DE287436C - - Google Patents

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DE287436C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/46Details
    • F23D14/72Safety devices, e.g. operative in case of failure of gas supply
    • F23D14/82Preventing flashback or blowback

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVl: 287436 KLASSE 4g. GRUPPE
Schweiß- oder Schneidbrenner mit Sicherheitseinrichtung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Dezember 1914 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Schweiß- oder Schneidbrenner für flüssigen oder gasförmigen Brennstoff, der mit einer Einrichtung versehen ist, die einen Über-'5 tritt des Brennstoffes in die Sauerstoffleitung oder des Sauerstoffes in die Brennstoffleitung verhindert. Die Sicherheitseinrichtung ist unmittelbar am Brenner angebracht und gewährleistet ein gefahrloses Arbeiten.
Auf der Zeichnung ist der Brenner schematisch dargestellt.
Beim Betriebe des Brenners mit flüssigem Brennstoff tritt dieser durch das Rohr F in den Vergaser F, welcher durch den Brenner D beheizt wird. Der Sauerstoff tritt in die Kammer K ein und aus dieser einmal durch die Öffnung Q gegen die Membran M' und bewegt . dadurch die an dieser befestigte. Spindel P entgegen der Feder T nach hinten.
Dann kann durch die zweite Öffnung L der Kammer K Sauerstoff zu dem Injektor / durchströmen. Dieser ist mittels der Ventilschraube R regelbar.
Beim Schneiden führt eine weitere Leitung 0 mit Membranventil H den Schneidsauerstoff nach dem Brennerkopf.
Läßt der Druck des Sauerstoffes in der Kammer K aus irgendeinem Grunde nach und bleibt das Ventil R offen, so kann der flüssige Brennstoff, der durch das Rohr F zuströmt, durch den Injektor / in das Rohr N gelangen und könnte dann bei abgehobener Spindel P durch die Öffnungen X und L in die Sauerstoffkammer K und von da aus in das Reduzierventil und die Sauerstoffflasche gelangen, 50 daß sich in dieser sowie in der gesamten Leitung ein explosibles Gemisch bildete, das ein Rückschlag der Flamme zur Entzündung bringen könnte. Dies verhindert die Feder T, die beim Nachlässen des Sauerstoffdruckes in der Kammer K sofort die Öffnung X durch Andrücken der Spindel P schließt, da ja alsdann der Druck auf die Membran M nachgelassen hat.
Damit bei einer Verstopfung des Brennermundstückes kein Sauerstoff in die Ventilleitung F gelangt, kann eine gleiche Sicherheitsvorrichtung auch in die Leitung F eingebaut werden. Bei Aufhören des Druckes in der Benzinleitung drückt dann die Feder ebenfalls die Spindel gegen die Durchlaßöffnung und verhindert dadurch den Durchtritt von Sauerstoff in die Benzinleitung.
Um den Heizsauerstoff unabhängig von dem Schneidsauerstoff abstellen zu können, ist eine Schraube S vorgesehen, womit man entgegen dem Membrandruck das Ventil P schließen kann.
Was soeben für Flüssigkeitsbrenner ausgeführt wurde, gilt in gleicher Weise für mit gasförmigem Brennstoff betriebene Brenner.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Sicherheitsvorrichtung an Schweißoder Schneidbrennern für flüssigen oder gasförmigen Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, daß in die Sauerstoff- und die Brennstoffleitung oder in eine von beiden ein selbsttätiges Rückschlagventil eingebaut ist, bei dem der Sauerstoff- oder Brenngasdruck entgegen der Wirkung einer Feder eine an einer Membran befestigte Spindel
    bewegt, welche die Durchgangsöffnung für den Sauerstoff oder das Brenngas freigibt oder verschließt, um so den Übertritt von Sauerstoff in die Brennstoffleitung oder von Brennstoff in die Sauerstoffleitung zu verhindern.
  2. 2. Sicherheitsvorrichtung an Schweißoder Schneidbrennern nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkegel entgegen dem Membrandruck mittels einer Schraube (S) geschlossen werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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