DE2134167B2 - Großflächige Gebäudewand - Google Patents

Großflächige Gebäudewand

Info

Publication number
DE2134167B2
DE2134167B2 DE19712134167 DE2134167A DE2134167B2 DE 2134167 B2 DE2134167 B2 DE 2134167B2 DE 19712134167 DE19712134167 DE 19712134167 DE 2134167 A DE2134167 A DE 2134167A DE 2134167 B2 DE2134167 B2 DE 2134167B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
pivot pin
support member
edges
wall according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19712134167
Other languages
English (en)
Other versions
DE2134167C3 (de
DE2134167A1 (de
Inventor
Karl 2800 Bremen Lenderoth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vegla Vereinigte Glaswerke GmbH
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19712134167 priority Critical patent/DE2134167C3/de
Publication of DE2134167A1 publication Critical patent/DE2134167A1/de
Publication of DE2134167B2 publication Critical patent/DE2134167B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2134167C3 publication Critical patent/DE2134167C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/04Frames for doors, windows, or the like to be fixed in openings
    • E06B1/36Frames uniquely adapted for windows
    • E06B1/38Frames uniquely adapted for windows for shop, show, or like large windows
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/88Curtain walls
    • E04B2/885Curtain walls comprising a supporting structure for flush mounted glazing panels
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/88Curtain walls
    • E04B2/90Curtain walls comprising panels directly attached to the structure
    • E04B2/92Sandwich-type panels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Load-Bearing And Curtain Walls (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

der
, aneinandergereih- ^ Ungsleisten
und mit die-B
verankert sind, ge enkig zu la-
°—*
stehen, mit den verwaι Abstand stumpf gegenemanar
daß geringfügige
ÄS* die Gesamtg.aswand eine Unerhält, oder daß die Sche.benrander bcscha-
ist bekannt, große Glasflächen, die aus bestehen, an den vertikalen Fugen
45
Die Erfindung bezieht sich auf eine großflächige Glaswand mit mehreren aneinandergereihten, relativ großen Glasiafcln, die am oberen Rand großer Gebäudeöffnungen mittels die oberen horizontalen Tafelränder eingespannt haltender Traggüeder hängend angeordnet und quer zur Scheibenebene nachgiebig befestigt sind und bei der die vertikalen stumpf gestoßenen Tafelränder mittels einer lichtdurchlässigen daiierelasiischen Masse verklebt sind.
bracht, sie sollen evcmutn «u. —
stende Druck- und Sogkräfte und Verkehrslasten nehmen.
Neuzeitliche Gebäude aus Stahl oder Stahlbeton können mit hängenden Glasscheiben gegen Wetterunbilden mittels einer Glaswand ohne Sprossen ausgc stattet werden, wobei die oft verhältnismäßig langen z. B. bis 10 Meter Länge und etwa 2 Meter Breite auf weisenden Glasbahnen ohne Sichtbehinderung angewandt werden können.
Es hat sich aber in der Praxis gezeigt, daß selbst starke vorgespannte Stahlbetonträger, an denen eine Glaswand hängt, durch Kriechen und Schrumpfen des Betons zwischen den beiden Stützpunkten im Laufe der Zeit einen Durchhang bekommen, der mehrere Zentimeter betragen kann. Hinzu kommen die Verkehrslasten, z. B. bei zweigeschossigen Bauwerken, wodurch sich der Durchhang des die Glasscheibenlast tragenden Hauplträgers ändern kann. Der Durchhang kann, wie es die Erfahrung gezeigt hat, mehrere Zentimeter betragen. Dabei werden die verhältnismäßig langen schürzenartig nebeneinander mit nur geringem Abstand hängenden Glasbahnen, die bisher immer an zwei Halteplatten, die an der oberen Glaskante mit geringem Abstand von der Ecke sitzen und über Verbin dungsstangen mit der Decke oder dem Deckenstun verbunden sind, einer ungewollten Verformung ausge setzt, die zum Bruch oder Beschädigung einzelne Scheibenbahnen führen kann, so daß diese mit erhebli chen Kosten ausgewechselt werden müssen. Die er wähnte Durchbiegung des Hauptträgers oberhalb de Gebäudeöffnung ist meist nicht vermeidbar, wenn mai nicht den Träger selbst so stark dimensionieren wil
daß er ein xu großes Eigengewicht bekommt und/oder die bauliche Ausgestaltung des Gebäudes gestört wird.
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, eine Konstruktion anzugeben, bei weicher der infolge Durchbiegung des die Verglasung tragenden Trägers s auftretende Höhenunterschied der hängend angeordneten Glastafeln unsichtbar ausgeglichen werden kann, so daß die vertikalen G'astafelrönder stets parallel zueinander hingen und auch in dieser Lage ,justierbar sind. Hierunter ist zu verstehen, daß die Glasvafeln mit- w einander fluchten und die vertikalen Glastafelränder auch dann parallel zueinander verlaufen, wenn bei der Herstellung der Glastafeln, z. B. im Walzwerk, an den Rändern der Glastafeln Dickenunterschiede und damit Gewichtsunterschiede auftreten.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei einer großflächigen Glaswand der eingangs genannten Art erfindungsgemäß jeder Glastafel nur ein Tragglied zugeordnet ist, das mittig mit einem Gelenkzapfen an einem Deckenträger od. dgl. der Gebäudeöffnung par- ao allel zur Scheibenebene frei pendelnd so aufgehängt ist, daß die Stoßränder der Glastafeln lotrecht ausgerichtet sind.
Es kann vorteilhaft sein, wenn jedes Tragglied aus zwei den verdickten oberen Rand der zugeordneten as Glastafel eingespannt zwischen sich haltenden dreiekkigen Blechen besteht, die mit ihrer Spitze nach oben zeigen und eine Bohrung zur Aufnahme des zugeordneten, mittig zur Glastafel angeordneten Gelenkzapfens besitzen.
Es ist günstig, wenn die Bleche des Traggliedes eine umlaufende Randverstärkung haben.
Zweckmäßigerweise besitzt jeder Gelenkzapfen an seinem freien Ende eine Sicherungsschraube.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform besitzt jedes Tragglied eine Justiervorrichtung, mit welcher die zugeordnete hängende Glastafel, bezogen auf den Gelenkzapfui, seitlich geringfügig verschoben werden kann. Hierbei hat es sich bewährt, wenn das Tragglied auf den Gelenkzapfen mit einer auf dem Zapfen mittels einer Justierschraube geringfügig axial verstellbaren Buchse aufgeschoben ist
In weiterer Ausbildung der Erfindung besteht jedes Tragglied aus zwei in vertikaler Richtung übereinander angeordneten, durch Langlöcher durchsetzende Schraubenbolzen verbundenen Waagebalken, von denen der obere kürzer gehalten ist als der untere und der obere mittig am Gelenkzapfen pendelnd aufgehängt ist, wobei beide Waagebalken mittels einer Justiersch.aube parallel zur Wa.xiebene gegeneinander verschiebbar sind.
Die Erfindung ist auf den ZeichnungsbläUern veranschaulicht und wird nachstehend als Ausführungsbeispiel beschrieben.
F i g. 1 zeigt in Ansicht von vorn eine aus mehreren Glastafeln bestehende raumabschließende Begrenzungswand, wobei die einzelnen Glastafeln an einem Gasablaßöffnungen Stahlbetonträger aufgehängt sind;
F i g. 2 zeigt einen Querschnitt durch die Glasfläche nach Fig. I, welche die raumabschließende gläserne Begrenzungswand bildet;
F i g. 3 zeigt, in vergrößerter Darstellung die Ausbildung eines Trag- und Haltcgliedes, welches den oberen Rand der Glassche;bc eingespannt festhält, im Querschnitt und in vergrößerter Darstellung und an einem senkrecht zur Gla»ebene sich erstreckenden ortsfesten Gelenkzapfen am Viauptträger so aufgehängt ist. daß eine seitliche geringfügige Ausgleichsbewcgung ·ιη
dem erwähnten Zapfen möglich ist; u
F i g.4 zeigt ebenfalls in vergrößerte? Ausführung in Ansicht von vom ein Einspann- und IVegglied dreieckiger Gestalt, Wobei der obere Rand der Scheilwnbahn an zwei Stellen eingespannt gehalten wird und wobei das dreieckige Tragglied an einem gebäudefesten Gelenkzapfen gelenkig aufgehängt ist;
F i g. 5 zeigt in weiterer Vergrößerung eine Ausführung nach Fi g.4 mit einer Einrichtung, die es ermöglicht, den oberen Scheibenrand relativ /um Gelenkzapfen in seiner Halterung zu verschieben und damit so zu justieren, daß die vertikalen Ränder lotrecht ausgerichtet sind;
Fig.6 zeigt in vergrößerter Darstellung und im Querschnitt die Ausbildung des Gehänges an einem horizontalen Gelenkzapfen;
F i g. 7 zeigt ein Gehänge nach F i g. 6 mit einem vertikalen Gelenkzapfen;
F i g. 8 zeigt in Ansicht von vorn ein seitlich justierbares Gehänge an einem horizontalen Gelenkzapien;
F i g. 9 zeigt einen Querschf -;t durch ein Gehänge, wobei die hängende Glastafel in Nähe ihres oberen Randes durchbohrt und mit Bolzen an dem Gehänge befestigt ist.
An dem starken Deckenträger 1 sind die Glastafeln 2, 3. 4 und 5 nebeneinander hängend angeordnet. Jede Glastafel hat am oberen Rand ein Tragglied 7, welches den verdeckten Rand der Glastafel eingespannt festhält. Jeder Glastafel 2,3, 4 und 5 ist je ein dreieckiges Tragglied 6 zugeordnet Das Tragglied 6 wirkt zusammen mit dem zweiteiligen Einspannglied 7. Dieses wird mit einem Spannbolzen 8 zusammengehalten, der einerseits die beiden Backen des Einspanngliedes 7 an dem dreieckigen Tragglied 6 festlegt und andererseits den durch Aufkleben von zwei Leisten 9 verstärkten oberen Rand der Glastafel 2 zwischen den rechtwinklig umgebogenen Rändern des zweiteiligen Einspanngliedes eingespannt festhält. Das dreieckige Tragglied 6 ist in der Nähe seiner oberen Spitze an einem im Deckenträger festgelegten Gelenkzapfen 10 pendelnd aufgehängt, so daß die Glastafeln stets lotrecht hängen, auch der Deckenträger 1 sich unter der Last der Scheiben und seines Eigengewichtes wenig durchbiegt
Auf diese Weise ist gewährleistet, daß die mit Silikon abgedichteten vertikalen Ränder 11 der Scheibenbahnen auch bei geringem Höhenunterschied parallel zueinander verlaufen, wobei ein Teil der Höhendifferenz ausgeglichen oder aufgenommen wird durch eine dauerelastische Abdichtungsmasse in den stumpf gestoßenen vertikalen Trennfugen zwischen benachbarten Rändern 11. Man kann eine Silikonmasse, die sich innig mit Glas verbindet, so einstellen, daß eine Dauerelastizität auf lange Zeit gewährleistet ist. und daß geringfügige Verschiebungen erfolgen können, ohne daß die Ränder undicht werden.
Der Gelenkzapfen 10, der das Tragglied 6 aufnimmt, ist beim Beispiel nach F i g. 3 an seinem vorderen Ende zweckmäßig mittig angebohrt und mit Gewinde versehen, so daß das Tragglied 6 auf den bereits am Träger fest eingelassenen Gelenkzapfen 10 aufgeschoben werden kann, wobei eine als Kopischraube ausgebildete Sicherungsrehraube 12 derart in das freie Ende des Gelenkz.apfens iO eingeschraubt und gesichert wird, daß das Tragglied 6 von dem Gelenkzapfen 10 auch bei wiederholt auftretenden Bodenerschütterungen nicht abgleiten kann.
Es empfiehlt sich, das untere Ende der hängenden Glastafeln in bekannter Weise in eine nach oben offene
U-förmige Schiene hineinhängen zu lassen, wobei auftretende Windkräfte gegen den Gebäudeboden 13. der die U-Schiene 14 aufnimmt, seitlich abgesetzt werden. Zwischen dem unteren Scheibenrand und den Seitenwänden der U-Schiene 14 sind Kunststoffstreifen an- geordnet, die der Scheibe quer zu ihrer Fläche die Bewegungsfreiheit' nehmen. Die unteren Ränder der Glastafeln stoßen nicht gegen die Metallschiene, so daß in vertikaler Richtung ausreichend Bewegungsfreiheit besteht.
Um ein Verdrehen der lang herunter hängenden Glastafel um eine vertikale Mittellinie {y) dieser Tafel, also unterhalb des Gelenkzapfens 10 zu vermeiden, sind gegenüber dem als Betonträger ausgebildeten Deckenträger 1 Gleitstücke 15 in der Nähe beider Vertikalränder der Scheibe angeordnet.
Diese Gleitstücke 15 bestehen mindestens an ihrer Oberfläche aus Weichkunststoff. An mindestens einem Ende an der Seite des Traggliedes 6 ist eine Justiervorrichtung des oberen Scheibenrandes relativ zu dieser ao Aufhängevorrichtung vorgesehen. Man kann also, bezogen auf die Zapfenmitte des Gelenkzapfens 10. die Glastafel seitlich etwas verschieben und damit justieren, falls die beiden vertikalen Ränder nicht genau lotrecht hängen. Die justierung erfolgt durch Verdrehen »5 der Justierschrauben 16.
Beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 6 ist das Tragglied 6 auf den Gelenkzapfen unter Verwendung einer Buchse 17 aufgeschoben. Mit Hilfe dieser Buchse 17 und einer Stellschraube ist das Tragglied 6 in axialer Richtung auf dem Gelenkzapfen 10 ebenfalls relativ zum Träger 1 genau justierbar, so daß die vertikalen Glasränder der nebeneinander hängenden Glastafeln genau miteinander fluchten. Die unteren Ränder der Glastafeln stoßen nicht gegen die Metallschiene, so daß in vertikaler Richtung ausreichend Bewegungsfreiheit besteht.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 5 ist erkennbar, daß die Justierschraube 16 mit einem winkelförmigen Stellglied über den seitlichen Rand der Glastafel auf beiden Seiten etwas vorsteht. Dies Glastafel wenn zwischen den benachbarten vertikalen Rändern der hängenden Glastafeln ausreichender Spielraum besteht. Es ist möglich, die vertikalen Ränder der Glastafeln durch biegbare Profilleisten aus Kunstglas H-förmigen Querschnitts miteinander mit ausreichend Spiel zu verbinden, so daß also ein wenn auch geringfügiger Bewegungsausgleich bei Beulbewegungen der Glastafeln unter Winddruck eintreten kann.
Es gibt aber Ausführungen, bei denen solche vertikalen Profilleisten nicht erwünscht sind. Dann ist man gezwungen, die Glastafeln mit engem Abstand, der etwa nur 5 bis 8 mm beträgt, nebeneinander zu hängen. Dies setzt wieder voraus, daß die relativ schweren und längen Glastafeln, wenn sie an nur einem Zapfen hängend angeordnet sind, justiert werden können, in dem Sinne, daß die vertikalen Ränder genau lotrecht und parallel zu den Nachbarglastafeln hängen. Diese Fugen zwischen den hängenden Glastafeln werden in an sich bekannter Weise mit einer dauerelastischen Silikonmasse verklebt. Die geringe Breite solcher Klebefugen wird nicht als störend empfunden in Anbetracht der relativ großen Gesamtfläche der durch die Glastafeln abgedichteten Frontseite eines Gebäudes.
Um ein genaues Justieren der vertikalen Ränder der parallel geschnittenen Glastafeln zu ermöglichen, wird mit Vorteil eine Ausbildung nach F i g. 8 der Zeichnung gewählt. Der obere Rand 18 der Glastafel 2 hängt an zwei einstellbaren Bolzen 19, die an ihrem unteren Ende mit Bolzen 20, welche durch die Glastafel hindurchreichen und an ihrem oberen Ende an einem profilierten Waagebalken 21 festgelegt sind. Der obere Rand IR der Glastafel verläuft hierbei etwa parallel zu dem Waagebalken 21. Dieser Waagebalken ist etwas kurier als die Breite der Glastafel gewählt. Er hat jedenfalls keinen Überstand. Der Waagebalken 21 ist wiederum mittels eines Blechkörpers 22 an dem horizontalen Gelcnkzapfen 10 pendelnd aufgehängt. Die beiden Befestigungsschraubenbolzen 23 sind in einem engen Bereich innerhalb von Langlöchern seitlich verschiebbar. Die Verschiebung ist möglich mittels einer Justierschraube 24, die gegen den Blechkörper 22 in Längs1 khtung des als Profilleiste ausgebildeten Waagebalkens 21 verschiebbar ist. Bei Betätigung der Justierschraube 24 läßt sich erreichen, daß geringfügige Gewichtsunterschiede der hängenden Glastafel 2, die beim Auswalzen der Glastafel infolge von Dickenunterschieden entstehen können, ausgeglichen werden, so daß die vertikalen Ränder der Glastafel immer wieder genau lotrecht und parallel zueinander hängen. Dies auch dann, wenn, wie es eingangs geschildert wurde, der Hauptträger des Gebäudes sich bei Belastung durch das Gewicht der Glastafeln und bei mehrgc schossigen Gebäuden auch durch das Gewicht von Verkehrslasten um einige Zentimeter nach unten durchbiegt.
Durch Anordnung von zwei Waagebalken, die für jede Glastafel verwendet werden, kann man, wenn man den oberen Waagebalken oder den Blechkörper 22 ge nügend kurz ausbildet, eine seitliche Justierung der vertikalen Glasränder sehr genau vornehmen, und dadurch besteht überhaupt erst die Möglichkeit, die Durchbiegung des Hauptträgers, die im allgemeinen nicht vermddbar ist. so auszugleichen, daß diese nich« stört.
Nach der Erfindung ist es auch möglich, den Gelenkzapfen 10 nicht nur in der horizontalen Stellung zu verwenden, sondern auch, wie es in F i g. 7 dargestellt wur de. in vertikaler Stellung, wobei unter Windlast eintre tende geringfügige Verdrehbewegungen der Glastafel! einerseits durch die U-Schiene 14 und andererseit; durch Gleitstücke 15 in der Nähe des oberen Randes sowie durch die Verklebung der vertikalen Ränder mi Silikonmasse wirksam verhindert werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    a5
    I. Großflächige Glaswand mit mehreren aneinandergereihten, relativ großen Glastafeln, di« am oberen Rand großer Gebäudeöffnungen mittels die oberen horizontalen Tafelränder eingespannt haltender Traggüeder hängend angeordnet und quer zur Scheibenebene nachgiebig befestigt sind, bei der die vertikalen stumpf gestoßenen Tafelränder mittels einer lichtdurchlässigen dauerelastiscluen Masse verklebt sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Glastafel (2,3,4,5) nur ein Tragglied (6) zugeordnet ist, das mittig mit einem Gelenkzapfen (10) an einem Deckenträger (1) od. dgl. der Gebäudeöffnung parallel zur Scheibenebene frei pendelnd so aufgehängt ist, daß die Stoßränder der Glastafeln lotrecht ausgerichtet sind.
  2. 2. Glaswasi nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Tragglied (6) aus zwei den verdickten oberen Rand der zugeordneten Glastafel eingespannt zwischen sich haltenden dreieckigen Blechen (7) besteht, die mit ihrer Spitze nach oben zeigen und eine Bohrung zur Aufnahme des zugeordneten, mittig zur Glastafel angeordneten Gelenkzapfens (10) besitzen.
  3. 3. Glaswand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bleche des Traggliedes (6) eine umlaufende Pandverstürkung aufweisen.
  4. 4. Glaswand nach einem der Ansprüche 1 bis 3, 3<> dadurch gekennzeichnet, dal? jeder Gelenkzapfen (10) an seinem freien Ende eine Sicherungsschraube
    (12) aufweist.
  5. 5. Glaswand nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Tragglied (6) eine Justiervorrichtung besitzt, mit welcher die zugeordnete hängende Glastafel bezogen auf den Gelenkzapfen (10) seitlich geringfügig verschoben werden kann.
  6. 6. Glaswand nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragglied (6) auf den Gelenkzapfen (10) mit einer auf dem Zapfen mittels einer Justierschraube geringfügig axial verstellbaren Buchse (17) aufgeschoben ist.
  7. 7. Glaswand nach einem der Ansprüche 1 und bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Tragglied aus zwei in vertikaler Richtung übereinander angeordneten, durch Langlöcher durchsetzende Schraubenbolzen (23) verbundenen Waagebalken besteht, von denen der obere kürzer gehalten ist als der untere und der obere mittig am Gelenkzapfen (10) pendelnd aufgehängt ist, und daß beide Waagebalken mittels einer Justierschraube (24) parallel zur Wandebene gegeneinander verschiebbar sind (F ig. 8).
    ausschnitte .-.. den werden, ist
DE19712134167 1971-07-09 1971-07-09 GroBflächige Gebäudewand Expired DE2134167C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712134167 DE2134167C3 (de) 1971-07-09 1971-07-09 GroBflächige Gebäudewand

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712134167 DE2134167C3 (de) 1971-07-09 1971-07-09 GroBflächige Gebäudewand

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2134167A1 DE2134167A1 (de) 1973-01-18
DE2134167B2 true DE2134167B2 (de) 1974-08-08
DE2134167C3 DE2134167C3 (de) 1975-06-12

Family

ID=5813105

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712134167 Expired DE2134167C3 (de) 1971-07-09 1971-07-09 GroBflächige Gebäudewand

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2134167C3 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3009798A1 (de) * 1980-03-14 1981-09-24 Bischoff Glastechnik GmbH & Co KG, 7518 Bretten Verglasung fuer abdeckungen, wie daecher o.dgl..
CN103290961A (zh) * 2013-05-16 2013-09-11 一禾科技发展(上海)有限公司 吊挂玻璃幕墙结构及安装玻璃幕墙的方法
CN104790571A (zh) * 2015-04-20 2015-07-22 江河创建集团股份有限公司 单索支撑大玻璃幕墙

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3643607A1 (de) * 1985-12-20 1987-07-02 Hahn Glasbau Tragvorrichtung fuer glasscheiben
DE3727754A1 (de) * 1987-03-25 1988-11-10 Hueppe Gmbh Einfassung einer trennscheibe in einem rahmen
JP2702050B2 (ja) * 1992-10-30 1998-01-21 セントラル硝子株式会社 ガラス板の支持構造
AT401079B (de) * 1993-12-09 1996-06-25 Feigl Anton Vorrichtung zur hängenden anordnung von glasscheiben
DE19517581C2 (de) * 1995-05-05 1999-03-11 Goetz Entwicklung & Lizenz Nur-Glas-Fassade
CN105370045A (zh) * 2012-08-28 2016-03-02 一禾科技发展(上海)有限公司 一种用于紧固系统的预应力臂连接结构
CN103362240B (zh) * 2013-08-05 2018-11-23 金光道环境建设集团有限公司 一种悬挂式玻璃内幕墙
CN106049727B (zh) * 2016-07-28 2018-06-12 苏州金螳螂建筑装饰股份有限公司 玻璃幕墙安装结构
CN110984443B (zh) 2019-12-11 2022-02-15 广东坚朗五金制品股份有限公司 驳接装置
CN111255243A (zh) * 2020-02-17 2020-06-09 上海市建筑装饰工程集团有限公司 一种超大版幅玻璃幕墙吊装方法

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3009798A1 (de) * 1980-03-14 1981-09-24 Bischoff Glastechnik GmbH & Co KG, 7518 Bretten Verglasung fuer abdeckungen, wie daecher o.dgl..
CN103290961A (zh) * 2013-05-16 2013-09-11 一禾科技发展(上海)有限公司 吊挂玻璃幕墙结构及安装玻璃幕墙的方法
CN103290961B (zh) * 2013-05-16 2016-03-02 一禾科技发展(上海)有限公司 吊挂玻璃幕墙结构及安装玻璃幕墙的方法
CN104790571A (zh) * 2015-04-20 2015-07-22 江河创建集团股份有限公司 单索支撑大玻璃幕墙

Also Published As

Publication number Publication date
DE2134167C3 (de) 1975-06-12
DE2134167A1 (de) 1973-01-18

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2606041C3 (de) Vorgehängte Wand aus verglasten Elementen
DE2134167B2 (de) Großflächige Gebäudewand
DE3932176A1 (de) Wandbekleidungselement, insbesondere fassadenelement
EP1947254A2 (de) Holz-Beton-Verbundtragwerk
WO1990008866A1 (de) Bauelement zur erstellung von gebäuden, gebäudeteilen od. dgl.
DE10041775C1 (de) Befestigungssystem für Wandelemente an Gebäudewänden
DE20014707U1 (de) Befestigungssystem für Wandelemente an Gebäudewänden
DE1683167C3 (de) Wandverkleidung für Außenwände
EP0026495A2 (de) Wandhalteprofilsatz zur Befestigung einer Unterkonstruktion für Fassadenplatten an Gebäudewänden
EP1445390A2 (de) Fassadenaufbau sowie Halteelement zur Verwendung in einem solchen Fassadenaufbau
DE4204638A1 (de) Vorrichtung zur schalldaemmung in raeumen
EP3666991A1 (de) Halterung zur befestigung eines fassadenbekleidungselements an einer tragstruktur
EP4257774B1 (de) Fassadenplatte und gebäudefassade mit einer fassadenplatte
DE2849727A1 (de) Hoeheneinstellbare klinkerabfangung
DE816143C (de) Loesbare Befestigung von plattenfoermigen Innenraumverkleidungen an gebaeudefesten Teilen
DE102010027368A1 (de) Vorrichtung zur Eckbefestigung einer Leibungsplatte
DE1509865C3 (de) Glasfassade fur Gebäude
DE202006018818U1 (de) Fassadensystem
DE19532672A1 (de) Unterkonstruktion zur Anbringung hinterlüfteter Fassaden
DE1956410C (de) Auflagerschuh fur Dacheindeckungs platten od dgl
DE3222340A1 (de) Unterkonstruktion zur befestigung einer fassadenplatte
DE3706106A1 (de) Platte, besonders zur verwendung bei abgehaengten decken
DE2456522A1 (de) Vorrichtung zur halterung von deckenplatten
EP0302472A1 (de) Baukonstruktion mit hinterlüfteter Fassade
DE1459904A1 (de) Decke

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: VEGLA VEREINIGTE GLASWERKE GMBH, 5100 AACHEN, DE

8339 Ceased/non-payment of the annual fee