DE213628C - - Google Patents

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DE213628C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L17/00Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L2700/00Installations for increasing draught in chimneys; Specific draught control devices for locomotives
    • F23L2700/002Specific draught control devices for locomotives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Supply (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
^TENTSCHRIFT
KLASSE 24 L GRUPPE
Dampfdüsen in den Feuerraum.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Oktober 1908 ab.
Bekanntlich hat man Einrichtungen geschaffen, bei welchen nach Außerbetriebsetzung des Hauptgebläses (nach Schluß des Regu-
■ lators) ein Hilfsbläser in Tätigkeit gesetzt wird, damit genügend Luft in den Feuerraum gelangt. Dieser Hilfsbläser wird bei Inbetriebsetzung des Hauptgebläses selbsttätig außer Tätigkeit gesetzt. Die Erfahrung hat nun gezeigt, daß man mit dem Hilfsgebläse
ίο beispielsweise beim Stillstande der Lokomotive nicht genügend Luft durch den Rost saugen kann, vielmehr die Öffnung der Feuertür erforderlich wird. Aus diesem Grunde hat man von der zum Hilfsgebläse führenden Dampfleitung Dampf zu einem Kolben geführt, welcher den Zweck hat, einen Schieber in der Feuertür zu öffnen, sobald das Hauptgebläse in Tätigkeit gesetzt ist. Derartige Anordnungen besitzen jedoch nicht eine unbedingt zuverlässige Wirkungsweise, weil sie infolge des Kondensationswassers zu Undichtheiten führen. Aus diesem Grunde führte man den Dampf vom Hilfsgebläse nicht nach dem Dampfkolben, sondern nach einer Dampfdüse, deren Saugerrohr mit dem oberen Teil des Kataraktzylinders in Verbindung gesetzt würde. Um bei derartigen Anordnungen das Heben des Kataraktkolbens zu erreichen und damit die Wiederöffnung der Tür zu bewirken, bedurfte es der Einführung dichter Kolbenringe, außerdem einer gewissen Leichtgängigkeit des Steuermechanismus, die indes durch Verschmutzen oder Verrosten der Teile im Betriebe nachläßt.
Um den gekennzeichneten Übelständen zu begegnen, versuchte man, Luft mittels Dampfdüsen, welche von der zum Hilfsbläser führenden Leitung aus mit Dampf gespeist wurden, in den Feuerraum zu saugen, und zwar dadurch, daß beim Schluß des Regulators der Kataraktkolben durch den Dampfüberdruck veranlaßt wurde, in seine obere, den Katarakt spannende Lage zu gleiten und hierdurch die Verbindung mit der zum Hilfsbläser führenden Leitung herzustellen. Auch diese Anordnungen haben zu befriedigenden Ergebnissen deshalb nicht geführt, weil, wie bereits vorhin bemerkt wurde, derartige Anordnungen dichte Kolbenringe beanspruchten und mit dem Kataraktkolben auch zugleich die sonstigen Lufteinlaßorgane (Luftschieber ο. dgl.) bewegt wurden, was wiederum zur Folge hatte, daß beim öffnen des Regulators der Abschluß der Luftklappen nicht plötzlich, sondern nur in dem Maße, als der Katarakt dies gestattete, erfolgte. Infolgedessen gelangte bei Ingangsetzung des Hauptgebläses zu viel kalte Luft in den Feuerraum, was eine zu große Abkühlung der Feuergase und demgemäß eine Verminderung des Heizeffektes zur Folge hatte.
Nach der Erfindung ist das den Dampf zur Dampfdüse absperrende Organ unabhängig von dem das Einsteuern der Zusatzluft bewirkenden Kataraktkolben und den den Luftzugang regelnden Abschlußorganen angeordnet.
Hierdurch wird erreicht, daß nach Abstellen des Hilfsgebläses und Ingangsetzen des Hauptgebläses die Dampfzuführung zur Dampfdüse
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augenblicklich unterbrochen und demnach ein Hineinsaugen von Luft in den Feuerraum während der Wirkung des Hauptgebläses vermieden wird.
Zweckmäßig werden zwei Dampfdüsen verwendet, welche in zwei zu beiden Seiten der Feuertür angeordneten Luftleitungen eingebaut sind. Hierdurch wird erreicht, daß die Luft in den Luftleitungen der Feuertür vorgewärmt, • ίο sowie innig mit Dampf vermischt und die Feuertür selbst gekühlt wird.
Der Erfindungsgegenstanfi ist auf der Zeichnung zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt Fig. ι die Seitenansicht eines Lokomotivkesseis, während
, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Feuertürrahmen und die Feuertür in größerem Maßstabe erkennen läßt.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist 1
ao der bekannte Regulatorhebel, durch dessen Drehbewegung der Dampfzugang zum Schieberkasten in bekannter Weise hergestellt oder abgeschlossen werden kann. Bei der in Fig. 1 dargestellten Lage des Regulatorhebels ist die in den Dom 2 hineinragende, zum Schieberkasten führende Leitung 3' durch den Schieber 4 verschlossen und somit auch das Hauptgebläse abgestellt. Der Dom 2 steht durch eine abschließbare Leitung 12 mit einem bekannten Steuerventil 13 in Verbindung. Von dem Steuerventil 13 zweigen die Leitungen 32, 19, 27, 25 ab. Von denselben führt die Leitung 32 zu dem Hilfsbläser 33 und die Leitung 19 zu den beiden in den seitlichen Luftleitungen 5, 6 angeordneten Dampf düsen 7 bzw. 8 (Fig. 2). Die Leitung 27 steht mit der Atmosphäre und die Leitung 25 mit der Frischdamplleitung 3 in Verbindung.
Das Steuerventil 13 ist nun in bekannter Weise derart eingerichtet, insbesondere mit einem Differentialkolben derart versehen, daß, sobald die Leitung 3 durch den. Schieber 4 abgesperrt wird, die Verbindung zwischen den Leitungen 12 und 19, sowie zwischen den Leitungen 12 und 32 hergestellt wird. Sobald jedoch das Hauptgebläse in Tätigkeit gesetzt wird, wird die Verbindung zwischen 12 und 19, sowie zwischen 12 und 32 unterbrochen. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß, sobald das Hauptgebläse außer Tätigkeit gesetzt wird, der durch Leitung 19 zu den Dampfdüsen 7, 8 gelangende Dampf Luft ansaugen und diese Luft durch die Leitungen 5, 6 mit großer Geschwindigkeit in den Feuerraum treiben wird. In den Luftkanälen 5, 6 können die Klappen 9, 10 angeordnet sein, welche sich in dem Maße öffnen, als Luft durch die Kanäle 5, 6 streicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur Verhütung der Rauchbildung bei Feuerungen mit Haupt- und Hilfsgebläse und zeitweiliger Einführung sekundärer Verbrennungsluft mittels Dampfdüsen in den Feuerraum, dadurch gekennzeichnet, daß die zu diesen Dampfdüsen (7 und 8) führende Dampfrohrleitung (19) an dasselbe Absperrorgan (13) angeschlossen ist wie die zu dem Hilfsgebläse (33) führende Dampf rohrleitung (32).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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