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Schaltanordnung zum Bilden von zeitlich aufeinanderfolgenden Gruppensignalen
aus Empfangssignalen, insbesondere in der Wasserschalltechnik.
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Die Erfindung betrifft eine Schaltanordnung zum Bilden von zeitlich
aufeinanderfolgenden Gruppensignalen in der Peiltechnik, insbesondere in der Wasserschalltechnik9
vorzugsweise bei einer Empfangsanlage für in einer ebenen Wellenfront einfallende
Signale, für eine momentan wirksame, von einander benachbarten, sich ggfl. überlappenden
Gruppencharakteristiken, aus Empfangssignalen, die von jeweils einer Anzahl einander
benachbarter Wandler aus einer größeren Vielzahl von Wandlern der Empfangsanlage
herrühren, durch quantisierte, unterschiedliche zeitliche Verzögerungen, die einerseits
durch geometrische Anordnung der Wandler an der Empfangsanlage und andererseits.
durch die Ausbreitungsgeschwindigkeit der einfallenden Signale im ubertragungsmedium
bedingt sind, unter Verwendung eines Speichers mit Schaltanordnungen zum Einlesen
und gezielten Auslesen von Empfangs signalen und eines nachgeschalteten Addierwerks,
an dessen Ausgang nacheinander die Gruppensignale der Gruppencharak teristiken erscheinen
Es
ist aus der USA-Patentschrift NrO 3,039,094 bekannt, die Einfallsrichtung von auf
Wandler einer Empfangsanlage in ebener Wellenfront einfallenden Signalen durch Bilden
von Gruppensignalen auszuwerten, indem die durch die Wandler in elektrische Größen
gewandelten Signale als Empfangssignale begrenzt und dann parallel im Rhythmus einer
Taktfrequenz in Speicher in Form von Schieberegistern oder Magnetkernspeichern eingelesen
werden, um derartige zeitliche Verzögerungen für die Empfangssignale der einzelnen
Wandler zu erzielen, daß die Wandler elektrisch auf eine Gerade, eine Referenzlinie
senkrecht zur Richtung der einfallenden Signale, kompensiert werden und somit eine
gewünschte Gruppencharakteristik bilden können. Aus dem Speicher werden hierfür
aus Speicherpositionen, deren Lage bei vorgegebener Taktfrequenz den notwendigen
zeitlichen Verzögerungen entsprechen, die verzögerten Empfangssignale ausgelesen
und zu den Gruppensignalen aufsummiert0 Nach der deutschen Auslegemchrift Nummer
1 278 891 (entsprechend der britischen Patentschrift Nr. 1,075,375) ist es auch
schon bekannt, verzögerte, begrenzte Empfangssignale bei Ver-endunS eines Magnetkernspeichers
direkt mit einer einzigen Leseleitung auszulesen. Hie@@@@@@@@@ in jeder Reihe es
Magnetkernspeichers in einem ersten Speicherkern nach einander leber orschatungen
die begrenzten Empfangssignale
an jedem Wandler jeweils innerhalb
eines Zeitintervalls eingelesen und gleichzeitig die begrenzten Empfangssignale
im Magnetkernspeicher nacheinander in jeder der Reihen in eine nächste Spalte übertragen.
Je ein Lesedraht ist durch je einen Magnetkern jeder Reihe und derjenigen Spalte
geführt, die der notwendigen zeitlichen Verzögerung für die Richtung einer gewünschten
Gruppencharakteristik entspricht.
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Am Ausgang jedes Lesedrahtes erscheinen nacheinander die verzögerten
Empfangssignale, die aufintegriert die Gruppensignale der gewünschten Gruppencharakteristik
darstellen.
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Der Lesedraht, an dem das größte Gruppensignal auftritt, enthält die
Gruppencharakteristik, die in Richtung der einfallenden Signale weist.
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Der wesentliche Nachteil bei diesen beiden Schaltanordnungen zur Auswertung
der Empfangssignale liegt darin1 daß die Amplitudeninformation durch Begrenzung
verloren ist, wodurch der sogenannte Antennengewinn, die Bündelung der Gruppencharakteristik,
nur gering ist. Es ist zwar in der deutschen Auslegeschrift Nummer 1 278 391 auch
eine modifizierte Schaltanordnung angegeben, die diesen Nachteil durch eine Umkodierung
der Empfangssignale, beispielsweise durch eine Analog-Digital-Wandlung, beseitigen
soll; der zusätzliche Bedarf an gleich aufgebauten Magnetkernspeichern entspricht
dann der Stellenzahl des umkodierten Signals und ist somit sehr groß.
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In der USA-Patentschrift Nr. 3,356,989 ist bei gleicher Aufgabenstellung
eine Umkodierung gemäß einer Deltamodulation vorgeschlagen, wodurch der Bedarf an
Speichern zwar vermindert ist, da nun als zeitliche Verzögerung für die umkodierten
Empfangssignale jeweils nur ein Schieberegister für jeden Wandler vorgesehen sein
muß, wobei aber die Länge der Schieberegister,bei vorgegebener Taktfrequenz, nicht
nur für jeden Wandler verschieden ist, sondern auch noch variiert werden muß, wenn
unterschiedlich gerichtete Gruppencharakteristiken gebildet werden sollen. Über
Torschaltungen, die ihrerseits abhängig von der Anzahl der gewünschten Gruppencharakteristiken
angesteuert werden müssen, werden die umkovierten Empfangssignale in Schieberegister
eingespeist.
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Die umkodierten, verzögerten Empfangssignale am Ausgang der Schieberegister
werden einem Addierer zugeführt, der über heitere Torschaltungen mit Demodulatoren
für die einzelnen Gruppensignale der verschiedenen Gruppencharakterist iken verbunden
ist.
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Stets ist bei diesen genannten bekannten Schaltanordnungen mindestens
für jeden einzelnen Wandler eine separate zeitliche Verzögerung mit Einlesestelle
für das jeweilige Empfangssignal an diesem Wandler vorgesehen. Der Speicheraufwand
ist daher verhältnismäßig hoch. Alle Wandler sind entweder direkt oder über Torschaltungen
stets mit je ei-ner
Einlesestelle des Speichers verbunden, über
die die Empfangssignale gleichzeitig oder nacheinander eingelesen werden.
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Durch Auslesen und Addieren wird das Gruppensignal für jede Gruppencharakteristik
gewonnen.
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Es ist nach der britischen Patentschrift Nr. 1 212 106 ferner schon
bekannt (entsprechend der deutschen Offenlegungsschrift Nr. 1 616 223), für Empfangssignale
zum Bilden von Gruppensignalen für benachbarte Gruppencharakteristiken nur einen
einzigen Speicher für entsprechende zeitliche Verzögerungen zu benutzten2 also nicht
mehr jeweils ein für jeden einzelnen der Wandler, um den gesamten Schaltaufwand
bei Verwendung einer kreisförmigen Anordnung von Wandlern wesentlich zu verringern.
Analoge Empfangssignale der Wandler einer Gruppe, von denen je zwei symmetrisch
zur Richtung der zu bildenden-Gruppencharakteristik liegen, werden in äquidistante
Eingänge einer analogen Verzögerungsleitung eingespeist, an deren einaigemAusgang
das aufsummierte Gruppensignal nach einer gesamten Verzögerungszeit erscheint.'
die sich ergibt aus dem Abstand zwischen dem zuerst die einfallende Wellenfront
empfangenden Wandler und der Referenzlinie senkrecht zur Richtung der zu bildenden
Gruppencharalfteristik. Um zyklisch nacheinander Gruppensignale benachbarter Gruppencharakteristiken
zu erhalten, werden die Verbindungen zwischen Wandlern einer gruppe
und
den Eingängen der Verzögerungsleitung durch ein Schalterfeld hergestellt, das nach
Erhalt des ersten Gruppensignals, zyklisch um einen Wandler verschoben, die nächste
Gruppe von Wandlern mit den Eingängen verbindet. Die Verzögerungsleitung hat also
so viele Einlesestellen, wie eine Gruppe Wandler aufweist. Am Ausgang der Verzögerungsleitung
erscheinen nacheinander die Gruppensignale, die jeweils in um einen durch den Abstand
zweier benachbarter Wandler gegebenen Winkel verschobene, radiale Richtungen weisen
Ein Zugriff zu den einzelnen verzögerten Empfangssignalen ist nachteiligerweise
jedoch hier nicht möglich, wodurch beispielsweise eine Korrelation von verzögerten
Empfangssignalen benachbarter Wandler bei dieser Schaltanordnung nicht durchzuführen
ist.
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Eine analoge Verzögerungsleitung besteht üblicherweise aus hintereinandergeschalteten,
frequenzabhängigen Vierpolen und muß nach ihrem Zusammenbau sorgfältig abgeglichen'und
geprüft werden. Eine digitale Verzögerung in Form von Magnetkernspeichern oder Schieberegistern
hat demgegenüber den großen Vorteil, ohne Ableich sofort, aus der Fertigung kommend
einsatzbereit zu sein. Außerdem ist die Fertigung von Schieberegistern in integrierter
Schaltungstechnik unvergleichlich billiger, als die analoger Verzögerungsleitungen.
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Der Platzbedarf für analoge Verzögerungen ist sehr viel
größer
als für Schieberegister oder Magnetkernspeicher, die bei gleicher Genauigkeit die
gleichen Verzögerungszeiten liefern.
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Die deutsche Offenlegungsschrift Nr. 2 029 712 gibt eine Vorrichtung
mit nur einem Schieberegister zur zeitlichen Verzögerung von Empfangssignalen an.
Die Empfangssignale einer Gruppe von Wandlern werden gleichzeitig zu äquidi.
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stanzen Zeiten, die von einem Taktgeber vorgegeben werden, abgefragt,
umkodiert, beispielsweise nach einem Binärkode, und Torschaltungen zugeführt0 Ein
Schieberegister, das mit seinem Takteingang ebenfalls mit dem Taktgeber verbunden
ist, enthält ein Signal "log1", das mit der Taktfrequenz'umläuft.
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Das Schieberegister liefert die notwendigen Verzögerungen durch Erscheinen
des Signals Illog1?I" an einem seiner Aus gänge. Diese Ausgänge sind mit Torschaltungen
verbunden und schalten die kodierten Empfangssignale dann durch, wenn die Wellenfront
den zugehörigen Wandler erreicht hat. Die Torschaltungen sind mit einem Addierer
verbunden, an dessen Ausgang nach Dekodierung das Gruppensignal dieser Gruppencharakteristik
erscheint. Pro Gruppencharakteristik sind je weils mehrere Torschaltungen und ein
Addierer vorgesehen.
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Das größte Gruppensignal gibt die Richtung des auf die Wandler einfallenden
Signals an.
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Diese Schaltanordnung zeichnet sich zwar durch große Einfachheit im
Speicherteil aus, ihr entscheidender Nachteil liegt aber in der Vielzahl der Analog-Digital-Wandler,
die gleich der Vielzahl der Wandler der gesamten Empfangsanlage sein muß, und in
der Zahl der Addierer, die gleich der Zahl der zu bildenden Gruppensignale sein
muß.
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Zusammenfassend zeigt sich, daß die zahlreichen schon bekannten Lösungsvorschläge
zum vorliegenden Problem hinsichtlich der praktischen Anwendbarkeit noch erhebliche
Nachteile aufweisen; so ist es bei der Verarbeitung von Empfangssignalen zum Bilden
von Gruppensignalen zum Erkennen der Richtung einfallender Signale durch Gruppencharakteristiken,
die in verschiedene Richtungen weisen, von Nachteil, die zeitlichen Momentanwerte
der Empfangssignale durch Begrenzung zu verlieren. Andererseits ist es bei Berücksichtigung
der Momentanwerte nachteilig, eine analoge Verzögerungsleitung zu benutzen, da sie
in der obenbeschriebenen Ausführung einen Zugriff zu den einzelnen verzögerten Empfangssignalen
nicht gestattet. Bei Umkodierung der Empfangssignale jedes einzelnen Wandlers ist
pro Wandler ein Kodierer und pro Gruppencharakteristik ein Dekodierer vorzusehen,
womit im allgemeinen die der Vielzahl der Wandler gleiche Vielzahl digitaler Speicher
sich um die Zahl der Stellen der digitalen Umkodierung vergrößert. In der Regel
ist ferner die Zahl der
Addierer und der Dekodierer abhängig von
der Zahl der zu bildenden Gruppensignale, so daß die bekannten Lösungen gewichtige
Nachteile entweder hinsichtlich des erfarderlichen schaltungstechnischen Aufwands
oder hinsichtlich der Beschränkung der Signalverarbeitungsmöglichkeiten aufweisen.
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Es ist demzufolge Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Schaltanordnung
anzugeben, die bei erträglichem schaltungstechnischen Aufwand das Bilden von Gruppensignalen
einander benachbarter Gruppencharakteristiken ermöglicht und dabei nicht nur Phaseninformation,
sondern auch Spannungsverläufe der Empfangssignale über der Zeit, also ihre Momentanwerte,
berücksichtigt, und für weitere Signalaufbereitungen dabei einen Zugriff zu beliebig
verzögerten Empfangssignalen stets ermöglicht0 Zum Lösen dieser Aufgabe ist von
der Uberlegung ausgegangen worden, daß bei Schaltanordnungen nach dem Stand der
Technik der schaltungstechnische Aufwand u. a. wesentlich durch die Addierer für
jedes der gewünschten Gruppensignale bedingt ist. Es galt, eine Lösung -zu finden,
bei der für sämtliche Gruppensignale ein und dasselbe Addierwerk benutzt wird, wobei
zugleich anzustreben war, bei digitaler Verarbeitung der Empfangssignale nur einen
einzigen Kodierer und Dekodierer zu benötigen.
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Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst worden durch eine
Eingangsschaltanordnung
zur wiederholten, aufeinanderfolgenden Abfrage des jeweiligen momentanen Empfangssignals
jedes einzelnen der Wandler der Vielzahl m in benachbarter Reihenfolge der m Wandler
und zum Einlesen dieser Empfangssignale über eine Einlesestelle nacheinander in
gleicher Reihenfolge in ein und denselben Speicher, innerhalb dessen jedes eingelesene
Empfangssignal schrittweise nacheinander bezüglich der Einlesestelle entfernter
liegende Speicherpositionen einnimmt und dessen Volumen an Speicherpositionen mindestens
und vorzugsweise bestimmt ist durch die maximale zeitliche Verzögerung für das zuerst
abgefragte Empfangssignal, und durch eine Ausgangsschaltanordnung zum zerstörungsfreien
Auslesen abgespeicherter Empfangssignale von benachbarten Wandlern der Anzahl n
aus Speicherpositionen, die bezüglich der Einlesestelle den notwendigen zeitlichen
Verzögerungen entsprechen, wobei der Ausgangsschaltanordnung das Addierwerk nachgeschaltet
ist, an dessen Ausgang nacheinander di Gruppensignale aus jeweils n Empfangssignalen
anstehen.
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Die Momentanwerte der Empfangssignale an der Vielzahl m der Wandler
werden nach dieser Erfindung wiederholt zeitlich nacheinander in benachbarter Reihenfolge
mit einer Taktfrequenz abgefragt, die doppelt si ; ist, wie eine maximal zu verarbeitende
Empfangsfrequenz multipliziert mit der t Vielzahl m der Wandler. Dib einzelnen abgefragen,
zeitlich
seriell vorliegenden Momentanwerte werden nacheinander
in gleicher Reihenfolge über nur eine Einlesestelle in einen nur einreihigen Speicher
(also nicht mehr eine Speicherreihe pro Wandler) mit der gleichen Taktfrequenz derart
eingelesen, daß jeweils der zuletzt abgefragte Momentanwert in die erste Speicherposition
des Speichers hinter der Einlesestelle gelangt; der bis dahin dort eingespeicherte
Momentanwert rückt zugleich in die nächste Speicherposition, und alle älteren Momentanwerte
rücken ebenfalls in eine nächste, der Einlesestelle entfernter liegende, Speicherposition.
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Sind die m Wandler beispielsweise kreisförmig angeordnet und wird
nur jeweils eine kleinere Anzahl n von'benachbarten Wandlern zum Bilden einer Gruppencharakteristik
herangezogen, so liegt eine Referenzlinie als Verbindung zwischen den beiden äußeren
der n Wandler senkrecht zur Richtung der zu erzielenden Gruppencharakteristik. Das
Lot von jedem Wandler auf diese Referenzlinie, dividiert durch die Ausbreitungsgeschwindigkeit
der einfallenden Signale im über tragungsmedium, ist gleich der notwendigen zeitlichen
Verzögerung für das Empfangssignal des Wandlers. Die maxiale zeitliche Verzögerung
bestimmt das für diese Lösung erfor derliche Volumen an Speicherpositionen im Speicher1
so daß das an einem Wandler zuerst abgefragte Empfangssignal am
Ende
der maximalen zeitlichen Verzögerung, meistens erst nach wiederholtem Abfragen dieses
Wandlers, in der letzten Speicherposition des Speichers enthalten ist. In der vorletzten
Speicherposition befindet sich gleichzeitig der Momentanwert des Empfangssignals
des benachbarten, also zweiten Wandlers in Abfragerichtung, das von diesem zweiten
Wandler vor einer Zeit empfangen wurde, die gleich der maximalen zeitlichen Verzögerung
abzüglich einer Schrittzeit zwischen-zwei Abfragezeiep**kten zweier benachbarter,
in Abfragerichtung liegender Wandler ist. Da sich die Wellenfront aber zwischen
den beiden AbfragezeitpuSften, also in der Schrittzeit, die gleich dem Reziprokwert
der Taktfrequenz ist, mit ihrer Ausbreitungsgeschwindigkeit in Richtung auf die
Referenzlinie fortbewegt hat, ist im allgemeinen der Momentanwert an diesem zweiten
Wandler von dem Momentan wert am ersten Wandler zur Zeit der Abfrage des ersten
Wandlers und auch von dem Momentanwert am ersten Wandler Zur Zeite der Abfrage des
zweiten Wandlers verschieden.
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Nach einer Zeit, die ggfl. erst nach wiederholtem Abfragen der Momentanwerte
der Empfangssignale am zweiten Wandler abgelaufen ist, erreicht die Wellenfront
diesen zweiten Wandler, so daß nun der Momentanwert seines Empfangssignals dem am
ersten Wandler zuerst abgefragten Momentanwert gleich ist. Gleiche Momentanwerte
sind zu verschiedenen Zeitpunkten einmal an allen Wandlern erschienen. Wenn das
erste
abgefragte Empfangssignal in die letzte Speicherposition
gelangt ist, sind diese gleichen Momentanwerte auch sämtlich in unterschiedlichen
Speicherpositionen des Speichers enthalten.
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Zum Bilden des Gruppensignals sind Abfragestellen an denjenigen n
Speicherpositionen vorgesehen, in denen gleichgroße Momentanwerte von n Wandlern
vorliegen, d. h. mit Speicherpositionen, die den notwendigen zeitlichen Verzögerungen
bezüglich der Einlesestelle entsprechen; oder anders ausgedrückt: die Abstände zwischen
den Abfragestellen entsprechen den Zeiten, die die Wellenfront braucht, den Weg
von einem Wandler zum nächstgelegenen Wandler in Ausbreitungsrichtung zurückzulegen.
Diese Abfragestellen werden durch die Ausgangsschaltanordnung mit einem Addierwerk
verbunden1 in dem das Gruppensignal für diese Gruppencharakteristik gebildet wird.
Die Gruppencharakteristik -weist in radiale Richtung und enthält die Empfangssignale
von n benachbarten Wandlern4ere-halbe Anzahl 0,5n jeweils beiderseits der Einfallsrichtung
der Wellenfront liegen.
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Anschließend, nach der Schrittzeit, die gleich dem Reziprokwert der
Taktfrequenz ist, befindet sich der zuerst abgefragte Momentanwert des Empfangssignals
des dem ersten Wandler in-Abfragerichtung benachbarten zweiten Wandlers
in
der letzten Speicherposition. Ebenfalls sind alle übrigen abgespeicherten Empfangssignale
eine Speicherposition weitergerückt. An allen mit Abfragestellen ausgestatteten
Speicherpositionen befinden sich nun die Momentanwerte derjenigen n Wandler, die
zum Bilden eines Gruppensignals einer der ersten Gruppencharakteristik benachbarten
Gruppencharakteristik herangezogen werden. Diese Gruppencharakteristik weist auch
wieder in radiale Richtung und ist gegen die erste um den Winkel zwischen benachbarten
Wandlern in Abfragerichtung verschoben.
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Nacheinander erscheinen somit am Ausgang des Addierwerks Gruppensignale
benachbarter Gruppencharakteristiken synchron mit der Abfrage der Momentanwerte
der Empfangssignale der Wandlerv » Die zeitlich aufeinanderfolgende Abfrage der
Empfangsignale an jedem der n Wandler erfolgt durch einen Abtaster, der vorzugsweise
als sogenannter Multiplexer in integrierter Schaltungstechnik realisiert ist. Der
Multiplexer schaltet gemäß einer Programmierung seiner Ansteuerschaltung, die durch
die Taktfrequenz gespeist wird, nacheinander seine Eingänge, die mit dem m Wandlern
verbunden sind, auf seinen einzigen Ausgang, der mit der Einlesestelle des Speichers
verbunden
ist. Der Speicher für die Momentanwerte ist beispielsweise ein Magnetband, oder
eine aus Vierpolen zusammengeschaltete Kette.
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Durch diese Art des Abfragens ist der große Vorteil gegeben, einen
Speicher realisiert-zu haben, der für sämtliche Wandler nur eine einzige Einlesestelle
aufweist, und der es dennoch gestattet, beliebig verzögerte Empfangssignale aller
Wandler aus den entsprechenden Speicherpositionen (durch entsprechend angeordnete
Magnettonköpfe oder Vierpolausgänge) auszulesen, ohne sie zu löschen. Nach dem Auslesen
ist dann eine Signalaufbereitung der einzelnen verzögerten Empfangssignale, beispielsweise
durch Korrelation, möglich. Außerdem wird in vorteilhafter Weise nur ein einziges
Addierwerk zum Bilden aller zeitlich aufeinanderfolgenden Gruppensignale für m benachbarte
Gruppencharakte ristiken benötigt.
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Diese erfindungsgemäße Lösung ist nicht auf Anwendungen einer bestimmten
Art von Speichern beschränkt, wie etwa nur analoger oder nur digitaler Speicher.
Um die Verwendung eines analogen Speichers mit den damit verbundenen, bekannten
Schwierigkeiten, wie Platzbedarf, Fertigungs- und Abstimmprobleme, auszuschließen,
wird in einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung dem Multiplexer ein einziger
Binär-
Kodierer in Form eines Analog-Digital-Wandlers nachgeschaltet,
der mit einem digitalen Speicher verbunden ist. Diese Weiterbildung hat für die
Praxis die besonderen Vorteile, bei geringem Platzbedarf mit billigen, standardisierten
Bauelementen viele Informationen verarbeiten zu können.
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Die einzelnen abgefragten Momentanwerte der Empfangssignale werden
nacheinander gemäß der Taktfrequenz, mit der auch der Multiplexer angesteuert wird,
digitalisiert. Die Bits je eines umkodierten Momentanwerts erscheinen entweder seriell
in der Schrittzeit, die der Zeit zwischen zwei Abfragezeitpunkten gleich ist, an
einem einzigen Ausgang des Analog-Digital-Wandlers oder, bei einer anderen Ausführungsform
parallel an parallelen Ausgängen eines Analog-Digital-Wandlers, dem ein digitaler
Speicher in Form eines Magnetkernspeichers oder von Schieberegistern nachgeschalet
ist.
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Bei einer seriellen Binärkodierung werden die Bits, die einen Momentanwert
darstellen, in der Schrittzeit über die Einlesestelle in den Speicher eingelesen,
der aus einer einzigen Kette von hintereinandergeschalteten Schieberegistern besteht.
Jedes Schieberegister weist so viele Speicherzellen auf, daß die digitalen Momentanwerte
aller Wandlern einem Abfragezyklus in ihm abgespeichert werden; besteht also die
Empfangsanlage aus m Wandlern und jeder Momentanwert aus
z bit,
so besitzt ein Schieberegister m . z Speicherzellen, wobei jeweils z zusammengehörende
Speicherzellen jetzt als eine Speicherposition bezeichnet werden und m Speicherpositionen
eine Speichereinheit bilden. Nachdem ein Abfragezyklus beendet ist, ist eine Umlaufzeit
vergangen, die gleich der m-fachen Schrittzeit ist, und der nächste Abfragezyklus
beginnt. Die Menge der hintereinandergeschalteten Schieberegister mit jeweils m
Speicherpositionen ist bestimmt durch die maximal benötigte zeitliche Verzögerung
für die Empfangssignale zum Bilden eines Gruppensignals.
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Die Ausgangsschaltanordnung ist zweckmäßigerweise in der Grundform
realisiert durch festvorgegebene Verbindungen der Eingänge eines binären Serienaddierers
mit denjenigen Ausgängen des Speichers, die zu Speicherpositionen gehören, die die
nötigen zeitlichen Verzögerungen für die einzelnen Empfangssignale an den n Wandlern
zum Bilden eines Gruppensignals aufweisen. Das Addie-rwerk in Form eines binären
Serienaddierers liefert über einen einzigen Digital-Analog-Wandler die dekodierten,
zeitlich aufeinanderfolgenden h GruppensignåIe für einander benachbarte Gruppencarakteristiken.
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Bei einer Umkodierung der Momentanwerte zu z parallel anste-
henden
Bits, die beim heutigen Stand der Schaltungstechnik weniger Zeit als eine Umkodierung
in serielle Bits benötigt, werden die parallelen Ausgänge eines Analog-Digital-Wandlers
mit parallelen Ketten hintereinandergeschalteter Schieberegister, als dem digitalen
Speicher, verbunden. Jedes Schieberegister weist nun m Speicherzellen auf, und parallele
Schieberegister bilden eine Speichereinheit mit m Speicherpositionen. Die den zeitlichen
Verzögerungen für die Empfangssignale der n Wandler entsprechenden Speicherpositionen
sind je mit z Eingängen eines binären Paralleladdierers verbunden, dem ein einziger
Dekodierer in Form eines Digital-Analog-Wandlers nachgeschaltet ist. Die Verbindungen
zwischen den entsprechenden Speicherpositionen und den Paralleladdierernstellen
die Ausgangsschaltanordnung dar.
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Am Ausgang des Dekodierers erscheinen wieder nacheinander die Gruppensignale
für die benachbarten Gruppencharakterist iken.
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Stets ist es in der Schaltungs- und Verdrahtungstechnik von großem
Vorteil, Bedarf an Leiterbahnen zu reduzieren.
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Speziell bei der Verwendung von Bausteinen der integrierten Schaltungstechnik
ist dies anzustreben, da der Platzbedarf der Bausteine nur sehr klein, der Platzbedarf
an Leiterbahnen auch bei Verwendung einer Schaltungstechnik mit gedruckter Verdrahtung
im Verhältnis dazu groß ist.
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In einer Weiterbildung der Erfindung wird der Bedarf an Leiterbahnen
zwischen dem Speicher und dem Addierwerk stark reduziert, indem für jedes Gruppensignal
zwei Teilsignale gebildet werden. Für jede zu bildende Gruppencharakteristik liegen,
insbesondere bei kreisförmiger Anordnung der Wandler, jeweils zwei Wandler der Gruppe
aus n Wandlern symmetrisch zur Richtung der Gruppencharakteristik, so daß die Empfangssignale
dieser zwei Wandler die gleiche zeitliche Verzögerung benötigen. Addiert man nun
die zeitlich richtig verzögerten Empfangssignale jeweils derjenigen Wandler, die
als Halbgruppe auf einer Seite von der Richtung der Gruppencharakteristik liegen,
so erhält man zwei gleiche Teilsignale des Gruppensignals. Zur Einsparung von Leiterbahnen
werden nun die Empfangssignale mit den gleichen zeitlichen Verzögerungen an nur
einer Speicherposition abgegriffen, da sie aber von zwei verschiedenen Wandlern
stammen und zu zwei verschiedenen Abfragezeiten abgefragt und eingespeichert wurden,
sind hinsichtlich der Verarbeitung im Addierwerk besondere Maßnahmen zu treffen.
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Zu einem bestimmten Zeitpunkt liegen an den Ausgängen aller Speichereinheiten
des Speichers die zu einem einzigen Wandler gehörenden Momentanwerte als Bits vor,
die zu den verschiedenen Abfragezeiten von diesem Wandler empfangen werden, wobei
zwischen den einzelnen Abfragezeiten jeweils die Um-
laufzeit,
die gleich der m-fachen Schrittzeit ist, liegt.
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Nach der Schrittzeit, die stets zwischen der Abtastung zweier benachbarter
Wandler liegt, erscheinen an denselben Ausgängen der Speichereinheiten die zu dem
in Abfragerichtung benachbarten Wandler gehörenden Momentanwerte Nach einer Zeit
0,5n dividiert durch die Taktfrequenz, genannt die Halbgruppenzeit, das heißt dann,
wenn der Abtaster den letzten Wandler der betrachteten Halbgruppe abgefragt hat,
sind die Empfangssignale der 0,5n Wandler zum Bilden eines Teilsignals nacheinander
an den Ausgängen aller Speichereinheiten erschienen. Der Abtaster tastet danach
Wandler ab, deren Empfangssignale nicht zum Bilden dieses einen Gruppensignals herangezogen
werden. Nach einer Zeit (m - n) geteilt durch die Taktfrequenz, also nach der Zeit,
die gleich der Umlaufzeit abzüglich der doppelten Halbgruppenzeit ist, gelangt der
Abtaster an den ersten Wandler der anderen Halbgruppe aus 0,5n Wandlern zum Bilden
des zweiten Teilsignals desselben Gruppensignals Innerhalb der Halbgruppenzeit werden
nun auch diese O,5n Wandler abgetastet, und die Momentanwerte ihrer Empfangssignale
erscheinen zu den verschiedenen Abfragezeiten an den Ausgängen der Speichereinheiten.
Es werden nun nur die Ausgänge derjenigen Speichereinheiten, die den zeitlichen
Verzögerungen für die Empfangssignale der jeweils 0,5n Wandler
beiderseits
der betrachteten Richtung entsprechen, als Ausgänge des Speichers herausgeführt.
Die Anzahl der zu beschaltenden Ausgänge oder Abfragestellen des Speichers für ein
komplettes Gruppensignal, bestehend aus zeitlich richtig verzögerten Empfangssignalen
der n Wandlerlist also auf die Hälfte reduziert.
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Zwei unterschiedliche Wege zum Bilden der Teilsignale erweisen sich
bei dieser Weiterbildung der Erfindung als besonders vorteilhaft, nämlich eine Summation
der einzelnen nacheinander an den Ausgängen entsprechender Speichereinheiten als
Ausgänge des Speichers auftretenden digitalisierten Momentanwerte für jedes Teilsignal
entweder gleichzeitig nach der Halbgruppenzeit oder innerhalb der Halbgruppenzeit
schrittweise von Speichereinheit zu Speichereinheit vorzunehmen.
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Für die gleichzeitige Summation werden jeweils die Ausgänge der entsprechenden
Speichereinheiten mit weiteren Schieberegistern verbunden, deren Speicherkapazität
sich zwischen zwei benachbarten um jeweils eine Speicherzellen-Einheit unterscheiden.
Bei einer parallelen Binärkodierung ist eine Speicherzell-en-Einheit indentisch
mit einer Speicherzelle und bei einer seriellen Binärkodierung ist eine Speicherzellen-Einheit
identisch mit z hintereinandergeschalteten Speicherzellen. Zum Bilden des ersten
Teilsignals ist
die letzte Speichereinheit über das Schieberegister
mit der größten Speicherkapazität und der Eingang des Speichers direkt mit einem
Teiladdierer im Addierwerk verbunden. Das Schieberegister mit der größten Speicherkapazität
bewahrt das am längsten verzögerte Empfangssignal für die Halbgruppenzeit abzüglich
der Schrittzeit auf, weil erst dann das letzte Empfangssignal zum Bilden des ersten
Teilsignals am Eingang des Speichers ansteht. Alle übrigen Ausgänge des Speichers
sind über die entsprechend jeweils kürzeren Schieberegister ebenfalls mit dem Teiladdierer
verbunden1 an dessen Ausgang nach der Halbgruppenzeit das erste Teilsignal erscheint.
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Das zweite Teilsignal wird in gleicher Weise gebildet, indem das Schieberegister
mit der größten Speicherkapazität nun mit dem Eingang des Speichers und der Ausgang
der letzten Speichereinheit direkt mit einem zweiten Teiladdierer für das zweite
Teilsignal verbunden ist. Nachdem das erste Teilsignal nach der Halbgruppenzeit
am Ausgang des ersten Teiladdierers erschienen ist, werden vom Abtaster Wandler
abgetastet, die zum Bilden des ersten Gruppensignals nicht hinzugezogen werden.
Nach der Zeit, die bezogen auf den Zeitpunkt des zuerst abgefragten n dlers gleich
der Umlaufzeit abzüglich der,, doppelten Halbgruppenzeit ist, erscheint nun das
erste1 zum Bilden des zweiten Teilsignals benötigte
Empfangssignal
am Eingang des Speichers. Dieses Empfangssignal wird im Schieberegister mit der
größten Speicherkapazität für die Dauer der Halbgruppenzeit abzüglich der Schrittzeit
aufbewahrt, weil erst dann am Ausgang der letzten Speichereinheit des Speichers
das Empfangssignal des letzten Wandlers zum Bilden des zweiten Teilsignals mit der
entsprechenden größten zeitlichen Verzögerung erscheint. Am Ausgang des zweiten
Teiladdierers erscheint das zweite Teilsignal um die Umlaufzeit abzüglich der Halbgruppenzeit
später als das erste Teilsignal. Zum Bilden des Gruppensignals wird das erste Teilsignal
für diese Zeit in einer weiteren Verzögerungsschaltung gespeichert und dann einem
Endaddierer zugeführt, dessen zweiter Eingang direkt mit dem zweiten Teiladdierer
für das zweite Teilsignal verbunden ist. Die beiden Teiladdierer und der Endaddierer
zusammen bilden das Addierwerk, das ausgangsseitig über einen Binär-Dekodierer in
Form eines Digital-Analog-Wandlers die zeitlich aufeinanderfolgenden Gruppensignale
aufweist.
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Dieses gleichzeitige Aufsummieren eines digitalen Teilsignals hat
den Vorteil, daß nur ein einziger Teiladdierer pro Teilsignal benötigt wird, der
in der Schrittzeit die Addition parallel vornimmt, Bei der Alternativ-Lösung des
schrittweisen Aufaddierens
der beiden Teilsignale besteht das Addierer
aus zwei Teiladdierern mit (0,5n-1')Schritt-Teiladdierern und dem Endaddierer. Die(O,Sn-l)
Schritt-Teiladdierer eines Teiladdierers sind über ein Verzögerungsglied mit einer
Verzögerung, die gleich der Schrittzeit ist, aneinandergereiht, indem das Verzögerungsglied
jeweils zwischen Ausgang des einen Schritt-Teiladdierers und einem Eingang des nächsten
Schritt-Teiladdierers liegt.
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Zum Bilden des ersten Teilsignals ist der erste der Schritt-Teiladdierer
des ersten Teiladdierers mit seinem einen Eingang über das Verzögerungsglied mit
der letzten Speichereinheit und mit seinem anderen Eingang mit der Speichereinheit
für die zweitlängste zeitliche Verzögerung verbunden.
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Die anderen Schritt-Teiladdierer sind mit ihren freien Eingängen in
ihrer Reihenfolge mit den Speichereinheiten für immer kürzere zeitliche Verzöge-runnFdeZer
letzte Schritt-Teiladdierer mit dem Eingang des Speichers zusammengeschaltet. Sein
Ausgang ist der Ausgang des Teiladdierers für das erste Teilsignal, das in der Verzögerungsschaltung
für die Umlaufzeit abzüglich der Halbgruppenzeit gespeichert und anschließend dem
Endaddierer zugeführt wird.
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Zum Bilden des zweiten Teilsignals ist der erste Schritt-Teiladdierer
des zweiten Teiladdierers mit seinem einen
Eingang über das Verzögerungsglied
mit dem Eingang des Speichers verbunden und mit seinem zweiten Eingang mit dem Ausgang
der Speichereinheit für die nächst längere zeitliche Verzögerunge Die nächstfolgenden
Schritt-Teiladdierer sind mit ihren noch unbeschalteten Eingängen mit den Ausgängen
der gleichen Speichereinheiten für nächst längere zeitliche Verzögerungen, und der
letzte Schritt-Teiladdierer mit dem Ausgang der letzten Speichereinheit verbunden.
Der Ausgang des letzten Schritt-Teiladdierers ist der Ausgang des zweiten Teiladdierers
und liefert das zweite Teilsignal.
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Zwischen den einzelnen Schritt-Teiladdierern liegen jeweils Verzögerungsglieder
mit der Schrittzeit als Verzögerung, da nach jeder Summierung jeweils erst das nächste
zu summierende Empfangssignal des als nächsten abgetasteten Wandlers nach einer
Schrittzeit am Ausgang der Speichereinheit erscheint, die der zeitlichen Verzögerung
für diesen Wandler entspricht. Dieses am Ausgang der Speichereinheit erscheinende
Empfangssignal wird dann zur vorher gebildeten Summe zuaddiert.
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Die Alternative des schrittweisen Aufaddierens ermöglicht beim derzeitigen
Stand der Schaltungstechnik die Verarbeitung binärer Signale mit einer wesentlich
größeren Zahl an Bits in sehr viel kürzeren Zeiten, als das gleichzeitige
parallele
Aufsummieren, bei dem nicht nur zwei sondern 0,5n Signale gleichzeitig summiert
werden. Es kommt auf die aktuelle Aufgabenstellung an, welcher Art der Tei'laddition
der Vorzug zu geben ist.
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Das Bilden zweier Teilsignale, die einen definierten zeitlichen Abstand
zueinander einnehmen, gibt die vorteilhafte Möglichkeit1 den Störabstand, beispielsweise
durch Korrelation, zu verbessern, oder andere spezifische, an sich bekannte Signalaufbereitungen
anzuschließen, für die es nicht genügt, nur das komplette Gruppensignal am Ausgang
der Schaltanordnung zur Verfügung zu haben.
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Eine schärfere Bündelung einer Gruppencharakteristik,.kann bekanntlich
dadurch erzielt werden, daß die einzelnen Empfangssignale mit Staffelungswerten
bewertet werden, wie es z. Bo in dem Buch "Microwave Scanning Antennas", 1964, Academic
Press, New York, London, von R.C. Hansen nachzulesen ist.
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In der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden zu diesem Zweck, in einer
weiteren vorteilhaften Variante, die verzögerten Empfangssignale mit Staffelungswerten
in einem Hultiplizierwerk multipliziert und danach die Produkte als bewertete, verzögerte
Empfangssignale in beschriebener Weise addiert.
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Für einen Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung in ver-
schiedenen
Empfangsanlagen, mit unterschiedlicher geometrischer Anordnung der Wandler und somit
auch unterschiedlichen nötigen zeitlichen Verzögerungen für die Empfangssignale,
die dann anders sind als bei kreisförmiger Anordnung der Wandler, werden in einer
Weiterführung der Erfindung die Ausgänge aller Speichereinheiten des Speichers mit
einem steuerbaren Wahlschalter als Ausgangsschaltanordnung verbunden.
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Mit dem Wahlschalter ist eine Umschaltung der Eingänge des Multiplizierwerks
bzw. des Addierwerks auf unterschiedliche Speichereinheiten möglich, entsprechend
den nötigen zeitlichen Verzögerungen aufgrund der vorgegebenen geometrischen Anordnung
der Wandler. Weil die Staffelungswerte ebenfalls von der geometrischen Anordnung
der Wandler abhängig sind, ist es darüberhinaus zweckmäßig, den Wahlschalter mit
einem weiteren Umschalter zu koppeln, der zugleich die neu benötigten Staffelungswerte
in das Multiplizierwerk eingibt.
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Die besonderen Vorteile der erfindungsgemäßen Schalt anordnung liegen
darin, daß, aufgrund der zeitlich nacheinander erfolgenden Abtastung der momentanen
Empfangssignale der Wandler, nur ein einziger Speicher mit nur einer Einlesestelle
benötigt wird, und daß für eine digitale Verarbeitung nur ein einziger Binär-Kodierer
zur Anwendung kommt. Bei der digitalen Verarbeitung besteht der Speicher aus gleichlangen
Schieberegistern als Speichereinheiten, die beim seriellen
Umkodieren
sämtlich hintereinandergeschaltet sind. Für ein Umkodieren jedes Empfangssignals
in gleichzeitig vorliegendeEparallele Bits wird ein Speicher aus parallelen Ketten
von hintereinandergeschalteten, gleichlangen Schieberegistern zum Verzögern benutzt,
wobei eine parallele Umkodierung beim heutigen Stand der Schaltungstechnik der Umkodierer
in kürzerer Zeit erfolgen kann als eine serielle.
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Zum Bilden jedes Gruppensignals wird stets das gleiche Addierwerk
benutzt, an dessen Ausgang zeitlich nacheinander die Gruppensignale für benachbarte
Gruppencharakteristiken erscheinen. Die zeitliche Folge der Gruppensignale ist außerdem
vorteilhaft für eine Schirmbilddarstellung, indem, beispielsweise ein Zeiger auf
dem Bildschirm gemäß der Abtast-Taktfrequenz umläuft, dessen Leuchtlänge jeweils
der Größe der Gruppensignale gleicht. Radiale Stellungen der Leuchtlängen geben
dann Richtung und Intensität einfallender Signale an, wobei in an sich bekannter
Weise eine Bezugsrichtung auf dem Bildschirm eingeblendet wird.
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Außerdem ist es von Vorteil, daß die einzelnen verzögerten Empfangssignale
aus dem Speicher abgreifbar sind, so daß eine Verbesserung des Bündelungsmaßes der
Gruppencharakteristik durch Bewertung der einzelnen Empfangssignale mit Staffelungswerten
gegeben ist, die der vorgegebenen geometrischen Anordnung der Wandler angepaßt sind;
ebenso ist
eine Bildung von zeitlich aufeinanderfolgenden Teilsignalen
möglich, die durch geschickte Weiterverarbeitung eine Verbesserung des Störabstandes
ermöglicht. Derartige Weiterverarbeitungen sind in der analogen Technik in verschiedenen
Varianten bekannt.
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Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung in Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine kreisförmige Anordnung einer Vielzahl m von
Wandlern, Fig..2 ein Zeitdiagramm für quantisierte zeitliche Verzögerungen in Abhängigkeit
von nötigen zeitlichen Verzögerungen bei einer Anordnung der Wandler gemäß Fig.
1, Fig. 3 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Schaltanordnung, Fig. 4 eine
Ausführung gemäß Fig. 3 bei serieller Umkodierung von abgetasteten Empfangssignalen,
Fig. 5 eine Ausführung nach Fig. 4 mit zwei Teiladdierern zum Bilden zweier Teilsignale,
Fig.
6 eine Ausführung gemäß Fig. 3 bei paralleler Umkodierung von abgetasteten Empfangssignalen,
Fig. 7 eine Variante nach Fig. 5 zum gleichzeitigen. Addieren der Teilsignale, Fig.
8 eine Variante nach Fig. 6 zum schrittweisen Addieren zweier Teilsignale, Fig.
9 eine Weiterbildung des Blockschaltbildes nach Fig. 3 für verschiedene Empfangsanlagen
mit unterschiedlich angeordneten Wandlern, Fig. 10 eine Prinzipschaltung zur Approximation
eines Zwischenwertes zwischen zwei benachbarten, quantisierten zeitlichen Verzögerungen,
Fig. 11 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Schaltanordnung gemäß Fig. 3,
für sehr hohe Empfangsfrequenzen und Fig. 12 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen
Schaltanordnung gemäß Fig.'3 für eine Anzeige eines Teils von Gruppensignalen als
Sektor Fig. 1 zeigt schematisch eine kreisförmige Anordnung einer Vielzahl m von
Wandlern Wi(i = 1,...,m), als Empfangsanlage 1; zum Bilden einer Gruppencharakteristik,
die in Richtung Ri weist, wird eine Gruppe einander benachbarter Wandler W25 der
Anzahl n verwendet, wobei die .:rzahl n kleiner als
die Vielzahl
m ist. Die Gruppe der n Wandler W2j besteht aus zwei Halbgruppen Gr und Gl, die
beiderseits der Richtung Ri liegen und jeweils aus 0,5n Wandlern Wj bestehen.
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Zum Bilden einer Gruppencharakteristik, die in Richtung Ri = R1 weist,
werden die 0,5n Wandler Wj(j = 1,2,...,0,5n) der Halbgruppe Gr und die 0,5n Wandler
Wj(j = (m - 0,5n),...,m) herangezogen. Nachdem diese n Wandler W2j ein einfallendes
Signal einer Wellenfront aus der Richtung R1 empfangen haben, werden ihre Empfangssignale
für eine weitere Verarbeitung zeitlichen Verzögerungen tj(j = 1,2,...,0,5n) unterworfen.
Diese zeitlichen Verzögerungen tj sind einem Lot von jedem der n Wandler W2j auf
eine Referenzlinie Rri proportional, die senkrecht zur Richtung Ri liegt und eine
Verbindungslinie zwischen den äußeren der Wandler Wj bildet, die für die Richtung
R1 gleich den Wandlern W(0,5n) und W(m - 0,5n) sind. Die zeitlichen Verzögerungen
tj selbst erhält man dadurch1 daß jedes Lot durch die Ausbreitungsgeschwindigkeit
im Ubertragungsmedium dividiert wird.
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Zum Bilden einer Gruppencharakteristik in Richtung R2 werden wiederum
Empfangssignale von Wandlern W2j benutzt und zwar die der Wandler W2 bis W(O,5n
+ 1) und dervWandler W(m - 0,5n + 1) bis W(m +1)=W1.
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Die Empfangssignale der Wandler W(m - 0,5n + 1) bis W(O,5n + 1)
benötigen
wegen der kreisförmigen Anordnung der Wandler Wi die gleichen zeitlichen Verzögerungen
tj zum Bilden des Gruppensignals für die Gruppencharakteristik in Richtung R2, wie
die vorhergenannte Gruppe von n Wandlern Wj, da die Anzahl n der Wandler W2j für
jede Gruppe gleich ist und die Gruppencharakteristik in Richtung R2 ebenfalls in
radiale Richtung weist. Die Richtung R2 ist gegen die Richtung R1 um einen Winkel
0' in Drehrichtung 3 verschoben , der gleich dem Winkel zwischen zwei benachbarten
Wandlern W1, W2 ist.
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Bei der erfindungsgemäßen Weiterverarbeitung der Empfangssignale werden
die Wandler Wi nacheinander in Drehrichtung 3 immer wieder abgefragt. Eine Taktfrequenz
fTakt, die gleich dem Reziprokwert der Zeit zwischen zwei Abfragezeiten zweier benachbarter
Wandler Wi/W(i + 1) ist und im Folgenden als Schrittzeit5/ bezeichnet ist, ist wenigstens
doppelt so groß wie eine maximal auszuwertende Empfangsfrequenz einfallender Signale
multipliziert mit der Vielzahl m der Wandler Wi.
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Fig. 2 zeigt ein Zeitdiagramm realisierbarer zeitlicher Vertv zögerungen
in Abhängigkeit von nötigen zeitlichen Verzögerungen tjnfür die Empfangssignale
an den n kreisförmig angeordneten Wandlern W2j zum Bilden einer Gruppencharakte-
ristik,
wenn nur quantisierte zeitliche Verzögerungen tv realisierbar sind, die ganzzahlige
Vielfache einer zeitlichen Verzögerungseinheit sind. Als diese zeitliche Verzögerungseinheit
ist die Schrittzeit< multipliziert mit der Vielzahl m gewählt, die im Folgenden
als Umlaufzeit T bezeichnet wird.
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Die Umlaufzeit T ist diejenige Zeit, die verstrichen ist, bis alle
m Wandler Wi einmal abgetastet worden sind, also bis ein Abfragezyklus beendet ist.
Auf einer in dem Zeitdiagramm eingezeichneten Winkelhalbierenden H des Koordinatensystems
liegen alle die Punkte, bei denen die notwendigen zeitlichen Verzögerungen tj gleich
den realisierbaren zeitlichen Verzögerungen tv sind. Werden zur Realisierung der
nötigen zeitlichen Verzögerung aber quantisierte zeitliche Verzögerungseinheiten,
nämlich die Umlaufzeit T und Vielfache 2T,3T,...,qT davon benutzt, so ist es nicht
immer gegeben, daß eine nötige zeitliche Verzögerung tj auch exakt durch eine quantisierte
zeitliche Verzögerung tv realisierbar ist. Einzelheiten dieses Zeit-Diagramms werden
im Zusammenhang mit Schaltungsbeschreibungen erläutert.
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Fig. 3 zeigt ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Schaltanordnung.
Die Wandler Wi(i = 1,0..,m) sind mit m Eingängen 4ei(i = 1,...,m) einer Eingangsschaltanordnung
4 verbunden.
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Diese Eingangsschaltanordnung 4 schaltet nacheinander gemäß der Taktfrequenz
fTakt aus einem Taktgeber 5 die Empfangssignale
der Wandler Wi
an ihren Ausgang 4a, der mit nur-einer Einlesestelle 6e eines Speichers 6 verbunden
ist. Der Speicher 6 besteht aus hintereinanderliegenden Speicherpositionen SP.
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In die erste Speicherposition SPe werden über die Einlesestelle 6e
die an den Wandlern Wi nacheinander abgefragten Empfangssignale in der Reihenfolge
der Abfrage der Wandler Wi mit der Taktfrequenz fTakt eingelesen0 Mit jedem neu
eingelesenen Empfangssignal, das heißt mit jedem Abtasten des nächsten, benachbarten
Wandlers Wt + 1) rücken alle vorher eingespeicherten Empfangssignale im Speicher
6 um eine Speicherposition SP von der Einlesestelle 6e fort und die erste Speicherposition
SPe wird frei für das jüngste, abgefragte Empfangssignal. Nachdem alle m Wandler
Wi einmal abgefragt wurden, sind m hintereinanderliegende Speicherpositionen SP
des Speichers 6 gefüllt. Jeweils m Speicherpositionen SP werden als Speichereinheit
SE betrachtet. Die Abtastung der Wandler Wi erfolgt fortlaufend und immer werden
Uis nacheinander die zu Abtastzeiten an den Wandlern Wi anliegenden Empfangssignale
erneut in den Speicher 6 eingelesen.
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Schon eingelesene Empfangssignale werden nicht gelöscht, sondern rücken
mit jedem Abtastschritt eine Speicherposition SP weiter von der Einlesestelle 6e
fort, Nach q Abfragezyklen ist die letzte Speicherposition SP d@@@ qten Speichereinheit
SEq mit dem zu allererst abgefragten Empfangssignal des Wandlers W1 belegt. Die
Menge q der Speichereinheiten SEk(k = 1,..
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OO.q) wird durch die maximal notwendige zeitliche Verzögerung t"
bestimmt
und beträgt t1 geteilt durch die Umlaufzeit T, wie in Fig. 2 dargestellt. Das zu
allererst abgefragte Empfangssignal am Wandler W1 ist jetzt bezüglich der Einlesestelle
6e um die zeitliche Verzögerung t1 verschoben und befindet sich in der letzten von
q zum m Speicherpositionen SP des Speichers 6. Die Empfangssignale aller Wandler
Wi der q Abfragezyklen befinden sich in entsprechenden Speicherpositionen SP, die
kürzeren zeitlichen Verzögerungen t2, t3,.o.t(0,5n) bezüglich der Einlesestelle
6e entsprechen. Somit sind verschiedenen Speicherpositionen SP q verschiedene zeitliche
Verzögerungen für die Empfangssignale zuzuordnen.
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Das Empfangssignal des Wandlers W1, das vor einer Zeit tl abgefragt
wurde, befindet sich in der letzten Speicherposition SP des Speichers 6. Das zeitlich
richtig verzögerte Empfangs signal am Wandler W2 mit einer zeitlichen Verzögerung
t2 ist an einer Speicherposition SP zu finden, die vom Ende des Speichers 6 nur
(m + 1) Speicherpositionen SP entfernt liegt da für kreisförmige Anordnung der Wandler
Wi gemäß Fig. 2 die nötige zeitliche Verzögerung t2 in der vorletzten Speichereinheit
SE(q - 1) am besten angenähert ist und das Empfangssignal des Wandlers W2 jetzt
an vorletzter Speicherposition SP dieser Speichereinheit SE(q - 1) liegt.
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An der Abszissenachse des Zeitdiagramms in Fig. 2 sind die
Speichereinheiten
SEkfür zeitliche Verzögerungen tv zu entnehmen, wobei jedem der m Wandler Wi eine
Speicherposition SP innerhalb der entsprechenden Speichereinheit SEkzuzuordnen ist.
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Beispielsweise sind zu einer Abfragezeit in der letzten Speicherposition
SP in jeder Speichereinheit SEk die zu verschiedenen Umlaufzeiten T, 2T, 3T,...,qT
abgefragten Empfangssignale vom Wandler W1, in der vorletzten Speicherposition SP
zu den Zeiten # , T + i', 2T + # ,... abgefragte Empfangssignale vom Wandler W2
und in der ersten Speicherposition SP jeder Speichereinheit SEk zu den Zeiten m
<,T T + abgefragte Empfangssignale vom Wandler Wm.
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Zum Bilden der Gruppencharakteristik in Richtung R1 liegt gemäß Fig0
2 in der letzten Speichereinheit SEq und' innerhalb dieser in der letzten Speicherposition
SP das zeitlich richtig verzögerte Empfangssignal des Wandlers W1, in der vorletzten
Speichereinheit SE(q - 1) und innerhalb dieser an der vorletzten Speicherposition
SP.das zeitlich richtig verzögerte Empfangssignal für den Wandler W2, in der elften
Speichereinheit SE11 von der Einlesestelle 6e aus gezählt und innerhalb dieser Speichereinheit
SE11 an der drittletzten Speicherposition SP das zeitlich richtig verzögerte Empfangssignal
des Wandlers W3. In gleicher Weise sind die zeitlich
richtig verzögerten
Empfangssignale der n Wandler WU in den entsprechenden Speichereinheiten SEk zu
finden.
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Nach der Schrittzeit zu sind alle eingespeicherten Empfangssignale
um eine Speicherposition SP weitergerückt Zum Bilden der Gruppencharakteristik in
Richtung R2 werden wieder die gleichen zeitlichen Verzögerungen tj benötigt, jetzt
für die Wandler W2 bis W(0,5n + 1) und W(m - 0,5n + 1) bis W(m + 1) = W1, also die
gleichen Speicherpositionen SP wie zum Bilden des Gruppensignals der Gruppencharakteristik,
die in Richtung R1 weist.
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Dem Speicher 6 ist eine Ausgangsschaltanordnung 7 nachgeschaltet,
die aus dem Speicher 6 die zeitlich richtig ver-Wzj zögerten Empfangssignale der
einzelnen n Wandler ausliest und einem Addierwerk 8 zugeführt, Am Ausgang des Addierwerks
8, das die passend verzögerten Empfangssignale addiert, erscheint ein Gruppensignal
9.1 für die Gruppencharakteristik, die in Richtung R1 weist0 Nach der Schrittzeitf
erscheint bei unveränderter Ausgangsschaltanordnung 7 das Gruppensignal 9.2 für
die Gruppencharakteristik, die in Richtung R2 weist, da im Speicher 6 alle eingespeicherten
Empfangssignale eine Speicherposition SP weitergerückt sind und die Eingangsschaltanordnung
4 jetzt ein vom Wandler W2 aufgenommenes Empfangssignal an seinen Ausgang 4a durchschaltet,
das über die Einlesestelle 6e in die erste Speicherposition SPe des
Speichers
6 eingelesen wird. Während der Umlaufzeit T = m/fTakt-= m .t erscheinen nacheinander
Gruppensignale 9i(i = 1,.00,m) für Gruppencharakteristiken, die in Richtung Ri(i
= weisen, am Ausgang des Addierwerks 8. Die Ausführung des Speichers 6 ist der gewünschten
Verarbeitung der Empfangssignale entsprechend zu wählen. Bei Verarbeitung analoger
Signale kann der Speicher 6 z.B0 als ein Magnetschichtspeicher (Platte, Draht oder
Band) ausgebildet sein, der sich unter einer raumfesten Einlesestelle 6e gleichförmig-wegbewegt
und längs dessen Bewegungsbahn Abnahmestellen die Ausgangsschaltanordnung 7 darstellen.
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Die Gruppensignale 9i-können auf einer Kathodenstrahlröhre 11 dargestellt
werden, indem gemäß der Drehrichtung 3 nacheinander durch eine Zeitablenkung gemäß
der Taktfrequenz fTakt aus dem Taktgeber 5 ein Zeiger umläuft, dessen Leuchtlänge
der Größe des jeweiligen Gruppensignals 9i entspricht.
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Radiale Stellungen der Leuchtlängen geben dann Richtung und Intensität
einfallender Signale an, wobei in an sich bekannter Weise eine Bezugsrichtung auf
den Bildschirm der Kathodenstrahlröhre 11 eingeblendet wird.
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Fig. 4 zeigt eine Ausführung der erfindungsgemäßen Schaltanordnung
nach Fig. 3, bei der die Empfangssignale nicht als
analoge Größen
verarbeitet werden, sondern nach einem seriellen Binär-Kode in z Bits umkodiert
werden. Die serielle Eingangsschaltanordnung 4s besteht aus einem Abtaster 4.1,
der vorzugsweise durch einen in integrierter Schaltungstechnik aufgebauten Multiplexer
realisiert wird, dem ein Binär-Kodierer in Form eines Analog-Digital-Wandlers 4.2pos
nachgeschaltet ist (Digitale Elektronik in der Meßtechnik und Datenverarbeitung,
F. Doktor und J. Steinhauer 1971 Band I und II Philips Fachbücher, Deutsche Philips
GmbH Hamburg).
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Der Abtaster 4.1 wird über eine vorprogrammierte Ansteuerschaltung
4.1.1 derart angesteuert, daß sein Ausgang 4.1a
jeweils nach Ablauf
der Schrittzeit# nacheinander auf seine Eingänge 4.1.ei(i = 1,.0.,m) geschaltet
wird, so daß nach der Umlaufzeit T = m't alle Eingänge 4.10e.i einmal mit dem Ausgang
4.1.a zusammengeschaltet wurden. Die Ansteuerschaltung 4.101 ist mit einem Taktfrequenzgeber
5.1 des Taktgebers 5 verbunden. Der Analog-Digital-Wandler 402.s wandelt während
der Schrittzeit # das an dem jeweiligen Wandler Wi abgetastete Empfangssignal in
ein serielles Bitwort mit z,Bits um, die am Ausgang 4s.a dieser seriellen Eingangsschaltanordnung
4s nacheinander im Abstand der Schrittzeit,c erscheinen.
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Mit einer Speicherfrequenz z @ fTakt werden die z Bits eines Empfangssignals
während der Schrittzeit X in einen als Serienspeicher 6s aufgebauten Speicher 6,
über die Einlesestelle 6e eingespeichert, wobei die Speicherfrequenz z fTakt in
einem Speicherfrequenzgeber 5.2 des Taktgebers 5 synchron zu der Taktfrequenz fTakt
erzeugt wird Der Serienspeicher 6.s enthält wieder q Speichereinheiten SEk(k = 1,...,q).
Jede Speichereinheit SEk weist ihrerseits m Speicherpositionen SP auf, wobei jede
Speicherposition SP aus z Speicherzellen besteht. Innerhalb der Umlaufzeit T hat
ein Empfangssignal eines Wandlers Wi eine Speichereinheit SEk durchlaufen.
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An die Speicherpositionen SP der Speichereinheiten SEk,die den nötigen
zeitlichen Verzögerungen tj(j = 1,...0,5n)
(vergleiche Fig. 2)
entsprechen, werden Eingänge eines binären Serienaddierers 8.s, als Addierwerk 8,
angeschlossen, dem ausgangsseitig ein seriell arbeitender DigitaSAnalog-Wandler
10.s (siehe "Elektronik Informationen", Heft Nr. 3, Seite 26, erschienen im März
1961) nachgeschaltet ist0 Verbindungen 7W2j(2j = 1,...,n) stellen die Ausgangsschaltanordnung
7 dar, wie sie im Blockschaltbild gemäß Fig. 3 symbolisch gezeigt ist. Am Ausgang
des seriell arbeitenden Digital-Analog-Wandlers 10.s erscheinen die Gruppensignale
9i(i = 1,..0,m) nacheinander im Rhythmus der Taktfrequenz fTakt.
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Mit dieser erfindungsgemäßen Schalt anordnung lassen sich auch in
einfacher Weise zwei Teilsignale 9Gr, 9Gl eines Gruppensignals 9i vorteilhafterweise
herstellen.
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In Fig. 1 ist gezeigt, daß die Halbgruppe Gr mit 0,5n Wandlern Wj
und die Halbgruppe Gl mit 0,5n Wandlern Wj jeweils symmetrisch zur Richtung Ri liegen.
Verzögert man dieeinzelnen Empfangssignale, die zu einer Wellenfront einfallender
Signale gehören, gemäß den angegebenen zeitlichen Verzögerungen tj, so erhält man
zwei Teilsigna-le 9Gr, 9Gl, die dann gleich groß sind, wenn einfallende Signale
gerade aus der Richtnng Ri auf die Empfangsanlage 1 gelangen. Die Summe der beiden
Teilsignale 9Gr, 9Gl ist das Gruppensignal 9i.
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Fig. 5 zeigt eine Ausführung der erfindungsgeäßen Schaltanordnung
zum Bilden der beiden Teilsignale 9Gr, 9Gl unter Verwendung der seriellen Eingangsschaltanordnung
4s und dem nachgeschalteten Serienspeicher 6.s gemäß Fig. 4. Das Addierwerk 8 besteht
nun aus zwei Teiladdierern 8.s.1, 8.s.2, denen ein Endaddierer 8ES zum Bilden des
Gruppensignals 9i aus den beiden Teilsignalen 9Gr, 9Gl nachgeschaltet ist.
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Dem binären Teiladdierer 8.s.1 werden die zeitlich richtig verzögerten
Empfangssignale über Verbindungen 7Wj(j = 1,...,0,5n) und dem Teiladdierer 8.s.2
über Verbindungen 7Wj(j =
...,m) zugeführt. Ein Ausgangssignal des binären Teiladdierers 8.s.1 ist das Teilsignal
9Gr, das aus den zeitlich richtig verzögerten Empfangssignalen der Halbgruppe Gr
von 0,5n Wandlern Wj gebildet ist, die von der Richtung Ri der Gruppencharakteristik
in Drehrichtung 3 liegen, während ein Ausgangssignal des Teiladdierers 8.s.2 das
Teilsignal 9Gl derjenigen Empfangssignale ist, die von der Richtung Ri der Gruppencha-Oa5n
rakteristik entgegen der Drehrichtung 3 liegenden Wandler Wj empfangen wurden.
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Eine Ausführung der erfindungsgemäßen Schaltanordnung mit einer Umkodierung
der einzelnen Empfangssignale gemäß einem Binärkode-in z parallel vorliegende Bits
zeigt Fig. 6 Die parallele Eingangsschaltanordnung 4p besteht hier wieder aus dem
Multiplexer 4.-1, der über die Ansteuerschaltung 4.1.1
angesteuert wird, die ihrerseits mit dem Taktfrequenzgeber 5.1
des Taktgebers 5 verbunden ist. Der einzige Ausgang 4.1.a des Multiplexers 4.1 ist
mit einem parallel arbeitenden Analog-Digital-Wandler 4.3 verbunden, der z Ausgänge
4.a,1,.
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...,4.a.z gemäß der Zahl z paralleler Bits aufweist. Die z Ausgänge
4.a.1,...,4.aoz sind über einen z-Bit-Paralleleingang als Einlesestelle 6e mit einem
Parallelspeicher 6p verbunden1 als wieder einzigem Speicher 6 bezüglich der Vielzahl
m von abzufragenden Wandlern Wi der Empfangsanlage 1.
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Der Parallelspeicher 6.p besteht aus q Speichereinheiten SEk (k =
1,...,q), wobei jede Speichereinheit SEk aus z parallelen Schieberegistern besteht
und je q Schieberegister hin-tereinandergeschaltet und mit ihren Takteingängen (nicht
gezeichnet) mit dem Taktfrequenzgeber 5.1 des Taktgebers 5 verbunden sind. Je eine
Speicherposition SP besteht aus z parallelen Speicherzellen in einer der Speichereinheiten
SEk.
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Die nötigen zeitlichen Verzögerungen tj.werden wieder in denjenigen
Speichereinheiten SEk angenähert abgegriffen, die sich für eine kreisförmige Anordnung
der-Wandler Wi aus Fig. 2 ergeben. Die den n Wandlern W2j zum Bilden einer Gruppencharakteristik
zugeordneten Speicherpositionen SP in den Speichereinheiten SEk werden über n Verbindungen
7W2j (7W1,...,7W(m-0,5n),...7Wm) als Ausgangsschaltanordnung 7 einem binären-Paralleladdierer
8.p als Addierwerk 8 zugeführt.
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Eine nötige Ausgangsbitzahl des binären Paralleladdierers 8.p bestimmt
sich aus der Anzahl n der für ein Gruppensignal 9i in Betracht gezogenen Wandler
W2j und aus der Zahl z der Bits der umkodierten Empfangssignale. Dem binären Paralleladdierer
8.p ist ein Digital-Analog-Wandler 10.p nachgeschaltet, der an seinem Ausgang nacheinander
die Gruppensignale 9i liefert.
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Um die Verbindungen 7W2j zu reduzieren, kann vorteilhaft eine Variante
der Schaltanordnung gemäß Fig0 5 verwendet werden, die in Fig. 7 dargestellt ist.
Bei der seriellen Umkodierung der Empfangs signale in z serielle Bits besteht der
Serienspeicher 6.s aus q hintereinandergeschalteten Speichereinheiten SEk, wobei
jede Speichereinheit SEk jeweils m Speicherpositionen SP und jede Speicherposition
SP jeweils z Speicherzellen aufweist. Jede Speichereinheit SEk besitzt, im Gegensatz
zu den vorher beschriebenen Ausführungen, nur einen einzigen Ausgang an ihrem Ende,
also an ihrer letzten Speicherzelle. Der Ausgang der letzten Speichereinheit SEq
entspricht der zeitlichen Verzögerung t1, das heißt, wenn ein schrittweise durch
den Serienspeicher 6s geschobenes Empfangssignal diesen Ausgang erreicht, ist seit
dem Passieren der Einlesestelle 6e gerade die Zeit t1 verstrichen, Der Ausgang an
der vorletzten Speichereinheit SE(q - 1) entspricht der zeitlichen Verzögerung t2
bezüglich der Ein-
lesestelle 6e (vergleiche Fig. 2) und so folgend,
wobei der Eingang der ersten Speichereinheit SEI der zeitlichen Verzögerung t(0,5n)
entspricht, wie es in Fig. 2 dargestellt ist. Es werden bei der Schaltanordnung
gemäß Fig. 7 also nicht mehr die verzögerten Empfangssignale aus Speicherpositionen
SP innerhalb jeweils einer Speichereinheit SEk abgegriffen, sondern jeweils am Ausgang
einer Speichereinheit SEk, Somit ist der Aufwand für die Ausgangsschaltanordnung
7 von n Verbindungen 7W2j auf die Hälfte, nämlich auf 0,5n Verbindungen 7Wj, verringert.
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Hat die serielle Eingangsschaltanordnung 4s nach je einem Abfragezyklus
das Empfangssignal am Wandler W1 erneut durchgeschaltet, so steht in diesem Moment
an jedem Ausgang jeder Speichereinheit SEk ebenfalls das Empfangssignal des Wandlers
W1 jedoch von Abfragezeit#####en vorhergehender Abfragezyklen, wobei am Ausgang
der letzten Speichereinheit SEq das Empfangssign des Wandlers W1 ansteht, das vor
der Zeit t1 vom Wandler W1 empfangen wurde. Nach der Schrittzeit < steht dann
am Ausgang der vorletzten Speichereinheit SE(q - 1) das Empfangssignal des Wandlers
W2, das vor der Zeit t2 empfangen wurde. Wiederum nach der Schrittzeit# ist am Ausgang
der Speichereinheit SE11 als beste Annäherung der nötigen zeitlichen Verzögerung
t3 (vergleiche Fig. 2) dasjenige Empfangssignal des Wandlers WS abzunehmen,
das
vor etwa einer Zeit t3 vom Wandler W3 empfangen wurde, und so folgend sind die Empfangssignale
aller Wandler Wj an den den zeitlichen Verzögerungen tv entsprechenden Speichereinheiten
SEk abzunehmen.
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Jeweils die Schrittzeit # liegt zwischen den einzelnen, zeitlich richtig
verzögerten Empfangssignalen, die zu einem Teilsignal 9Gr bzw. 9Gl aufzusummieren
sind. Um eine gleichzeitige Addition der einzelnenlnacheinander eintreffendenl richtig
verzögerten Empfangssignale der Wandler Wj, zum Beispiel der Halbgruppe Gr durchzuführen,
werden an die Ausgänge der Speichereinheiten SEk, für das angegebene Beispiel an
die Speichereinheiten SE6, SE11, SE(q - 1), SEq, und an die Einlesestelle 6e des
Serienspeichers 6s Schieberegister 12.j (j = 1,...,0,5n) geschaltet, deren Speicherzeiten
sich gerade -um die Schrittzeit r unterscheiden. Das Schieberegister 12(0,5n) mit
der größten Speicherzeit ist mit der letzten Speichereinheit SEq verbunden und speichert
das Empfangssignal mit der zeitlichen Verzögerung t1 solange, bis der letzte der
Wandler Wj der ersten fialbgruppe Gr abgetastet wird und sein Empfangssignal an
der Einlesestelle 6e des Serienspeichers 6s erscheint. Die größte Speicherzeit ist
somit gleich der Halbgruppenzeit 0,5@.# abzüglich der Schrittzeit, nämlich (0,5n
- 1) C Diese größte Speicherzeit wird im längsten Schieberegister 12(0,5n) durch
(0,5n - 1) Speicherzellen
Einheiten Ed(d = 1,2,0..,(0,5n - 1))
und eine Schiebefrequenz realisiert0 Bei serieller Umkodierung enthält jede Speicherzellen-Einheit
Ed des Schieberegisters 12,(0,5n) z Speicherzellen und die Schiebefrequenz ist gleich
der Speichertaktfrequenz z fTakt.
-
Das Schieberegister 12.(0,5n - 1) ist mit der vorletzten Speichereinheit
SE(q - 1) verbunden und besteht aus (0,5n - 2) Speicherzell-en-Einheiten E1, E2,...,E(0,5n
- 2).
-
Sein benachbartes Schieberegister 12.3 weist für unser angegebenes
Beispiel lediglich zwei Speicherzell-en-Einheiten EI, E(0,5n - 3) auf und das Schieberegister
12.2, zum Bilden des ersten Teilsignals 9Gr, nur eine Einheit EI. Die Ausgängè der
Schieberegister 12.2, 12.3, 12.0,5n und die dem Einlesestelle 6e sind mit Serien-Teiladdierer
8.s.1 verbunden. Nach der Halbgruppenzeit 0,5n# abzüglich der Schrittzeit , nämlich
nach der Zeit (0,5n - 1) # , erscheinen nämlich an den Schieberegistern 12j gleichzeitig
die zeitlich richtig verzögerten Empfangssignale der 0,5n Wandler Wj der Halbgruppe
Gr zum Bilden des ersten Teilsignals 9Gr im Serien-Teiladdierer 8.s.1 Nachdem der
Wandler W(0,5n) abgetastet worden ist, erscheint nun nach der Umlaufzeit T abzüglich
der Halbgruppenzeit 0,5n T~ das momentane Empfangssignal des Wandlers W(m --0,5n)
am Aus-
4.5,a gang/der Eingangsschaltanordnung 4s, das als erstes
Empfangssignal der zweiten Halbgruppe Gl der Wandler Wj(j = (m - 0,5n), O..,m) zum
Bilden des zweiten Teilsignals 9Gl gehört, Zu dieser Abtastzeit liegen an allen
Ausgängen der Speichereinheiten SEk jeweils die Empfangssignale dieses Wandlers
W(m-0,5n) von den verschiedenen Abtastzeiten vorangegangener Abfrage zyklen an,
Zum Bilden des zweiten TeilsignalsgGl wird das an der Einlesestelle. 6e des Serienspeichers
6s anstehende Empfangssignal benötigt. Da nun aber erst nach der Halbgruppenzeit
0,5n .# abzüglich der Schrittzeit# der Wandler Wm in der Abtastfolge erreicht wird,
muß dieses Empfangssignal für die Halbgruppenzeit 0,5n# abzüglich der Schrittzeit
in dem Schieberegister 12.1 aufbewahrt werden. Das Schieberegister 12.1 besteht
deshalb'ebenfalls aus (0,5n - 1) SpeicherzellenEinheiten Ed wie das Schieberegister
12.(0,5n), das für das Bilden des ersten Teilsignals 9Gr das Empfangssignal des
Wandlers W1 am Ausgang der letzten Speichereinheit SEq für die gleiche Zeit aufbewahrte.
Nach der Schrittzeit# erscheint an der Einlesestelle 6e des Serienspeichers 6.s
das momentan abgefragte Empfangssignal des Wandlers W(m - 0,5n + 1) und ebenso Empfangssignale
dieses Wandvorangegangenen Abfragezylken lers W(n - 0,5n + 1) aus / an den Ausgängen
aller Speichereinheiten SEk. Am Ausgang der Speichereinheiten SE6 wird dieses Empfangssignal
abgegriffen, da es zum Bilden des zweiten Teilsignals 9Gl die zeitliche Verzögerung
t4
(vergleiche Fig. 2) benötigt, und für eine Zeit, die gleich
der Halbgruppenzeit 0,5n# abzüglich der doppelten Schrittzeitz ist, im Schieberegister
12.2 gespeichert. Um Aufwand an Schaltmitteln einzusparen, wird zum Erreichen dieser
nun am Ausgang der Speichereinheit SE6 erforderlichen Speicherzeit (0,5n - 2)# das
hier schon vorliegende Schieberegitter 12.2 mit nur einer Speicherzellen-Einheit
El nun derart verlängert, daß es insgesamt (0,5n - 2) Speicherzellen-Einheiten Ed
(d = 1,2,...,(0,5n - 2)) enthält und damit die Speicherzeit (0,5n - 2) t bewirkt.
-
Wiederum nach der Schrittzeiti' erscheint am Ausgang der Speichereinheit
SE11 das Empfangssignal des Wandlers W(m - 2), das für eine Speicherzeit, die gleich
der Halbgruppenzeit abzüglich der dreifachen Schrittzeitt ist, im Schieberegister
12.3 aufbewahrt wird. Bei dieser vorteilhaften Variante der erfindungsgemäßen Schaltanordnung
ist für das Aufbewahren dieses Empfangssignals zum gleichzeitigen Addieren der zeitlich
richtig verzögerten Empfangssignale der 0,5n Wandler Wj der zweiten Halbgruppe Gl
kein zusätzlicher Schaltaufwand erforderlich, da das Schieberegister 12.3 schon
die nötige Anzahl von Speicherzellen-Einheiten Ed (d = 1,...,(0,5n - 3)) aufweist.
Das für das zweite Teilsignal 9 Gl hinter der Speichereinheit SE(q - 1) abzugreifende
Empfangssignale des Wandlers W(m - 1) braucht für die
Addition
nur um eine Speicherzellen-Einheit El verzögert zu werden und kann deshalb aus dem
schon vorliegenden Schieberegister 12.(0,5n - 1) hinter dessen ersten Speicherzellen-Einheit
El abgegriffen werden. Wiederum nach der Schrittzeitz erscheint dann am Ausgang
der letzten Speichereinheit SEq das Empfangssignal des Wandlers Wm mit der zeitlichen
Verzögerung t1, welches als letztes zum Bilden des zweiten Teilsignals 9Gl für das
Gruppensignal 9i der Gruppencharakteristik, die in Richtung Ri weist, benötigt wird.
Es wird also der Ausgang der letzten Speichereinheit SEq direkt mit Serieneinem
Teiladdierer 8.s.2 verbunden, der das zweite Teilsignal 9Gl bildet.
-
Nachdem das erste Teilsignal 9Gr gebildet wurde, vergeht eine Zeit,
die gleich der Umlaufzeit T abzüglich der Halbgruppenzeit 0,5n < ist, bis das
zweite Teilsignal 9Gl für das gleiche Gruppensignal 9i am Ausgang des zweiten Teiladdierers
8.s.2 erscheint.
-
Das erste Teilsignal 9Gr wird deshalb für die Umlaufzeit T abzüglich
der Halbgruppenzeit 0,5n $ in einer Verzögerungsschaltung 13 aufbewahrt und danach
zu dem zweiten Teilsignal 9Gl in dem Endaddierer 8ES addiert. Dem Endaddierer 8ES
ist ein Digital-Analog-Wandler 10.s nachgeschaltet, an dessen Ausgang das Gruppensignal
9i als Summe der beiden Teil-
signale 9Gr und 9Gl erscheint. Jeweils
im Abstand der Schrittzeitt erscheinen die Gruppensignale 901, 9.2,...,9.m der.
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einander benachbarten Gruppencharakteristiken in Drehrichtung 3.
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Der Vorteil dieser in Fig. 7 aufgezeigten Varianten liegt darin, daß
nur immer am Ende von Speichereinheiten SEk des Serienspeichers 6s die einzelnen
richtig verzögerten Empfangssignale einer Halbgruppe Gr bzw. Gl von 0,5n Wandlern
Wj abgegriffen werden, so daß im Serienspeicher 6s gleichlange Schieberegister mit
nur einem einzigen Ausgang an ihrer letzten Speicherzelle benutzt werden, die billig
und räumlich sehr klein sind Bei einer Umkodierung der Empfangssignale in z parallele
Bits entsprechend der Darstellung in Fig. 6 wird die Schaltanordnung gemäß Fig.
7 nur insofern geändert, daß die parallele Eingangsschaltanordnung 4p mit nachgeschaltetem
Parallelspeicher 6.p vorgesehen ist und die Schieberegister 12j gerade z mal parallel
angeordnet sind, wobei eine Speicherzellen-Einheit E lediglich aus einer Speicherzelle
besteht. Die Schieberegister 12werden wie der Parallelspeicher 6p mit der Taktfrequenz
fTakt des Taktfrequenzgebers 5.1 beaufschlagt. Die Serienzaddierer 8.s.1 und gs.2
-@eil sind durch je einen binären ParallelAaddierer zu ersetzen9 und die Verzögerungsschaltung
13 wird in diesem Fall durch
z parallele Schieberegister realisiert,
die sämtlich die Speicherzellenzahl (m - 0,5n) aufweisen. Wegen dieser offensichtlichen
Äquivalenz ist der Inhalt der Fig. 7 nicht noch einmal für den Fall der Umkodierung
in z paralele Bits dargestellt.
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Fig. 8 zeigt eine Weiterbildung der Erfindung zum Bilden zweier Teilsignale
9Gr, 9Gl und des Gruppensignals 9i durch schrittweises Aufaddieren der verzögerten
Empfangssignale im modifizierten Addierwerk 8 für den Fall der Umkodierung der Empfangssignale
in z parallele Bits. Das Addierwerk 8 besteht hier aus jeweils (0,5n - 1) Schritt-Teiladdierern
8.3.d; d ~ 1,...,(0,5n - 1); 8.4.d;d = 1,...,(0,5n - 1) für jedes Teilsignal 9Gr,
9Gl und einem parallelen Endaddierer 8EP. Die letzte Speichereinheit SEq des binären
Parallelspeichers 6.p ist über ein Verzögerungsglied 14 mit einer Verzögerungszeit,
die der Schrittzeitt gleich ist, mit einem Eingang 8.3.1.e.1 eines Schritt-Teiladdierers
8.3.1 verbunden1 der mit seinem anderen Eingang 8030f.e.2 mit den Ausgängen der
Speichereinheit SEk für die zweitlängste zeitliche Verzögerung verbunden ist, also
im genannten Beispiel mit der vorletzten Speichereinheit 3E(q - 1) für die zeitliche
Verzögerung t2.
-
Das Verzögerungsglied 14 wird deshalb vorgesehen, damit das erst nach
der Schrittzeit < an der vorletzten Speichereinheit SE(q - 1) auftretende Empfangssignal
des dem Wand-
ler Wi benachbarten Wandlers W(i + 1) mit der zeitlichen
Verzögerung t2 zeitrichtig mit dem Empfangssignal des vorherigen Wandlers Wi addiert
werden kann. Die Ausgänge des Schritt-Teiladdierers 8.3.1 sind über ein gleiches
Verzögerungsglied 14 mit Eingängen 8.3.2.e.1 eines gleich aufgebauten Schritt-Teiladdierers
8.3.2 verbunden, dessen zweite Eingänge 8.3.2.e.2 mit den Ausgängen der Speichereinheit
SE11 verbunden sind, die das zeitrichtig verzögerte Empfangssignal des nächst benachbarten
Wandlers W(i + 2) liefert. Die folgenden Schritt-Teiladdierer 8.3.3 bis 8.3.(0,5n
- 1) sind in gleicher Weise verdrahtet, wodurch eine schrittweise, zeitrichtige
Addition der nacheinander abgefragten Empfangssignale eines Teilsignals 9Gr erreicht
wird. Am Ausgang des Schritt-Teiladdierers 8.3.(0,5n - 1) erscheinen die Teilsignale
9Gr.i. für die Halbgruppe Gr von Wandlern Wj, die in Drehrichtung 3 zur Richtung
Ri der Gruppencharakteristik liegen.
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Nach der Umlaufzeit T abzüglich der doppelten Halbgruppenzeit n t
seit dem Beginn des Bildens des ersten Teilsignals 9Gr erscheint an der Einlesestelle
6e -des Parallelspeichers 6.p das zeitrichtig verzögerte Empfangssignal des zur
Referenzlinie Rri am nächsten liegenden Wandlers Wj, für die Referenzlinie Rr1 ist
es der Wandler W(m - 0,5n), wie es in Fig. 1 dargestellt ist. Dieses Empfangssignal
wird über ein Verzögerungsglied 14, einem Schritt-Teilad-
dierer
8.4.1 zugeführt, dessen zweite Eingänge 8.4.1.e.2 mit der Speichereinheit SEk verbunden
ist, die der nächst größeren zeitlichen Verzögerung tj entspricht, im genannten
Beispiel ist es die Speichereinheit SE6 für t4 gemäß Fig. 2o Wiederum nach der SchrittzeitY
erscheint am nächsten Ausgang des Parallelspeichers 6.p, nämlich an der Speichereinheit
SEil, das zeitlich richtig verzögerte Empfangssignal des nächst benachbarten Wandlers
W(m - 3) in Drehrichtung 3, das zu dem Ergebnis der vorherigen Addition in einem
Schritt-Teiladdierer 8o4.2 addiert wird. Uber ein weiteres Verzögerungsglied 14
ist dieser Schritt-Teiladdierer 8.4.2 mit einem weiteren Schritt-Teiladdierer 8.4.3
verbunden, der seinerseits mit dem nächst benachbarten Ausgang (SE(q - 1)) des Parallelspeichers
6.p verbunden ist. Der letzte Schritt-Teiladdierer 8.4(0,5n - 1) ist mit den Ausgängen
der letzten Speichereinheit SEq des Parallelspeichers 6.p verbunden und liefert
ausgangsseitig die Teilsignale 9Gl.i für die Halbgruppe Gl von Wandlern Wj, die
zur Richtung Ri der Gruppencharakterietik entgegen der Drehrichtung 3 liegen.
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Zwischen der Bildung des ersten Teilsignals 9Gr und des des Grup ensignals
9i zweiten Teilsignals 9GlJvergeEt jeweils die Umlaufzeit T abzüglich der Halbgruppenzeit
o,5n<C , deshalb wird das erste Teilsignal 9Gr über Schieberegister als Ver'zögerungsschaltung
13 verzögert, deren Speicherzellenzahl (m - 0,5n)
ist0 Die Schieberegister
der Verzögerungsschaltung 13 und die Verzögerungsglieder 14, beispielsweise realisiert
durch Speicher-Flip-Flops, sind sämtlich mit dem Taktfrequenzgeber 5.1 für die Taktfrequenz
fTakt verbunden1 damit alle verzögerungsbestimmenden Schaltelemente synchron betrieben
werden, was hier jedoch der Übersicht halber nicht dargestellt worden ist.
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Dem Endaddierer 8EP ist ein Digital-Analog-Wandler 10.p nachgeschaltet,
an dessen Ausgang die Gruppensignale 9i nacheinander im Zeitabstand der Schrittzeit<
erscheinen.
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Fig. 9 zeigt eine Weiterführung der erfindungsgemäßen Schaltanordnung
nach Fig. 3 für verschiedene Empfangsanlagen mit unterschiedlich angeordneten Wandlern
Wi. Während Fig. 2 die realisierbaren zeitlichen Verzögerungen tv in Abhängigkeit
von den notwendigen zeitlichen Verzögerungen tj für eine kreisförmige Anordnung
von m Wandlern Wi darstellte, gemäß denen in Fig. 4 bis Fig. 8 jeweils feste Verbindungen
7W2 als Ausgangsschaltanordnung 7 vorgesehen waren, wird mit der Schaltanordnung
gemäß Fig. 9 das Problem einer Anpassung an die zu unterschiedlichen Anordnungen
der Wandler Wi u gehörenden, zeitlichen Verzögerngen tj gelöst, dadurch, daß die
Ausgänge nicht nur bestimmter, sondern jetzt aller Speichereinheiten SEk(k = 1,...,q)
des Speichers 6 heraus-
geführt sind und jeweils mit Eingängen
von maximal n Wahlschaltern 15.25(2j s 1,2,..,n) als Ausgangsschaltanordnung 7 verbunden
sind. Es werden maximal n Wahlschalter 15011...,15n verwendet, wenn wieder n Wandler
W2j zum Bilden einer Gruppencharakteristik herangezogen werden sollen, wobei jeder
Wahlschalter 15.2j der Wahlschalter 15.1,...,15n so viele Eingänge aufweist, wie
der Speicher 6 Speichereinheiten SEk hat. Durch einen Umschalter 16 sind die Wahlschalter
15.2j ansteuerbar, derart, daß nur jeweils ein einziger Eingang jedes Wahlschalters
15.2j auf seinen einzigen Ausgang geschaltet ist. Gemäß der geometrischen Anordnung
der Wandler Wi einer im Moment verwendeten Empfangsanlage ist der Ausgang des Wahlschalters
15.1 über einen seiner Eingänge mit derjenigen Speichereinheit SEk verbunden, die
der längsten nötigen zeitlichen Verzögerung entspricht, der Ausgang des Wahlschalters
15.2 ist über einen seiner Eingänge mit derjenigen Speichereinheit SEk verbunden,
die der zweitlängsten tj nötigen zeitlichen Verzögerung entspricht. Alle übrigen
Wahlschalter 15.2j sind entsprechend durch den Umschalter 16 eingestellt, wobei
der Umschalter 16 für in Frage kommende Geometrien von Empfangsanlagen vorprogrammiert
ist.
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Es ist bekannt, das Bündelungsmäß von Gruppencharakteristiken durch
Amplitudenbewertung der Empfangssignale zu beeinflussen, indem der Geometrie der
Anordnung der Wandler Wi ange-
paßte Staffelungswerte mit den zeitlich
verzögerten Empfangssignalen multipliziert werden. Auch bei dieser erfindungsgemäßen
Schaltanordnung läßt sich diese Bewertung vorteilhaft realisieren, indem im Zuge
der Ausgangsschaltanordnung 7 die zeitlich richtig verzögerten Empfangssignale an
den A'usgängen der Wahlschalter 15.2j mit individuellen Staffelungswerten multipliziert
werden. Beim Umschalten der zeitlichen Verzögerungen ti für unterschiedliche geometrische
Anordnungen von Wandlern Wi müssen dann auch die Staffelungswerte geändert werden.
Jeder Ausgang der Wahlschalter 15.2j wird dazu gemäß Fig. 9 mit Multiplizierwerken
17.2j(2j = verbunden, deren zweite Eingänge mit einem Staffelwertgeber 18 für unterschiedliche,
gemäß der geometrischen Anordnung der Wandler vorgegebene Staffelungswerte zusammengeschaltet
sind.
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Die Ausgänge der einzelnen Multiplizierwerke 1702j entsprechen den
Ausgängen der Ausgangsschaltanordnung 7 nach Fig. 4 bis Fig. 8, wobei der Ausgang
des Multiplizierwerks 17.1 die Verbindung 7W1, der Ausgang des Multiplizierwerks
17.2 die Verbindung 7W2 usw. darstellen, usw. Zum Bilden zweier Teilsignale 9Gr,
9gel, ie in Fig. 7 oder Fig. 8 dargestellt, werden nur 0,5n Wahlschalter 15.j(j
= 1,...0,5n) und Multiplizierwerke 17,j(j = 1,...,0,5n) benötigt, deren Ausgänge
dann den Verbindungen 7W1/7Wm und 7W2/7W(m - 1),...,7W0,5n/7Wm entsprechen. Der
Umschalter 16 ist mit dem Staffelwertgeber 18 verbunden und bewirkt ein Umschalten
der Staffelungswerte im
Staffelwertgeber gemäß vorgegebenem Programm.
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Aus obengenannten verdrahtungstechnischen Gründen kann es sinnvoll
sein, möglichst wenige Ausgänge des Speichers 6 vorzusehen, wodurch jedoch die Quantisierung
der zeitlichen Verzögerungseinheiten entsprechend grob wird. Zur Verbesserung der
Annäherung an nötige zeitliche Verzögerungen tj, zum Beispiel gemäß Fig. 2, kann
in einer Weiterbildung dieser Erfindung eine Approximationsschaltung vorgesehen
werden. Fig. 10 zeigt eine solche Approximationsschaltung, die zur Approximation
einer gewünschten zeitlichen Verzögerung tj = t + x t dient. Die Zeit x . liegt
innerhalb einer zeitlichen quantisierten Verzögerungseinheit, nämlich der Umlaufzeit
T = m .# , die durch-Eingang und Ausgang einer Speichereinheit SEk gegeben ist.
Der Eingang der Speichereinheit SEk weist ein Empfangssignal mit einer zeitlichen
Verzögerung t auf, die kürzer als die gewünschte ist.
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Der Ausgang der Speichereinheit SEk weist ein um die Umlaufzeit T
= m1 dagegen verschobenes Empfangssignal auf 1 dessen zeitliche Verzögerung t +
mt länger als die gewünschte ist.
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Die gewünschte zeitliche Verzögerung tj = t + x . t liegt zwischen
Eingang-und Ausgang der Speichereinheit SEk. Nur Eingang und Ausgang der Speichereinheit
SEk sind zugänglich und werden jeweils mit einem Multiplizierer 19.1 und 19.2 verbunden.
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Ist die Speichereinheit SEk Teil eines Analogwert-Speichers 6, so
wird dem Multiplizierer 19.1 als Multiplikant eine analoge Größe (m - x)/m zugeführt,
wobei die Größe bestimmt ist durch die längere zeitliche Verzögerung (t + mT) abzüglich
der gewünschten zeitlichen Verzögerung tj = t + x.t'bezogen auf die Umlaufzeit T
= m .#. Dem Multiplizierer 19.2 wird eine analoge Größe (x/m) zugeführt, die gleich
ist der gewünschten zeitlichen Verzögerung tj = t + x.#abzüglich der kürzeren zeitlichen
Verzögerung t bezogen auf die Umlaufzeit T = m . 1 . Bei Verwendung eines digitalen
Speichers 6, der mit in z serielle Bits kodierten Empfangssignalen gespeist wird,
arbeiten die Multiplizierer 19.1 und 19.2 seriell binär, wobei ihre Multiplikanten
seriell als binäre Größe eingespeist werden. Bei Verwendung parallel binärkodierter
Empfangssignale sind die Multiplizierer 19.1 und 19.2 sowie ihre Multiplikanten
entsprechend aufgebaut.
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Die Multiplizierer.19.1 und 19.2 sind ausgangsseitig mit einem ihrem
Aufbau angepaßten Addierer 8.5 verbunden, an dessen Ausgang das Signal mit der gewünschten
zeitlichen Verzögerung tj = t + x.<abzunehmen ist. Mit Hilfe der üblichen Exponentialschreibweise
zum Betrachten zeitlich sich ändernder Größen läßt sich nachweisen, daß zumindest
bei hinreichend niedrigen Empfangsfrequenzen mit Hilfe der Approximationsschaltung
nach Fig. iO eine gute Annäherung an die
grwünschte zeitliche Verzögerung
tj erreichbar ist.
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Andererseits ist eine feinere Quantisierung der Umlaufzeit als der
quantisierten zeitlichen Verzögerungseinheit T = m/fTakt auch dadurch möglich, daß
die Taktfrequenz fTakt erhöht wird.
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Beim heutigen Stand der integrierten Schalttechnik ist jedoch eine
beliebige Erhöhung der Taktfrequenz noch nicht gegeben, da der Abtaster in Form
des Multiplexers innerhalb einer Schrittzeit #, die gleich dem Reziprokwert der
Taktfrequenz fTakt ist, nacheinander verschiedene analoge Empfangssignale zweier
benachbarter Wandler Wi durchschalten muß, was mehr Zeit erfordert als ein Durchschalten
bialler Größen Eine @ Verkleinerung der Umlaufzeit T ist aber nach einem zusätzlichen
Gesichtspunkt dieser Erfindung dadurch zu erreichen, daß die Eingangsschaltanordnung
4 und der Speicher 6 der erfindungsgemäßen Schaltanordnung mehrfach aufgebaut wird.
Bei einer zu erzielenden quantisierten zeitlichen Verzögerungseinheit von T' =tm/v
werden v Eingangsschaltanordnungen 4'a, 4'b,.., 4'v und v Speicher 6'a, 6'b,...,6'v
benutzt, wie in Eig. 11 dargestellt. Die Abtaster in den v.Eingangsschaltanordnungen
4'a, 4'b,...,4'v werden derart angesteuert, daß die m Wandler Wi(i = 1,...,m) in
gleicher Reihenfolge, Jedoch um gleiche Wandlerzahlen m/v versetzt mit der Taktfrequenz
fTakt abgetastet werden. Wenn die Eingangsschaltanordnung 4'a das Empfangssignal
am Wandler W1a durchschaltet,
ist gleichzeitig der Abtaster der
Eingangsschaltanordnung 4'b mit dem Wandler W1b im Eingriff, der m/v Wandler Wi
in Drehrichtung 3 vom Wandler Wla entfernt angeordnet ist, und der Abtaster der
Eingangsschaltanordnung 4'v mit dem Wandler W1v, der vom Wandler W1a auch wieder
m/v Wandler Wi, aber entgegen der Drehrichtung 3 entfernt angeordnet ist.
-
Bei gleicher Taktfrequenz fTakt sind somit die verzögerten Empfangssignale
mit einer feineren Stufung der quantisierten zeitlichen Verzögerungseinheit T' =
m/vfTakt aus den nachgeschalteten Speichern 6a,...,6v mit nur einer Ausgangsschaltanordnung
7 abnehmbar, der das Addierwerk 8 nachgeschaltet ist. Ein anderer großer Vorteil
liegt bei der mehrfachen Anwendung der Eingangsschaltanordnung 4 mit nachgeschaltetem
Speicher 6' darin, daß einfallende Signale mit höheren Empfangsfrequenzen auswertbar
werden,- da die einzelnen Wandler Wi schon nach der Umlaufzeit T geteilt durch v,
also nach T' = T/v, erneut abgefragt werden, das heißt mit einer v-fachen Taktfrequenz.
Die maximal auszuwertende Empfangsfrequenz liegt jetzt v mal höher als bisher.
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Der Mehraufwand durch-den Einbau mehrerer Eingangsschatanordnungen
4 mit nachgeschalteten Speichern 61 ist insbesondere dann von Vorteil,-wenn Empfangsfrequenzen
einfallender'Signale noch ausgewertet werden sollen, die so hoch liegen, daß die
technolognsch bedingten Verarbeitungszeiten des Abtasters 4.1
sowie
des Digital-Analog-Wandlers 4.2.s bzw. 4.3 größer sind als die Schrittzeitlf zwischen
zwei für die Auswertung so hoher Empfangsfrequenzen notwendigen Abtastzeiten, die
stets gleich dem Reziprokwert der Taktfrequenz fTakt für die Steuerung der Gesamtanordnung
dieser Schaltanordnung ist.
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Die Gruppensignale 9i am Ausgang des Addierwerks 8 werden wieder der
Kathodenstrahlröhre 11 zugeführt, deren Zeitablenkung in Drehrichtung 3 durch die
Taktfrequenz fTakt erfolgt, und angezeigt.
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Nach einem weiteren Gesichtspunkt der Erfindung ist es aber auch möglich,
nur einen bestimmten Sektor S, also nur einen bestimmten Teil der Gruppensignale
9i, auf der Kathodenstrahlröhre 1l darzustellen, nämlich beispielsweise nur die
Gruppensignale 9y(y = 1,2,...,w) von Gruppencharakteristiken, die in die Richtungen
Ry(y - 1,2,...,w) weisen, wobei w kleiner als m ist. (siehe Fig. 1) Zu diesem Zweck
werden, wie in Fig. 12 dargestellt, einer Auswahlschaltung 20 alle nacheinander
erzeugten Gruppensignale 9i(i = zugeführt, deren zweiter Eingang mit dem Ausgang
der Anwahlschaltung 4.1.1 der Eingangsschaltanordnung 4 verbunden isto Die Auswahlschaltung
20 schaltet nur diejenigen der Gruppen-
signale 9i an ihren Ausgang'
die zu Gruppencharakteristiken der Richtungen Ry(y = 1,...,w) gehören. Alle übrigen
Gruppensignale 9(i - y) erscheinen nicht am Ausgang der Auswahlschaltung 20, der
mit der Kahtodenstrahlröhre 11 verbunden ist. Die Kathodenstrahlröhre 1-1 zeigt
nun nur die Gruppensignale 9y an, die im Sektor liegen. Wieder entspricht die Leuchtlänge
des Zeigers der Intensität und seine Lage im Sektor S der Richtung Ry der einfallenden
Signale.
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Es sei noch erwähnt, daß die erfindungsgemäße Schaltanordnung ebenfalls
zum Senden geeignet ist, indem denjenigen Speichereinheiten SEk des Speichers 6,
die den zeitlichen Verzögerungen tj entsprechen, ein ggfls. digitales Sendesignal
zugeführt wird und das Ende des Speichers 6 ggfls.
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er den Analog-Digital-Wandler das bzw 4.3, mit deren abtaster 4.1
verbunden ist, dessen Eingänge kei(i = 1,...,m) über Verstärker mit Tiefpaßverhalten
mit den nun zum Senden verwendeten Wandlern Wi zusammengeschaltet sind Die Anstellerschaltung
4.1.1 steuert gemäß Programm den Abtaster 4.1 ans so daß das Sendesignal gemaß den
durch die zeitlichen Verzögerungen tj bewirkten Gruppencharakteristiken abge etrahlt
wird. Durch eine 4nderung des Programms der Ansteuerschaltung 4.1,1 ist die Möglichkeit
gegeben, nur einige ausgewählte der Richtungen Ri, ,B, in die
1
Richtungen Ry(y = 1,...,w; wcm) zu senden, wodurch dann nur der Sektor S mit Schallenergie
w-benachbarter Gruppencharakteristiken überdeckt wird.
-
- Patentansprüche -