DE213832C - - Google Patents

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DE213832C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D1/00Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines
    • F01D1/30Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines characterised by having a single rotor operable in either direction of rotation, e.g. by reversing of blades

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

kaiserliöhes
Die Erfindung bezieht sich auf Schaufeln für Dampf- und andere Turbinen, welche je nach der Drehrichtung vom Treibmittel in die Gebrauchsstellung gedrückt werden. Gemäß der Erfindung werden die Schaufeln aus nachgiebigem Blech hergestellt, das auch nachgiebig befestigt wird. Zweckmäßig nimmt man Blechstärken unter ι mm und gegebenenfalls mehrere Einzelbleche übereinander. Spannt
ίο man diese Schaufeln in einen Rahmen, und zwar so, daß sie nur an zwei gegenüberliegenden Seiten eingeklemmt sind, so werden die Bleche bei abwechselnder Beaufschlagung bzw. Umsteuerung leicht brüchig. Diese Erscheinung ist darauf zurückzuführen, daß bei der Hin- und Herbegung Falten und Mulden mit scharfen Knickungsflächen auftreten.
Diesem Übelstande zu begegnen, ist der weitere Zweck der Erfindung, und zwar ist das Schaufelblech ebenflächig gestellt und so befestigt, daß es bei abwechselnder Beaufschlagung nach der einen oder anderen Seite eine Mulde bilden kann. Zu diesem Zwecke wird die Schaufel in Form eines glatten Blech-Streifens mit zwei verdickten Seiten in zwei klammerförmige Speichen oder Querstege des Turbinenrades, sei es des Lauf- oder des Leitrades geschoben. Die Speichen tragen eine Höhlung und einen Schlitz, so daß die Schaufein im Ruhezustande die Form gewöhnlicher Stoßräder zeigen. Die Speichen haben eine so große Aussparung, daß sich die beiden Seiten zusammenziehen und so das Material hergeben können zur Bildung der Schaufelhöhle.
In der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht, und zwar stellt:
Fig. ι die Anordnung einer derartigen Schaufel im Querschnitt,
Fig. 2 bis 4 die Anordnung einseitig beweglicher Schaufeln bei einer Tangentialturbine,
Fig. 5 bis 7 die Anordnung zweiseitig beweglicher Schaufeln bei einer Achsialturbine dar.
In Fig. ι sieht man Querschnitte von Speichen eines achsial beaufschlagten Turbinenrades, welche innen hohl sind und zum Durchlassen der Schaufeln seitliche Schlitze tragen! Im Innern der Speichen verdickt sich die Schaufel zu Wulsten, so daß die Schaufel nicht quer zur Speiche aus dem Schlitz herausgezogen werden kann. Trifft Dampf auf die Fläche a, so wird sich dieselbe nach der einen oder anderen Seite biegen. und die Schaufelfläche bilden, da die seitlichen Wulste sich dicht vor den Schlitz legen und das Material, welches sich im Ruhezustande innerhalb der Speiche befindet, herausgezogen und mit zur Bildung der Schaufelhöhle benutzt wird. Sobald die BeaufscHagung von der einen Seite aufhört, wird die Schaufel sich wieder strecken, worauf die Beaufschlagung von der anderen Seite erfolgen kann. Würden die beiden Randverdickungen b und c der Schaufel α an den Schlitzen d und e der beiden Speichen fest gelagert sein, so würde sich bei Änderung der Beaufschlagung eine größere Materialfläche durch einen engeren Raum drängen müssen. Dieses würde zur Deformation des Bleches führen. .
Die Schaufel kann auch einseitig unverschiebbar befestigt sein. In diesem Falle ist es erforderlich, auf der anderen Seite so viel Material zuzugeben, als zur Bildung der
Schaufelmulde notwendig ist. Letztere Anordnung ist auch in den Fig. 2 bis 4 gezeigt, wo die Befestigung tangential beaufschlagter Schaufeln bzw. Turbinenräder dargestellt ist. Die Schaufel α ist an der Außenseite fest, und zwar höchstens um einen Quersteg beweglich angeordnet, ohne sich jedoch in ihrer Längsrichtung verschieben zu können. Die Turbinenräder haben im Innern eine Aussparung/, in welche sich das Schaufelmaterial im Ruhezustande bzw. während der Umkehr hineinschiebt. Die Befestigungsstellen der Schaufeln können so durchbrochen oder bearbeitet sein, daß sie zur Schaufelbildung beitragen.
Das beste Material für derartig beweglich angeordnete Schaufeln scheint dünner Federstahl in mehreren Lagen zu sein, der an den Rändern aufgerollt wird, um die nötigen Verdickungen für den. Halt der Fläche zu bilden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Durch das Treibmittel umzulegende Schaufeln für umsteuerbare Turbinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln aus elastischen Blechen oder Geweben bestehen, in der Ruhestellung gerade Flächen bilden und erst durch das Treibmittel durchgebogen werden.
  2. 2. Ausführungsform der Schaufeln nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln am Treibmitteleintritts- und -austrittsende verschiebbar gelagert sind, so daß bei der Beaufschlagung der im Ruhezustande geraden Schaufeln, deren mit Wulsten versehene Enden zwecks Bildung der gebogenen Schaufelform sich in Schlitzen des Radkranzes gegeneinander verschieben.
  3. 3. Ausführungsform der Schaufeln nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln an der Peripherie eines Tangentialrades drehbar befestigt sind, daß dagegen die inneren Teile der Schaufeln in der Ruhestellung in Aussparungen des Radkranzes hineinragen, aus denen die Schaufelbleche durch das Treibmittel herausgezogen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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