DE21231C - Neuerungen an einem Volumenmesser für Flüssigkeiten - Google Patents

Neuerungen an einem Volumenmesser für Flüssigkeiten

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DE21231C
DE21231C DE188221231D DE21231DD DE21231C DE 21231 C DE21231 C DE 21231C DE 188221231 D DE188221231 D DE 188221231D DE 21231D D DE21231D D DE 21231DD DE 21231 C DE21231 C DE 21231C
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DE188221231D
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English (en)
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J. BRANDT in Berlin W., Königgrätzerstr. 131
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/05Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
    • G01F1/06Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects using rotating vanes with tangential admission
    • G01F1/08Adjusting, correcting or compensating means therefor

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente. '
Zusatz-Patent zu No. 20300 vom 14. Januar 1882.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. August 1883 ab. Längste Dauer: 13. Januar 1897.
Die in Fig. 2, 3, 5, 6 und 7 des Haupt-Patentes No. 20300 angewendete Construction für das Mundstück H mit der selbsttätigen Regulirung der Einlauföffnung durch die federnde Klappe / bedingt die Anbringung der letzteren so nahe wie möglich dem Umfange des Zählrades, damit der in Fig. 7 im Querschnitt dargestellte Flüssigkeitsstrahl für geringe Durchlafsquantitäten noch eine Wirkung auf das Zählrad ausüben kann. Aufserdem ist dabei eine Feder J im Einlauf anzuwenden.
Diese beiden Uebelstände sind durch die in Fig. 10, 11, na, 12 und 13 dargestellte Mundstückconstruction vollständig beseitigt.
Das Zuführungsrohr N1 durch welches die Flüssigkeit allein fliefst, so lange die Durchlafsquantität so klein ist, dafs die Klappe O durch den entsprechenden Druck nicht aufgemacht wird, mündet am Umfang des Zählrades E ein, so dafs der Strahl direct auf dasselbe wirken kann. Das andere Ende des Rohres N, dessen Länge nicht bedingt, ist an dem Klappenboden P befestigt, so dafs letzterer infolge dessen an irgend einer passenden Stelle des Einlaufes angebracht werden kann.
Die Klappe O selbst schliefst sich durch ihr eigenes Gewicht, welches so gewählt ist, dafs die zu messende Flüssigkeit so lange nur durch das Zuführungsrohr N fliefsen mufs, bis die Durchflufsquantität grofs genug ist, dafs die Wirkung des eintretenden Strahles auf den Hohlcylinder abcd in der anfangs beschriebenen Weise erfolgen kann.
Die Fig. 10, 11 und 12 stellen die Mundstückconstruction für Apparate mit verticaler und die Fig. 13 dieselbe für Apparate mit horizontaler Zählradachse dar.
Die Fig. ioa giebt für die beschriebene Einlaufconstruction eine passende Zählradschaufelform an.
Die Fig. 11 a stellt die Oeffnung des Zählraumes auf Seite des Einlaufes dar.
Bei Fig. 10, 11 und 12 ist die angewendete Klappenconstruction eine einfache und sicher functionirende, bei welcher die vertical hängende Klappe O oben infolge der Lagerung auf den schiefen Lappen /, unten infolge der seitlichen Lage ihres Schwerpunktes gegen ihren Sitz angeprefst wird, wobei jede seitliche Verschiebung einerseits durch das Rohr JV, andererseits durch die Wand des Klappengehäuses T verhindert ist.
Bei Fig. 13 und 13 a ist die seitliche Verschiebung der liegenden Klappe O allein durch die Wand des Klappengehäuses T gehindert.
Bei Fig. 14 ist ersichtlich, dafs man auch statt der Klappe O ein Ventil anwenden kann, dafs dabei aber infolge der unvermeidlichen Krümmungen des durchfiiefsenden Strahles ein gröfserer Druckverlust als bei Anwendung der Klappe stattfinden mufs.
Die Anwendung des Rohres N als Führungsstange für das Ventil dürfte auch nicht in solchen Fällen stattfinden, wo die Flüssigkeit selbst oder die durch dieselbe mitgeführten Unreinigkeiten eine Hemmung der Bewegung des Ventils befürchten lassen.
Fig. 16 zeigt im Grundrifs eine Klappenconstruction für Zählräder, welche die Schaufelerhöhungen in der Mitte haben, wie Fig. 15a •zeigt, statt seitlich wie bei Fig. loa.
Fig. ι s giebt die entsprechende Mundstück-Öffnung an.
Zum Schlufs sei noch bemerkt, dafs jedes der beschriebenen Einlaufmundstücke für sich ein vom Apparat selbst trennbares Ganzes bildet, welches aber durch die Mutter H mit jenem verbunden werden kann.
Jedes der Mundstücke besteht aus zwei verbindbaren Stücken S und T, in welchen die Klappen oder Ventilboden P und eventuell ein Sieb V angebracht sind.
In Fällen, wo eine grofse Empfindlichkeit und Genauigkeit für geringe Durchflufsquantitäten nicht erforderlich ist, kann man ein einfaches Mundstück ohne Klappe oder Ventil anwenden, wodurch die richtige Function des Apparates nur etwas später eintritt.
Die Regulirung der Apparate erfolgt in der Fabrik ein für alle Mal durch Kalibriren der Oeffnung des Mundstückes und eines kleinen Ausschnittes an der Klappe oder am Ventil oder an deren Boden.

Claims (2)

Patent-AnSprüche:
1. Die im Einlauf angewendete Klappe oder das Ventil, welche so in Combination mit einem Zuführungsrohr stehen, dafs der Klappen- oder Ventilboden nicht in unmittelbarer Nähe des Umfanges des Zähl-, rades angebracht zu werden braucht, zum Zweck, eine Compensationswirkung hervorzurufen, so lange, bis der durch die durchfliefsende Flüssigkeit beim Eintritt in den Zählraum gebildete Strahl die gewünschte Wirkung auf den Flüssigkeitscylinder selbst bewerkstelligen kann.
2. Das Einlaufmundstück mit dem Klappenoder Ventilboden in seiner ganzen Zusammenstellung, wie beschrieben und dargestellt.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE188221231D 1882-01-14 1882-08-08 Neuerungen an einem Volumenmesser für Flüssigkeiten Expired DE21231C (de)

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DE20300T 1882-01-14
DE21231T 1882-08-08

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