DE212173C - - Google Patents

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DE212173C
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spike
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D28/00Shaping by press-cutting; Perforating
    • B21D28/24Perforating, i.e. punching holes
    • B21D28/36Perforating, i.e. punching holes using rotatable work or tool holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Straightening Metal Sheet-Like Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 212173 -. KLASSETc. GRUPPE
Dr.WILHELM GÜNTHER in CASSEL.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. April 1907 ab.
Zwecks Zurückgewinnung der Metallüberzüge verzinnter, verzinkter oder verbleiter Blechgegenstände werden die aus diesen Blechen gefertigten Hohlkörper der Raumersparnis wegen zusammengepreßt, gespalten oder durchlöchert, um dem flüssigen oder gasförmigen Lösungsmittel überall einen möglichst leichten Zu- und Abfluß zu gewähren.
Hierfür sind Maschinen bekannt, die das
in gleichzeitige Zusammendrücken und Durchlöchern von Blechgegenständen mit zwei gegeneinander rotierenden Stachelkörpern bewirken. Die neue Erfindung besteht darin, daß die Stachelträger solcher Maschinen mit ■ Rillen versehen sind, in die die Stacheln der Gegenwalze greifen, um eine möglichst große N Zusammendrückung der Blechgegenstände zu erzielen. Als weitere Ausbildung dieser Erfindung ist eine derartige bewegliche Lagerung der Stachelkörpef vorgesehen, daß die beiden Stachelkörper durch Feder- oder Gewichtsbelastung möglichst einander genähert werden, wobei in den Antrieb des verschiebbar gelagerten Stachelkörpers ein mit Spannvorrichtung versehenes Zugorgan eingeschaltet ist.
Hierdurch soll erreicht werden, daß sich der Abstand der beiden Walzen je nach den durchzuführenden Gegenständen selbsttätig auf das der größten Zusammendrückung entsprechende Maß einstellt.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig.. ι eine Seitenansicht und Fig. 2 einen wagerechten Schnitt durch die Stachelträger nebst einer Oberansicht der darunter- liegenden Teile der Maschine.
Die in einem Gestell gelagerten Walzen a und h sind an ihrem ganzen Umfange mit radialen Stacheln c und Rillen d derart besetzt, daß die .Stacheln jeder Walze in die Rillen der Gegenwalze eintreten, wodurch eine größere Annäherung der Umflächen beider Walzen und demzufolge eine größere Zusammendrückung der Werkstücke ermöglicht ist. Das Loslösen der den Walzen zugeführten und von den Stacheln aufgespießten Gegenstände kann durch Abstreichkämme bekannter Art erfolgen.
Die Walzen sind verschiebbar gelagert. Es genügt schon, eine der Walzen ausweichbar. zu machen, wie dies in der Zeichnung auch beispielsweise angenommen ist, indem die Lager der Walze b mit dieser zusammen mittels eines Führungsschlitzes f hin und her bewegt werden können. Ein für jede Seite der Maschine vorgesehenes Gegengewicht g bewirkt durch entsprechende Hebelübertragungen q, r, daß die Walze δ ständig das Bestreben hat, sich der Walze α nach Möglichkeit zu nähern. Durch die Ausweichbar-, keit der Walzen wird auch eine Zerstörung der Maschine bei Einführung größerer oder widerstandsfähigerer Stücke vermieden. Die Achse der festen Walze α könnte nun unmittelbar angetrieben sein, oder sie kann, wie dargestellt, ihre Bewegung von einer besonderen und zweckmäßig ein Schwungrad h tragenden Welle i durch Zahnräder k er-
halten. Da Versuche ergeben haben, daß vorteühafterweise die verschiebbare Walze δ ebenfalls angetrieben wird, so ist für die Bewegungsübertragung ein Zugorgan I von genügender Länge gewählt worden, das durch eine durch Gewicht m beschwerte Spannrolle η in jeder Stellung der Walze straff gehalten wird. Hierbei könnte natürlich das Gewicht m oder eine andere Spannvorrichtung so gewählt sein, daß sich die Teile g, q, r ganz erübrigen; schließlich könnten für g und m auch Federn angeordnet werden.· Die erforderliche Beweglichkeit der Welle b kann auch dadurch erreicht werden, daß sie am Ende eines Schwinghebels gelagert wird.
. Das Einbringen des zu durchlochenden Gutes erfolgt durch den Rumpf ο und die Ableitung vermittels der Rinne ft.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum gleichzeitigen Zusammen drücken und Durchlöchern von Blechgegenständen mit zwei gegeneinander rotierenden Stachelkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die Stachelträger (a, b) mit Rillen (d) versehen sind, in die die Stacheln der Gegenwalze greifen, um eine möglichst große Zusammendrückung der Blechgegenstände zu erzielen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einer oder jeder der beiden Stachelkörper durch Feder- oder Gewichtsbelastung ständig möglichst nahe dem anderen gebracht wird, wobei in den Antrieb des verschiebbar gelagerten Stachelkörpers (b) ein mit Spannvorrichtung (η) versehenes Zugorgan (I) eingeschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT212173D Active DE212173C (de)

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DE (1) DE212173C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6058818A (en) * 1994-11-14 2000-05-09 R.A. Jones & Co. Inc. Convertible pitch knife apparatus

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6058818A (en) * 1994-11-14 2000-05-09 R.A. Jones & Co. Inc. Convertible pitch knife apparatus

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