DE49264C - Regulirvorrichtung für Windräder mit jACKSON'scher Flügelwende-Vorrichtung - Google Patents

Regulirvorrichtung für Windräder mit jACKSON'scher Flügelwende-Vorrichtung

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Publication number
DE49264C
DE49264C DENDAT49264D DE49264DA DE49264C DE 49264 C DE49264 C DE 49264C DE NDAT49264 D DENDAT49264 D DE NDAT49264D DE 49264D A DE49264D A DE 49264DA DE 49264 C DE49264 C DE 49264C
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DE
Germany
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wind
jackson
wind turbines
turning device
wing
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49264D
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English (en)
Original Assignee
O. SCHMEISSER in Berlin, Sophienstrafse 18 II
Publication of DE49264C publication Critical patent/DE49264C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03DWIND MOTORS
    • F03D3/00Wind motors with rotation axis substantially perpendicular to the air flow entering the rotor 
    • F03D3/06Rotors
    • F03D3/062Rotors characterised by their construction elements
    • F03D3/066Rotors characterised by their construction elements the wind engaging parts being movable relative to the rotor
    • F03D3/067Cyclic movements
    • F03D3/068Cyclic movements mechanically controlled by the rotor structure
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F05INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
    • F05BINDEXING SCHEME RELATING TO WIND, SPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS, TO MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS COVERED BY SUBCLASSES F03B, F03D AND F03G
    • F05B2260/00Function
    • F05B2260/70Adjusting of angle of incidence or attack of rotating blades
    • F05B2260/72Adjusting of angle of incidence or attack of rotating blades by turning around an axis parallel to the rotor centre line
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/70Wind energy
    • Y02E10/72Wind turbines with rotation axis in wind direction
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/70Wind energy
    • Y02E10/74Wind turbines with rotation axis perpendicular to the wind direction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Sustainable Development (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 ein Verticalschnitt, in Fig. 2 ein Horizontalschnitt mit Oberansicht der selbstthätigen Flügelwendevorrichtung und in Fig. 3 eine Oberansicht des ganzen Windmotors dargestellt.
Fig. 4 zeigt die durch die selbstthätige Wendevorrichtung eingestellte Normalflügelstellung bei der Maximalleistung. Fig. 5 und 6 zeigen die Flügelstellung, nachdem dieselbe durch den erhöhten Winddruck oder durch die erhöhte Centrifugalkraft oder von Hand durch Anzugsvorrichtung aus der Normalstellung nach rechts oder links herausgedreht ist. Das das Windrad haltende Gerüst besteht aus den verticalen Stielen A A, den Sparren B und C und wird mittelst Zugbänder -D (Drahtseile) vom Erdboden aus gehalten.
Innerhalb dieses Gerüstes, also von dem Gerüst umgeben, ist die lothrechte Windradachse H oben und unten drehbar gelagert, und zwar unten in dem Spurlager G und oben in dem Halslager E. Die Achse H trägt die waagrechten Arme J1 J2 J3 und zwischen denselben die um die Achsen K drehbaren Windflügel L, deren Anzahl eine beliebige sein kann. Die Achsen der Windflügel L sind in Verbindung mit der in Fig. 2 im Grundrifs dargestellten selbstthätigen Flügelwendevorrichtung. Auf diesen. Achsen K sitzen zu diesem Zweck fest die Zahnräder M, welche mit den an den Horizontalarmen J2 drehbar gelagerten Zwischenrädern N und diese wiederum mit dem centralen Stellrad O auf Stellwelle P im Eingriff stehen. Die Stellwelle P ist im Centrum der Horizontalarme J0 in einem Spurlager gelagert, geht oberhalb durch den hohlen Halszapfen F bis über das Gerüst und trägt hier fest den Hebel R, welcher durch eine an der Windfahnenstange Q1 befestigte Feder S an einen an derselben Stange befestigten Knaggen R1 angelegt wird. Die Feder 5 kann selbstverständlich auch durch einen Gewichtszug ersetzt werden.
Die Windfahnenstange Q1 ist um die Stellwelle P oberhalb des Gerüstes drehbar gelagert und trägt eine dem Winddruck ausgesetzte Windfahne T, welche durch eine Zugstange Z mit dem Hebel -R verbunden ist, Fig. i. Auch kann diese Windfahne T direct auf dem Hebel R befestigt sein, wie dies in Fig. 3 angegeben ist.
Diese Einrichtung hat den Zweck, bei einem gewissen Maximalwinddruck, welcher im Stande ist, die Zugkraft der Feder S1 zu überwinden, den am Knaggen R1 anliegenden Hebel R um ein entsprechendes Stück zu drehen. Hierbei dreht sich entsprechend die Flügelstellwelle P und mit ihr das darauf festsitzende Zahnrad O, und dieses die damit in Verbindung stehenden Windflügel L. Waren nun bisher die Windflügel L in ihrer Normalstellung, also durch die Flügelwendevorrichtung für den besten Effect des Motors eingestellt, so dafs die eine Seite der Flügel scharf gegen den Wind aufgeht, die andere breit mit demselben abgeht, Fig. 4, so werden diese Flügel durch die vom Winde bewegte Windfahne T mittelst der Wendevorrichtung O NM in der oben beschriebenen Weise nach und nach in eine Lage gebracht, die schliefslich gar keinen Effect mehr besitzt, Fig. 5 und 6.
Diese Verstellung der Flügel L zur Windfahne Q. kann also in einer Verdrehung im gleichen, Fig. 5, oder im entgegengesetzten Sinne, Fig. 6, der Drehung des Motors stattfinden. Die Stellung Fig. 5 hat den Vortheil, dafs hier der Wind von den Windflügeln L abgleitet, während in Stellung Fig. 6 der Wind in den Windflügeln gefangen wird. Die Feder S, den Hebel R und Knaggen JR1 wird man demnach zweckmäfsig so anordnen, dafs eine Verdrehung und Verstellung der Flügel L, entsprechend Fig. 5, stattfinden wird, bei welcher der Wind von den Flügeln abgleitet.
Durch diese Einrichtung ist demnach eine zuverlässige und äufserst exacte Regulirung der WindflUgel durch den Winddruck selbst erzielt.
Eine zweite und selbsttätige Regulirung der Flügelstellung geschieht bei Ueberschreitung der eingestellten Maximalumdrehungsgeschwindigkeit.
Zu diesem Zweck ist am horizontalen Arm J2 ein Pendelarm U drehbar gelagert, welcher an dem einen Hebelarm mit einer auf die Nabe des Zahnrades N einwirkenden Bremse V, am anderen Hebelarm mit einer einstellbaren Zugfeder e verbunden ist.
Wird bei dieser Einrichtung die gröfste beabsichtigte Umdrehungsgeschwindigkeit überschritten, so wird die im Pendelhebel U auftretende Fliehkraft die Spannung der Feder e überwinden und die Bremse V gegen die Nabe des Zahnrades N drücken. Hierdurch wird das Zahnrad N in Verbindung mit den übrigen Zahnrädern M O angehalten, die Feder S oder das Gewicht giebt nach und die Windflügel L werden aus ihrer Normalstellung gedreht, also der Effect des Windes auf das Windrad abgeschwächt.
Eine dritte Regulirung der Flügelstellung erfolgt mittelst Hand durch einen Anzugsmechanismus, welcher gebildet ist aus der mit dem Pendelhebel U verbundenen Zugstange a, dem Winkelhebel Y oder der Rolle Z1 und der Zugstange b, welche mittelst Bügels W um den unteren Theil der Hauptachse H herumgeführt und mit einer auf der Achse verschiebbaren Muffe d verbunden ist, Fig. 1.
Diese Einrichtung kann auch dahin abgeändert werden, dafs die Zugstange b in den unteren hohlen Theil der Hauptachse H hineingeführt wird und mit einem Knebel c endigt, welcher durch Schlitze nach aufsen herausreicht und hier mit einer auf dieser Achse verschiebbaren Muffe d verbunden ist, Fig. 1 a.
Durch Verschieben dieser Muffe nach unten wird mittelst Zugstange b und Stange α der Pendelarm U nach aufsen und somit die Bremse V an die Nabe des Rades N gedrückt, wodurch die Flügelstellung der Windflügel bei Drehung des Motors in gleicher Weise wie vorhin verändert wird.
In der Zeichnung ist der neue Windmotor mit doppelten Windflügelreihen dargestellt, doch kann derselbe auch mit einfacher oder mehrfacher Flügelreihe versehen werden.

Claims (1)

  1. Patent-A NSPruch:
    Eine Regulirungsvorrichtung für Windräder mit Jackson' scher FlUgelwendevorrichtung, bei welcher durch das Bremsen der FlUgelwendevorrichtung mittelst Bremse (V) die Geschwindigkeit des Rades gehemmt wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT49264D Regulirvorrichtung für Windräder mit jACKSON'scher Flügelwende-Vorrichtung Expired - Lifetime DE49264C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE49264C true DE49264C (de)

Family

ID=324194

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT49264D Expired - Lifetime DE49264C (de) Regulirvorrichtung für Windräder mit jACKSON'scher Flügelwende-Vorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE49264C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4764090A (en) * 1984-01-09 1988-08-16 Wind Feather, United Science Asc Vertical wind turbine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4764090A (en) * 1984-01-09 1988-08-16 Wind Feather, United Science Asc Vertical wind turbine

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