DE453022C - Anordnung zur selbsttaetigen Rueckfuehrung von Steuereinrichtungen, insbesondere fuer elektrische Antriebe, mittels eines Differentialgetriebes - Google Patents
Anordnung zur selbsttaetigen Rueckfuehrung von Steuereinrichtungen, insbesondere fuer elektrische Antriebe, mittels eines DifferentialgetriebesInfo
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D1/00—Control of position, course, altitude or attitude of land, water, air or space vehicles, e.g. using automatic pilots
- G05D1/02—Control of position or course in two dimensions
- G05D1/0206—Control of position or course in two dimensions specially adapted to water vehicles
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- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
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- B66C13/54—Operator's stands or cabins
-
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
28. NOVEMBER 1927
28. NOVEMBER 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 c GRUPPE
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*).
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Oktober 1923 ab.
Bei vielen Steuereinrichtungen für elektrischen Antrieb, wie Krane, Bootswinden usw.,
ist es erwünscht, daß der Antriebsmotor sich nur so lange in derselben Richtung bewegt,
als der Steuernde die Kurbel des Steuerapparates bewegt, und daß er sich stets selbsttätig
abstellt, sowie der Steuerapparat festgehalten wird. Einrichtungen, welche dieser Forderung
genügen, sind bekannt, und zwar wird dazu meistens ein Differentialgetriebe benutzt, von
dem ein Element den Anlasser bewegt, während ein zweites Element des Getriebes bisher
entweder von dem antreibenden Motor oder von einem mit dem antreibenden Motor in gleichem Sinne arbeitenden Hilfsmotor
angetrieben wurde und so die Rückführung des Anlassers in die Nullstellung einleitete.
Die erste Art verlangte die mechanische Verbindung von Arbeitsmotor und Steuerapparat,
was bei großen Entfernungen zwischen beiden umständlich und auch nicht immer möglich war, während die zweite Art mittels
Hilfsmotors kostspielig und bei manchen Betrieben nicht zulässig war, wie z. B. bei Ruder-Steuerungen,
wo die magnetischen Felder des Hilfsmotors den in der Nähe des Steuerapparates aufgestellten Kompaß beeinflussen würden.
Gemäß der Erfindung wird nun das Element des Differentialgetriebes, welches den
Anlasser bewegt, durch Feder- oder Gewichtskräfte in der Nullstellung gehalten und
ein zweites Element des Differentialgetriebes durch eine Dämpfungseinrichtung in seiner
Bewegung gebremst. Wird nun die Steuerbewegung selbst auf ein drittes Element dieses
Getriebes übertragen, so erfolgt unter dem Einfluß der Dämpfung eine Verstellung des
Anlassers und gleichzeitig eine Energieaufspeicherung in der Feder oder den Gewichten,
welche beim Aufhören der Steuerbewegung eine selbsttätige Rückführung des Anlassers
auslöst.
Die Abb. 1 und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Vorder- und Seiten-
ansieht, und zwar für die Verwendung von Federkräften. Der Hebels eines Umkehranlassers
ist mit dem mittleren Zahnelement Z2 eines Differentialgetriebes verbunden;
das vordere Antriebsrad Z3 wird mittels eines Triebes und einer Kurbel k von Hand bewegt,
und das Gegenrad Z1 wird durch ein Windflügelwerk w gehemmt. Der Anlasserhebels
sowie das Rad Z2 sitzen lose auf ihren Achsen. Der Anlasserhebels wird außerdem
durch Federn/1; /2 mit einer gewissen Kraft
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Christian Krämer in Berlin-Pankow.
in seiner Nullstellung festgehalten, indem die Ringe r der gebogenen Druckstangen d mit
Vorspannung an den festen Anschlägen α anliegen. Wird jetzt durch die Kurbel k das
Rad Z3 in irgendeiner Richtung bewegt, so sucht sich das hintere Rad Z1 in entgegengesetzter
Richtung zu drehen; da es jedoch durch die Windflügel w gehemmt wird, so
muß sich das RadZ2 mit dem Anlasserhebels
ίο in der Richtung des Rades Z3 bewegen, und
zwar um so weiter, je schneller die Drehung des Rades Z3 erfolgt, da der Widerstand des
Windflügelwerkes mit der Geschwindigkeit der Bewegung zunimmt. Wird mit der Drehung
der Kurbel & aufgehört und diese festgehalten, so treibt die Federspannung den
Anlasserhebels in die Nullage zurück. Es wird hierbei also mit einfachsten Mitteln
eine Übereinstimmung der Steuerbewegung des Arbeitsmotors nach Größe und Richtung
erzielt ohne Verwendung eines Hilfsmotors oder einer mechanischen Verbindung zwischen
Motor und Anlaßvorrichtung.
Das Differentialgetriebe, das hier mit konisehen Zahnrädern gezeichnet ist, kann natürlich
durch irgendein anderes bekanntes Differentialsystem, wie Flachradgetriebe, Schraubensysteme
usw., ersetzt werden, und ebenso kann an Stelle des Windflügelwerkes ein Öldämpfer,
eine magnetische Wirbelstrombremse o. dgl. treten.
Claims (1)
- Patentanspruch:Anordnung zur selbsttätigen Rückführung von Steuereinrichtungen, insbesondere für elektrische Antriebe, mittels eines Differentialgetriebes, dadurch gekennzeichnet, daß dasjenige Element des Getriebes, welches das kraftauslösende Organ verstellt, durch Feder- oder Gewichtskräfte in der Nullstellung gehalten wird, und daß dasjenige Element des Getriebes, welches weder mit dem Antrieb der Steuereinrichtung noch mit der gesteuerten Vorrichtung verbunden ist, mit einer Dämpfungseinrichtung gekuppelt ist, deren Wirkung zweckmäßig mit der Geschwindigkeit der Bewegung zunimmt, wobei durch die Steuerbewegung unter dem Einfluß der Dämpfung der Anlasser verstellt und Energie in der Feder oder in den Gewichten aufgespeichert wird, die beim Aufhören der Steuerbewegung den Anlasser ohne Verwendung eines Rückdrehmotors in die Nullage zurückführt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA40753D DE453022C (de) | 1923-10-02 | 1923-10-02 | Anordnung zur selbsttaetigen Rueckfuehrung von Steuereinrichtungen, insbesondere fuer elektrische Antriebe, mittels eines Differentialgetriebes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA40753D DE453022C (de) | 1923-10-02 | 1923-10-02 | Anordnung zur selbsttaetigen Rueckfuehrung von Steuereinrichtungen, insbesondere fuer elektrische Antriebe, mittels eines Differentialgetriebes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE453022C true DE453022C (de) | 1927-11-28 |
Family
ID=6932133
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA40753D Expired DE453022C (de) | 1923-10-02 | 1923-10-02 | Anordnung zur selbsttaetigen Rueckfuehrung von Steuereinrichtungen, insbesondere fuer elektrische Antriebe, mittels eines Differentialgetriebes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE453022C (de) |
-
1923
- 1923-10-02 DE DEA40753D patent/DE453022C/de not_active Expired
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