DE2134167B2 - Großflächige Gebäudewand - Google Patents
Großflächige GebäudewandInfo
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Description
der
, aneinandergereih- ^ Ungsleisten
™ und mit die-B
verankert sind, ge enkig zu la-
°—*
stehen, mit den verwaι
Abstand stumpf gegenemanar
daß geringfügige
ÄS* die Gesamtg.aswand eine Unerhält,
oder daß die Sche.benrander bcscha-
ist bekannt, große Glasflächen, die aus
bestehen, an den vertikalen Fugen
45
Die Erfindung bezieht sich auf eine großflächige Glaswand mit mehreren aneinandergereihten, relativ
großen Glasiafcln, die am oberen Rand großer Gebäudeöffnungen mittels die oberen horizontalen Tafelränder
eingespannt haltender Traggüeder hängend angeordnet und quer zur Scheibenebene nachgiebig befestigt
sind und bei der die vertikalen stumpf gestoßenen Tafelränder mittels einer lichtdurchlässigen daiierelasiischen
Masse verklebt sind.
bracht, sie sollen evcmutn «u. —
stende Druck- und Sogkräfte und Verkehrslasten nehmen.
Neuzeitliche Gebäude aus Stahl oder Stahlbeton können mit hängenden Glasscheiben gegen Wetterunbilden
mittels einer Glaswand ohne Sprossen ausgc stattet werden, wobei die oft verhältnismäßig langen
z. B. bis 10 Meter Länge und etwa 2 Meter Breite auf
weisenden Glasbahnen ohne Sichtbehinderung angewandt werden können.
Es hat sich aber in der Praxis gezeigt, daß selbst starke vorgespannte Stahlbetonträger, an denen eine Glaswand
hängt, durch Kriechen und Schrumpfen des Betons zwischen den beiden Stützpunkten im Laufe der
Zeit einen Durchhang bekommen, der mehrere Zentimeter betragen kann. Hinzu kommen die Verkehrslasten,
z. B. bei zweigeschossigen Bauwerken, wodurch sich der Durchhang des die Glasscheibenlast tragenden
Hauplträgers ändern kann. Der Durchhang kann, wie es die Erfahrung gezeigt hat, mehrere Zentimeter betragen.
Dabei werden die verhältnismäßig langen schürzenartig nebeneinander mit nur geringem Abstand
hängenden Glasbahnen, die bisher immer an zwei Halteplatten, die an der oberen Glaskante mit geringem
Abstand von der Ecke sitzen und über Verbin dungsstangen mit der Decke oder dem Deckenstun
verbunden sind, einer ungewollten Verformung ausge setzt, die zum Bruch oder Beschädigung einzelne
Scheibenbahnen führen kann, so daß diese mit erhebli chen Kosten ausgewechselt werden müssen. Die er
wähnte Durchbiegung des Hauptträgers oberhalb de Gebäudeöffnung ist meist nicht vermeidbar, wenn mai
nicht den Träger selbst so stark dimensionieren wil
daß er ein xu großes Eigengewicht bekommt und/oder
die bauliche Ausgestaltung des Gebäudes gestört wird.
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, eine
Konstruktion anzugeben, bei weicher der infolge Durchbiegung des die Verglasung tragenden Trägers s
auftretende Höhenunterschied der hängend angeordneten Glastafeln unsichtbar ausgeglichen werden kann,
so daß die vertikalen G'astafelrönder stets parallel
zueinander hingen und auch in dieser Lage ,justierbar sind. Hierunter ist zu verstehen, daß die Glasvafeln mit- w
einander fluchten und die vertikalen Glastafelränder auch dann parallel zueinander verlaufen, wenn bei der
Herstellung der Glastafeln, z. B. im Walzwerk, an den
Rändern der Glastafeln Dickenunterschiede und damit Gewichtsunterschiede auftreten.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei einer großflächigen Glaswand der eingangs genannten Art
erfindungsgemäß jeder Glastafel nur ein Tragglied zugeordnet ist, das mittig mit einem Gelenkzapfen an
einem Deckenträger od. dgl. der Gebäudeöffnung par- ao
allel zur Scheibenebene frei pendelnd so aufgehängt ist,
daß die Stoßränder der Glastafeln lotrecht ausgerichtet sind.
Es kann vorteilhaft sein, wenn jedes Tragglied aus zwei den verdickten oberen Rand der zugeordneten as
Glastafel eingespannt zwischen sich haltenden dreiekkigen Blechen besteht, die mit ihrer Spitze nach oben
zeigen und eine Bohrung zur Aufnahme des zugeordneten, mittig zur Glastafel angeordneten Gelenkzapfens
besitzen.
Es ist günstig, wenn die Bleche des Traggliedes eine umlaufende Randverstärkung haben.
Zweckmäßigerweise besitzt jeder Gelenkzapfen an seinem freien Ende eine Sicherungsschraube.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform besitzt jedes Tragglied eine Justiervorrichtung, mit welcher die zugeordnete
hängende Glastafel, bezogen auf den Gelenkzapfui, seitlich geringfügig verschoben werden
kann. Hierbei hat es sich bewährt, wenn das Tragglied auf den Gelenkzapfen mit einer auf dem Zapfen mittels
einer Justierschraube geringfügig axial verstellbaren Buchse aufgeschoben ist
In weiterer Ausbildung der Erfindung besteht jedes Tragglied aus zwei in vertikaler Richtung übereinander
angeordneten, durch Langlöcher durchsetzende Schraubenbolzen verbundenen Waagebalken, von denen
der obere kürzer gehalten ist als der untere und der obere mittig am Gelenkzapfen pendelnd aufgehängt
ist, wobei beide Waagebalken mittels einer Justiersch.aube parallel zur Wa.xiebene gegeneinander
verschiebbar sind.
Die Erfindung ist auf den ZeichnungsbläUern veranschaulicht und wird nachstehend als Ausführungsbeispiel
beschrieben.
F i g. 1 zeigt in Ansicht von vorn eine aus mehreren Glastafeln bestehende raumabschließende Begrenzungswand,
wobei die einzelnen Glastafeln an einem Gasablaßöffnungen Stahlbetonträger aufgehängt sind;
F i g. 2 zeigt einen Querschnitt durch die Glasfläche nach Fig. I, welche die raumabschließende gläserne
Begrenzungswand bildet;
F i g. 3 zeigt, in vergrößerter Darstellung die Ausbildung eines Trag- und Haltcgliedes, welches den oberen
Rand der Glassche;bc eingespannt festhält, im Querschnitt
und in vergrößerter Darstellung und an einem senkrecht zur Gla»ebene sich erstreckenden ortsfesten
Gelenkzapfen am Viauptträger so aufgehängt ist. daß eine seitliche geringfügige Ausgleichsbewcgung ·ιη
dem erwähnten Zapfen möglich ist; u
F i g.4 zeigt ebenfalls in vergrößerte? Ausführung in
Ansicht von vom ein Einspann- und IVegglied dreieckiger Gestalt, Wobei der obere Rand der Scheilwnbahn
an zwei Stellen eingespannt gehalten wird und wobei das dreieckige Tragglied an einem gebäudefesten Gelenkzapfen gelenkig aufgehängt ist;
F i g. 5 zeigt in weiterer Vergrößerung eine Ausführung nach Fi g.4 mit einer Einrichtung, die es ermöglicht, den oberen Scheibenrand relativ /um Gelenkzapfen in seiner Halterung zu verschieben und damit so zu
justieren, daß die vertikalen Ränder lotrecht ausgerichtet sind;
Fig.6 zeigt in vergrößerter Darstellung und im
Querschnitt die Ausbildung des Gehänges an einem horizontalen Gelenkzapfen;
F i g. 7 zeigt ein Gehänge nach F i g. 6 mit einem vertikalen
Gelenkzapfen;
F i g. 8 zeigt in Ansicht von vorn ein seitlich justierbares Gehänge an einem horizontalen Gelenkzapien;
F i g. 9 zeigt einen Querschf -;t durch ein Gehänge,
wobei die hängende Glastafel in Nähe ihres oberen Randes durchbohrt und mit Bolzen an dem Gehänge
befestigt ist.
An dem starken Deckenträger 1 sind die Glastafeln 2, 3. 4 und 5 nebeneinander hängend angeordnet. Jede
Glastafel hat am oberen Rand ein Tragglied 7, welches den verdeckten Rand der Glastafel eingespannt festhält.
Jeder Glastafel 2,3, 4 und 5 ist je ein dreieckiges Tragglied 6 zugeordnet Das Tragglied 6 wirkt zusammen
mit dem zweiteiligen Einspannglied 7. Dieses wird mit einem Spannbolzen 8 zusammengehalten, der einerseits
die beiden Backen des Einspanngliedes 7 an dem dreieckigen Tragglied 6 festlegt und andererseits
den durch Aufkleben von zwei Leisten 9 verstärkten oberen Rand der Glastafel 2 zwischen den rechtwinklig
umgebogenen Rändern des zweiteiligen Einspanngliedes eingespannt festhält. Das dreieckige Tragglied 6 ist
in der Nähe seiner oberen Spitze an einem im Deckenträger festgelegten Gelenkzapfen 10 pendelnd aufgehängt,
so daß die Glastafeln stets lotrecht hängen, auch der Deckenträger 1 sich unter der Last der Scheiben
und seines Eigengewichtes wenig durchbiegt
Auf diese Weise ist gewährleistet, daß die mit Silikon abgedichteten vertikalen Ränder 11 der Scheibenbahnen
auch bei geringem Höhenunterschied parallel zueinander verlaufen, wobei ein Teil der Höhendifferenz
ausgeglichen oder aufgenommen wird durch eine dauerelastische Abdichtungsmasse in den stumpf gestoßenen
vertikalen Trennfugen zwischen benachbarten Rändern 11. Man kann eine Silikonmasse, die sich innig
mit Glas verbindet, so einstellen, daß eine Dauerelastizität auf lange Zeit gewährleistet ist. und daß geringfügige
Verschiebungen erfolgen können, ohne daß die Ränder undicht werden.
Der Gelenkzapfen 10, der das Tragglied 6 aufnimmt, ist beim Beispiel nach F i g. 3 an seinem vorderen Ende
zweckmäßig mittig angebohrt und mit Gewinde versehen, so daß das Tragglied 6 auf den bereits am Träger
fest eingelassenen Gelenkzapfen 10 aufgeschoben werden kann, wobei eine als Kopischraube ausgebildete
Sicherungsrehraube 12 derart in das freie Ende des Gelenkz.apfens iO eingeschraubt und gesichert wird, daß
das Tragglied 6 von dem Gelenkzapfen 10 auch bei wiederholt auftretenden Bodenerschütterungen nicht
abgleiten kann.
Es empfiehlt sich, das untere Ende der hängenden Glastafeln in bekannter Weise in eine nach oben offene
U-förmige Schiene hineinhängen zu lassen, wobei auftretende Windkräfte gegen den Gebäudeboden 13. der
die U-Schiene 14 aufnimmt, seitlich abgesetzt werden. Zwischen dem unteren Scheibenrand und den Seitenwänden der U-Schiene 14 sind Kunststoffstreifen an-
geordnet, die der Scheibe quer zu ihrer Fläche die Bewegungsfreiheit' nehmen. Die unteren Ränder der Glastafeln stoßen nicht gegen die Metallschiene, so daß in
vertikaler Richtung ausreichend Bewegungsfreiheit besteht.
Um ein Verdrehen der lang herunter hängenden Glastafel um eine vertikale Mittellinie {y) dieser Tafel,
also unterhalb des Gelenkzapfens 10 zu vermeiden, sind gegenüber dem als Betonträger ausgebildeten
Deckenträger 1 Gleitstücke 15 in der Nähe beider Vertikalränder der Scheibe angeordnet.
Diese Gleitstücke 15 bestehen mindestens an ihrer Oberfläche aus Weichkunststoff. An mindestens einem
Ende an der Seite des Traggliedes 6 ist eine Justiervorrichtung des oberen Scheibenrandes relativ zu dieser ao
Aufhängevorrichtung vorgesehen. Man kann also, bezogen auf die Zapfenmitte des Gelenkzapfens 10. die
Glastafel seitlich etwas verschieben und damit justieren, falls die beiden vertikalen Ränder nicht genau lotrecht hängen. Die justierung erfolgt durch Verdrehen »5
der Justierschrauben 16.
Beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 6 ist das Tragglied 6 auf den Gelenkzapfen unter Verwendung einer
Buchse 17 aufgeschoben. Mit Hilfe dieser Buchse 17 und einer Stellschraube ist das Tragglied 6 in axialer
Richtung auf dem Gelenkzapfen 10 ebenfalls relativ zum Träger 1 genau justierbar, so daß die vertikalen
Glasränder der nebeneinander hängenden Glastafeln genau miteinander fluchten. Die unteren Ränder der
Glastafeln stoßen nicht gegen die Metallschiene, so daß in vertikaler Richtung ausreichend Bewegungsfreiheit
besteht.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 5 ist erkennbar, daß die Justierschraube 16 mit einem winkelförmigen Stellglied über den seitlichen Rand der Glastafel
auf beiden Seiten etwas vorsteht. Dies Glastafel wenn zwischen den benachbarten vertikalen Rändern der
hängenden Glastafeln ausreichender Spielraum besteht. Es ist möglich, die vertikalen Ränder der Glastafeln
durch biegbare Profilleisten aus Kunstglas H-förmigen Querschnitts miteinander mit ausreichend Spiel zu verbinden, so daß also ein wenn auch geringfügiger Bewegungsausgleich bei Beulbewegungen der Glastafeln unter Winddruck eintreten kann.
Es gibt aber Ausführungen, bei denen solche vertikalen Profilleisten nicht erwünscht sind. Dann ist man gezwungen, die Glastafeln mit engem Abstand, der etwa
nur 5 bis 8 mm beträgt, nebeneinander zu hängen. Dies setzt wieder voraus, daß die relativ schweren und längen Glastafeln, wenn sie an nur einem Zapfen hängend
angeordnet sind, justiert werden können, in dem Sinne, daß die vertikalen Ränder genau lotrecht und parallel
zu den Nachbarglastafeln hängen. Diese Fugen zwischen den hängenden Glastafeln werden in an sich bekannter Weise mit einer dauerelastischen Silikonmasse
verklebt. Die geringe Breite solcher Klebefugen wird nicht als störend empfunden in Anbetracht der relativ
großen Gesamtfläche der durch die Glastafeln abgedichteten Frontseite eines Gebäudes.
Um ein genaues Justieren der vertikalen Ränder der
parallel geschnittenen Glastafeln zu ermöglichen, wird mit Vorteil eine Ausbildung nach F i g. 8 der Zeichnung
gewählt. Der obere Rand 18 der Glastafel 2 hängt an zwei einstellbaren Bolzen 19, die an ihrem unteren
Ende mit Bolzen 20, welche durch die Glastafel hindurchreichen und an ihrem oberen Ende an einem profilierten Waagebalken 21 festgelegt sind. Der obere
Rand IR der Glastafel verläuft hierbei etwa parallel zu dem Waagebalken 21. Dieser Waagebalken ist etwas
kurier als die Breite der Glastafel gewählt. Er hat jedenfalls keinen Überstand. Der Waagebalken 21 ist
wiederum mittels eines Blechkörpers 22 an dem horizontalen Gelcnkzapfen 10 pendelnd aufgehängt. Die
beiden Befestigungsschraubenbolzen 23 sind in einem engen Bereich innerhalb von Langlöchern seitlich verschiebbar. Die Verschiebung ist möglich mittels einer
Justierschraube 24, die gegen den Blechkörper 22 in Längs1 khtung des als Profilleiste ausgebildeten Waagebalkens 21 verschiebbar ist. Bei Betätigung der Justierschraube 24 läßt sich erreichen, daß geringfügige
Gewichtsunterschiede der hängenden Glastafel 2, die beim Auswalzen der Glastafel infolge von Dickenunterschieden entstehen können, ausgeglichen werden,
so daß die vertikalen Ränder der Glastafel immer wieder genau lotrecht und parallel zueinander hängen.
Dies auch dann, wenn, wie es eingangs geschildert wurde, der Hauptträger des Gebäudes sich bei Belastung
durch das Gewicht der Glastafeln und bei mehrgc schossigen Gebäuden auch durch das Gewicht von
Verkehrslasten um einige Zentimeter nach unten durchbiegt.
Durch Anordnung von zwei Waagebalken, die für jede Glastafel verwendet werden, kann man, wenn man
den oberen Waagebalken oder den Blechkörper 22 ge nügend kurz ausbildet, eine seitliche Justierung der vertikalen Glasränder sehr genau vornehmen, und dadurch
besteht überhaupt erst die Möglichkeit, die Durchbiegung des Hauptträgers, die im allgemeinen nicht vermddbar ist. so auszugleichen, daß diese nich« stört.
Nach der Erfindung ist es auch möglich, den Gelenkzapfen 10 nicht nur in der horizontalen Stellung zu verwenden, sondern auch, wie es in F i g. 7 dargestellt wur
de. in vertikaler Stellung, wobei unter Windlast eintre tende geringfügige Verdrehbewegungen der Glastafel!
einerseits durch die U-Schiene 14 und andererseit; durch Gleitstücke 15 in der Nähe des oberen Randes
sowie durch die Verklebung der vertikalen Ränder mi Silikonmasse wirksam verhindert werden.
Claims (7)
- Patentansprüche:a5I. Großflächige Glaswand mit mehreren aneinandergereihten, relativ großen Glastafeln, di« am oberen Rand großer Gebäudeöffnungen mittels die oberen horizontalen Tafelränder eingespannt haltender Traggüeder hängend angeordnet und quer zur Scheibenebene nachgiebig befestigt sind, bei der die vertikalen stumpf gestoßenen Tafelränder mittels einer lichtdurchlässigen dauerelastiscluen Masse verklebt sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Glastafel (2,3,4,5) nur ein Tragglied (6) zugeordnet ist, das mittig mit einem Gelenkzapfen (10) an einem Deckenträger (1) od. dgl. der Gebäudeöffnung parallel zur Scheibenebene frei pendelnd so aufgehängt ist, daß die Stoßränder der Glastafeln lotrecht ausgerichtet sind.
- 2. Glaswasi nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Tragglied (6) aus zwei den verdickten oberen Rand der zugeordneten Glastafel eingespannt zwischen sich haltenden dreieckigen Blechen (7) besteht, die mit ihrer Spitze nach oben zeigen und eine Bohrung zur Aufnahme des zugeordneten, mittig zur Glastafel angeordneten Gelenkzapfens (10) besitzen.
- 3. Glaswand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bleche des Traggliedes (6) eine umlaufende Pandverstürkung aufweisen.
- 4. Glaswand nach einem der Ansprüche 1 bis 3, 3<> dadurch gekennzeichnet, dal? jeder Gelenkzapfen (10) an seinem freien Ende eine Sicherungsschraube(12) aufweist.
- 5. Glaswand nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Tragglied (6) eine Justiervorrichtung besitzt, mit welcher die zugeordnete hängende Glastafel bezogen auf den Gelenkzapfen (10) seitlich geringfügig verschoben werden kann.
- 6. Glaswand nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragglied (6) auf den Gelenkzapfen (10) mit einer auf dem Zapfen mittels einer Justierschraube geringfügig axial verstellbaren Buchse (17) aufgeschoben ist.
- 7. Glaswand nach einem der Ansprüche 1 und bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Tragglied aus zwei in vertikaler Richtung übereinander angeordneten, durch Langlöcher durchsetzende Schraubenbolzen (23) verbundenen Waagebalken besteht, von denen der obere kürzer gehalten ist als der untere und der obere mittig am Gelenkzapfen (10) pendelnd aufgehängt ist, und daß beide Waagebalken mittels einer Justierschraube (24) parallel zur Wandebene gegeneinander verschiebbar sind (F ig. 8).ausschnitte .-.. den werden, ist
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712134167 DE2134167C3 (de) | 1971-07-09 | 1971-07-09 | GroBflächige Gebäudewand |
Publications (3)
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| DE2134167A1 DE2134167A1 (de) | 1973-01-18 |
| DE2134167B2 true DE2134167B2 (de) | 1974-08-08 |
| DE2134167C3 DE2134167C3 (de) | 1975-06-12 |
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ID=5813105
Family Applications (1)
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| DE19712134167 Expired DE2134167C3 (de) | 1971-07-09 | 1971-07-09 | GroBflächige Gebäudewand |
Country Status (1)
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