DE2131908C3 - Tor mit schwenkbaren Torflügeln - Google Patents
Tor mit schwenkbaren TorflügelnInfo
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Description
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der
Schwenkhebel (17.20. 30) am unteren Ende des Torflügeis
(1; 2; 3:4; 5) befindet.
5. Tor nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich in den
Druckleitungen zu den Kraftkolben (32, 33) Stellventile und/oder Ventilschieber zum Belüften der
Kraftkolben (32, 33) befinden.
6. Tor nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftbolzen
(32,33) mit Dämpfungskammern verschen sind.
Die Erfindung betrifft ein Tor mit mehreren Torflügeln,
die jeweils um eine außerhalb der Torebene und hinter den Torflügeln mit Abstand liegende Achse
schwenkbar sind.
Die meisten bekannten Torflügel sind in der Regel in seitlichen Scharnieren aufgehängt, womit jedoch verschiedenc
Nachteile verbunden sind. Die den Scharnieren abgewandten Torflügelenden bewegen sich beim
Öffnen und Schließen eines Tores auf einem Radius, der gleich der jeweiligen Torflügelbreite ist. Demzufolge
ist zum Öffnen und Schließen des Tores sehr viel Platz vt>\- dem Tor erforderlich und müssen Fahrzeuge,
die ein solches Tor passieren sollen, in einem ausreichenden Abstand vor dem geschlossenen Tor angehalten
werden, um das Tor, wie es üblich ist, nach vorn öffnen zu können. Abgesehen davon, daß der erforderliehe
Abstand leicht falsch geschätzt wird und das Tor dann nach vergeblichem Öffnungsversuch erst wieder
geschlossen werden muß, wenn der Fahrer das Tor ohne Hilfe öffnen soll, ist der zum öffnen erforderliche
Abstand bei einem sich unmittelbar an der Straße befindlichen Tor mehr als hinderlich.
Zum anderen sind seitliche Scharniere leicht von außen zugänglich und daher keine wirksame Sicherung
egen Einbruch. Ein besonderes Problem ergibt sich
be? nebeneinanderliegenden, zu verschließenden E:nfVhrten
bei denen der sonst übliche Mittelstand zweie-benachbarter Fahrspuren, der sien aus zweimal
einer halben Fahrzeugbreite und einem S.cherhe.iiabstand
zusammensetzt, um einen weiteren Sicherheitsabstand und die Dicke der geöffneten Torflügel vergrößert
werden muß. Das gilt insbesondere fur Hallen zum Unterstellen von Gleisfahrzeugen, bei denen die zu je
Hern Gleis gehörende Toreinfahrt verbreiten werde;,
muß wodurch sich in den Hallen weniger Unterstellnlätze
als an und für sich möglich ergeben.
Bei einem Tor der eingangs genannten Art. wie es in
d US PS 19 73 878 beschrieben und dargestellt ist. werden durch die schwenkbare Lagerung der Torflügel
an einer außerhalb der Torebene und hinter den Torflü eeln mit Abstand liegenden Achse zwar verschiedene
mit der Anordnung der zuvor erwähnten scharniere verbundene Nachteile behoben, jedoch muß auch bei
der dort vorgesehenen Torflügeibeläligung die bereuv
erwähnte nachteilige Verbreiterung der Torcmtahn in
Kauf genommen werden. Die bekannten Torllugei besitzen
nämlich eine getriebliche Verbindung in F-orni
von Stangen, die sie zu einer gemeinsamen Belegung
in gleicher Drehrichtung zwingt. Dadurch ist die Of!-
nungsweite zwischen den Torflügeln maximal gleich dem Abs-nd ihrer bchwenkachsen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Ior
einfahren auch den Raum für die Durchfahrt nutzbar zu machen, der für die offenstehenden Torflügel selbst
benötigt wird. Diese Aufgabe wird erfindungsgema»
dadurch gelöst, daß die Torflügel paarweise auseinander schwenkbar sind, wobei ein kraftschlüssig mit jedem'Torflügel
verbindbarer Schwenkhebel gleichachsig mit der Schwenkachse des Torflügels angeordnet
ist wobei der Schwenkantrieb einen ersten Kraftkolben aufweist, und die kraftschlüssige Verbindung des
Schwenkhebels mit dem Torflügel durch einen weiteren gelenkig an dem Torflügel befestigten Kraftkolben
herstellbar ist. Durch diese Maßnahmen ergibt sich beim Verschwenken der Torflügel eine Öffnungsweile,
die den Abstand der Schwenkachsen wesentlich übersteigt da es durch die besondere Art des Schwenkantriebs
nicht mehr erforderlich ist, die Torflügel gemeinsam in gleicher Drehrichtung zu verschwenken, sondern
diese paarweise mit entgegengesetzter Drehrichtung betätigt werden können. An einem Tor mit zwei
Torflügeln gibt es mithin eint Schließ- und zwei Offenstellungen für die Torflügel, in der einen Offenstellung
geben die Torflügel nach Auseinanderschwenken gegen den Rand der Toreinfahrt zwischen sich eine
Durchfahrt frei. Die zweite Offensteliung. in der die Torflügel zur Mitte der Toreinfahrt hin gegeneinander
geschwenkt worden sind, macht dann den Raum zugänglich, der in der ersten Offenstellung hinter der
Torflügeln lag und z. B. mit Gleisfahrzeugen bei gerader Gleisführung nicht erreichbar war.
Zum Antrieb der Torflügel dienen bekannte Schwenkhebel, die kraftschlüssig mit dem Torflügelr
verbunden auf deren Achse angeordnet sind und vor Kraftkolben bewegt werden. Dabei wird der Schwenk
bereich der Schwenkhebel, der ansonsten wegen dei mit zunehmendem Schwenkwinke! ungünstiger wer
denden Kraftverhältnisse zumeist nicht größer als 90' ist, auf die zur Betätigung der lorflügel erforderliche!
180" ausgedehnt, indem die kraftschlüssige Verbindunj
der Schwenkhebel mit den Torflügeln in weiterer Aus bildung der Erfindung durch weitere Kraftkolben gebil
wird, jeder Torflügel besitzt demnach mindestens
„ei Kraftkoiben, die vorzugsweise so ausgelebt und
Angeordnet sind, daß sie wechselweise eine Schwenkbewegung
vom 90° verursachen können. Wahlweise Jtönnen jedoch beide Kraftkoiben auch in der Form zu- j
sammenwirken, daß ein Torflüge! aus der Schließstellung
eine Offenstellung erreicht, wenn beide Kraitkoijj)en
gleichzeitig oder nacheinander einen halben Ar- !,ejts- oder Rückhub ausführen. Darüber hinaus können
die Kraftkoiben durch Motordrücker od. dgl. ersetzt
f. werden. Vie Betätigung dtr Kraftkoiben erlolgt von
Hand und/oder automatisch über eine geeignete Steuerung, die beispielsweise aus verschiedenen Magnetventilen
besieht, denen von Hand über Druckschalter und/oder von den Kraftkoiben selbst über entsprechend
angeordnete Endschalter automatisch Kontakt gegeben wird.
Außerdem sind die Kraftkoiben mit einer Dämpfung versehen, so daß die Torflügel nach i^der Bewegung
vor Erreichen einer Endlage abgebreinst werden Die 2c
Dämpfung ergibt sich bei Verwendung geeigneter, handelsüblicher Kraftkoiben aus eingebauten Dämpfung.',
kammern oder durch eine sogenannte Gegeusteuerung der Kraftkoiben vor Erreichen der Endlage.
Die Anordnung der Kraftkoiben bestimmt sich auderen
Funktion, d. h„ dadurch, daß der an einem Torflügel
die kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Schwenkhebel und dem Torflügel erzeugende Kraftkoiben
zwangläufig an dem Torflügel befestigt ist und der zugehörige zweite Kraftkoiben an den Rahmen der
Toreinfahrt angelenkt ist, sind beide Kraftkolben entsprechend
dem Spiel zwischen dem Torflügel und dem Rahmen der Toreinfahrt in einigem Abstand voneinander
übereinander angeordnet. Nach der Erfindung besteht der Schwenkhebel deshalb aus zwei Hebelarmen.
die durch einen Bolzen miteinander verbunden sind, jedem
Kraftkoiben ist ein Hebelarm zugeordnet.
Bei herkömmlicher Lagerung des Torflügels mii je
weils einem oben und unten an dem Torflügel befestigten Zapfen müßte der Bolzen als Hohlweile auf einem
Zapfen sitzen. Das ist mit einigem baulichen Aufwand verbunden. Erfindungsgemäß wird der zur Lagerung
des Torflügels erforderliche bauliche Aufwand durch eine Lagerung des Schwenkhebelbolzens in einem an
dem Rahmen der Toreinfahrt ortsfest angebrachten Lager und eine Lagerung des Torflügels auf dem
Schwenkhebelbolzen wesentlich verringert.
Zur Herstellung und Montage des Schwenkhebels ist es zweckmäßig, mindestens einen seiner Hebelarme
lösbar mit dem Bolzen zu verbinden bzw. lösbar auf dem Bolzen zu befestigen. Bei Anwendung eines Stiftes
od.dgl. zum Befestigen läßt sich der jeweilige Hebelarm leicht lösen und mit der im Hinblick auf die Winkellage
der Hebelarme notwendigen Genauigkeit wieder befestigen. ^s
Die Winkellage der Hebelarme wird nach der Anordnung der Kraftkoiben und deren Arbeitsweise festgelegt.
Bevorzugte Winkellage ist in diesem Zusammenhang eine in bezug auf die Schwenkhebelwelle gleiche
Winkellage der Hebelarme. bo
Desgleichen ist die bevorzugte Lage des Schwenkhebels und der Kraftkoiben oben an dem Torflügel und
dem die Toreinfahrt überspannenden Torbalken des Rahmens der Toreinfahrt.
In dieser Lage sind die Kraftkoiben z. B. Beschädigungen
durch Anstoßen der das Tor passierenden Fahrzeuge am wenigsten ausgesetzt, und es ist bereits
ohne besondere Isolierung ein ausreichender Schutz gegen Feuchtigkeit gewährleistet, du die Torflügel zumeist
für Malleniore oder ähnliche Tore Verwendung
finden, die, abgesehen von ihrer Vorderseite, der Feuchtigkeit nu;- -inten ausgesetzt sind. Die Anordnung
des Schwenkhebels am unteen Ende der Türflügel be
:»itzt andererseits den Vorteil der besseren Zugänglichkeil.
Im übrigen gehl \on der Anordnung der Achse an
den Torflügeln eine besondere Wirkung aus. Solange sich die Achse der Torflügel an deren Seile beiiridei
und der Abstand des Torflügelschwerpunkies von de:
Achse am größten ist. ist zum Beschleunigen und Abbremsen der Torflügel bei deren Öffnen und Schließen
ein Maximum an Kraft erforderlich. Das zeigt sieh wir allen Dingen an großen Hallentoren. Jedoch ist dem
bisher keine Beachtung geschenkt worden.
Die ztiHi Bewegen, d. h. zum Beschleunigen und Ab
bremsen, von Torflügeln erforderliche Kraft wird bei
gleichbleibendem Abstand der Achse zur Torebene darch einige niiüige Anordnungen der Achsen hinter
den zugehörigen Torflügeln au! ein Minimum verrin Pen.
Die mittige Anordnung der Achsen siclli lerner he:
Toren mit mehr als zwei Torflügeln einen crhcoiichei.
Vorteil d.ir, denn dann entstehen unter der Vorausse!
zung, uaß der die Toi einführt überspannende lorbal
ι en frei tragend ist, bei ansonsten gleichen Torflügeln
/wischen dem mittigen Torflügel und den beiden be
nachbarien Torflügeln nach wechselweisem Auieinanderschvvenken
gleiche Durchfahrisöffnungen.
In Verwendung vier Torflügel für Hallen /um Abstellet!
vor. Gleisfahl/engen kann der Abstund de·' Gleise
bei jeweils zwei Toi flügeln für jedes Gleis dadurch unabhängig
von den Torflügeln gerade so groß gewähl:
werden, daß ein ausreichender Sicherheitsabstand /\\i
sehen den Gleisen besteht, um in der Halle Gleisfahrzeuge aneinander vorbei zu bewegen. Das ist gleichbedeutend
mit einer erheblichen Verbesserung des Nmzungsgradcs
der Hallenfläche, da die bisherige:, Glei sabstände infolge der mit herkömmlichen Flügehoren
verbundenen Nachteile sehr viel größer sind.
Mit der von den Torflügeln unabhängigen Wahl eines minimalen Gicisabstandes werden andererseits
die Torflügel von den Gleisabständen abhängig. In der Offenstcllung der Torflügel ist ein Abstand /wischen
den Torflügeln und den in der jeweils freien Durchfahrt liegenden zugehörigen Gleisen erforderlich, der ein
Anstoßen der Gleisfahrzeuge an den Torflügeln ausschließt. Nach der Erfindung sind die Torflügelaehsen
dazu in einem Abstand hinter dem Tor angeordnet, der
bei mittiger Anordnung der Achsen zumindest in etwa gleich dem halben Abstand \on auf benachbarten Gleisen
nebeneinanderstehenden Gleisfahrzeugen ist.
Da die Torflügel aus der Schließstellung in zwei Offenstellungen
schwenkbar sind, besitzt ein Tor für eine Halle zum Unterstellen von Gleisfahrzeugen schon mit
einer gegenüber der Glziszahl um eins größeren Torflügelzahl genügend Torflügel. Jedem Gleis sind in die
sem Fall zwar zwei Torflügel zugeordnet, jedoch verschließt
bis auf die außenliegendcn Torflügel jeder Torflügel in der Schließstellung zugleich zwei Gleiseinfahr
ten z.ur Hälfte.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 ein Tor mit erfindungsgemäßen Torflügeln für eine Halle zum Unterstellen von Straßenbahnwagen in
einer schematischen Draufsicht,
F.i g. 2 das Tor nach F i g. I in einer Offenstellung,
F i g. 3 das Tor nach F i g. 1 in einer zweiten Offenstellung,
F i g. 4 einen erfindungsgemäßen Torflügel in einer schematischen Seitenansicht.
F i g. 5 einen Antrieb für die erfindungsgemaßen Torflügel nach F i g. 1 bis 4 in einer Vorderansicht in
Schließstellung,
F i g. 6 den Antrieb nach F i g. 5 in Draufsicht,
F i g. 7 den Antrieb nach F i g. 5 und 6 in einer Offenstellung,
F i g. 8 den Antrieb nach F i g. 5 und 6 in einer zweiten Offenstellung.
Nach F i g. 1 bis 4 besteht beispielsweise ein Tor an einer Halle zum Unterstellen von Straßenbahnwagen
aus fünf Torflügeln 1, 2, 3, 4 und 5. Die Torflügel 1. 2. 3.
4 und 5 verschließen in der in F i g. 1 gezeigten Stellung
die Einfahrt durch eine Toröffnung in der mit 10 bezeichneten Hallenwand auf vier Gleisen 6, 7, 8 und 9.
Jeder Torflügel 1, 2, 3, 4 und 5 ist um eine vertikale Achse 11 schwenkbar in der Toröffnung angeordnet.
Die Achse 11 befindet sich in einem Abstand a hinter dem Torflügel.Jm einzelnen sind die Torflügel 1, 2, 3. 4
und 5 dazu mit Schwenkarmen 12 und 13 versehen, von denen die Schwenkarme 12 unten an den Torflügeln 1.
2,3.4 und 5 befestigt sind und die Torflügel 1,2,3,4 und
5 mit einem zu einer Schwenkbewegung ausreichenden Spiel über den Hallenflur tragen. Die Schwenkarme 12
sind gleichzeitig in zylindrischen Ausnehmungen 14 im Hallenflur eingelassen und mit Abdeckscheiben 15 versehen,
die die Ausnehmungen 14 verschließen und dadurch sowohl ein Blockieren der Torflügel 1, 2, 3, 4 und
5 durch in die Ausnehmungen 14 geratene Fremdteile als auch eine Verletzung des Fahrpersonals durch die
sich in den Ausnehmungen 14 bewegenden Schwenkarme 12 verhindern. In diesem Sinne schließen die Abdeckscheiben
15 genau mit dem Hallenflur ab. so daß eine einheitliche und gleichermaßen als Geh- und Fahrfläche
nutzbare Fläche entsteht.
In den Ausnehmungen 14 sind die Schwenkarme 12
drehbeweglich auf Lagerzapfen 16 gelagert. Die Lagerung für die anderen Schwenkarme 13 wird durch Bolzen
17 und Lagerböcke 18 gebildet, die an einem die Torflügel 1, 2, 3, 4 und 5 freitragend überspannenden
Torbalken 19 befestigt sind.
Nach F i g. 2 wird die Einfahrt auf den Gleisen 6 und 8 durch Auseinanderschwenken der Torflügel 1, 2, 3. 4
und 5 freigegeben. Dabei bewegen sich die Torflügel 2 und 4 im Uhrzeigersinn und die Torflügel 1 und 3 entgegen
dem Uhrzeigersinn aus der Schließstellung. Um die in F i g. 3 gezeigte Einfahrt auf den Gleisen 7 und 9 so
zu ermöglichen, werden die Torflügel 2, 3 und 4 in ihre Schließstellung zurückbewegt und mit dem Torflügel 5
derart auseinandergeschwenkt, daß sich die Torflügel 2 und 4 entgegen dem Uhrzeigersinn und die Torflügel 3
und 5 im Uhrzeigersinn bewegen. Der Torflügel 1 wird dabei in Schließstellung gebracht.
Die Gleise 6,7,8 und 9 haben einen Abstand voneinander,
der vor und in der Halle gerade ein Aneinandervorbeifahren der Gleisfahrzeuge auf benachbarten
Gleisen mit ausreichendem Sicherheitsabstand erlaubt. Die einzelnen zu den Gleisen 6, 7, 8 und 9 gehörigen
Toreinfahrten besitzen infolge einer mittigen Anordnung der Achsen 11 zwischen den Gleisen 6, 7, 8 und 9
bzw. einer symmetrischen Anordnung der Achsen 11 zu den Gleisen 6 und 9 und eines Achsabstandes a zur
Torebene, der gleich dem halben Abstand von auf benachbarten Gleisen 6, 7, 8 und 9 stehenden Gleisfahrzeugen
ist, eine genügende Öffnungsweile zum Einfahren der Gleisfahrzeuge. Durch die besondere Anordnung
der Achsen 11 haben die Torflügel 1, 2, 3, 4 und 5 somit in der Offenstellung von den auf den Gleisen 6. 7.
8 und 9 in die Halle einfahrenden Gleisfahrzeugen den gleichen Abstand wie Gleisfahrzeuge auf benachbarten
Gleisen 6,7,8 oder 9 voneinander.
Nach F i g. 5 bis 8 bile! M jeder Bolzen 17 zusammen
mit zwei Hebelarmen 20 und 30 einen Schwenkhebel zum Antrieb des zugehörigen Torflügels 1, 2, 3, 4 oder
5. Die Hebelarme 20 und 30 schließen an jedem Torflügel 1, 2, 3, 4 und|5 den Lagerbock 18 und den Schwenkarm
13 zwischen sich ein, so daß der Bolzen 17 bei entsprechender, beispielsweise durch Paßstifte gebildeter
Verbindung mit den Hebelarmen 20 und 30 durch die Hebelarme 20 und 30 in Längsrichtung in dem
Lagerbock 18 und dem Schwenkarm 13 gehalten ist.
An dem Hebelarm 20, der sich unterhalb des Schwenkarmes 13 im Bereich des zugehörigen Torflügels
1. 2. 3, 4 oder 5 befindet, greift ein Kraftkolben 32 an. Desgleichen ist an den sich über dem Lagerbock 18
im Bereich des Torbalkens 19 befindenden Hebelarm 30 ein Kraftkolben 33 angelenkt. Während der Kraftkolben
33 mit dem Torbalken 19 gelenkig verbunden ist, ist der Kraftkolben 32 an den zugehörigen Torflügel
1,2,3,4 oder 5 angelenkt.
Beide Kraftkolben 32 und 33 sind ventilgesteuer' und bewegen den zugehörigen Torflügel 1, 2,3,4 oder 5 aus
der in F i g. 6 gezeigten Ausgangsstellung, der Schließstellung, in die jeweils gewünschte Offenstellung. Dabei
wird eine Bewegung im Uhrzeigersinn aus der Schließstellung durch Verschließen des Kraftkolbens 32 und
Beaufschlagen des Kraftkolbens 33 und eine Bewegung entgegen dem Uhrzeigersinn aus der Schließstellung
durch Verschließen des Kraftkolbens 33 und Beaufschlagen des Kraftkolbens 32 mit einem Druckmedium
bewirkt. In der Offenstellung können die Kraftkolben 32 und 33 durch anhaltendes Beaufschlagen und/oder
Verschließen arretiert werden.
Zur Rückwärtsbewegung des zugehörigen Torflügels
1, 2, 3, 4 oder 5 aus einer Offenstellung in die Schließstellung
wird der vorher zur Bewegung in diese Offensteüung betätigte Kraftkolben 32 oder 33 umgesteuert.
Demzufolge setzt sich die Bewegung eines Torflügels 1.
2, 3. 4 oder 5 aus einer Offenstellung in die andere aus einer Umsteuerung des vorher zum Erreichen der Offenstellung
betätigten Kraftkolbens bei verschlossenenzweiten Kraftkolben und nach erreichen der Schließstellung
aus dem Verschließen des umgesteuerter Kraftkolbens und entsprechender Beaufschlagung de;
vorher verschlossenen Kraftkolbens zusammen. Die Beaufschlagung der Kraftkolben 32 und 33 bzw. derer
Verschließen erfolgt über ein einfaches, als Mehrwege
schieber ausgebildetes Magnetventil. Als Druckmediun finden Druckluft oder eine geeignete Hydraulikflüssig
keil, z. B. Drucköl Verwendung. Dem Magnetventi wird zum Bewegen des jeweiligen Torflügels 1, 2, 3.'
oder 5 aus einer Offenstellung in die Schließstellunf und aus der Schließstellung in eine Offenstellung voi
Hand über einen nicht dargestellten Durckschalter un< zur Beendigung der Torflügelbewegung bei Erreichei
einer Offenstellung oder der Schließstellung von gleich falls nicht dargestellten Endschaltern Kontakt gegeber
die in der Bewegungsbahn der Kraftkolben 32 oder 3 oder des Torflügels 1. 2. 3, 4 oder 5 angeordnet sine
Jeder Kraftkolben 32 und 33 besitzt einen Schwenkbe reich von 90°. Beide Schwenkbereiche addieren sie
durch die Verbindung der Kraftkolbcn Jl und 33 übe den Schwenkhebel zu einem Gcsamtschwenkbereic
von 180°.
Vorzugsweise werden alle Kraftkolben 32 und 33 aus einer zentralen Hydraulik- oder Druckluftanlage gespeist
und sind in den Druckleitungen zu den Kraftkolben 32 und 33 nicht dargestellte Stellveniile eingebaut,
über die sich die Schließ- und Öffnungsgeschwindigkeit der Torflügel 1, 2,3. 4 und 5 leicht und stufenlos einstellen
läßt. Außerdem ist der zu den Kraftkolben 32. 33 gehörige Hydraulik- oder Pneumatikkreis durch l'iinbau
geeigneter Schieber so ausgelegt, daß sich die Kraftkolben 32 und 33 gemeinsam und/oder einzeln lüften
lassen und einem Bewegen der Torflügel 1, 2. 3. 4 oder 5 von Hand, abgesehen von Reibungsverlusten, keinen
Widerstand entgegensetzen. Dadurch kann der Schwenkantrieb der Torflügel 1, 2, 3, 4 und 5 jederzeit
ausgeschaltet und auf Eletätigung von Hand umgeschaltet werden. Zweckmäßigerweise sind die zugehörigen
Schieber rein mechanischer Bauart, so daß das Öffnen und Schließen der Torflügel 1, 2, 3, 4 und 5 auch unabhängig
v(3n der Stromversorgung von Hand erfolgen
kann.
Als Kraftkolbcn 32 und 33 finden ferner solche mit
eingebauten Dämpfungskammcrn Verwendung, die die Torflügel 1, 2. 3, 4 und 5 bei Erreichen der Schließstellung
oder einer Offenstellung sanft abbremsen.
ίο Schließlich ist jeder Kraflkolben 32, 33 wahlweise
noch mit einem z. B. als Überdruckventil ausgebildeten Sicherheitsventil versehen, das dann, wenn ein Torflügel
1. 2, 3, 4 oder 5 beispielsweise infolge unvorhergesehener Betätigung gegen ein Gleisfahrzeug fährt, diesen
Torflügel stillsetzt und eine Beschädigung des Torflügels und des Gleisfahrzeugs weitgehend verhindert.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
509 645/181
Claims (4)
1. Tor mit mehreren Torflügeln, die jeweils um eine außerhalb der Torebene und hinter den TorflQ-geln
mit Abstand liegende Achse schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Torflügel
(1; 2; 3; 4; 5) paarweise auseinanderschwenkbar sind, wobei ein krafischlüssig mit jedem Torflügel
(1; 2; 3; 4; 5) verbindbarer Schwenkhebel (17, 20, 30) gleichachsig mit der Schwenkachse (11) des Torflügels
angeordnet ist, wobei der Schwenkantrieb einen ersten Kraftkolben (33) aufweist, und die
kraftschlüssige Verbindung des Schwenkhebels (17, 20, 30) mit dem Torflügel (1; 2; 3; 4; 5) durch einen
weiteren gelenkig an dem Torflügel (1; 2; 3: 4; 5) befestigten Kraftkolben (32) herstellbar ist.
2. Tor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (17, 20. 30) aus zwei durch
einen Bolzen (17) miteinander verbundenen Hebelarmen (20, 30) besteht, deren Bolzen (17) in einem
ortsfesten Lager (18) gehalten ist und den Torflügel
(1; 2; 3; 4; 5) zumindest an einem Ende drehbeweglich
trägt, wobei jedem Kraftkolben (32, 33) ein Hebelarm (20, 30) zugeordnet ist.
3. Tor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Hebelarme (20. 30) in bezug auf ihren
Bolzen (17) die gleiche Winkellage aufweisen.
4. Tor nach einem oder mehreren der Ansprüche
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| CN118148081B (zh) * | 2024-05-10 | 2024-07-09 | 山西柏叶口水库管理有限公司 | 一种液压闸门支撑机构及其支撑方法 |
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1971
- 1971-06-26 DE DE19712131908 patent/DE2131908C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2131908A1 (de) | 1973-01-11 |
| DE2131908B2 (de) | 1975-03-20 |
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