DE213923C - - Google Patents

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DE213923C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03DWIND MOTORS
    • F03D7/00Controlling wind motors 
    • F03D7/02Controlling wind motors  the wind motors having rotation axis substantially parallel to the air flow entering the rotor
    • F03D7/0204Controlling wind motors  the wind motors having rotation axis substantially parallel to the air flow entering the rotor for orientation in relation to wind direction
    • F03D7/0208Orientating out of wind
    • F03D7/0212Orientating out of wind the rotating axis remaining horizontal
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/70Wind energy
    • Y02E10/72Wind turbines with rotation axis in wind direction

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Description

KAISERLICHES
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Regelvorrichtung nach Patent 175088.
Bei der Regelvorrichtung nach Patent 175088 macht sich der Ubelstand bemerkbar, daß infolge der ineinanderliegenden Wellen zur Lagerung der Windfahne und zur Betätigung derselben ein Exzenter zur Übertragung der Drehbewegung erforderlich ist, durch welches nur ein verhältnismäßig geringer Hub erreicht wird. Durch die vorliegende Erfindung wird dieser Übelstand behoben.
■ Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 einen Schnitt nach a-b,
Fig. 4 und 5 zwei Einzelheiten einer Windkraftmaschine mit der Erfindung.
Auf dem Fundament 1 lagert die Achse 2 des mit festen Schaufeln besetzten Rades 3, welche an ihrem freien Ende die Kurbelscheibe 4 trägt. Neben der Achse 2 lagert das zur Drehung der Windfahne 6 dienende Gestänge 5, welches einerseits auf geeignete Weise an der Windfahne 6 befestigt ist, andererseits mit einer auf der Welle 2 sitzenden Scheibe 7, auf welche durch einen Fliehkraftregler beeinflußte Bremshölzer 8 einwirken, in Verbindung steht. Der Fliehkraftregler besteht im vorliegenden Falle aus untereinander verbundenen Gestängen mit auf bekannte Weise verschiebbar angeordneten Gewichten. Durch die Verbindung der einzelnen Fliehkraftreglerarme untereinander wird das sich sonst sehr fühlbar machende Geräusch beseitigt, außerdem aber auch eine sichere Regelung erreicht. In der Lagerstelle 9 lagern die kurzen Hebelarme 10 für die Gewichtsstange 11, welch letztere mit dem den Bremsklotz 8 tragenden Hebelarm 12 in Verbindung steht. Die Federn 13 dienen zur Unterstützung der Bewegung des Reglers.
Am Gestänge 5 ist, um das Rad gegebenenfalls außer Betrieb setzen zu können, ein mit einer Zugvorrichtung 15 in Verbindung stehender Hebelarm 14 befestigt, des weiteren ein mit einem Laufgewicht versehener Arm 16. Letzterer dient dazu, die durch die Wirkung des Reglers umgelegte Windfahne wieder aufzurichten.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Sobald das Windrad eine bestimmte Geschwindigkeit überschreitet, werden durch den Fliehkraftregler die Bremsklötze 8 gegen die Scheibe 7 gedrückt und infolgedessen diese entsprechend bewegt. Diese Bewegung der Scheibe 7 wird durch die Verbindungshebel 17 auf das Gestänge 5 und von diesem auf die Windfahne übertragen und dadurch letztere mehr oder weniger weit umgelegt. Nunmehr kann der Wind vermittels der seitwärts aus der Radfläche ragenden Regelfahne das
Windrad aus dem Winde bewegen; dies wird so weit erfolgen, bis die Umlaufzahl des Windrades der Einstellung des Reglers entspricht. Soll das Windrad außer Betrieb gesetzt werden, dann ist nur das Anziehen des Bremshebels 14 erforderlich, welcher sich gegen die Brems- und Kurbelscheibe 4 legt, dabei aber ebenfalls das Gestänge 5, auf welchem es starr befestigt ist, dreht, somit auch die Windfahne. entsprechend . umlegt. Es wird also, ohne daß der Regler, welcher das Rad lediglich bei zu hoher Umlaufzahl aus der Windrichtung bewegt, seine Wirkung äußert, die Windfahne von Hand aus gedreht, aber auch die Achse 2 mit dem Windrad 3 gebremst.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Regelvorrichtung für Windräder mit feststehenden Flügeln und seitlicher Regelfahne nach Patent 175088, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Fliehkraftregler nach der Windfahne führende Welle seitlich von der Radachse gelagert ist, so daß nicht nur das Schwenken des Windrades in die Windrichtung, sondern auch ein Festlegen des Rades durch eine Bremse erfolgen. kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung einer lose auf der Windradachse sitzenden Scheibe, auf welche Bremsklötze des Fliehkraftreglers dann, wenn das Windrad zu schnell läuft, einwirken, so daß die Scheibe verdreht wird und das mit der Scheibe in Verbindung stehende Gestänge die Windfahne umlegt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß . auf der zum Bewegen der Windfahne dienenden Welle ein von Hand zu beeinflussender Bremshebel befestigt ist, durch welchen das Umlegen der Windfahne und das Festbremsen des Rades von Hand aus bewirkt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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