DE212141C - - Google Patents

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DE212141C
DE212141C DENDAT212141D DE212141DA DE212141C DE 212141 C DE212141 C DE 212141C DE NDAT212141 D DENDAT212141 D DE NDAT212141D DE 212141D A DE212141D A DE 212141DA DE 212141 C DE212141 C DE 212141C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details

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  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Durch die Patentschrift 208000 ist ein Geschwindigkeitsanzeiger für Sprechmaschinen bekannt geworden, bei dem die Zeigerwelle mit der Bremsscheibe eines Geschwindigkeitsreglers in der Weise verbunden ist, daß die Bremsscheibe bei ihrer Verschiebung einen Anschlag eines Hebelgestänges mitnimmt und dadurch einen auf der Zeigerwelle befestigten . Faden abwickelt Der Befestigungspunkt des Fadens ist an dem einen Arm des ihn abrollenden Winkelhebels justierbar angeordnet, damit man die Einstellung des Zeigers in bezug ■ auf das· Zifferblatt derart regeln kann, daß der Zeiger genau die beiden äußersten Ge-
schwindigkeiten auf dem Zifferblatt anzeigt. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung und weitere Ausbildung jener Einrichtung, so daß man die Stellung des Zeigers auch für eine dritte, zwischen den beiden äußersten Geschwindigkeiten liegende Geschwindigkeit des Laufwerkes der Sprechmaschine genau einstellen kann, und besteht darin, daß man auf der Zeigerwelle ein verstellbares Exzenter anordnet, an dem man den anderseits am einen Arm des ihn abrollenden Winkelhebels angreifenden Faden befestigt und die Länge des Fadens zwischen Winkelhebel und Exzenter zweckentsprechend verändert, wobei man entweder einen Teil des Fadens abschneidet oder die Stellung des Knotens, mit dem er an dem Exzenter befestigt ist, ändert.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung. eine Sprechmaschine dargestellt, deren sämtliche Antriebsteile an dem Deckel des Gehäuses angebracht sind, der auch den den Gegenstand der Erfindung bildenden Geschwindigkeitsmesser trägt, · und zwar ist
Fig. ι eine Ansicht mit teilweisen Schnitten des Gehäuses der von der Seite des die Anzeigeskala tragenden Zifferblattes gesehenen Sprechmaschine,
Fig. 2 eine teilweise Aufsicht auf das Gehäuse der Sprechmaschine mit aufgeklapptem Deckel,
Fig. 3 ein Längsschnitt in der Ebene der Zeigerwelle,
Fig. 4 eine um 90 ° versetzte Ansicht der Zeigervorrichtung nach Entfernung des Zifferblattes,
Fig. 5 eine Einzelheit in Ansicht. ■
Wie man aus Fig. ι und 2 erkennt, wirkt die Bremsvorrichtung auf die Scheibe a des Regulators durch den Puffer b, der am Ende des Hebels c befestigt ist. Dieser Hebel sitzt auf derselben Achse wie der Hebel d, der an seinem freien Ende ein Zahnsegment d1 dreht. Der Hebel d besteht aus zwei Teilen, die durch die Schrauben f, f1 miteinander verbunden sind und derart aufeinander gleiten können, daß man die Länge des Hebels verändern und das Zahnsegment d1 in ständigem ' Eingriff mit dem kleinen Zäpfenrad g halten
kann. Dieses Rad kann man mittels eines außerhalb des Gehäuses angebrachten gerändelten Knopfes h drehen, dessen Nabe becherförmig ausgebohrt ist, und in der die Achse g1, die mit dem Rad g aus einem Stück besteht, mit leichter Reibung gelagert ist. In der verbleibenden Höhlung der becherförmigen Ausbohrung ist eine Spiralfeder i _ untergebracht, die durch die Schraube / zwischen
ίο deren Kopf und der Achse g1 festgehalten wird. Der Druck der Feder i genügt, um den Hebel d bei der Verstellung der Bremsvorrichtung zu drehen, ist jedoch zu schwach, um die Zapfen des Rades g zu verbiegen, wenn diese sich an die breiten Enden des Zahnsegmentes d1 anlegen.
Wenn man das Laufwerk der Sprechmaschine in Gang setzt, verschiebt sich die Scheibe α im Sinne des Pfeiles 1 (Fig. 2) und überträgt diese Bewegung durch den Daumen k, die Stange I, die Schwingstange p und den Winkelhebel q auf den an dessen einem Arm verstellbar angreifenden Faden r, der in seinem weiteren Verlauf sich in einigen Windüngen um eine exzentrische Scheibe s wickelt, die auf die Achse t des Zeigers u gekeilt ist. Der Faden r ist an einem der Spurkränze s1 des Exzenters s befestigt und, nachdem er zweimal um das Exzenter herumgewickelt ist, an einen Haken r1 der von der Schraubenfeder x1 ausgehenden Stange χ geknüpft. Die Feder x1 erteilt dem von dem Winkelhebel kommenden Teil des Fadens r stets das Bestreben, sich auf das' Exzenter aufzuwickeln.
.Der Winkelhebel q wird mittels der Schwingstange p von der Stange I gedreht, wenn die Scheibe α sich in der Richtung des Pfeiles 1 bewegt. Der eine Arm des Winkelhebels zieht dabei am Faden r, der bei seiner Abwicklung vom Exzenter s den Zeiger u- dreht. .
Weil unter gewöhnlichen Verhältnissen die Sprechmaschine nie weniger als 65 Umdrehungen ausführt, ist ein Anschlag 4 (Fig. 3 und 4) angeordnet, der den Hebel q und somit auch den Zeiger anhält, wenn das Laufwerk sich mit einer geringeren Geschwindigkeit als 65 Umdrehungen in der Minute dreht; deshalb hat man auch der ersten Teilung auf dem Zifferblatt υ die Zahl 65 gegeben. Im übrigen ist das Zifferblatt, wie Fig. 1 zeigt, in von 65 bis 120 laufende gleiche Abschnitte eingeteilt.
Aus vorstehendem ergibt sich, daß der Abstand, den die Achse t von der Auflaufstelle desjenigen Fadentrums, das von dem einen Arm des Hebels q kommt, auf das Exzenter hat, mehr oder weniger groß wird, je nach der Einstellung des Exzenters s auf seiner Achse t. Folglich wird die Geschwindigkeit der Winkelverschiebung des Zeigers für ein und dieselbe Geschwindigkeit des Hebels q, die dem Gang der Sprechmaschine entspricht, mehr oder weniger groß, je nachdem der Abstand des Auflaufpunktes des Fadens r am Exzenter von der Achse t größer oder kleiner gewählt wird. Man kann somit dadurch, daß man das Exzenter verschieden einstellt, dem Zeiger eine Verschiebungsgeschwindigkeit geben, die der Geschwindigkeit des Sprechmaschinenlaufwerkes genau proportional ist. In der Praxis genügt es, wenn die Stellung des Zeigers durch die in der Patentschrift 208000 angegebenen Mittel für die beiden äußersten Teilstriche der Skala . genau eingestellt ist, mittels eines Tourenzählers seine richtige Stellung für eine dritte dazwischenliegende Teilung zu bestimmen, indem man die Stellung des Exzenters auf der Zeigerwelle t entsprechend wählt. Hierzu genügt es, während der Hebel q sich in seiner Ruhelage befindet, die Länge desjenigen Fadentrums zu verändern, das vom Hebel q ausgeht und am Exzenter s befestigt ist, indem man entweder die Lage des Knotens verändert oder ein Teil des Fadens abschneidet.
Dies ermöglicht, von vornherein eine große Anzahl Zifferblätter mit gleicher Teilung in Serie herzustellen. Hierzu bringt man den Geschwindigkeitsmesser mit bereits graduiertem Zifferblatt an einer Sprechmaschine irgendwelcher Art an, vergleicht die Angaben seines Zeigers mit denen eines Tourenzählers, den man auf die Welle der Sprechmaschine gebracht hat, bringt den Zeiger in der in der Patentschrift 200800 beschriebenen Weise zum Zusammenfallen mit den äußersten Zahlen und in der vorstehend beschriebenen Weise mit einer dazwischenliegenden Zahl des Zifferblattes, die den Zahlen entsprechen, die von dem Tourenzähler angezeigt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: .
    Geschwindigkeitsanzeiger für Sprechmaschinen nach Patent 208000, dadurch gekennzeichnet, daß der den Winkelhebel (q) des Hebelgestänges (k, I, p) mit der Zeigerwelle (t) verbindende Faden o. dgl. (r) an der Zeigerwelle (t) über eine einstellbare Exzenterscheibe (s) läuft, durch deren Einstellung das Zeigerwerk auch auf eine mittlere Umdrehungszahl passend eingestellt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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