DE2131908B2 - Tor mit schwenkbaren Torflügeln - Google Patents
Tor mit schwenkbaren TorflügelnInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
Die Erfindung betrifft ein Tor mit mehreren Torflügeln.
die jeweils um eine außerhalb der Torebene und hinter den Torflügeln mit Abstand liegende Achse
schwenkbar sind.
Die meisten bekannten Torflügel sind in der Regel in
seitlichen Scharnieren aufgehängt, womit jedoch ver- so schieclenc Nachteile verbunden sind. Die den Scharnieren
abgewandten Torflügelenden bewegen sich beim Öffnen und Schließen eines Tores auf einem Radius.
der gleich der jeweiligen Torflügelbrcite ist. Demzufolge ist zum Öffnen und Schließen des Tores sehr \icl ss
Platz vor dem Tor erforderlich und müssen I'ahr/euge.
die ein solches Tor passieren sollen, in einem ausreichenden
Abstand vor dem geschlossenen Tor angehalten werden, um das Tor. wie es üblich ist. nach vorn
öffnen zu können. Abgesehen davon, daß der erforder- do
liehe Abstand leicht falsch geschätzt wird und das Tor dann nach vergeblichem Öffnungsverstich erst wieder
geschlossen werden muß. wenn der Fahrer das Tor ohne Hilfe öffnen soll, ist der zum Öffnen erforderliche
Abstand bei einem sich unmittelbar an der Straße be- '>s
findlichen Tor mehr als hinderlich.
Zum anderen sind seilliche Scharniere leicht \on außen zuganglich und daher keine wirksame Sicherung
gegen einbruch. Fin besonderes Vroblem ergibt siel bei nebeneinanderliegenden, zu viWhlieUendcn Ιϋη
fahrten, bei denen der sonst übliche Mitienabstaiu
zweier benachbarter Fahrspuren, der\ich aus /weinta einer halben Fahrzeugteile und einem Sicherheiisab
stand zusammensetzt, um einen weiteren Sicherheit?, abstand und die Dicke der geöffneten Torflügel vergrö
ßert werden muli. Das gilt insbesondere für Hallen zun
Unterstellen von Gleisfahrzeugen, bei denen die zu je dem Gleis gehörende Toreinfahrt verbreiten werdei
muß, wodurch sich in den Hallen weniger Unterstell platze als an und für sich möglich ergeben.
Bei einem Tor der eingangs genannten Art, wie es ir der US-PS 19 73878 beschrieben und tiargestellt isi
werden durch die schwenkbare Lagerung der Torflüge an einer außerhalb der Torebene und hinter den Torflü
geln mit Abstand liegenden Achse zwar verschieden mit der Anordnung der zuvor erwähnten Scharniere
verbundene Nachteile behoben, jedoch muß auch be der dort vorgesehenen Torflügelbetiitigung die bereu«
erwähnte nachteilige Verbreiterung der Toreinfahrt ir
Kauf genommen werden. Die bekannten Torflügel be sitzen nämlich eine betriebliche Verbindung in F'orn
von Stangen, die sie zu einer gemeinsamen Beweguni 111 gleicher Drehrichtung zwingt. Dadurch ist die Öff
nunnsweite zwischen den Torflügeln maximal gleiti
dem Abstand ihrei Schwenkachsen.
Der Frfmdung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Tor
einfahrten auch den Raum für die Durchfahrt nutzbai zu machen, der fiir die offenstehenden Torflügel selbs'
benötigt wird. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäl: dadurch gelöst, daß die Torflügel paarweise ausein.in
der schwenkbar sind, wobei ein kraftschlüssig mit jedem Torflügel verbindbarer Schwenkhebel gleichachsig
mit der Schwenkachse des Torflügels angeordne; ist. wobei der Schwenkantrieb einen ersten Kraltkol
ben aufweist, und die kraftschlüssige Verbindung de« Schwenkhebels mit dem ToiflügH durch einen weiteren
gelenkig an dem Torflügel befestigten Kraitkolbcr
herstellbar ist. Durch diese Maßnahmen ergibt sid beim Verschwenken der Torflügel eine Öffnungsweite
die den Abstand der .Schwenkachsen wesentlich über steigt, da es durch die besondere Art des Schwenkan
triebs nicht mehr erforderlich ist. die Torflügel gemein
sam in gleicher Drehrichtung zu verschwenken, son dem diese paarweise mit entgegengesetzter Drehrichtung
betätigt werden können. An einem Tor mn /wc Torflügeln gib! es mithin eine Schließ- und zwei Offen
Stellungen für die Torflügel. In der einen Offenstcllunj;
geben die Torflügel nach Auseinanderschwenken gegen den Rand der Toreinfahrt zwischen sich eine
Durchfahrt frei. Die zweite Offenstellung, in der die
Torflügel zur Mille der Toreinfahrt hin gegeneinander
geschwenkt worden sind, macht dann ilen Raum zu
gänglich, der in der ersten Offenstellimg hinter der Torflügeln lag und z. B. mit Gleisfahrzeugen bei gerader
Gleisführung nicht erreichbar war.
/um Antrieb der Torflügel dienen bekannte Schwenkhebel, die kraftschlüssig mit dem Torflügeln
verbunden auf deren Achse angeordnet sind und von Kraftkolben bewegt werden. Dabei wird der Schwenkbereich
der Schwenkhebel, der ansonsten wegen der mit zunehmendem .Schwenkwinkel ungünstiger werdenden
Kraflvcrhältnissc zumeist nicht größer als 90" ist. auf die zur Betätigung der Torflügel erforderlichen
180 ausgedehnt, indem die kraflschlüssige Verbindung
der Schwenkhebel mit den Torflügeln in weiterer Ausbildung der l.rfindung '.lurch weitere Kraftkolben gebil-
del wird leder Torflügel besii/i demnach mindestens
zwei Kraflkolben, die vorzugsweise so ausgelegt und angeordnet sind, daß sie wechselweise eine Schwenkbewegung
vom 90" verursachen können. Wahlweise können jedoch beide Kraflkolben auch in der Form /usammenwirken,
daß ein Torflügel aus der Schließstcllung eine Offcnsiellung erreicht, wenn beide Kraftkolben
gleich/eilig oder nacheinander einen halben Arbeits- oder Bückhub ausführen. Darüber hinaus können
die Kraftkolbcn durch Motordrücker od. dgl. ersetzt werden. Die Betätigung der Kraftkolben erfolgt von
Hand und/oder automatisch über eine geeignete Steuerung, die beispielsweise aus verschiedenen Magnetventilen
besteht, denen von Hand über Druckschalter und/oder von den Kraftkolben selbst über entsprechcnd
angeordnete Endschalter automatisch Kontakt gegeben wird.
Außerdem sind die Kraftkolben mit einer Dämpfung versehen, so daß die Torflügel nach jeder Bewegung
vor lirreichen einer Endlage abgebremst werden. Die Dämpfung ergibt sich bei Verwendur.j geeigneter, handelsüblicher
Kraftkolben aus eingebauten Dämpfungs-Itammern oder durch eine sogenannte Gegensteuerung
der Kraflkolben vor Erreichen der Endlage.
Die Anordnung der Kraftkolben bestimmt sieh aus deren Funktion, d. h., dadurch, daß der an einem Torflügel
die kraftschlüssige Verbindung /wischen dem Schwenkhebel und dem Torflügel erzeugende Kraftkolben
zwangläufig an dem Torflügel befestigt ist und der zugehörige zweite Kraftkolben an den Rahmen der
Toreinfahrt angelenkt ist. sind beide Kraftkolben entsprechend dem Spiel zwischen dem Torflügel und dem
Rahmen der Toreinfahrt in einigem Abstand voneinander übereinander angeordnet. Nach der Erfindung besteht
der Schwenkhebel deshalb aus zwei Hebelarmen. Oie durch einen Bolzen miteinander verbunden sind, ledern
Kraftkolben ist ein Hebelarm zugeordnet.
Bei herkömmlicher Lagerung des Torflügels mit jeweils einem oben und unten an dem Torflügel befestigten
Zapfen müßte der Bolzen als Hohlwelle auf einem Zapfen sitzen. Das ist mit einigem baulichen Aufwand
»erbunden. Erfindungsgemäß wird der zur Lagerung
des Torflügch erforderliche bauliche Aufwand durch
eine Lagerung des Schwcnkhebelbolzens in einem an ilem Rahmen der Toreinfahrt ortsfest angebrachten
Lager und eine Lagerung des Torflügels auf dem Jichwenkhcbclbolz.cn wesentlich verringert.
Zur Herstellung und Montage des Schwenkhebels ist
es zweckmäßig, mindestens einen seiner Hebelarme lösbar mit dem Bolzcr zu verbinden bzw. lösbar auf
llcm Bol/.cn zu befestigen. Bei Anwendung eines Stiftes
od. dgl. zum Befestigen läßt sich tier jeweilige Hebel-Urin leicht lösen und mit tier im Hinblick auf die Winkellage
der Hebelarme notwendigen Genauigkeit wie- <lcr befestigen.
Die Winkellage der Hebelarme wird nach eier Anordnung
der Kraftkolben und deren Arbeitsweise festgelegt. Bevorzugte Winkellage ist in diesem Zusammenhang
eine in bezug auf die Schwenkhcbelwellc gleiche
Winkellage der Hebelarme.
Desgleichen ist die bevorzugte Lage des Schwenkhebels und der Kraftkolben oben an dem Torflügel und
dem die Toreinfahrt überspannenden Torbalken des Rahmens der Toreinfahrt.
in dieser Lage sind die Kraflkolben z. B. Beschädigungcn
durch Anstoßen der das Tor passierenden Fahrzeuge am wenigsten ausgesetzt, und es ist bereits
ohne besondere Isolierung ein ausreichender Schutz gegen Feuchtigkeit gewährleiste!, da die Torflügel zumeisi
für llalleniore oder ähnliche Tore Verwendung finden, die, abgesehen von ihrer Vorderseit:, der
Feuchtigkeit nur unten ausgesetzt sind. Die Anordnung
ties Schwenkhebels am unteren Ende der Torflügel besitzt
andererseits den Vorteil der besseren Zugänglichkeit.
Im übrigen geht von der Anordnung der Achse an den Torflügeln eine besondere Wirkung aus. Solange
ίο sich die Achse der Torflüge! an deren Seite befindet
und der Abstand des Torflügelschwerpunkte«. von der Achse am größten ist, ist zum Beschleunigen und Abbremsen
der Torflügel bei deren Öffnen und Schließen ein Maximum an Kraft erforderlich. Das z.eigt sich vor
allen Dingen an großen Hallentoren, jedoch ist dem bisher keine Beachtung geschenkt worden.
Die zum Bewegen, d. h. zum Beschleunigen und Abbremsen, von Torflügeln erforderliche Kraft wird bei
gleichbleibendem Abstand der Achse zur Torebene durch einige mittige Anordnungen der Achsen hinter
den zugehörigen Torflügeln au, ein Minimum verringert.
Die mittige Anordnung der Achsen stell» ferner bei Türen mit mehr als zwei Torflügeln einen erhebliehen
Vo, teil dar. denn dann entstehen unter der Voraussetzung,
daß der die Toreinfahrt überspannende Torbalken frei tragend ist, bei ansonsten gleichen Torflügeln
zwischen dem miltigen Torflügel und den beiden benachbarten Torflügeln nach wechselweisem Auseinanderschwenken
gleiche Durchfahrtsöffnungen.
In Verwendung der Torflügel für Hallen zum Abstellen
son Gleisfahrzeugen kann der Abstand der Gleise bei jeweils zwei Torflügeln für jedes Gleis dadurch unabhängig
von den Torflügeln gerade so groß gewählt werden, daß ein ausreichender Sicherheitsabstand zwischen
den Gleisen besteht, um in der Halle Gleisfahrzeuge aneinander vorbei zu bewegen Das ist gleichbedeutend
mit einer erheblichen Verbesserte ;j des Nutzungsgrades der Hallenfläche, da die bisherigen Gleisabstände
infolge der mit herkömmlichen Flügeltoren verbundenen Nachteile sehr viel größer sind.
Mit der von den Torflügeln unabhängigen Wahl eines minimalen Gleisabstandes werden andererseits
die Torflügel von den Gleisabständen abhängig. In der Offcnstcllung der Torflügel ist ein Abstand zwischen
den Torflügeln und den in der jeweils freien Durchfahrt liegenden zugehörigen Gleisen erforderlich, der ein
Anstoßen der Gleisfahrzeuge an den Torflügeln ausschließt. Nach der Erfindung sind die Torflügelachsen
dazu in einem Abstand hinter dem Tor angeordnet, der bei mittiger Anordnung der Achsen zumindest i.i etwa
gieich dem halben Abstand von auf benachbarten Gleisen nebeneinanderstehenden Gleisfahrzeugen ist.
Da die Torflügel aus der Schließstellung in zwei Offenstellungen schwenkbar sind, besitzt ein Tor für eine Halle zum Unterstellen von Gleisfahrzeugen schon mit einer gegenüber der Glciszahl um eins größeren T01-flügelz.-ihl genügend Torflügel. Jedem Gleis sind in diesem Fall zwar zwei Torflügel zugeordnet, jedoch verschließt bis auf die außenliegendcn Torflügel jeder Torflügel in der Schließstellung zugleich zwei Gleiseinfahrten zur Hälfte.
Da die Torflügel aus der Schließstellung in zwei Offenstellungen schwenkbar sind, besitzt ein Tor für eine Halle zum Unterstellen von Gleisfahrzeugen schon mit einer gegenüber der Glciszahl um eins größeren T01-flügelz.-ihl genügend Torflügel. Jedem Gleis sind in diesem Fall zwar zwei Torflügel zugeordnet, jedoch verschließt bis auf die außenliegendcn Torflügel jeder Torflügel in der Schließstellung zugleich zwei Gleiseinfahrten zur Hälfte.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt. Es zeigt
('5 F i g. I ein Tor mit erfindungsgemäßen Torflügeln für
eine Halle zum Unterstellen von Straßenbahnwagen in einer schcmatischcn Draufsicht,
F i g. 2 das Tor nach F i g. 1 in einer Offenstellung,
I ί g. 5 this Tor mich I·' i g. I in einer /weilen Offenstellung.
Cig. 4 einen erfinduiigsgcmiifk'n Torflügel in einer
schein a tisch en Seitenansicht.
lig. r) einen Antrieb für die erfindtingsgemäßen
Torflügel nach I· i g. I bis 4 in einer Vorderansicht in
Schließstellung.
I' i g. 6 ilen Antrieb nach I i g. 5 in Draufsicht.
F i g. 7 den Antrieb nach I' i g. ϊ und fi in einer ()ffenstellung.
I' i g. 8 den Antrieb nach I- i g. 5 und h in einer /weiten
Offcnsicllung.
Nach F-' i g. I bis 4 besteht beispielsweise ein Tor an
einer Halle /um Unterstellen von Straßenbahnwagen aus fünf Torflügeln 1. 2. 3. 4 und 5. Die Torflügel I, 2. 3. iS
4 und 5 verschließen in der in F-" i g. 1 gezeigten Stellung
die Hinfahrt durch eine Toröffnung in der mil IO bezeichneten
Hallenwand auf vier Gleisen h, 7. 8 und 9. leder Torflügel 1. 2. 3. 4 und 5 ist um eine vertikale
Achse 11 schwenkbar in der Toröffnung angeordnet. Die Achse 11 befindet sich in einem Abstund .7 hinter
dem Torflügel. Im ein/einen sind die Torflügel I. 2. 3. 4
und 5 da/u mit Schwenkarmen 12 und 13 versehen, von
denen die Schwenkarme 12 unten an den Torflügeln I.
2. 3. 4 und 5 befestigt sind und die Torflügel I. 2. 3. 4 und
5 mit einem /u einer .Schwenkbewegung ausreichenden
Spiel über den llallenflur tragen. Die Schwenkarme 12 sind gleichzeitig in zylindrischen Ausnehmungen 14 im
llallenflur eingelassen und mit Abdeckscheiben 15 versehen,
die die Ausnehmungen 14 verschließen und da- to
durch sowohl ein Blockieren der Torflügel I. 2. 3. 4 und 5 durch in die Ausnehmungen 14 geratene Fremdicilc
als auch eine Verletzung des Fahrpersonals durch die sich in den Ausnehmungen 14 bewegenden Schwenkarme
12 verhindern. In diesem Sinne schließen die Ab- is
deckscheiben 15 genau mit dem Hallcnflur ab. so daß eine einheitliche und gleichermaßen als Geh- und Fahr
fläche nutzbare Fläche entsteht.
In den Ausnehmungen 14 sind die Schwenkarme 12
drehbeweglich auf Lagerzapfen 16 gelagert. Die Lauerung
für die anderen Schwenkarme 13 wird durch Holzen
17 und l.agcrböckc 18 gebiklei. die an einem die
Torflügel 1. 2. 3. 4 und 5 freitragend überspannenden Torbalkcn 19 befestigt sind.
Nach F i g. 2 wird die Einfahrt auf den Gleisen f>
und 8 durch Auscinariderschwenkcn der Torflügel I. 2. 3. 4
und 5 freigegeben. Dabei bewegen sich die Torflügel 2 und 4 im Uhrzeigersinn und die Torflügel I und 3 entgegen
dem Uhrzeigersinn aus der .Schließstellung. Um die in F i g. 3 gezeigte Einfahrt auf den Gleisen 7 und 9 so
zu ermöglichen, werden die Torflügel 2, 3 und 4 in ihre
Schließstellung zurückbewegt und mit dem Torflügel 5 derart auseinandergeschwenkt, daß sich die Torflügel 2
und 4 entgegen dem Uhrzeigersinn und die Torflügel 3 und 5 im Uhrzeigersinn bewegen. Der Torflügel 1 wird
dabei in Schließstellung gebracht.
Die Gleise 6. 7. 8 und 9 haben einen Abstand voneinander,
der vor und in der Halle gerade ein Aneinandervorbeifahrcn
der Gleisfahrzeuge auf benachbarten Gleisen mit ausreichendem Sicherheitsabstand erlaubt.
Die einzelnen zu den Gleisen 6, 7. 8 und 9 gehörigen Toreinfahrten besitzen infolge einer mittigen Anordnung
der Achsen 11 zwischen den Gleisen 6. 7. 8 und 9 bzw. einer symmetrischen Anordnung der Achsen 11 zu
den Gleisen 6 und 9 und eines Achsabstandes η zur Torcbcnc. der gleich dem halben Abstand von auf benachbarten
Gleisen 6. 7. 8 und 9 stehenden Gleisfahrzeugen ist. eine genügende Öffnungsweite zum F.infahrcn
der Gleisfahrzeuge. Durch die besondere Anord niing der Achsen 11 haben die Torflügel I. 2. 3. 4 und '
somit in der Offenslelliing von den auf den Gleisen i>. 7
8 und 9 in die I lalle einfahrenden Gleisfahrzeugen dei gleichen Abstand wie Gleisfahrzeuge auf benachbarte!
Gleisen β. 7. 8 oder 9 voneinander.
Nach I-' i g. ri bis 8 bildet jeder Holzen 17 /iisammei
mil zwei Hebelarmen 20 und 30 einen Schwenkhcbc /um Antrieb des zugehörigen Torflügels 1. 2, 3. 4 otlci
5. Die I lebelarme 20 und 30 schließen an jedem Torflü gel 1. 2. 3. 4 und 5 den Lagerbock 18 und den Schwenk
arm 13 zwischen sich ein, so daß der Holzen 17 be entsprechender, beispielsweise durch I'aßslifte gebilde
ler Verbindung mit den Hebelarmen 20 und 30 durcl die Hebelarme 20 und 30 in Längsrichtung in den
Lagerbock 18 und dem Schwenkarm 13 gehalten ist.
An dem Hebelarm 20. der sich unterhalb de Schwenkarmes 13 im Bereich lies zugehörigen Torflü
gels I. 2. 3. 4 oder 5 befindet, greift ein Kraftkoiben W
an. Desgleichen ist an den sich über dem Lagerbock If im Bereich des Torbalkens 19 befindenden Hebelarn
30 ein Kraftkolben 33 angelenkt. Während der Kraft kolben 3 3 mit dem Torbalken 19 gelenkig verbunder
ist, ist der Kraftkolben 32 an den zugehörigen Torflüge 1. 2. 3. 4 oder 5 angelenkt.
Bei'.'·.: Kraftkoiben 32 irncl 33 sind ventilgesteuert um
bewegen den zugehörigen Torflügel 1, 2, 3. 4 oder 5 au1
der in F-" i g. b gezeigten Ausgangsstellung, der Schließ
stellung, in die jeweils gewünschte Offenstellung. Dabe
wird eine Bewegung im Uhrzeigersinn aus der Schließ
stellung durch Verschließen des Kraftkolbens 32 um Beaufschlagen des Kraftkolbens 33 und eine Beweguni:
entgegen dem Uhrzeigersinn aus der Schließstellung durch Verschließen des Kraftkolbens 33 und Beaufschlagen
des Kraflkolbens 32 mit einem Druckmediim
bewirkt. In der Offenslelliing können die Kraftkolber
32 und 33 durch anhaltendes Beaufschlagen und'odei
Verschließen arretiert werden.
/ur Rückwärtsbewegung des zugehörigen Torflügel·
1. 2. 3. 4 oder 5 aus einer Offenstcllung in die Schließ
stellung wird der vorher zur Bewegung in diese Offen stellung betätigte Kraftkolben 32 oder 33 umgesteuert
Demzufolge setzt sich die Bewegung eines Torflügels 1
2. 3. 4 oder 5 aus einer Offcnstellung in die andere au*
einer Umsteuerung des vorher zum Erreichen der Offenstcllung betätigten Kraflkolbens bei verschlossenenzweiten
Kraftkolben und nach erreichen der Schließstellung aus dem Verschließen des umgesteuerten
Kraltkolbcns und entsprechender Beaufschlagung de*
vorher verschlossenen Kraftkolbens zusammen. Die Beaufschlagung der Kraftkolben 32 und .33 bzw. derer
Verschließen erfolgt über ein einfaches, als Mehrwegeschieber ausgebildetes Magnetventil. Als Druckmedium
finden Druckluft oder eine geeignete Hydraulikflüssig keil. z. B. Drucköl Verwendung. Dem Magnetventi
wird zum Bewegen des jeweiligen Torflügels 1. 2. 3. 4 oder 5 aus einer Offenstellung in die Schließstellung
und aus der Schließstellung in eine Offenstellung vor Hand über einen nicht dargestellten Durckschalter und
zur Beendigung der Torflügelbewegung bei Erreichen einer Offenstellung oder der Schließstellung von gleichfalls
nicht dargestellten Endschaltern Kontakt gegeben die in der Bewegungsbahn der Kraftkolben 32 oder
oder des Torflügels Ϊ. 2, 3. 4 oder 5 angeordnet sind
leder Kraftkolben 32 und 33 besitzt einen Schwenkbereich von 90'. Beide Schwenkbereiche addieren sich
durch die Verbindung der Kraftkolben 32 und 33 über den Schwenkhebel zu einem Gesamtschwonkhrreich
von 180 .
Vorzugsweise wc nie η alle Kraftkolbcn 32 und 33 aus
einer zentralen Mvdraulik- oder Druckluftanlage gespeist
und sind in ilen Druckleitungen zu den Kraftkolben
32 und 31 nicht dargestellte Stellveniile eingebaut,
über die sich die Schließ und Öffnung-.gcschwindigkeit
der T ■ -flügel I. 2. 3. 4 und "5 leicht und stufenlos einstellen
liil.it. Außerdem ist der zu den Kraftkolbcn 32. 33 gehörige Hydraulik- oder l'neiimatikkreis durch l-linbau
geeigneter Schieber so ausgelegt, daß sich die Kraftkolben
32 und 3 3 gemeinsam und/oder einzeln lüften hissen und einem Bewegen der Torflügel I. 2. i. 4 oder
> von Hand, abgesehen von Reibungsverlusten, keinen
Widerstand entgegensetzen. Dadurch kann der Schwenkantrieb der Torflügel I. 2, 3, 4 und S jederzeit
.liisgeschaltet und auf Betätigung von Hand umgeschaltet
werden, /weckmäßigerweise sind die zugehörigen
Schieber rein mechanischer Bauart, so daß das Öffnen
und Schließen der Torflügel 1. 2. 3, 4 und 5 auch unabhängig
von der Stromversorgung von Hand erfolgen
Ί kann.
Als Kraftkolbcn 32 und 33 finden ferner solche nut eingebauten Dampfungskammcrn Verwendung, die die
Torflügel I. 2, 3. 4 und 5 bei Erreichen der Schließstellung oder einer Offenstellung sanft abbremsen.
ic Schließlich ist jeder Kraftkolbcn 32, 33 wahlweise
noch mit einem z. 13. als Überdruckventil ausgebildeten
Sichel heitsventil versehen, das dann, wenn ein Torflügel
I. 2. 3. 4 oder 5 beispielsweise infolge unvorhergesehener Betätigung gegen ein Gleisfahrzeug fahrt, dieser
Torflügel stillsetzt und eine Beschädigung des Torflügels und des Gleisfahrzeugs weitgehend verhindert.
Hierzu 3 Blatt Zeichnunctr.
Claims (5)
- Patentansprüche:I. Tor mil mehreren Torflügeln, die jeweils um eine außerhalb der Torebene unci himer den Torflügeln mil Abstund liegende Achse schwenkbar sind, d ;i el u r c h g e k e η η / e i c h net. dall die Torilügel (1; 2; 3; 4; 5) paarweise auseinanderschwenkbar sind, wobei ein kraftschliissig mit jedem Torflügel (1; 2; 3; 4; 5) verbindbarer Schwenkhebel (17. 20. 30) ,0 gleichachsig mil der Schwenkachse (II) des Torflügels angeordnet ist, wobei der Sehwenkanirieb einen ersten Kraftkolben (33) aufweist, und die kraftsehlüssige Verbindung des Schwenkhebels (17, 20, 30) mit dem Torflügel (1; 2: 3; 4: 5) durch einen weiteren gelenkig an dem Torflügel (I; 2; 3; 4: 5) befestigten Kraftkolben (32) herstellbar ist.
- 2 Tor nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet. daß der Schwenkhebel (17. 20. 30) aus zwei durch einen BoIam (17) miteinander verbundenen Hebelarmen (20, 30) besteht, tieren Bolzen (17) in einem ortsfesten Lager (18) gehalten ist und den Torflügel (I: 2: 3; 4; 5) zumindest an einem F.nde drehbeweglich trägt, wobei jedem Kraftkolben (32. 33) ein I lebelarm (20. 30) zugeordnet ist.
- 3. Tor nach Anspruch 2. da..lurch gekennzeichnet, daß beide Hebelarme (20. 30) in bezug auf ihren Bolzen (17) die gleiche Winkellage aufweisen.
- 4. Tor nach einem oder mehreren der Ansprüche1 bis 3. d- durch gekennzeichnet, daß sich der Schwenkhebel (17. 20. 30) am unteren Fnde des Torflügels (1; 2; 3: 4; 5) be'indet.
- 5. Tor nach einem od:-r mehreren der Ansprüche I bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß sich in den Druckleitungen zu den Kraftkolben (32. 33) Stell- _ts ventile und/oder Ventilschieber zum Belüften der Kraftkolben (32. 33) befinden.b. Tor nach einem oder mehreren der Ansprüche I bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftholzen (32. 33) mil Diimpfungskammern versehen sind.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Country Status (1)
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-
1971
- 1971-06-26 DE DE19712131908 patent/DE2131908C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2131908A1 (de) | 1973-01-11 |
| DE2131908C3 (de) | 1975-11-06 |
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