DE2140653C3 - Befestigung einer Kraftfahrzeug-Stoßstange mittels Gummimetallbauteilen - Google Patents

Befestigung einer Kraftfahrzeug-Stoßstange mittels Gummimetallbauteilen

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DE2140653C3
DE2140653C3 DE19712140653 DE2140653A DE2140653C3 DE 2140653 C3 DE2140653 C3 DE 2140653C3 DE 19712140653 DE19712140653 DE 19712140653 DE 2140653 A DE2140653 A DE 2140653A DE 2140653 C3 DE2140653 C3 DE 2140653C3
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Konrad Dr.-Ing. 5410 Hoehr- Grenzhausen Oeser
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Metzeler Gummitechnik 6803 Edingen GmbH
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Metzeler Gummitechnik 6803 Edingen GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R19/00Wheel guards; Radiator guards, e.g. grilles; Obstruction removers; Fittings damping bouncing force in collisions
    • B60R19/02Bumpers, i.e. impact receiving or absorbing members for protecting vehicles or fending off blows from other vehicles or objects
    • B60R19/24Arrangements for mounting bumpers on vehicles
    • B60R19/26Arrangements for mounting bumpers on vehicles comprising yieldable mounting means
    • B60R19/30Elastomeric material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf die Befestigung von Kraftfahrzeug-Stoßstangen mit Hilfe von Gummimetallbauteilen, welche zwischen mit der Stoßstange verbundenen Konsolen und der Fahrzeugbodengruppe angeordnet sind.
Auch wenn man davon ausgeht, daß bei diesbezüglich vorbekannten Vorschlägen die zum Einsatz kommenden Gummimetallbauteile so ausgewählt und dimensioniert werden können, daß sie eine den Stoß-Bedingungen genügende Schubsteifigkeit und -festigkeit haben, bestehen Nachteile, deren Beseitigung sich die Erfindung zur Aufgabe gemacht hat. Bei den älteren Vorschlägen besteht in erster Linie die Schwierigkeit, durch entsprechende Bemessungen und vor allem Anordnungen die Wirkung von Querstößen zu mindern, die vor allem dann auftreten, wenn das entsprechend ausgestattete Fahrzeug ins Schleudern kommt. Des weiteren lassen sich die Schüttelbewegungen der Stoßstange während der Fahrt nicht genügend klein gehalten, geschweige denn ganz eliminieren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Befestigung der eingangs genannten Art zu schaffen, die in der Lage ist, bei kleineren Stoßen in Fahrtrichtung und quer zu dieser ausreichend Energie aufzunehmen und darüber hinaus die Stoßstange an den die Fahreigenschaften des Kraftfahrzeuges verschlechternden Zitterbewegungen zu hindern.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht in konstruktiv besonders einfacher Weise erfindungsgemäß darin, daß unten an der Bodengruppe einerseits und an jeder Stoßstangen-Konsole andererseits zwei Gummimetallelemente in einem derart in Fahrtrichtung gemessenen Abstand voneinander befestigt sind, daß die tiefste Eigenschwingung des Schwingungssystems »Stoßstaiige-Gummilager« mehr als 40% oberhalb der höchsten Eigenfrequenz des Fahrzeuges selbst liegt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Stoßstangen-Befestigung in einem durch das Heck eines Kraftfahrzeugs, und zwar in der Ebene, in der die Stoßstange am Fahrzeug befestigt ist, geführten Längsschnitt dargestellt.
Die Stoßstange ist mit 1 bezeichnet. 2 ist eine Konsole, die über einen nach aufwärts gerichteten Schenkel la mit der Stoßstange 1 verbunden ist.
Auf der Konsole 2 sind im Abstand / voneinander die beiden Gumminietallelemente 3 a und 3 b aufgesetzt. Dieselben bestehen in üblicher Weise aus Gummikörpern, die oben und unten mit Metallteilen festhaftend verbunden sind.
Die oberen Metallteile der Gummimetallelemente sind mit der mit 4 bezeichneten Bodengruppe des Fahrzeugs unter Einsatz geeigneter, bekannter Mittel verbunden.
Zwischen Stoßstange und Bodengruppe verbleibt im unbelasteten Zustand in Stoßrichtung ein freier Federweg e. Um diese Einfederung e kann sich die Stoßstange bei einer Stoßbelastung P relativ zum Fahrzeug bewegen. Dabei verformen sich die Gummilager um das gleiche Maß e und speichern damit die Arbeit
wobei der Faktor c die Schubsteifigkeit in Längsrichrichtung der beiden Gummimetallteile ist. Stoßenergien J mv-, die dieser genannten Arbeit entsprechen, werden dabei ohne Beschädigung des Fahrzeugs aufgenommen.
Bei Stoßbeanspruchungen werden also die Gummimetallteile auf Schub beansprucht, während das Gewicht der Stoßstange die Gummimetallteile auf Druck bzw. Zug belastet. Der Abstand / von Lagermitte zu Lagermitte bewirkt eine Erhöhung der Eigenschwingungen der Stoßstange und soll so groß gehalten werden, daß die tiefste Eigenschwingung des schwingenden Systems »Stoßstange—Gummifederung« ausreichend über der höchsten Eigenschwingung des Fahrzeuges selbst liegt.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung klingen somit in Hochrichtung verlaufende Stöße sehr schnell ab, und es treten in Hochrichtung des Fahrzeuges nur verhältnismäßig kleine Amplituden an der Stoßstange auf. Fahrzeugerschütterungen in Hochrichtung, wie sie z. B. durch Kopfsteinpflaster oder durch Ungleichmäßigkeiten im Reifen erzeugt werden, wirken sich nur in Form von kleinen Relativbewegungen zwischen Stoßstange und Fahrzeugkörper aus, so daß kein unangenehmes, die Fahreigenschaften verschlechterndes Karosserieschütteln auftritt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Befestigung einer Kraftfahrzeug-Stoßstange mittels Gummimetallbauteilen, welche zwischen mit der Stoßstange verbundenen Konsolen und der Fahrzeugbodengruppe angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß unten an der Bodengruppe (4) einerseits und an jeder Stoßstangen-Konsole (2) andererseits zwei Gummimetallelemente (3 a und 3 b) in einem derart in Fahrtrichtung gemessenen Abstand (/) voneinander befestigt sind, daß die tiefste Eigenschwingung des Schwingungssystems »Stoßstange-Gummilager« mehr als 40 °/o oberhalb der hochsten Eigenfrequenz des Fahrzeuges selbst liegt.
DE19712140653 1971-08-13 1971-08-13 Befestigung einer Kraftfahrzeug-Stoßstange mittels Gummimetallbauteilen Expired DE2140653C3 (de)

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DE2140653A1 DE2140653A1 (de) 1973-03-01
DE2140653B2 DE2140653B2 (en) 1975-04-03
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DE19508660A1 (de) * 1995-03-14 1996-09-19 Stefan Hofmann Befestigungsvorrichtung

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