p sind
gegenüber jenen q um je 60° versetzt. Zwischen den Scheiben n, 0 ist ein Schaltrad t vorgesehen,
das gegenüber den Scheiben η, ο isoliert ist.
In dieses Schaltrad greift eine Klinke u ein,
welche mit dem Kontakt f aus einem Stück hergestellt sein kann. Wird nun der Knopf I
niedergedrückt, so gelangt die Klinke u unter den nächsten Zahn des Schaltrades t, um bei
dem Schusse das Schaltrad t um 60 ° zu drehen. Dadurch kommt der die Stromverbindung von
der Achse zu einer der Federn vermittelnde Streifen p oder q mit seinem Streifen s außer
Berührung, so daß der abgeschossene Lauf ausgeschaltet wird, während gleichzeitig der
andere Lauf in den Selbstinduktionsstromkreis g eingeschaltet wird.
Die Achse des Schaltrades ist nach außen verlängert und trägt an der Außenseite fest
aufgekeilt einen Zeiger ν (Fig. 5), welcher ent-. sprechend den Stellungen der Streifen p, q anzeigt,
ob der rechte oder linke Lauf in Schußstellung sich befindet. Durch Verdrehen des
Zeigers von Hand aus ist es möglich, jeden beliebigen Lauf in Schußstellung zu bringen.
Um die Abgabe eines Schusses von äußeren Zufälligkeiten unabhängig zu machen, sind
zwei Schutzvorrichtungen vorgesehen. Die eine besteht in einer Sperrvorrichtung des Druckknopfes
I und wird dadurch in Wirksamkeit gesetzt, daß der Schieber w (Fig. 1) vorgeschoben
wird und dadurch das Niederdrücken des Kontaktknopfes I unmöglich macht. .. Der
Schieber w kann mit der Kippvorrichtung des Laufes zum Laden in bekannter Weise derart
verbunden sein, daß beim Laden der Druckknopf gesperrt wird.
Die zweite Schutzvorrichtung besteht in einer Unterbrechung der Leitung des Induktionsstromkreises,
welche selbsttätig beim Erfassen des Gewehrs in Schußbereitschaft geschlossen wird. Zu diesem Zweck ist an der
Stelle, an welcher das Gewehr in der Anschlagstellung mit der Hand erfaßt wird, ein aus dem
Gewehre herausragendes Stück χ vorgesehen, das durch eine Feder herausgedrückt wird,
wobei diese Bewegung durch einen Anschlag begrenzt ist. An -diesem Stück ist isoliert ein
Stromverbindungsstück y vorgesehen, dessen ' Enden gegenüber sich die Enden der unterbrochenen
Leitung, g befinden. Wird das Gewehr in Anschlagstellung gebracht, so gelangt
durch Hereindrücken des Stückes χ das Verbindungsstück y mit den freien Enden ζ der
Leitung g in Berührung und schließt dadurch diese Unterbrechung. Wird das Gewehr aus
der Hand gegeben, so wird infolge der Federung das. Stück χ aus dem Schaft herausgedrückt
und dadurch die Leitung g unterbrochen.
Claims (3)
1. Zwei oder mehrläufiges, hammerloses Gewehr mit elektrischer Zündung, bei welchem
für jeden Lauf eine besondere Hinleitung und für alle Läufe eine gemeinschaftliche
Rückleitung für den elektrischen Strom vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Teilleiter von einer Umschaltvorrichtung
ausgehen, welche bei Abgäbe eines Schusses selbsttätig den abgeschossenen
Lauf ausschaltet und einen anderen einschaltet.
2. Gewehr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Umschalter zwei oder mehrere Scheiben aus isolierendem Material mit zu ihrem Umfange führenden Leitungsstreifen trägt, welche derart gegeneinander
versetzt sind, daß stets nur der Streifen einer Scheibe mit der Ableitung zu dem zugehörigen
Lauf verbunden ist, wobei ein auf der Achse dieser Scheibe sitzendes Schaltrad (t) bei dem Niederdrücken und Freigeben
des Stromschließers und Unterbrechers je um einen Zahn weitergeschaltet wird. ,
3. Gewehr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Umschalters
bis über die Seitenwand des Gewehrschaftes verlängert und dort mit einem Zeiger versehen ist, welcher an einer an
dem Gewehrschafte befestigten Anzeigescheibe durch seine gleichzeitige Verstellung
mit dem Umschalter kenntlich macht, welcher Lauf zur Abgabe des nächsten Schusses
eingeschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH38818T | 1906-11-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE214629C true DE214629C (de) |
Family
ID=4265499
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT214629D Active DE214629C (de) | 1906-11-13 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH38818A (de) |
| DE (1) | DE214629C (de) |
| FR (1) | FR371509A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0010509A3 (de) * | 1978-08-11 | 1980-12-10 | CENTRE STEPHANOIS DE RECHERCHES MECANIQUES HYDROMECANIQUE ET FROTTEMENT Société dite: | Feuerwaffe mit elektrischer Zündung und deren Wirkungsverfahren; Munition und Zündhütchen dafür |
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0
- DE DENDAT214629D patent/DE214629C/de active Active
-
1906
- 1906-11-13 CH CH38818A patent/CH38818A/de unknown
- 1906-11-15 FR FR371509D patent/FR371509A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0010509A3 (de) * | 1978-08-11 | 1980-12-10 | CENTRE STEPHANOIS DE RECHERCHES MECANIQUES HYDROMECANIQUE ET FROTTEMENT Société dite: | Feuerwaffe mit elektrischer Zündung und deren Wirkungsverfahren; Munition und Zündhütchen dafür |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR371509A (fr) | 1907-03-09 |
| CH38818A (de) | 1907-12-15 |
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