DE213912C - - Google Patents

Info

Publication number
DE213912C
DE213912C DENDAT213912D DE213912DA DE213912C DE 213912 C DE213912 C DE 213912C DE NDAT213912 D DENDAT213912 D DE NDAT213912D DE 213912D A DE213912D A DE 213912DA DE 213912 C DE213912 C DE 213912C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
ring
current
rollers
energy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT213912D
Other languages
English (en)
Publication of DE213912C publication Critical patent/DE213912C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H29/00Drive mechanisms for toys in general
    • A63H29/02Clockwork mechanisms
    • A63H29/04Helical-spring driving mechanisms

Landscapes

  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
^PATENTSCHRIFT
KLASSE 77 f. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Februar 1909 ab.
Die Erfindung betrifft die Verbindung eines Federtriebwerks bei Spielzeuglokomotiven u. dgl. mit' einem vorzugsweise magnetoelektrischen Stromerzeuger, von dem der Strom für den Betrieb elektrischer Glühlampen ausnutzbar ist. Bekanntlich muß für den geregelten Ablauf des Federzugtriebwerks bei besser ausgeführten Spielzeuglokomotiven und ähnlichen Uhrwerksfahrzeugen ein Hemmwerk oder
ίο Bremsregulator angeordnet werden, damit der anfänglich an der gespannten Feder vorhandene Kraftüberschuß nicht mit übermäßiger Beschleunigung zur Wirkung kommt, sondern einen bis zum Ablauf annähernd gleichmäßigen Antrieb leistet. Gemäß der Erfindung wird als Regelungsmittel die kraftverzehrende Erzeugung von elektrischem Strom angewendet, und zwar mit oder ohne Zuhilfenahme mechanischer Bremsung.
Auf der Zeichnung ist als Ausführüngsbeispiel die Einrichtung eines Lokomotivenantriebs mit Nebenantrieb eines Magnetinduktors veranschaulicht. Fig. ι zeigt die Seitenansicht, Fig. 2 den Schnitt durch den magnetoelektrisehen Stromerzeuger; Fig. 3 stellt in Stirnansicht den zugleich als Stromableiter wirksamen feststehenden Bremsring dar.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist das Federtriebwerk der Spielzeuglokomotive in der übliehen Art angeordnet. Die Uhrwerksfeder ist mit / bezeichnet und deren Antrieb überträgt sich durch ein Zwischenräderwerk auf die vordere Triebachse α des Lokomotivrädergestells. Im vorderen Teil ist hier der magnetoelektrische Stromerzeuger eingebaut, dessen Hauptbestandteile (Fig. 2) der Stahlmagnet NS und der zwischen dessen Polen drehbare Anker i mit Welle c sind. Welle c trägt an dem einen — mit Bezug auf Fig. 1 hinten gelegenen — Ende einen Zahntrieb b, der durch Zahnräder u ν (in Fig. 1 punktiert angedeutet) von dem Federtriebwerk der Lokomotive gleichzeitig mit der Räderachse α angetrieben wird. Die Stromableitung von den Windungen des Ankers i erfolgt einerseits z. B. durch Welle c und Kontaktfeder d, andererseits mittels Schleifkontaks zwischen zwei zugleich eine Art Fliehkraftregeier bildenden Kontaktröllchen e β und einem feststehenden Bremsringe k (Fig. 3). Die Kontaktröllchen e e sind durch Federn / j miteinander verbunden und in . Radialschlitzen einer metallenen Brücke h verschiebbar angeordnet. Wenn die Brücke h mit der Welle c rotiert, werden die Röllchen e e nach · Maßgabe der Drehgeschwindigkeit infolge Fliehkraft nach außen gedrängt, wodurch sie dann in Beruhrung mit der inneren Fläche des Ringes k kommen, der am Lagerbügel I mit isolierter Befestigung konzentrisch zur Welle c angebracht ist. Gemäß dem Ausführungsbeispiel führen vom Ringe k und von der jenseitigen Kontaktfeder d aus die beiden Leitungen zu einem Glühlämpchen g an der Lokomotivvorderseite. .
Wenn die Feder f aufgezogen ist und die Lokomotive ihren Antrieb empfängt, wird die Induktorwelle c mit Schritt haltender Drehgeschwindigkeit angetrieben, und zwar zunächst mit Darbietung eines geringen Wider-

Claims (2)

Standes, da der Schließungskreis vorläufig wegen des Abstandes der Röllchen e von dem Kontaktring k unterbrochen ist. Bei Erreichung der normalen Geschwindigkeit wird dagegen der Kontakt zwischen e k hergestellt, und der erzeugte Strom (Wechselstrom) geht nunmehr durch die Lampe g hindurch und bringt sie zum Aufleuchten. Der Energie-Überschuß wird mithin zum größeren Teil ίο durch die Umsetzung in elektrische Energie nutzbar aufgebraucht, während überdies noch die mechanische Bremsung hinzukommt, die durch die Reibung zwischen den Röllchen e und dem Ringe k entsteht, der mit einem auswechselbaren, die innere Lauffläche bildenden Reifen ausgestattet sein kann. Die durch ihre Federn j beeinflußten Kontaktröllchen β bilden zusammen mit dem Ring k einen mechanisch wirkenden Fliehkraftregeier, abgesehen von ihrer Stromableitungsfunktion. In den Stromkreis des Induktors i können eine oder mehrere Lampen eingeschaltet werden, so daß der Energieverbrauch mit dem zu erzielenden Bremseffekt im Verhältnis steht. Die Hemmung des Uhrwerkablaufs hängt entsprechend von dem Maße der Stromerzeugung und von dem mechanischen Gleitwiderstande der Kontaktröllchen e e am Ringe k ab. Ist der hierdurch benötigte Energieaufwand so groß, daß er die Umdrehungszahl der Stromerzeugungswelle merklich beeinflußt, so wird der Strom, da alsdann die Berührung zwischen e k aufhört, unterbrochen und das Uhrwerk kann, weil geringer belastet, wieder schneller laufen, bis von neuem Stromschluß stattfindet, im Sinne einer Regelung bis zum vollen Ablaufen. Die Einrichtung ist natürlich bei jeder Art von Uhrwerksbetriebsmodellen anwendbar, bei denen der Regelungszweck in Betracht kommt. Die Stromerzeugerbauart ist für die Ausführung der Erfindung nicht wesentlich. Pa τ ε ν τ - A ν s ρ r ü c 11 f :
1. Mittels Federaufzugs betriebene, für Spielzeugmodelle und andere Zwecke dienende Antriebsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Federtriebwerk zugleich ein vorzugsweise magnetoelektrischer Stromerzeuger mit angetrieben wird, der einen regelnden Einfluß auf die Ablaufgeschwindigkeit ausübt und die Bremsenergie zur Strömerzeugung nutzbar macht.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle des Stromerzeugers mit einem Fliehkraftregeier in Verbindung mit einem Stromschließer-Schleifringe ausgestattet ist, zum Zwecke, auch eine mechanische Bremsung mitwirken zu lassen. "
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT213912D Active DE213912C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE213912C true DE213912C (de)

Family

ID=475524

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT213912D Active DE213912C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE213912C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE213912C (de)
US865732A (en) Dynamo or the like.
DE354314C (de) Elektrische Uhr
DE192512C (de)
AT91222B (de) Einrichtung an Lampen, insbesondere Taschenlampen mit elektrischem Generator.
DE816714C (de) Fahrraddynamo
DE2429298A1 (de) Fahrradlichtmaschine
DE2309709C3 (de) Wechselstromerzeuger mit einem Permanentmagnetrotor aus Ferrit
DE205627C (de)
DE571811C (de) Feineinstellungsvorrichtung
DE707613C (de) Zaehler fuer Elektrizitaet o. dgl. bei dem wenigstens ein Ankerlager zwecks Reibungsverminderung angetrieben ist
DE406873C (de) Vorrichtung fuer das Anlassen von Drehstrommotoren
DE810135C (de) Polarisiertes Triebwerk fuer elektrische Nebenuhr
DE107431C (de)
DE283540C (de)
DE334272C (de) Einrichtung zur Ausnutzung der Menschenkraft mittels Drehtueren
DE439489C (de) Vorrichtung zur UEbertragung von Zeigerstellungen (z. B. von Windfahnen) durch Abhaengigkeit der Stellung des Anzeigeapparates vom Gebeapparat
DE328583C (de) Selbsttaetig wirkende Vorrichtung zum Anzeigen der Haltestellen bei Eisenbahnen u. dgl.
DE274156C (de)
DE495264C (de) Elektromotor mit vom Verschiebeanker betaetigter, an einer Motorseite zusammengefasster Bremse
DE415785C (de) Magnetelektrischer Anzuender
AT89888B (de) Elektromotorisch angetriebener Zeitschalter.
DE414574C (de) Spielzeugelektromotor mit schwingend angeordneten Magneten und Ankern
DE453022C (de) Anordnung zur selbsttaetigen Rueckfuehrung von Steuereinrichtungen, insbesondere fuer elektrische Antriebe, mittels eines Differentialgetriebes
DE130865C (de)