DE211894C - - Google Patents

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DE211894C
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pliers
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/02Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
    • A01D34/30Driving mechanisms for the cutters
    • A01D34/32Connecting-rods for knife-driving mechanisms
    • A01D34/33Devices for connecting the rod to the knife-bar

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 c. GRUPPE
GEORG SCHMID in MÜNCHEN und ALBRECHT NÜTZEL in LANDSBERG a. L
Vorliegende Erfindung bezweckt, das zwecks Schleif ens oder Auswechselns- der Messer während des Arbeitens mit der Mähmaschine öfters erforderliche Herausnehmen und Wiedereinsetzen des Messerbalkens viel bequemer und vor allem ungefährlicher zu gestalten, als dies bisher der Fall war.
Bisher mußte man bekanntlich zum Einsetzen und Herausnehmen des Messerbalkens
ίο dicht hinter die vorgespannten Zugtiere und direkt vor die Räder der Mähmaschine treten, um diese Arbeit vorzunehmen. Diese Handhabung ist besonders dann, wenn die Messer deformiert oder verbogen sind, ziemlich schwierig und zeitraubend. Der Arbeiter befindet sich in diesem Falle während der ganzen Dauer des- Auswechselns in der keineswegs ungefährlichen Stellung zwischen den Zugtieren und den Rädern der Mähmaschine. Ein Un-
ao glück kann sehr rasch eintreten, wenn die Pferde aus irgendeinem Anlaß scheuen und durchgehen.
Hauptsächlich diesen Mißstand will vorliegende Erfindung beseitigen, indem sie das Herausziehen und Einschieben der Messerstange von einer solchen Stelle aus ermöglicht, in der für den Arbeiter vor allem die Gefahr des. Uberfahrenwerdens ausgeschlossen ist.
Zu diesem Zweck soll der Erfindung gemäß eine Zange verwendet werden, die einen derart langen Stiel besitzt, daß der Arbeiter gar nicht mehr genötigt ist, in den gefährlichen Bereich der Mähmaschine zu treten, er kann mit Hilfe dieses Werkzeuges das Herausziehen
oder Einschieben von der Seite der Mähmaschine aus bequem vornehmen.
Die Vorrichtung, die in der Hauptsache aus einem zangenförmigen Werkzeug besteht, das derart konstruiert ist, daß das öffnen und Schließen der Zange vom Ende der Griffstange aus erfolgen kann, ist bestimmt, den am Messerbalken sitzenden, die Schubstange aufnehmenden Kugelkopf zu umfassen.
Ähnliche Zangen, jedoch zu anderen Zwecken, wie zum Herausnehmen von entfernt liegenden Gegenständen aus Auslagen und Regalen, sind bereits bekannt. Diese Zangen kennzeichnen sich meist dadurch, daß das Schließen durch Verdrehen der den zweiten Zangenschenkel tragenden Stange oder durch eine innerhalb des Stieles befindliche Kette oder eine neben dem Stiel gelagerte Zugstange erfolgt.
Neu ist diesen bekannten Einrichtungen gegenüber bei vorliegender Zange, daß das zum Erfassen des Kopfes vom Messerbalken bestimmte Maul in der geschlossenen Stellung ohne jede besondere Sicherung oder Sperrfeder absolut zuverlässig geschlossen gehalten wird, und zwar derart fest, daß ein unbeabsichtigtes öffnen selbst bei noch so hoher Beanspruchung der Zange auf Zug ausgeschlossen ist.
In der Zeichnung sind in Fig. 1 und 2 zwei Ausführungsformen, teilweise im Schnitt, dargestellt.
Wie hieraus ersichtlich, setzt sich die Zange aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Hälften α und b zusammen, von denen die
eine, α, an dem als Griffstange dienenden Rohr c befestigt ist, während die Hälfte b durch die in dem Rohr c verschiebbar gelagerte Auslösestange d von entfernter Stelle aus beeinflußt werden kann.
Bei dem Beispiel nach Fig. ι geschieht dies durch Vermittlung eines Keilstückes/, das in Verbindung mit einer Führungsöse g den gebogenen Hebelarm h der beweglichen Zangenhälfte b bei einer Längsverschiebung derart bewegt, daß sich die Zange öffnet oder schließt. Eventuell genügt auch eine öse allein.
Bei dem zweiten Beispiel nach Fig. 2 ist der Hebelarm h der beweglichen Zangenhälfte b mit der Auslösestange d durch ein Zwischengelenk i verbunden, das die Zangenhälfte b in gleicher Weise öffnend oder schließend beeinflußt.
Zur besseren Handhabung der Vorrichtung ist die Griffstange c an ihrem rückwärtigen Ende mit einer Querstange k ausgerüstet, die zugleich dazu dienen kann, allenfalsige Unreinigkeiten, die sich zwischen den einzelnen Fingern oder Messern der Mähmaschine angesammelt haben, leicht entfernen zu können. Die Auslösestange d, die über das Rohr c hinausragen muß, ist zweckmäßig mit einem Knopf m oder Ring usw. versehen, damit das öffnen der Zange erleichtert wird.
Statt die Auslösestange und den Stiel ineinander zu legen, könnten dieselben auch nebeneinander verschiebbar angeordnet sein.
Die beiden Maulhälften der Zange α und b sind hohlkugelig ausgebildet, damit sie den Kopf η (strichpunktiert angedeutet) gut umfassen können. Sie könnten aber auch Ringform oder Hackenform besitzen.

Claims (2)

Patent-An speüche:.
1. Vorrichtung zum Einführen und Herausnehmen des Messerbalkens bei Mähmaschinen mittels einer den am Messerbalken sitzenden Kugelkopf (n) umfassen·" den Zange, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Zangenhälfte (b) gegen die mit einem langen Stiel versehene andere Hälfte (a) von einer im oder am Stiel verschiebbaren Auslösestange (d) mittels eines Keilstückes ff) mit Führungsöse für den Zangenschenkel oder mittels eines Zwischengelenkes (i) bewegt werden kann, so daß unter Vermeidung von Sperrfedern, Riegeln usw. eine Sicherung der Zange gegen willkürliches öffnen erfolgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stiel (c) zur besseren Handhabung mit einer Querstange (k) ausgerüstet ist, die zugleich als Werkzeug zum Reinigen der Finger oder Messer der Mähmaschine ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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