DE276740C - - Google Patents

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DE276740C
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valve
compressed gas
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sleeve
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C13/00Portable extinguishers which are permanently pressurised or pressurised immediately before use
    • A62C13/003Extinguishers with spraying and projection of extinguishing agents by pressurised gas

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVr 276740 -. KLASSE 61'β. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. März 1913 ab.
Die Erfindung betrifft einen Druckgasfeuerlöscher mit einem von außen bewegbaren Druckgasabsperrventil, der sich dadurch kennzeichnet, daß die Mutter des Schraubventils in einer am Hals des Behälterdeckels geführten Muffe gelagert ist, die unter dem Einfluß eines mit einem Handhebel verbundenen Schlitzes achsial verschoben werden kann.
Es ist bei Druckgasfeuerlöschern von Wichtigkeit, den inneren Gasbehälter durch eine Verschraubung bei Nichtgebrauch geschlossen zu halten, um Gasverluste zu vermeiden. Schraubventile an sich sind für diesen Zweck bekannt. Es ist weiterhin jedoch ebenso wesentlich, daß der Laie in der Lage ist, ohne besondere Vorkenntnisse das Ventil des Gasbehälters im Falle der Gefahr so schnell als möglich öffnen zu können. Es sind deshalb eine Reihe von Druckgasfeuerlöschern gebaut worden, bei denen das Abschlußventil mittels eines Handhebels geöffnet werden kann.
Die Erfindung vereinigt die Vorteile des Schraubventilverschlusses mit den Vorzügen des durch Handhebel in Gang gesetzten Ventils durch die oben gekennzeichnete besondere Vereinigung dieser beiden Verschlußarten und schafft damit einen Druckgasfeuerlöscher, der im Ruhezustand durch eine Verschraubung gasdicht verschlossen gehalten wird, jedoch im Falle der Gefahr von jedem Laien durch einfachen Handgriff schnell geöffnet werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens dargestellt. Es zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht des Feuerlöschers,
Fig. 2 einen teilweisen Längsschnitt durch den Kopf des Feuerlöschers in größerem Maßstab.
Der Druckgasbehälter α liegt im Innern des Löschflüssigkeitsbehälters b. Ein Flansch d am Kopf des Befestigungsstückes d1 für den Druckgasbehälter ist mittels einer Überwurfmutter f am Einsatzstück e des Außenbehälters b festgeschraubt.
Die Verbindungsleitung zwischen dem Druckgasbehälter α und dem Flüssigkeitsbehälter b ist durch ein Ventil i abgeschlossen, dessen Spindel mit Hilfe eines mit Mutter versehenen Handrades k achsial verschoben, aber nicht verdreht werden kann. Die Nabe k1 des Handrades ist drehbar und unverschiebbar in einer Muffe m gelagert, die in dem zylinderförmig auslaufenden Teil des Befestigungsstückes d1 verschieblich ist und durch äußere an ihr angebrachte, gegenüberliegende Zapfen η in senkrechten Schlitzen des Zylinders geführt wird (Fig. 1). Diese Zapfen greifen in kurvenförmige Schlitze r zweier mittels eines Handhebels 0 um einen Drehzapfen q ausschwenkbarer Seitenplatten j>. Die Schlitze r sind so geformt, daß, wenn der Handhebel 0, nach oben steht, die Zapfen η und damit die Muffe m in dem Kurvenschlitz festgehalten werden, so daß das Ventil i lediglich mittels
des Handrades k fest verschraubt werden kann. Wird der Handhebel ο nach unten umgelegt, so werden die Seitenzapfen η durch die Kurvenschlitze r nach unten bewegt; die Muffe m wird demzufolge zusammen mit der in ihr festgehaltenen Spindel Z des Ventils nach unten gezogen, so daß das Ventil i augenblicklich geöffnet wird und das Druckgas zum Austreiben des Löschwassers ausströmen kann.
Ein Sicherungsstift, der in den Kurvenschlitz r hineinragt und ein unbeabsichtigtes Herabdrücken des Handhebels verhindert, kann in einem Loch u einer Nabe ν eingesetzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Druckgasfeuerlöscher mit einem von außen bewegbaren Absperrventil für das Druckgas, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (k1) des Schraubventils (i) in einer im Hals des Behälterdeckels (d) geführten Muffe (m) gelagert ist, die unter dem Einfluß von Zapfen [n) und Schlitzen (r) an einem drehbaren Doppelhebel (0) achsial verschiebbar ist.
    Hierzu τ Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE927007C (de) * 1947-04-23 1955-04-28 Joseph Humblet Betaetigungsvorrichtung fuer das Verschlussventil von Druckmittelbehaeltern, insbesondere von Loeschmittelbehaeltern
US5561558A (en) * 1993-10-18 1996-10-01 Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. Diffractive optical device
US6529321B2 (en) * 1997-09-29 2003-03-04 Cymer, Inc. Protective overcoat for replicated diffraction gratings

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