DE181535C - - Google Patents

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DE181535C
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taps
rod
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gas
spindle
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DENDAT181535D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C3/00Stoves or ranges for gaseous fuels
    • F24C3/12Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24C3/126Arrangement or mounting of control or safety devices on ranges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 366. GRUPPE
CHARLES MOUREY in COUBERT, Frankr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juni 1906 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitsvorrichtung für Gas- und Acetylenöfen, die durch ein Gummirohr mit der Gasspeiseleitung verbunden sind. Diese Leitung hat gewöhnlich einen Absperrhahn, jedoch kommt es oft vor, daß man vergißt, den Hahn zuzudrehen, wenn man den Ofen nicht mehr gebraucht, so daß ein Entweichen des Gases sich bemerkbar macht und schwere Unfälle
ίο stattfinden können, wenn das Gummirohr das Gas durchläßt oder sich ablöst.
Um diesen Ubelstand zu beseitigen, ist ein Federventil vor dem Gummirohr eingesetzt und durch einen in dem Rohr angebrachten biegsamen Schlauch mit einer Vorrichtung verbunden, die durch die Hähne des Ofens bewegt wird, derart, daß das Federventil sich öffnen muß, wenn man irgend einen oder mehrere Hähne öffnet, und sich wieder schließt, wenn alle Hähne zugedreht werden. Der Gaseintritt in das Gummirohr wird so selbsttätig verhindert, solange der Ofen nicht im Gebrauch ist.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der Erfindung.
Fig. ι ist ein Aufriß der ganzen Vorrichtung ;
Fig. 2 ist ein Grundriß, der gewisse Teile der Vorrichtung im Längsschnitt zeigt.
Die Gaszuleitung 1, an der ein Ventilgehäuse 2 abnehmbar angebracht ist, ist durch eine Schelle 4 und durch Schrauben an der Mauer befestigt. Dieses Gehäuse 2 ist mit einem Austrittsstutzen 5 versehen, der zur Verbindung mit dem einen Ende des Gummischlauchs 6 dient; am anderen Ende ist der Schlauch 6 auf die Röhre 7 gezogen, die fest mit dem hohlen. Stück 8 verbunden ist. Letzteres ist mit dem einen Ende des Rohres 9 fest verschraubt, das alle Hähne 10 des Ofens 11 speist.
In dem Gehäuse 2 ist ein Sitz 12 gebildet, der an seinem Umfange Durchbohrungen 13 für den Gasdurchlaß hat. In der Mitte ist eine Stange 14, die zur Führung des Ventiles 15 dient. Diese Ventilstange ist von einer Verschluß feder 16 umgeben und geht mitten durch den Boden des Gehäuses, der ebenfalls . mit Durchbohrungen 13 versehen ist. An der Stange des Ventiles ist eine biegsame Spindel 17 befestigt, die erstere mit einer Stange 18 verbindet; diese gleitet gasdicht in einem Loch des hohlen Stückes 8. Die Spindel 17 gleitet frei in einem biegsamen, nicht zusammendrückbaren Rohr 19, das nach bekannter Weise mit einem schraubenförmig fest gewickelten Draht versehen ist. Die Enden des Rohres 19 sind an den Rohren 5 und 7 so befestigt, daß sie das Gas durch die letzteren hindurchlassen. Der äußere Durchmesser des Rohres 19 ist kleiner als der innere der Gummiröhre, so daß das. Gas von der Zuleitung 1 in das Gehäuse 2, in die Rohre 5, 6 und 7, durch das Stück 8 und Rohr 9 strömt und dann bei den Hähnen 10 ankommt, wenn das Ventil gehoben ist.
Auf dem Hahnküken sind Daumen 20 unveränderlich befestigt. Diese greifen in Öffnungen 21, die in eine bewegliche Stange 22 gebohrt sind. Letztere ist unter den Hähnen angebracht und wird mittels der Schlitze 23
und der Schrauben 24 geführt. Das eine Ende dieser Stange hat zwei Klauen 25, die in eine kreisförmige Nut des Kopfes 26 der Stange 18 eingreifen, so daß die Querstange 22 sich mit der Stange 18 zusammen bewegen muß. Eine Feder 27, welche die Querstange 22 gegen das Stück 8 schiebt, entlastet auf diese Weise die Feder 16 des Ventiles. Wenn alle Hähne 10 zugedreht werden — wie auf der Zeichnung —, so sind die Daumen 20 so gedreht, daß die Querstange 22 und die Spindel 17 unter der Wirkung der Federn 27 und 16 eine Stellung einnehmen, die dem Schluß des Ventiles 15 entspricht. Dreht man irgend einen von den Hähnen 10 im Sinne des Pfeiles A, so drückt der Daumen 20 dieses Hahnes an den Rand 28, der passend aus der entsprechenden öffnung gebohrt ist, und schiebt die Stange 22 im Sinne des Pfeiles B, so daß durch die Vermittlung der Spindel 17 das Ventil 15 sich öffnet und das Gas dem offenen Hahn zuströmen läßt. Jede der Öffnungen 21 ist groß genug, daß die Stange 22 die anderen Daumen nicht bewegt, wenn sie von einem Daumen 20 verschoben ist, so daß jeder Hahn unabhängig von den anderen geöffnet werden kann. Andererseits kann eine beliebige Anzahl Hähne gleichzeitig geöffnet werden.
Wenn man den Ofen nicht mehr gebraucht, muß man natürlich alle Hähne 10 zudrehen. Alsdann schiebt sich die Stange 22 selbsttätig in die auf der Zeichnung angedeutete Lage zurück und das Ventil 15 schließt sich wieder unter der Wirkung der Feder 16, so daß ein Entweichen des Gases durch die Gummiröhre sicher verhindert wird.
Ohne von der Erfindung abzuweichen, kann man den Mechanismus 20, 22, der durch die Hähne betätigt wird, durch einen gleichbedeutenden Mechanismus ersetzen, der die Spindel 17 zieht, sobald man irgend einen der Hähne öffnet, und die Spindel freigibt, sobald alle Hähne geschlossen werden.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Sicherheitsvorrichtung für Gasofen mit einer biegsamen Gaszuführungsleitung, dadurch gekennzeichnet, daß ein vor dem Gummirohr (6) angebrachtes Federventil (15) durch eine im Innern dieses Gummirohres geführte biegsame Spindel (17) mit einer Vorrichtung verbunden ist, die durch die Hähne des Ofens so bewegt wird, daß beim Öffnen eines jeden Hahnes das Ventil (15) geöffnet wird, während dieses sich selbsttätig schließt, sobald alle Hähne zugedreht werden, um ein Entweichen des Gases durch die Zuführungsleitung zu vermeiden.
2. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch auf dem Hahnküken befestigte Daumen (20) und durch eine gleitende Stange (22), die zur Aufnahme dieser Daumen geeignete Öffnungen (21) besitzt, die groß genug sind, um zu ermöglichen, daß sämtliche Hähne unabhängig voneinander geöffnet und geschlossen werden können.
3. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch ι und 2, gekennzeichnet durch ein hohles Paßstück (8), das mit der einen Seite mit der biegsamen Leitung und mit der anderen Seite mit dem Rohr (9) verschraubt ist, das die Hähne (10) speist, wobei dieses Stück (8) von einer Stange (18) durchbohrt wird, die an der Spindel (17) befestigt und mit der Stange (22) abnehmbar verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt In der reiChsdrückerS.
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