DE213942C - - Google Patents

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DE213942C
DE213942C DENDAT213942D DE213942DA DE213942C DE 213942 C DE213942 C DE 213942C DE NDAT213942 D DENDAT213942 D DE NDAT213942D DE 213942D A DE213942D A DE 213942DA DE 213942 C DE213942 C DE 213942C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H29/00Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles
    • B65H29/02Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles by mechanical grippers engaging the leading edge only of the articles
    • B65H29/06Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles by mechanical grippers engaging the leading edge only of the articles the grippers being carried by rotating members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
in HAMBURG.
Bei der den Gegenstand des Hauptpatents 194190 bildenden Bogenausführvornchtung für Schnellpressen geschieht das Ausschwingen bzw. Ablegen größerer bedruckter Bogen mit Hilfe von' ausschwingbaren Armen, die auf einer be-■ sonderen Schwingwelle der ' Ausführteile befestigt sind und eine sich an diese Teile an-► schließende. Fortsetzung der letzteren bilden. Diese Ausschwingarme haben sich nicht immer
id einwandsfrei bewährt, indem trotz richtiger Einstellung ihrer als Auflage für den Druckbogen
dienenden verstellbaren Stutzen mitunter doch noch ein Verwischen einzelner Druckstellen ' beim Ablegen der Bogen stattfindet, was dadurch verursacht wird, daß beim Ausschlagen der Ausschwingarme die Stützen sich auf der Fläche des auszuschwingenden Druckbogens verschieben und dabei über bedruckte Stellen des Bogens hingleiten, wodurch der noch frische Druck leicht verwischt wird. Dieser Übelstand macht sich besonders bemerkbar, wenn es sich um das Ausschwingen von größeren dünnen Bogen handelt, bei denen außerdem auch noch die Gefahr des Insichzusammenstürzens besteht.
Gemäß der vorliegenden Erfindung soll der genannte Übelstand dadurch beseitigt werden, daß man die Ausschwingarme durch einen oder mehrere Windflügel ersetzt, die zu geeigneter Zeit ausgeschwungen werden, um durch den dadurch erzeugten Luftstrom oder Luftstoß das freie Ende des Druckbogens von den Ausführteilen abzublasen und glatt auszuwehen, wodurch jedes Verwischen von Druckstellen ausgeschlossen und ein glattes Ablegen des ausgeführten Druckbogens gewährleistet ist.
Auf der Zeichnung ist die Einrichtung einer beispielsweisen Ausführungsform der Erfindung in mehr schematischer Darstellung veranschaulicht. '
Fig. ι zeigt den Druckzylinder, die Bogen- . ausführvorrichtung und die ' Ablegevorrichtung im Querschnitt in derjenigen Stellung, in welcher die Greiferfinger und Gegendruckbacken im Begriff sind, den ausgeführten und »abgeblasenen« Bogen auf den Ablegetisch abzulegen. .. - . '
Fig. 2 zeigt die Anordnung und federnde Verbindung des Windflügels mit seiner Tragewelle.
Fig. 3 zeigt eine der verstellbaren Stützen der Bogenausführvorrichtung im Schnitt,
Die in der Zeichnung dargestellte Ausfuhrvorrichtung wird von einer Art Stabtrommel gebildet, deren Endscheiben α auf einer Achse b sitzen und durch Stäbe c miteinander verbunden sind. Auf den Stäben c sitzen drehbar und verschiebbar die Träger oder Stützen d für den Druckbogen.
Auf einer zwischen den Stirnwänden α der Ausführtrommel angeordneten Welle e befinden sich ein oder- mehrere Greiferfinger /, die von

Claims (1)

  1. einem auf einen mit der Greiferwelle e verbundenen Arm g einwirkenden, feststehenden Leitkurvenstück h geöffnet und geschlossen werden. Mit jedem Greiferfinger arbeitet eine Gegendruckbacke i zusammen, die von. einem feststehenden Leitkurvenstück k unter Vermittlung eines Rollenwinkelhebels /, der gegen einen Arm m der Gegendruckbacke wirkt, geöffnet und geschlossen wird.
    ίο Auf einer Querverbindung der beiden Endscheiben a, z. B. auf deren Achse b, ist mittels Lagerhülsen η (Fig. 2) ein Flügel 0 drehbar gelagert und kann gegen den Zug einer Feder p gedreht werden, zu welchem Zweck das eine Ende der Feder an ,der Welle b oder der Nabe der Endscheibe α und das andere Ende an dem Flügel oder seine Lagerhülse befestigt ist. Die Ausschwingung des Flügels 0 gegen· den Zug der Feder p bewirkt das feststehende Leitkurvenstück h, das auf einen mit Zapfen q drehbar in der Endscheibe α angebrachten Rollenhebel r einwirkt. Eine fest auf dem Zapfen q sitzende Scheibe s ist mit der Lagerhülse η durch einen Riemenzug t o. dgl. verbunden, derart, daß,
    . 25 wenn der Rollenhebel durch das Kurv^ nstück h nach außen geschwungen wird, die Scheibe s eine Drehung erfährt, die sich durch den Riemen t auf die Hülse η und den Flügel 0 überträgt. ·
    Die Wirkungsweise der neuen Anordnung ist folgende: Nachdem die Greifer und Gegendruckbacken den vom Druckzylinder u zugebrachten Bogen erfaßt haben, wird er durch Drehung der Ausführtrommel in bekannter Weise ausgeführt. Wenn bei der Ausführung des Druckbogens der Rollenhebel r über die Stelle ζ des Kurvenstücks h gleitet, erteilt diese dem Flügel 0 durch die beschriebene Verbindung einen plötzlichen und kräftigen Ausschlag, so daß der Flügel etwa aus der punktiert dargestellten Stellung bis in die mit ausgezogenen Linien angegebene Stellung (Fig. 1) mit plötzlichem Ruck vorschwingt. Hierdurch wird ein gegen den auszuführenden Druckbogen ν gerichteter ziemlich kräftiger Luftstrom erzeugt, der das freie Ende des Druckbogens von den Stützen in der Richtung des Pfeiles χ abbläst und in der in der Zeichnung veranschaulichten Weise glatt aus weht. Der Luftstrom bewirkt also ein Abheben und Ausschwingen des freien Endes des Druckbogens, ohne daß dieser dabei auf seinen Auflagestützen oder umgekehrt, schleift und eine Verwischung des Druckes stattfindet. Der durch den Luftstrom glattgestreckte Bogen ν wird dann bei weiterer Drehung der Aus führ vorrichtung von den sich zu geeigneter Zeit öffnenden Greifern glatt und ohne Möglichkeit, in sich zusammenzustürzen, auf den Ablegetisch w abgelegt.
    Paten τ-Anspruch:
    Bogenausführvorrichtung . für ■ Schnellpressen nach Patent 1941.90, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausführvorrichtung mit mindestens einem schwingbar gelagerten Flügel ausgerüstet ist, dem während der Ausführung des Druckbogens mittels einer Leitkurve kurz vor Ablegung des Bogens ein plötzlicher Ausschlag erteilt wird behufs Erzeugung eines gegen den abzulegenden Bogen gerichteten Luftstroms, durch den das freie Ende des ausgeführten Bogens von der Aus führ vorrichtung abgeblasen und glatt gestreckt nach außen geschwungen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5989392A (en) * 1997-09-10 1999-11-23 Nalco Chemical Company Method of using polyammonium quaternary for controlling anionic trash and pitch deposition in pulp containing broke

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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