DE212466C - - Google Patents

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DE212466C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J29/00Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
    • B41J29/50Side-stop mechanisms

Landscapes

  • Handling Of Sheets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 212466-KLASSE 15 g·. GRUPPE
LAWRENCE WILLIAMS in CHICAGO.
bewegt werden kann.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. November 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine Verriegelungsvorrichtung für den umschaltbaren Papierschlittenträger von Schreibmaschinen, der aus der Mittelstellung nach vorn oder hinten bewegt werden kann. Die Verriegelung des als Rahmen ausgebildeten Papierschlittenträgers in der Mittelstellung wird bisher durch zwei auf den Umschaltetastenhebeln angebrachte Anschläge erreicht, von denen einer die Bewegung des Umschalterahmens nach vorn und der andere die Bewegung desselben nach hinten verhindert. Durch Anschlagen eines der Tastenhebel wird die Bewegung des Umschalterahmens in einer Richtung frei, während der andere Hebel eine Hubbegrenzung bei der Rückwärtsbewegung des Umschalterahmens in die Mittelstellung bildet. Ist keine der Umschaltetasten angeschlagen, so verhindern beide Anschläge zusammen eine Bewegung des Umschalterahmens in der einen oder anderen Richtung. Die Erfindung besteht darin, daß auf der den Umschaltetasten gegenüberliegenden Seite des Umschalterahmens gleichfalls eine Verriegelungsvorrichtung angebracht ist; hierdurch wird eine sichere Ein-. Stellung des Umschalterahmens erreicht. Die verwendete Verriegelungsvorrichtung ist der bekannten ähnlich. Man bedient, sich zweier in der Senkrechten schwingender, die Anschlage tragender Hebel, die zwangläufig mit der zugehörigen Umschaltetaste verbunden sind. Die Bewegung der Hebel erfolgt mittels zweier Schwingwellen und. an diese angeschlossener Kurbelgetriebe. Die Schwingwellen sind in Böcken gelagert, die von dem unteren vorderen Teil der Rahmenplatte der Maschine nach hinten ragen. Hierdurch wird eine einfache und sichere Unterstützung für die Wellen geschaffen. Der Gegenstand der Erfindung ist vorwiegend für Schreibmaschi- . nen nach System Oliver bestimmt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht einer Oliver-Schreibmaschine, zum Teil im Schnitt, mit der Umschaltevorrichtung für den Papierschlittenträger,
Fig. 2 eine Unteransicht des vorderen Teiles der Schreibmaschine gemäß Fig. 1,
Fig. 3 ein senkrechter Querschnitt nach der Linie 3-3 in Fig. 2,
Fig. 4 ein senkrechter Querschnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 1,
Fig. 5 ein senkrechter Querschnitt durch die Mitte der Maschine nach der Linie 5-5 in
Fig- 2> . ■ .
Fig. 6 ein Querschnitt nach der Linie 6-6 in
Fig. 5 und Fig. 7 eine schaubildliche Darstellung eines der zu einem Hilfsrahmen gehörigen Böcke.
.. Die Rahmenplatte 5 der Schreibmaschine besteht aus einem wagerechten, tiefer gelegenen Vorderteil 6 und einem hinteren, höher gelegenen wagerechten Teil 7, die durch eine am Rand verlaufende abwärts ragende Rippe 8 verstärkt sind. Die Typenhebel 9 der Maschine entsprechen im vorliegenden Falle den Typenhebeln der Oliver-Schreibmaschine. Sie sind
in bekannter Weise in zwei Gruppen auf beiden Seiten der senkrechten Symmetrieebene der Maschine angeordnet. Die Typenhebel jeder Gruppe sind auf einem Rahmen io gelagert (Fig. i). Diese Rahmen io sind auf zwei Ständern Ii befestigt, die auf dem höher gelegenen Teil 5 der Rahmenplatte angebracht sind (Fig. 1 und 4). Jeder Typenhebel trägt drei Typen. Die Papierwalze 12 ist auf dem aus Seitenplatten 13 und Längsstangen 14 bestehenden Papierschlitten gelagert (Fig. 5). Der Umschalter ahmen 15 ist auf der Rahmenplatte 5 angeordnet. Auf ihm ist der Papierschlitten seitlich bewegbar. Er kann aus seiner Mittelstellung nach vorn und nach hinten verschoben werden, so daß die Papierwalze in die Schlagbahn einer der drei Typen der Typenhebel gebracht werden kann. Der Umschalterahmen 15 ist an seinem vorderen Ende auf beiden Seiten der Maschine mit Armen 16, 17 versehen, mittels deren er durch senkrechte Hängestangen 18, 19 an den Ständern 11 aufgehängt ist. Das hintere Ende des Umschalterahmens 15 ist mit einer Führungsstange 20 versehen, die in der Längsrichtung der Maschine auf einer Rolle 22 und in einem Bock 21 auf der Rahmenplatte 5 geführt ist. Die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Umschalterahmens 15 wird durch S.chraubenmuttern 23, 23 begrenzt, die auf beiden Seiten eines Bockes 24 auf die Stange 20 aufgeschraubt sind.
Der Umschalterahmen wird durch Umschaltehebel 25,26 auf der linken Seite der Maschine bewegt. Diese sind in einem auf der Unterseite der Rahmenplatte 5 befestigten Lagerbock 27 drehbar, und ihre vorderen mit den Umschaltetasten versehenen Enden werden durch Federn 28 angehoben.
Die Bewegung der Umschaltehebel 25, 26 wird auf den Umschalterahmen 15 durch eine, wagerechte, quer gelagerte Schwingwelle 30 übertragen. Diese ist mit dem Umschalterahmen durch eine Lenkstange 31 verbunden (Fig. 5), die an einen Arm 32 der Schwingwelle 30 angelenkt ist. Außer dem Arm 32 trägt die Schwingwelle 30 noch Arme 36, 36 mit einem Kurbelzapfen 37, der in schräge Schlitze der Ansätze 38, 38 und 39, 39 der Umschaltehebel 25 und 26 eingreift. Die vorderen Enden der Umschaltehebel 25, 26 sind mit Anschlägen 40 und 41 versehen,- die sich gegen ein Polster 42 auf der unteren Fläche der Rahmenplatte 7 legen und dadurch die Aufwärtsbewegüng der Umschaltehebel begrenzen. Die Umschaltehebel sind ferner je mit einem der Anschläge 43 und 44 versehen, die mit einem abwärtsragenden Anschlagarm 45 auf der linken Seite des Umschalterahmens 15 zusammenarbeiten. Durch diese Anschläge 43,44 wird die Rückwärts- und Vorwärtsbewegung des linken Endes des Umschalterahmens verhindert und der Rahmen unbeweglich in seiner Mittelstellung festgehalten.
Auf der Unterseite des Umschalterahmens 15 ist ein Führungsnocken 47 mit Rollen 48 angebracht, der nach unten in eine in einer Schiene 49 der Rahmenplatte 7 angebrachten Nut hineinragt (Fig. 6). Die Rollen 48 legen sich seitlich gegen eine in der Längsrichtung der Maschine verlaufende Führungsfläche auf der linken Seite des Nockens 47 und werden gegen diese durch den auf den Umschalterahmen von der Papierschlittenfeder ausgeübten Seitendruck angepreßt.
Der Umschalter ahmen 15 enthält ferner einen abwärts ragenden Arm 50, welcher nach unten durch den die Schiene 49 aufnehmenden Schlitz der Platte 7 hindurchragt, und an dem das hintere Ende der Lenkstange 31 zur Bewegung des Umschalterahmens von der Schwingwelle 30 aus angelenkt ist (Fig. 1 und 5).
Die rechte Seite des Umschalterahmens 15 wird in der Mittelstellung in der folgenden Weise verriegelt.
Unterhalb des Teiles 7 der Rahmenplatte und auf der rechten Seite derselben sind ein Paar wagerechte, in der Längsrichtung der Maschine gelagerte Anschlaghebel 55, 56 angeordnet, die den Umschaltehebeln 25, 26 ähnlich sind (Fig. 3 und 4). Sie sind hinten in einem abwärts ragenden Bock 57 der Platte 7 derart drehbar, daß ihre vorderen Enden in der Senkrechten schwingen können. Sie sind vorn in Führungsschlitzen einer Platte 58 geführt, welche auf der Unterseite der Rahmen- > platte befestigt ist. Die Anschlaghebel 55,56 werden durch Federn 59, 60 angehoben, die im vorliegenden Falle aus U-förmig gebogenem Draht hergestellt sind. Die vorderen Enden der Anschlaghebel 55, 56 sind bei 61 aufwärts gebogen und legen sich gegen ein Polster 62 auf der unteren Seite der Rahmenplatte. Hierdurch wird die Aufwärtsbewegung der Arme 61 unter Abdämpfung ihrer Schlagwirkung begrenzt., Die Hebel 55, 56 sind mit Anschlägen 63,64 versehen (Fig. 3 und 4), die den Anschlägen 43, 44 auf den Hebeln 25, 26 ähnlich sind. Diese Anschläge 63, 64 arbeiten mit einem Anschlagarm 65' auf der unteren rechten Seite des Umschalterahmens zusammen. Durch sie wird die Rückwärts- und Vorwärtsbewegung des rechten Teiles des Umschalterahmens verhindert und somit der Rahmen 15 unbeweglich in seiner Mittelstellung. festgehalten.
Quer zur Maschine sind parallele wagerechte Schwingwellen 66, 6y angeordnet, welche an ihren linken Enden unterhalb der Umschaltehebel 25, 26 mit zwei wagerechten Kurbelarmen 68,69 versehen sind, die mit den
.Umschaltehebein 25, 26 durch Lenkstangen 70, 71 verbunden sind. Auf der rechten Seite der Maschine sind die Schwingwellen 66, 67 mit Kurbelarmen 72, 73 ausgerüstet, welche durch Lenkstangen 74, 75 mit den beiden Anschlaghebeln 55 und 56 verbunden sind.
Wenn einer der Umschaltehebel 25 oder 26 angeschlagen wird, so nimmt er seinen Anschlag 43 oder 44 mit. Hierdurch gibt er die linke Seite des Umschalterahmens 15 frei und drückt gleichzeitig mittels einer der Schwingwellen 66 oder 67, deren Kurbelarme 68, 69, 72, 73 und Lenkstangen 70, 71, 74, 75 den entsprechenden Anschlaghebel 55 oder 56 nieder und gibt hierdurch die .rechte Seite des Um-. schalterahmens frei.. Diejenigen Anschlagpaare, die nicht . bewegt oder umgeschaltet sind, bleiben in ihrer Stellung und bringen den Umschalterahmen bei seiner Rückwärtsbewegung in seiner Mittelstellung . zum Stillstand. Infolgedessen ist durch die beschriebene Ausführung eine Einrichtung geschaffen, mittels deren gleichzeitig beide Seiten des Umschalterahmens verriegelt und freigegeben werden durch die Bewegung einer der auf der Maschine angeordneten beiden Umschaltetasten. Zur Lagerung der Schwingwellen 66, 67 dienen ein Paar Böcke 76, 76, die auf gegenüberliegenden Seiten der Maschine von dem hinteren Rand des wagerechten, niedriger gelege-
nen vorderen Teiles 6 der Rahmenplatte nach hinten ragen. Diese Böcke 76 (Fig. 7) bestehen aus einem Arm "jy, der in der Längsrichtung der Maschine von dem Teil 6 der Rahmenplatte nach hinten ragt, und aus einem wagerechten Teil 78, der zu dem Arm yj rechtwinklig angeordnet ist, sich über den hinteren Rand des Rahmenteiles 6 legt und auf diesem verschraubt ist. Der Arm yy ist mit zwei wagerechten Querbohrungen versehen, in denen die Enden der Wellen 66 und 67 gelagert sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verriegelungsvorrichtung für den um-. schaltbaren Papierschlittenträger von Schreibmaschinen, der aus der Mittelstellung nach beiden Seiten bewegt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der durch zwei Umschaltetasten (25,26) bewegbare und durch Anschläge (43, 44) der Umschaltetastenhebel verriegelte Papierschlittenträger (15) auf der den Umschaltetasten gegenüberliegenden Maschi-. nenseite durch ein Paar von Hebeln (55, 56) mittels je eines Anschlages (63,64) verriegelt oder entriegelt wird, welche (55, 56) von den Umschaltetastenhebeln aus durch Querwellen (66, 67) bewegt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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