DE213463C - - Google Patents

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DE213463C
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friction
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disk
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/54Mechanisms for coupling or uncoupling operating parts, driving mechanisms, or contacts
    • H01H3/58Mechanisms for coupling or uncoupling operating parts, driving mechanisms, or contacts using friction, toothed, or other mechanical clutch

Landscapes

  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- JVi 213463 KLASSE 21 c. GRUPPE
Kupplung an Stellwerken für Bühnenbeleuchtung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. April 1908 ab.
Stellwerke für Bühnenbeleuchtung haben den Zweck, eine größere Zahl von Lampengruppen einzeln oder gemeinschaftlich von einer Stelle aus zu regeln. Die Schalter für die einzelnen Lampengruppen sind dabei gewöhnlich durch Schnüre mit dem Stellwerk verbunden, und dieses selbst trägt auf einer Welle eine entsprechende Anzahl Stellscheiben zum Anziehen oder Nachlassen der Schnüre. Diese
ίο Stellscheiben können durch Reibung mit der Welle gekuppelt werden, so daß sie einzeln leicht von Hand bewegt, von der Welle aber auch gemeinsam bewegt werden können. Die Kupplung durch Reibung ist nötig, da die Bewegung der Stellscheiben nur innerhalb der gegebenen Grenzen zu erfolgen hat und die gemeinsame Bewegung aller Stellscheiben durch die Welle im allgemeinen in Zeitpunkten einsetzt, wo die Stellung der Stellscheiben gegeneinander sehr verschieden ist, so daß die beim Drehen der Welle voreilenden Stellscheiben durch Anschläge an weiterer Bewegung gehindert werden müssen.
Damit sich bei der Bedienung solcher Stellwerke nicht der große Widerstand geltend macht, den die Wellen beim gleichzeitigen • Anhalten vieler Stellscheiben durch ihre Anschläge finden wurden, hat man die Einrichtung getroffen, die mit der Welle durch Reibung gekuppelten Stellscheiben nicht unmittelbar durch die Anschläge aufzuhalten, sondern die Anschläge auf eines der Reiborgane so wirken zu lassen, daß der Druck gegen den Anschlag eine Verringerung des Druckes zwischen den Reiborganen herbeiführt. Als Reiborgan benutzt man dabei meist Reibscheibe und umgelegtes Reibband.
Bei den Ausführungen von Bühnenstellwerken der gekennzeichneten Art liegt die Gefahr vor, daß der durch Federn erzeugte Druck der Reiborgane aufeinander auch schon beim Mitnehmen der Stellscheiben mehr oder weniger geschwächt wird, während natürlich das Gegenteil der Bestimmung der Einrichtung entsprechen würde.
Diese Gefahr zu umgehen, ist der Zweck der nachfolgend beschriebenen neuen Reib-; kupplung.
In Fig. ι bedeutet w die Welle des Stellwerkes, von dem eine Anzahl Lampengruppen geregelt werden. Jede Lampengruppe wird durch eine Stellscheibe s mit angehängter Schnur bedient.. Die Stellscheibe sitzt frei drehbar auf der Welle w, kann mit dieser aber durch die Reibkupplung r b nach Belieben fest verbunden werden. Zu dem Ende kann durch Drehen des Griffes g um seine Achse (in hier nicht näher dargestellter Weise) die Kupplung unter Aufheben des Federdruckes auf die Reiborgane aus- und eingerückt werden. .
Man kann z. B. den Griff g so ausbilden, daß durch sein Drehen die beiden Hebel h h auseinandergespreizt werden, beispielsweise durch annähernd elliptische Ausbildung des unteren (nicht sichtbaren) Teiles des Griffes g, so daß beim Drehen des Griffes um 90 ° die unmittelbar oder mittelbar sich anlehnenden
Hebel hh auseinandergespreizt werden. Die Wirkung der Hebel h h auf die Reibkupplung wird aus nachfolgendem verständlich.
Neben jeder Stellscheibe s ist auf der Welle w eine Reibscheibe r festgekeilt. Über den Umfang dieser Scheibe ist das Reibband b gelegt, dessen Enden an je einem Hebel h festgelegt sind. Die beiden Hebel h sind an ihren unteren Enden gelenkig an der
ίο Stellscheibe s gelagert und werden an ihrem oberen; Ende durch die Feder/ zusammengeholt. Die beiden Hebel h, die Feder/ und der betreffende Teil der Stellscheibe bilden also ein Gelenkviereck, das die Verbindung zwischen der Stellscheibe und der Reibscheibe r vermittelt.
Bei einer Drehung der Reibscheibe r wird sich zunächst das Gelenkviereck aus der gezeichneten symmetrischen Stellung in eine unsymmetrische verschieben. Soll ein Mitnehmen der Stellscheibe s eintreten, so muß durch einen Mitnehmer an der Stellscheibe s die weitere Verschiebung des Gelenkvierecks verhindert werden. Das geschah nun bisher in der Weise, daß der Mitnehmer an der Stellscheibe gegen den in der Bewegungsrichtung vorangehenden Hebel h drückte, beispielsweise gegen den . Hebel h rechts, wenn die Reibscheibe sich im Uhrzeigersinne drehte.
Wegen der damit verbundenen Lockerung des Reibbandes mußte die Zugkraft der Feder/ von vornherein sehr groß gewählt werden, was die Ausschaltung der Reibkupplung durch den Griff g erschwerte. Trotz großer Federkraft aber wirkte die Reibkupplung bei zufällig ungünstiger Wahl der einzelnen Verhältnisse ganz unzuverlässig. Dieser Ubelstand ist nun in folgender Weise beseitigt.
Die Hebel h haben je einen klauenartigen Ansatz k (Fig. 2 gibt einen Schnitt dieser Teile nach x-y der Fig. 1), der nach der entgegengesetzten Seite hinter den Mitnehmer m an der Stellscheibe s greift. Beim Drehen der Reibscheibe r nach rechts wirkt .deshalb
.45 der Mitnehmer m nicht auf den Hebel h rechts, sondern auf den Hebel h links, also in solcher Weise, daß das Reibband auf der (im Sinne der Riementriebe) ablaufenden Seite noch mehr gespannt wird, während es früher auf der anlaufenden Seite gelüftet wurde.
Da aus bekannten Gründen eine Spannung der ablaufenden Seite des Reibbandes eine Steigerung der Spannung der anlaufenden Seite um ein Mehrfaches zur Folge hat, so genügt nunmehr eine verhältnismäßig schwache Feder/, . um die Enden des Reibbandes von : vornherein zusammenzuholen, so daß mittels des Griffes g ein leichtes Ausschalten der Kupplung möglich ist, trotzdem aber immer ein sicheres Kuppeln durch die Reibteile eintritt.
Nachdem die Reibscheibe mit der angekuppelten Stellscheibe einen gewissen Bogen nach rechts oder nach links zurückgelegt hat, soll selbsttätig die Entkupplung der beiden Teile fi.5 erfolgen. Das geschient in bekannter Weise durch Anschläge α a, die am Ende des gemeinschaftlichen Weges gegen die Klauen k drücken, so daß das Reibband gelüftet wird.
Die Einzelheiten der beschriebenen Kupplung können in sehr verschiedener Weise ausgeführt werden, im besonderen kann das als glattes Band gezeichnete Reibband b durch ein aus mehr oder weniger Bremsbacken zusammengesetztes Reibband ersetzt werden. Immer aber läßt sich dabei erreichen, daß der Mitnehmer an der Stellscheibe einen vermehrten Druck der Reiborgane aufeinander bewirkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Kupplung an Stellwerken für Bühnenbeleuchtung, bei. denen einzeln verstellbare, in ihrer Bewegung durch Anschläge 8g begrenzte Stellscheiben für die Schalter einer Anzahl von Lampen. zwecks gemeinschaftlicher Bewegung durch Reibung mit einer Welle gekuppelt werden, und bei denen auf der Welle eine feste Reibscheibe neben jeder Stellscheibe angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden eines die Stellscheibe (s) und Reibscheibe (r) miteinander kuppelnden Reibbandes (b) an gelenkig mit der Stellscheibe verbundene Hebel (h) gelegt sind und ein Mitnehmer (m) an der Stellscheibe beim Drehen der Reibscheibe je einen der Hebel (h) im Sinne des Anspannens des Reibbandes beeinflußt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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