DE212997C - - Google Patents

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DE212997C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/08Details
    • F16K5/10Means for additional adjustment of the rate of flow
    • F16K5/103Means for additional adjustment of the rate of flow specially adapted for gas valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 212997 -KLASSE 4 c. GRUPPE
PETER SCHMITZ in MECHERNICH.
Absperrvorrichtung für Schweißbrenner.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. April 1908 ab.
Es sind Absperrvorrichtungen für Knallgasbrenner beschrieben, bei denen die Absperrventile für die Gas- und-Sauerstoffzufuhr beim Anfassen des Brenners ohne jegliche besondere Vorkehrung in die Offenstellung gebracht werden. Der gleiche Zweck wird durch Anwendung neuer Mittel bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Absperrvorrichtung erreicht.
ίο Die Erfindung besteht darin, daß die Zufuhrhähne für die Gase, welche in bekannter Weise bei Nichtgebrauch des Brenners unter Gewährung eines genügenden Durchganges zur Erhaltung einer kleinen Zündflamme selbsttätig in der Schließlage gehalten werden, gemeinschaftlich mittels einer unter dem Einflüsse einer Feder stehenden Zugstange iri die Offen- und Schließstellung gebracht werden, wobei die Zugstange zur Erzielung der Offenstellung der Hähne durch den beim Anfassen des Schweißbrenners ausgeübten Handdruck entgegen dem Einflüsse einer Feder zurückgeschoben wird.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfrndungsgegenstand in einem teilweisen Schnitt. In die Zuführungskanäle 1 und 2 des Schweißbrenners, welche den Brennstoff, ein brennbares Gas, und den Sauerstoff in den Mischraum 3 führen, sind Hähne 4, 5 eingeschaltet, deren Küken in einer Seelenachse liegen und durch ein gemeinschaftliches Mittelstück, einen Bund 6, zwangläufig und starr verbunden sind, • so daß mit der Drehung des einen Hahnes der andere entsprechend bewegt wird. Die Hähne befinden sich bei Nichtbenutzung des Schweißbrenners in Schließstellung, und nur der eine Hahn 4 des K anales 1 läßt in dieser Stellung eine kleine Durchgangsöffnung für den Durchtritt des Brennstoffs frei, welcher zur Erhaltung einer Zündflamme dient.
In ihrer Schließstellung werden die Hähne 4, 5 durch eine Feder 7 gehalten, welche auf die Endplatte 10 einer an den Umfang des Bundes 6 angeschlossenen Zugstange 8 unter Druck einwirkt. Dem anderen Ende der Feder 7 dient eine feste Platte 9 als Widerlager.
Damit nun für den Gebrauch des Schweißbrenners die Hähne 4, 5 ohne weitere Vorkehrung in Offenstellung gelangen, ist gemäß der Erfindung die Einrichtung so getroffen, daß mit dem Erfassen des Schweißbrenners ohne jegliche besondere Vorkehrung die Hähne in die Offenstellung gebracht werden, indem die Zugstange 8 entgegen dem Einflüsse der Feder 7 zurückgeschoben und dadurch die Hähne 4, 5 gedreht' werden. Zu diesem Zwecke ist an die Endplatte 10 eine weitere Druckplatte 13 angeschlossen, welche unter der Einwirkung von Blattfedern 11 steht. Letztere sind tonnenförmig nach außen gewölbt und mit ihrem einen Ende an den Umfang der Platte 13, mit dem anderen fest mit dem Rahmen 12 des Schweißbrenners verbunden.
Beim Erfassen des Schweißbrenners werden die Blattfedern 11 einwärts gedrückt, wodurch ein Vortreiben ihrer beweglichen Enden bewirkt wird, so daß die Endplatte und die Zugstange in entsprechendem Maße vei'schoben und die zwangläuflg verbundenen Hähne in die Offenstellung gebracht werden. Mit dem
Loslassen der Handhabe des Schweißbrenners drückt die stärkere Feder 7 die Blattfedern wieder auswärts unter gleichzeitigem Schließen der Hähne. Sowohl die Offen- als auch die Schließstellung der Hähne kann durch Anschläge begrenzt sein.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Absperrvorrichtung für Schweißbrenner, bei welcher die Zufuhrhähne für die Gase bei Nichtgebrauch des Brenners unter Gewährung eines genügenden Durchganges zur Erhaltung einer kleinen Zündflamme selbsttätig in der Schließlage gehalten und beim Anfassen des Brenners ohne jegliche besondere Vorkehrung in die Offenstellung gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Hähne (4, 5) gemeinschaftlich mittels einer unter dem Einflüsse einer Feder (7) stehenden Zugstange (8) in die Offen- und Schließstellung gebracht werden, wobei die Zugstange zur Erzielung der Offenstellung der Hähne (4, 5) durch den beim Anfassen des Schweißbrenners ausgeübten Handdruck entgegen dem Einflüsse der Feder (7) zurückgeschoben wird.
  2. 2. Schweißbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der beim Anfassen des Schweißbrenners ausgeübte, allseitig in der Querrichtung wirkende Handdruck auf an die Zugstange angreifende Blattfedern (11) und durch diese in der Längsrichtung übertragen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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